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Viel Diskussionsbedarf bei den Lebensversicherern

07.08.2013Finance, PresseLebensversicherung

Die BaFin plant von Lebensversicherern Abwicklungspläne einzufordern. Vor kurzem war die Allianz vom Finanzstabilitätsrat (FSB) der G-20-Staaten auf die Liste systemrelevanter Institute gesetzt worden. Dem könnten weitere deutsche Versicherungsunternehmen folgen. Die Assekuranzen sehen sich zu Unrecht mit den Banken in einen Topf geworfen. Notwendige Korrekturen und aktuelle parteipolitischen Konzepte für die Assekuranz werden auf dem 7. Handelsblatt „Strategiemeeting Lebensversicherungswirtschaft“ am 4. und 5. September 2013 in Köln diskutiert.

Viel Diskussionsbedarf bei den Lebensversicherern


7. Handelsblatt Jahrestagung „Strategiemeeting Lebensversicherungswirtschaft“
4. und 5. September 2013, Köln
Das Programm: http://bit.ly/leben2013


Köln/Düsseldorf, 7. August 2013. Die BaFin plant von Lebensversicherern Abwicklungspläne einzufordern. Vor kurzem war die Allianz vom Finanzstabilitätsrat (FSB) der G-20-Staaten auf die Liste systemrelevanter Institute gesetzt worden. Dem könnten weitere deutsche Versicherungsunternehmen folgen. Die Assekuranzen sehen sich zu Unrecht mit den Banken in einen Topf geworfen. „Das Versicherungsgeschäft ist nicht systemrelevant. Versicherungsgeschäft ist kein Bankengeschäft“, erklärte hingegen der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).
Weiterhin sehen Lebensversicherer nach wie vor Handlungsbedarf bei der Behandlung von Bewertungsreserven, die im Februar dieses Jahres keine Mehrheit im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat gefunden hat. Notwendige Korrekturen und aktuelle parteipolitischen Konzepte für die Assekuranz werden auf dem 7. Handelsblatt „Strategiemeeting Lebensversicherungswirtschaft“ am 4. und 5. September 2013 in Köln diskutiert. Mit dabei sind unter der Moderation von Prof. Dr. Jochen Ruß (ifa Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaften), Ralph Brinkhaus (CDU), Manfred Zöllmer (SPD), Björn Sänger (FDP), Dr. Gerhard Schick (Bündnis 90/Die Grünen), Lars Gatschke (Verbraucherzentrale Bundesverband e. V.), Dr. Guido Bader (Stuttgarter Lebensversicherung) und Norbert Heinen (Württembergische Lebensversicherung AG).

Lebensversicherer auf der Suche nach neuen Produkten

In der Lebensversicherungswirtschaft können aufgrund niedriger Zinsen langfristige Garantieversprechen nicht mehr durch lang laufende Kapitalanalgen abgesichert werden. Mit Produktinnovationen oder reinen Fonds- anstatt Garantieprodukten will die Branche nun der anhaltenden Niedrigzinsphase entgegnen. „Für den Versicherer sind Garantien bei niedrigen und volatilen Zinsen riskant und teuer. Daher gilt es, die klassische Versicherung mit ihrem eigentlichen Alleinstellungsmerkmal, dem Risikoausgleich im Kollektiv und in der Zeit, zu erhalten, aber künftig vielleicht mit anderen Garantien zu kombinieren: Garantien, die der Kunde wirklich braucht und wahrnimmt.“, so der Vorsitzende der Tagung Prof. Dr. Jochen Ruß in einem Interview gegenüber den GDV (17.04.2013). Über neue Produktstrategien sprechen auf dem Branchentreff unter anderem Volker Seidel (Generali Versicherungen), Dr. Johannes Lörper (Ergo Lebensversicherung), Dr. Volker Priebe (Allianz Lebensversicherung), Marcus Nagel (Zurich Gruppe Deutschland), Markus Denker (Talanx Asset Management) und Ulrich Pasdika (Gen Re).

Weitere Themen der Jahrestagung sind innovative Fondspolicen, Anleitungen für die Absicherungen biometrischer Risiken sowie die neue Realität des Versicherungsvertriebs. Alle Referenten sowie das vollständige Programm sind abrufbar unter: http://bit.ly/leben2013

Julia Batzing
Senior-Pressereferentin

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