3. EUROFORUM-Jahrestagung

Anlageverordnung & Solvency II

Kapitalanlagestrategien, Risikomanagement & Reporting EUROFORUM JahrestagungDiese Veranstaltung hat bereits am 23. und 24. Januar 2013 in Köln stattgefunden!

Programm

9.00–9.30
Empfang mit Kaffee und Tee, Ausgabe der Tagungsunterlagen

9.30–9.45
Begrüßung durch EUROFORUM und den Vorsitzenden
Dr. Joachim Kayser,
Rechtsanwalt, Partner AM Regulatory Consulting, PricewaterhouseCoopers WPG

Aktueller Stand – Quo vadis?

9.45–10.15
Status Quo AnlV und Solvency II: Wo stehen wir jetzt?

  • Erst- und Rückversicherungsunternehmen, die unter Solvency II fallen
  • Versicherungsunternehmen und EbAV, die nicht unter Solvency II fallen

Marc Wolbeck, Referatsleiter Bereich Versicherungswirtschaft VA 54, Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)

10.15–10.45
Asset Management nach Solvency II – Müssen die Fondsgesellschaften umdenken?

  • Neue Ansätze in der Produktentwicklung
  • Regulatorische Kompetenz verstärkt von Bedeutung
  • Integrierbarkeit in das Risikomanagement
  • Reporting und Schnittstellen-Kompetenz

"Fondsgesellschaften werden sich mit den Implikationen von Produktge‑ staltung und Anlageentscheidungen unter Solvency II beschäftigen müssen, um auch zukünftig bedarfsgerechte Lösungen anbieten zu können."
Steffen Hahn, Senior Account Manager, Union Investment Institutional

10.45–11.00 Diskussionen und Fragen
11.00–11.30 Networkingpause

Vielversprechende Investitionen

11.30–12.00
Lohnen sich Aktien-Investitionen auch in turbulenten Zeiten?

  • Volatilität ist für viele Investoren ein ungeeignetes Risikomaß
  • Die Aktie gewinnt im Niedrigzinsumfeld an Bedeutung
  • Die Rolle der Aktie am Beispiel einer Versorgungskasse.

"Was, wenn sich der Rentenmarkt als Blase erweist – Steht die Aktie vor der Rehabilitation?"
Dr. Wolfram Gerdes, Mitglied des Vorstandes, VERSORGUNGSKASSEN KZVK/VKPB

12.00–12.30
Private Equity und Solvency II – Erschwerte Investitionsbedingungen für eine superiore Assetklasse?

  • Ist der LPX-Index geeignet?
  • Ist die Kapitalunterlegung nach Standardmodell zu hoch?
  • Warum sind unternehmensindividuelle Modelle wettbewerbsverzerrend?
  • Werden Investitionen in Private Equity rückläufig sein?

"Die Kapitalunterlegung für Private Equity-Anlagen richtet sich maßgeblich nach dem börsennotierten LPX-Index. Dieser ist völlig ungeeignet, die Risiko-Rendite-Profile von Private Equity-Portfolien abzubilden."
Dr. Philippe Jost, Vice President, Capital Dynamics

12.30–13.00
Renewable Energy und Infrastructure Debt

  • Langfristige Verbindlichkeiten lassen sich im aktuellen Kapitalmarktumfeld mit den traditionellen Assetklassen nur schwer decken.
  • Institutionelle Kunden müssen Ihre Kapitalanlage breiter aufstellen und sich dabei auch neuartigen Investitionsmöglichkeiten öffnen.
  • Erfahrung mit neuartigen Assetklassen kombiniert mit Flexibilität bei den verschiedenen Vehikeloptionen ist selten am Markt zu finden.

Bernhard Weninger, Managing Director, Head of European Insurance Group, AllianzGI

13.00–13.15 Diskussionen und Fragen
13.15–14.30 Gemeinsames Mittagessen

14.30–15.00
Immobilien – Eine lohnende Assetklasse unter Solvency II?

  • Themen der internationalen Immobilienmärkte
  • Welche Chancen und Risiken werden Immobilien in der nächsten Zeit bieten?
  • Bestraft Solvency II zukünftig Immobilieninvestments?
  • Wie werden Immobilien-Investments in der Zukunft aussehen?

"Immobilien sind als "Real Assets" nach wie vor geeignet, langfristig orientierten Investoren eine attraktive Gesamtperformance zu liefern. Ob Sie das auch unter Solvency II noch dürfen, wird sich zeigen."
Claus Thomas, Mitglied der Geschäftsführung, LaSalle Investment Management

15.00–15.30
Verbriefungen von Real Assets unter Solvency II

  • Ziele von Verbriefungen
  • Gestaltungsmerkmale
  • Rechtliche und steuerrechtliche Aspekte
  • Solvency II-Aspekte

"Die Bedeutung von Verbriefungen wird unter Solvency II eher noch zunehmen."
Reinhard Liebing, Geschäftsführer, Alceda Real Asset Trust

15.30–16.15
Paneldiskussion
Anforderungen der Kapitalanleger an die Asset Manager im Hinblick auf Solvency II

Moderation: Michael Busack, Geschäftsführer, Absolut Research und Herausgeber Absolut|report
Teilnehmer: Steffen Hahn, Reinhard Liebing, Dr. Uwe Siegmund, Chief Investment Strategist, R+V Versicherung, Claus Thomas

16.15–16.45 Networkingpause

16.45–17.15
Finanzierungen – Die neue Assetklasse für Versicherer und Altersvorsorgeeinrichtungen?

  • Finanzierungen im Spannungsfeld: Basel III vs. Solvency II
  • Anlagedilemma der Assekuranz im aktuellen Marktumfeld und zukünftige Herausforderungen
  • Investitionsmodelle und Lösungsansätze aus wirtschaftlicher und regulatorischer Betrachtung
  • Aktuelle Kreditprodukte für den Versicherungssektor und für Altersvorsorgeeinrichtungen

"Die regulatorischen Veränderungen wie auch das anhaltende Niedrigzinsszenario führen zu einem Paradigmenwechsel in der Finanzierung: Versicherungen übernehmen zunehmend die Rolle von Banken als lang‑ fristige Unternehmens- und Projektfinanzierer."
Heike Hövekamp, Head of Advisory and Legal Structuring Asset Management, Commerzbank
Andreas Koch, Managing Director DCM Loans, Commerzbank

17.15–17.45
Wandelanleihen unter Solvency II / Wandelanleihen (WA) – Eine bessere Alternative für regulierte Investoren?

  • Passen Wandelanleihen zu regulierten Investoren auf der Gesetzesgrundlage nach §54 VAG?
  • Sind WA sinnvoll hinsichtlich Sicherheit, Mischung, Streuung, Rentabilität und Liquidität?
  • Wandeln oder nicht Wandeln – Eine Frage der Zurechnung!
  • Wandelanleihen – Die Solvenzkapitalanforderung macht den Unterschied

"Wandelanleihen sollten für regulierte Investoren, wie Versicherungen und Stiftungen, in der zukünftigen Anlagestrategie eine große Rolle spielen. Für Versicherungen liegt der wesentliche Vorteil in den geringeren Solvenzkapitalanforderungen gegenüber Aktien."
Michael Prinz zu Salm-Salm, Geschäftsführender Gesellschafter, Salm-Salm & Partner – Asset Manager für Wandelanleihen, Wald und Landwirtschaft

17.45–18.00 Diskussionen und Fragen

18.00 Ende des ersten Tages

Im Anschluss an den ersten Tag laden Sie EUROFORUM, das Weingut Prinz Salm und das Hotel Pullman Cologne herzlich zu einem Get-Together und einer Weinprobe ein. Nutzen Sie die Möglichkeit, wertvolle Kontakte zu knüpfen und lassen Sie den Abend gemeinsam mit uns ausklingen.

Gastgeber der Weinprobe

Genießen Sie eine Auswahl an Weinen des Weingutes Prinz Salm und lassen Sie sich vom Winzer selbst in die Geheimnisse der Weine einweihen.

8.30–9.00
Empfang mit Kaffee und Tee

9.00–9.05
Begrüßung durch den Vorsitzenden

AI FM-Richtlinie – Was ändert sich?

9.05–9.45
Die AIFM-Richtlinie und ihre deutsche Umsetzung: Was ändert sich für Versicherungen?

  • Fallen fondsgebundene Versicherungen unter die AIFM-Richtlinie?
  • Können Versicherungen aufgrund ihrer Investitionstätigkeit unter die AIFM-Richtlinie fallen?
  • Wie ist das sog. Versicherungs-Pooling zu beurteilen?
  • Was wird aus den deutschen Spezialfonds?
  • Schränkt die AIFM-Richtlinie Anlagen außerhalb der EU ein?
  • Chancen des europäischen Binnenmarktes
  • Verbesserte Stellung als Anleger

"Die AIFM-Richtlinie ist die wichtigste Änderung im Investmentrecht der letzten 20 Jahre. Für Versicherungen und andere institutionelle Anleger wäre es geradezu fahrlässig, sich nicht frühzeitig mit den Änderungen auseinanderzusetzen."
Dr. Claus Tollmann, Regierungsdirektor, Bundesministerium der Finanzen

Risk Management – Was ist noch zu tun?

9.45–10.15
Risk-Management durch innovative Asset-Allocation unter Solvency II

  • Von der Asset-Allocation zur Strategy-Allocation
  • Innovatives Due Diligence im Prudent-Person-Regime
  • Erhöhung der Risikokapitalquote durch bessere Diversifikation
  • Wie können asymmetrische Risiko-Profile ohne die Zielrendite zu verfehlen?

Michael Busack

10.15–10.45
MaRisk und Säule II/III – Was ist noch zu tun?

  • Sachstand Solvency II
  • Herausforderungen aus den Säulen 2 und 3
  • MaRisk und Säulen 2/3 im Vergleich

PD Dr. Volker G. Heinke, Mitglied der Vorstände, LVM Versicherungen

10.45–11.15
Stresstesting und Risk Management unter Solvency II

  • Einblick in die aufsichtsrechtlichen Stresstesting Anforderungen neben Solvency II
  • Stress Testing als Werttreiber für das Risiko-Management – Verstehen Sie Ihr Unternehmen
  • Stresstesting – Allgemeine Herausforderungen und Fallen

Dr. Christian Thun, Senior Director Business Development, Moody's Analytics Deutschland

11.15–11.30 Diskussionen und Fragen
11.30–12.00 Networkingpause

Der Blick in die Schweiz

12.00–12.30
Swiss Solvency – Im Spannungsfeld von Solvency II

  • Anforderungen und Niedrigzinsen
  • Swiss Solvency in der Praxis
  • Externe und interne Faktoren als Treiber für Anpassungen bei den Investitionsansätzen
  • Skalierbare und transparente Umsetzungslösungen
  • Attraktive Investitionsthemen im heutigen Marktumfeld

"Freiheit ohne Grenzen oder Grenzen der Freiheit – Wo liegt das Pareto Optimum im Spannungsfeld von Regulation und Ertragserwartungen?"
Hans-Jörg Baumann, CEO und Chairman, Swiss Capital Group
Matthias Erb, Partner, Head Client Advisory und Solutions, Swiss Capital Alternative Investments

Rating

12.30–13.00
Rating nach der Finanzkrise

  • Ratingabhängigkeit der Passiva und Aktiva
  • Erfahrungen aus der Finanzkrise
  • Vorschläge zur Verminderung

"Die Abhängigkeit der deutschen Versicherungswirtschaft von externen Ratings steigt."
Dr. Uwe Siegmund

13.00–13.15 Diskussionen und Fragen
13.15–14.15 Gemeinsames Mittagessen

Steuerung und Reporting

14.15–14.45
Kapitalanlage im Spannungsfeld von Solvency und Bilanzierung/Steuerung

  • Anlagerestriktionen für Versicherer heute
  • Was ändert sich?
    …durch Solvency II
    …durch IFRS
  • Mögliche Auswirkungen auf Kapitalanlagestrategie und Asset-Liability- Management (ALM)

"Die Kapitalanlage in einem Niedrigzinsumfeld und unter Beachtung der zukünftigen regulatorischen und bilanziellen Anforderung stellt eine große Herausforderung für Versicherer dar."
Dr. Thomas Varain, Leiter des Bereichs Planung, Bilanzierung, Reporting, AXA Konzern

14.45–15.15
Herausforderungen der quantitativen Berichterstattung nach Solvency II für die Datenhaltung

  • Status Quo der Meldeanforderungen – Die Kapitalanlagemeldungen nach dem Final Report zu den Quantitative Reporting Templates
  • Herausforderungen in der Umsetzung der neuen Kapitalanlagemeldungen – Allgemein und mit Blick auf Spezialfonds
  • Zusammenspiel Säule 1 und Säule 3 – Synergien in der Datenbewirtschaftung
  • Fazit: Eine Perspektive für die Erstmeldung

Andreas Penzel, Leiter Themenmanagement/Principal Consultant, Steria Mummert ISS

15.15–15.45
Zulieferung der Daten der Fondhäuser an die Versicherer – Best Practices
Dr. Joachim Kayser

15.45–16.00 Diskussionen und Fragen
16.00 Ende der Tagung