Coworking Space: von 0 auf 180


Im März 2017 wurde in Berlin das Coworking Space „Space Shack” gegründet. Die Mitglieder von Space Shack sind hauptsächlich Start Up`s und Innovations-Teams aus der Digital Branche. Aber auch Freelancer, digitale Nomaden sowie Leute aus der Kreativ- und Finanzbranche sind willkommen. Das Space Shack unterstützt Experten aus verschiedenen Branchen wie AI, VR, 3D Mapping oder Robotics.

Dieser Mix aus Unterstützung und Partnerschaften soll das Abenteuer der Unternehmensgründung so erfolgreich wie möglich gestalten.

Bei der Besichtigung des Coworking Space im Rahmen der Jahrestagung Future Workplace & Office erleben Sie hautnah das Bürokonzept von Space Shack.

Im Vorfeld haben wir mit der Geschäftsführerin von Space Shack und Leiterin von „Startup Crash Course“ an der Technischen Universität Berlin, Daria Markova, gesprochen.

Welches Ziel stand/steht bei der Gestaltung/Konzeption des Space Shack im Vordergrund?

Wir wollen Trendsetter unterstützen, indem wir ihnen dabei helfen, sich auf ihre Hauptprioritäten zu fokussieren. Wir haben bei unseren früheren Coworking-Projekten gelernt, dass junge Unternehmen oft mit wichtigen Aufgaben überfordert sind, die abseits ihrer Kernaufgaben liegen. Space Shack hilft seinen Mitgliedern Lösungen für tägliche Probleme zu finden und bietet gleichzeitig die räumlichen und digitalen Infrastrukturen für kreatives und flexibles Arbeiten.

Gibt es einen Trend oder eine Zukunftsvision, die Sie bei Ihren Planungen besonders berücksichtigen/berücksichtigt haben?

Technologie entwickelt sich schnell und verändert wirtschaftliche und soziale Strukturen. Diese Entwicklung hat einen neuen Typ von Unternehmern hervorgebracht: sie agieren flexibel, denken international und arbeiten digital. Diese Gruppe wird in den nächsten Jahren schnell wachsen und braucht dafür die passende Infrastruktur.

Welche Details machen das Space Shack so besonders/einzigartig?

Erstens unsere Community: Unsere Zielgruppe sind Experten, die in ihre Projekte verliebt sind.

Zweitens, der Raum: Space Shack wurde gestaltet, um seinen Mitgliedern in all ihren vielfältigen Belangen gerecht zu werden. Neben „normalen“ Arbeitsplätzen und Meetingräumen haben wir auch solche Besonderheiten, wie einen Schlafraum, einen Spielraum (auch mit Playstation), eine offene Terrasse, einen Innengarten sowie verschiedene Sitz-, Steh, und sogar Liegearbeitsplätze.

Welche Rückmeldungen bekommen Sie zu den umgesetzten Ideen/Konzepten?

Zwei Monate nach der Eröffnung waren wir ausgebucht. Ich denke dieses Feedback spricht dafür, dass wir mit Space Shack den Zeitgeist getroffen haben.

Was ist aus Ihrer Sicht der entscheidende Arbeitsplatztrend, der in 10 Jahren nicht mehr wegzudenken ist?

Digitale Instrumente haben es möglich gemacht, dass Teams dezentral arbeiten. Das hat dazu geführt, dass viele Leute von Kontinent zu Kontinent reisen und keinen ständigen Wohnsitz mehr haben, obwohl sie Teil eines Unternehmens oder Teams sind. In 10 Jahren könnten etwa 20% der Arbeitskräfte zu digitalen Nomaden werden. Das wird auch zu einer Konkurrenz unter den Städten führen, die ungebundenen Unternehmer mit einer entsprechenden Arbeitsinfrastruktur zu locken.

Daria Markova, Geschäftsführerin, Space Shack spricht am zweiten Konferenztag zum Thema „Coworking Space: von 0 auf 180“ und gibt Ihnen bei der Besichtigung vor Ort einen Einblick in das Konzept vom Space Shack. Hier geht’s zum vollständigen Programm