Alternative Vermarktungspotenziale für EEG- und KWK-Anlagen

Virtuelle Kraftwerke als Instrument für neue Geschäftsmodelle! EUROFORUM KonferenzDiese Veranstaltung hat bereits am 21. und 22. November 2012 in Berlin stattgefunden!

Programm

Mittwoch, 21. November 2012

8.30 – 9.00
Empfang mit Kaffee und Tee,
Ausgabe der Tagungsunterlagen

9.00 – 9.15
Begrüßung durch EUROFO RUM und den Vorsitzenden
Dr. Max Scheidt,
Geschäftsführer, ProCom GmbH, Aachen

Rahmenbedingungen für alternative Geschäftsmodelle mit EEG- und KWK-Anlagen

9.15 – 9.45
Die Bedeutung virtueller Kraftwerke für die Energiewende – Rahmenbedingungen für alternative Geschäftsmodelle

  • EEG-Umlage und die Debatte über die Kosten der Energiewende
  • Die Entlastung der deutschen Wirtschaft und deren Auswirkungen auf die Finanzierung
  • Zur Markt- und Systemintegration
    • Direktvermarktung und Marktprämie
    • Der richtige Weg eines Lastenmanagements?
  • Die Novelle der PV-Vergütung – Vorbild für die Integration erneuerbarer Energien?
  • Neue Rahmenbedingungen für KWK-Anlagen über Flexprämie, Förderung von Wärmespeichern und KWKG 2012

MinDir Franzjosef Schafhausen, Leiter der Unterabteilung Energie und Umwelt, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Berlin

9.45 – 10.15
Wie entwickelt sich der Regelenergiemarkt unter den veränderten Markt- und Wettbewerbsbedingungen?

  • Zugang zum Regelenergiemarkt für steuerbare Verbraucher, Stromspeicher sowie EEG- und KWK-Anlagen
  • Erfahrungen mit den neuen Ausschreibungsbedingungen für Minutenreserve
  • Wettbewerb auf dem Markt für Primär- und Sekundärregelleistung und Auswirkungen auf die Preise
  • Bilanzkreisbewirtschaftung
    • Die Weiterentwicklung des Ausgleichsenergiepreissystems
    • Maßnahmen der BNetzA
  • Vereinheitlichung der Wechselprozesse – Stand des Festlegungsverfahrens

Dr. Kathrin Thomaschki, Beisitzerin Beschlusskammer 6, Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen, Bonn

10.15 – 10.45
Drei Fragen an MinDir Franzjosef Schafhausen und Dr. Kathrin Thomaschki

  • Welche Zukunft haben flexible Erzeuger und Lasten als Stütze des zukünftigen Energiesystems?
  • Der Regelenergiemarkt als Katalysator für die EE-Integration?
  • Netzausbau versus virtuelle Kraftwerke: Wo liegt die goldene Mitte?

10.45 – 11.15
Pause mit Kaffee und Tee

Wie müssen sich Energieversorger auf den Energiemärkten von morgen positionieren?

11.15 – 11.45
Optimale Aufstellung für die Energiewende durch virtuelle Kraftwerke?!

  • Flexibilität auf der Erzeugerseite als zukünftiger Wettbewerbsvorteil
  • Betriebs- und Vermarktungskonzepte für VKs – Mehrwert für Ihr Portfolio!
  • Minimierung der Stromerzeugungs- und Betriebskosten über optimierte Einsatzpläne
  • Kompensation von Planungsabweichungen über Echtzeitoptimierung

Joachim Albersmann, Senior-Manager, Pricewaterhouse Coopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt/Main

Diese Anforderungs- und Risikoprofile entscheiden über den wirtschaftlichen Erfolg

11.45 – 12.15
Anforderungsprofil eines virtuellen Kraftwerks – Bestandsaufnahme des eigenen Erzeugungsparks und des Know-hows im Unternehmen

  • Dimensionierung eines VK – Welche Anforderungen ergeben sich daraus?
  • Investitionsvolumen, benötigtes Know-how und Bedarf an Organisations- und Kontrollfunktionen
  • Einbindung von zusätzlichen Anlagen – Technische Voraussetzungen
  • Anforderungen an die Prozessleittechnik
  • Hürden in der Umsetzung
  • Welches Risikoprofil lässt sich aus den Anforderungen ableiten? Anpassungs-, Mengen- und Preisrisiko

Dr. Markus Henle, Referent Energiewirtschaft, Stadtwerke München GmbH, München

12.15 – 12.45
Fragen und Diskussion

12.45 – 14.00
Gemeinsames Mittagessen

14.00 – 14.30
Automatisierungstechnische Fragen – Was kann und muss die IT leisten?

  • Aufbau einer Leitzentrale – Anforderungen an die Informations- und Kommunikationstechnik
  • Spannungsfeld: Bilanzielles Management vs. Echtzeitsteuerung
  • Forschungsfragen & Lösungsansätze

Dr. Jan Sudeikat, Produktion, IKT, Forschung und Entwicklung, Hamburg Energie GmbH, Hamburg

14.30 – 15.00
Bereitstellung von Datenplattformen – Intelligentes Management von Mess-, Netz- und Wetterdaten

  • Verarbeitung von Wetterprognosen, aktuellen Strompreisen und Energiebedarfen
  • Erstellung und Überwachung des Einsatzplanes für alle eingebundenen Anlagen
  • Vorkehrungen für den Worst-Case – Wie lässt sich der Ausfall des Energiemanagementsystems kompensieren?

Dr. Christian Feißt, Sprecher der Geschäftsführung, GreenCom Networks GmbH, München

15.00 – 15.30
Fragen und Diskussion

15.30 – 16.00
Pause mit Kaffee und Tee

Steuerrechtliche Behandlung virtueller Kraftwerke im Fokus von EEG-Umlage, Energiesteuer und Netzentgelten

16.00 – 16.30
(Steuer-)Rechtliche Rahmenbedingungen beim Betrieb eines virtuellen Kraftwerks – Ein aktueller Überblick

  • Definition des "virtuellen Kraftwerks" aus Sicht des Energierechts
  • Virtuelle Kraftwerke und Direktvermarktung nach dem EEG/EEG-Vergütung
  • Stromsteuer und Befreiungsmöglichkeiten
  • Netzentgelte und EEG-Umlage bei virtuellen Kraftwerken
  • Umsatzsteuerrechtliche Behandlung (von Strom zur Speicherung)

Dr. Martin Altrock, Rechtsanwalt und Partner, Becker Büttner Held, Berlin

Zusammenspiel mit dem Übertragungsnetzbetreiber: Anbindung, Abruf und Grenzkostenranking

16.30 – 17.00
Integration von virtuellen Kraftwerken in die Übertragungsnetze

  • Virtuelle Kraftwerke als effiziente Ergänzung auf den Regelenergiemärkten?
  • Informationstechnische Anbindung von Regelkraftwerken beim Übertragungsnetzbetreiber
  • Wo erfolgt die Anbindung und zu welchen Kosten?
  • Einführung eines automatisierten Abrufs der Minutenreserveleistung – Neue Möglichkeiten für kleinere Marktteilnehmer
  • Grenzkostenranking im Falle eines Abrufes – Welches ist die günstigste Anlage, die das SRL-Signal bedient?

Claus Hodurek, Fachgebietsleiter Energiebeschaffung und Portfoliosteuerung, 50Hertz Transmission GmbH, Berlin

17.00 – 17.30
Fragen und Diskussion

17.30
Ende des ersten Konferenztages mit anschließendem Get together

Get together

Zum Ausklang des ersten Konferenztages sind Sie herzlich zu einem gemeinsamen Umtrunk eingeladen. Nutzen Sie die Gelegenheit zum weiteren Erfahrungsaustausch mit den Referenten und Teilnehmern und lassen Sie den Tag in angenehmer Atmosphäre Revue passieren.

Ihr Tagungshotel

Am Abend des ersten Veranstaltungstages lädt Sie das Hotel Berlin, Berlin herzlich zu einem Umtrunk ein.

Donnerstag, 22. November 2012

9.10 – 9.15
Eröffnung des zweiten Konferenztages durch den Vorsitzenden
Dr. Max Scheidt

Optimierung des eigenen Kraftwerksparks: Flexibilitäten ausschöpfen und Erträge steigern

9.15 – 9.45
Multicommodity-Einsatzoptimierung der Eigenerzeugung über ein virtuelles Kraftwerk

  • Optimierung des Brennstoffmixes und Reduzierung des CO2-Ausstoßes
  • Mathematische Abbildung und Zusammenführung der Erzeugungsanlagen
  • Verbrauchs- und Absatzprognosen (Strom, Gas, Wärme)
  • Vorteile für den Energieeinkauf
  • Optimiertes Bilanzkreismanagement mit Hilfe eines virtuellen Kraftwerks
  • Adaptionsfähigkeit des aufgebauten Systems für neue Märkte

Christian Oertel, Key Account Manager, ProCom GmbH

9.45 – 10.15
Wie passen wärmegeführte Anlagen in das Konzept eines virtuellen Kraftwerks?

  • Flexibilisierung von KWK-Anlagen über Wärmespeicher – Erfahrungen aus der Praxis
  • Optimierung und Wirtschaftlichkeitsanalysen für KWK-Anlagen mit der Flexprämie
  • Anpassung der Rahmenbedingungen zur erfolgreichen Umsetzung der Energiewende
  • Geschäftsmodelle für dezentrale Erzeuger
  • Erfahrungen aus dem E-Energy-Projekt "Regenerative Modellregion Harz"

Peter Ritter, Abteilungsleiter Dezentrale Energiesysteme, CUBE Engineering GmbH, Kassel

10.15 – 10.45
Fragen und Diskussion

10.45 – 11.15
Pause mit Kaffee und Tee

Business Cases, die sich rechnen! Betriebs- und Vermarktungskonzepte in der Praxis

11.15 – 11.45
Direktvermarktung von EE G-Anlagen als Regelenergie

  • Wie lukrativ ist der Regelenergiemarkt derzeit? Welche Perspektiven bietet er?
  • Erfahrungen aus mehreren Jahren in der Vermarktung von Regelenergie
  • Einstieg in den Markt für Sekundärregelenergie – Erste Schritte

Markus Watscher, Abteilungsleiter Dispatching, TIWAG – Tiroler Wasserkraft AG, Innsbruck

11.45 – 12.15
Zusatzerlöse am Regelleistungsmarkt generieren – Optimale Einbindung von flexibel schaltbaren Verbrauchern

  • Welche Flexibilitäten lassen sich wirtschaftlich einbinden?
  • Anforderungen an das Vertragsmanagement
  • Bestehen auch weiterhin betriebliche Freiheitsgrade bei den Anlagen?
  • Gibt es Einschränkungen aufgrund von Produktionsprozessen?
  • Gesammelte Erfahrungen und Ausblick auf zukünftige Geschäftsmodelle

Thomas Schulz, Mitglied des Vorstandes, Entelios AG, München

12.15 – 12.45
Fragen und Diskussion

12.45 – 14.00
Gemeinsames Mittagessen

14.00 – 14.30
Wind-, Biomasse- und PV-Anlagen über ein virtuelles Kraftwerk direkt vermarkten

  • Ab welcher Anlagengröße lohnt sich die Einbindung in ein virtuelles Kraftwerk?
  • Wechselprozesse – Informationspflichten gegenüber dem Netzbetreiber
  • Wie funktioniert der Datenaustausch für die Vermarktung und Abrechnung?
  • Börse oder Regelenergie – Wo spielt zukünftig die Musik für EE-Anlagen?

Martin Kramer, Neue Technologien/Projekte, RWE Deutschland AG, Essen

14.30 – 15.00
Dienstleistungsmodelle mit virtuellen Kraftwerken – BHKW-Contracting im Fokus

  • Welchen wirtschaftlichen Nutzen kann der regionale Energieversorger aus einem virtuellen Kraftwerk ziehen?
  • Je mehr BHKW in ein virtuelles Kraftwerk eingebunden sind, desto feiner lässt es sich regeln – Welche BHKW Vertriebsmodelle versprechen den größten Erfolg?
  • Wie vermitteln Sie Ihrem Stromkunden seinen wirtschaftlichen Nutzen am virtuellen Kraftwerk?
  • Welche Aufgaben sind bei einem virtuellen Kraftwerk zu meistern und welche "Teammitglieder" können dies leisten?
  • Welche Wettbewerbssituationen können für Sie durch virtuelle Kraftwerke entstehen und wie ziehen Sie Ihre Vorteile daraus?

Holger Schallert, Vorstand, Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e. V., und Geschäftsführer, Schallert GmbH, Henstedt-Ulzburg

15.00 – 15.30
Fragen und Diskussion

15.30
Zusammenfassung durch den Vorsitzenden und Ende der Konferenz