§ 25c KWG

Theoretische Grundlagen – praktische Umsetzung – erfolgreiche Bekämpfung sonstiger strafbarer Handlungen EUROFORUM KonferenzDiese Veranstaltung hat bereits am 23. und 24. November 2011 in Frankfurt/Main stattgefunden!

Programm

8.45 – 9.15
Empfang mit Kaffee und Tee, Ausgabe der Tagungsunterlagen

9.15 – 9.30
Eröffnung der Euroforum-Konferenz durch den Veranstalter und Einführung durch den Vorsitzenden
Rüdiger Quedenfeld, Stv. Konzernbeauftragter Wirtschaftskriminalität, BayernLB

Aktuelle neue Herausforderungen

9.30 – 10.30
Überblick über die neuen aufsichtsrechtlichen Anforderungen des § 25c KWG

  • Verhinderung von „sonstigen strafbaren Handlungen“
  • Hintergrund und Kontext der neuen gesetzlichen Anforderungen
  • Konkretisierung der gesetzlichen Anforderungen
  • Gefährdungsanalyse
  • Angemessene Sicherungsmaßnahmen
  • EDV-Systeme
  • Ungewöhnliche und auffällige Geschäftsbeziehungen und Transaktionen
  • Zuständigkeit im Institut

Hans-Martin Lang, Leiter des Referats für Grundsatz-, Rechts- und internationale Fragen der Geldwäscheprävention, BaFin

10.30 – 11.30
ZKA-Hinweise zu § 25c Abs.1 und § 9 KWG – Betrugsprävention und sonstige strafbare Handlungen

  • Kompetenzzentrum beim Geldwäschebeauftragten
  • Aufgaben, Rechte und Pflichten der Zentralen Stelle
  • Zusammenarbeit mit anderen Bereichen – Koordination von Maßnahmen
  • Gefährdungsanalyse und kontinuierliche Überwachung

Dr. Gernot Rößler, Rechtsanwalt, Bundesverband deutscher Banken

11.30 – 12.00 Pause mit Kaf fee und Tee

12.00 – 13.00
Präventionsmaßnahmen zum Schutz vor sonstigen strafbaren Handlungen – Überblick und Anwendung

  • Überblick über mögliche Präventionsmaßnahmen
  • Spezielle Maßnahmen gegen betrügerische bzw. sonstige strafbare Handlungen
  • Anwendungshinweise und Erfahrungen aus der Praxis

Alexander Bursch, Stv. Beauftragter für Geldwäsche, Datenschutz und Compliance, Investitionsbank Berlin

13.00 – 13.15 Fragen und Diskussion

13.15 – 14.30 Gemeinsames Mittagessen

Die Rolle des Risikomanagements und der Internen Revision als Teil des Gesamt-OpRisk

14.30 – 15.30
Compliance als Teil des Risiko- und Qualitätsmanagements eines Kreditinstituts

  • § 25c KWG – Auswirkungen auf die Compliance und Zusammenwirken zu einem funktionierenden Gesamtrisikomanagement
  • Ordnungsgemäße Geschäftsorganisation als Vorgabe für das interne Risikomanagement
  • Präventive Maßnahmen und Bekämpfung sonstiger strafbarer Handlungen als Teil des Risikomanagements
  • Ausbau von Sicherungsmaßnahmen
  • Wie funktioniert ein optimales Zusammenspiel von Compliance, Risikomanagement und Interner Revision?
  • Anforderungen des Datenschutzes an Compliance-Maßnahmen
  • § 25c KWG und das Bundesdatenschutzgesetz
  • Praxistipps zum Umgang mit Aufsichtsbehörden an der Schnittstelle von Compliance und Datenschutz

Dirk Hense, Vice President, Barclays Capital und
Tim Wybitul, Partner, Mayer Brown LLP

15.30 – 16.30
§ 25c KWG – Präventive Maßnahmen und Bekämpfung sonstiger strafbarer Handlungen
Interne Revision ein Bestandteil präventiver Maßnahmen?! – Zur Verantwortung der Internen Revision

  • Regelungsinhalt und -zweck und § 25c Abs. 1 KWG
  • Anwendungsbereich
  • Zuständigkeit
  • Gefährdungsanalyse
  • Angemessene Sicherungsmaßnahmen
  • Beitrag Interne Revision
  • Fazit und Diskussion

Oliver Welp, Stv. Direktor, Leiter Konzernrevision, Bankhaus B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA

16.30 – 17.00 Pause mit Kaf fee und Tee

Vorgehen bei Verdachtsanzeigen

17.00 – 18.00
Polizeiliche Strategien der Geldwäschebekämpfung

  • Aktuelle Kriminalitätsphänomene
  • Formen der Geldwäsche
  • Bearbeitung von Verdachtsmeldungen

Peter El-Samalouti, Kriminalhauptkommissar, Landeskriminalamt NRW

18.00 – 18.15 Fragen und Diskussion

18.15 Ende des ersten Konferenztages

Im Anschluss an den ersten Konferenztag laden EUROFORUM und das Maritim Hotel in Frankfurt Sie herzlich zu einem gemeinsamen Umtrunk ein.

8.30 – 9.00
Empfang mit Kaffee und Tee

9.00 – 9.15
Eröffnung des zweiten Konferenztages durch den Vorsitzenden
Rüdiger Quedenfeld

9.15 – 10.15
Geldwäschebekämpfung in Europa nach der FATF-Kritik

  • Eckpunkte der Kritik und der Maßnahmen
  • Maßnahmen in Österreich, Deutschland und Luxemburg
  • Beispiele für Nebeneffekte

Dr. Alexander Putzer, Leiter Recht, Compliance und AML, Walser Privatbank AG

10.15 – 11.15
Das Leben des GWB mit der Checkliste: Anlage 6 zu § 21 PrüfbV

  • Die Checkliste: Anlage 6 zu § 21 PrüfbV
  • Gegenstand der einzelnen Check-Punkte
  • Mögliche Abgrenzung zwischen den Klassifizierungen

Dr. Thomas M. Spies, Rechtsanwalt, KPMG AG

11.15 – 11.45 Pause mit Kaf fee und Tee

Praktische Hinweise – Auslegungs- und Anwendungshinweise

11.45 – 13.00
Gefährdungsanalyse Wirtschaftskriminalität/sonstige strafbare Handlungen

  • Aufbau, Struktur, Inhalt, Kontrolle, Analyse
  • Ableitung von Maßnahmen/Handlungsstrategien
  • Notfall- und Krisenplanung

Rüdiger Quedenfeld

13.00 – 14.00 Gemeinsames Mittagessen

14.00 – 15.00
Strafbare Handlungen zu Lasten der Institute gemäß § 25c KWG – Darstellung möglicher konkreter Delikte unter den Aspekten:

  • Präventive Maßnahmen
  • Maßnahmen zur Aufklärung
  • Bekämpfung von Delikten
  • Praktische Hinweise zur Erhebung und Gestaltung der
  • Gefährdungsanalyse bezogen auf die konkreten Delikte und die einzuleitenden Maßnahmen

Rüdiger Quedenfeld

15.00 – 16.00
Praxisübungen anhand konkreter Fälle

  • Sachverhaltsermittlung, Lösungsvarianten, Maßnahmen

Rüdiger Quedenfeld

16.00 Ende der Konferenz