Asset Allocation kompakt

EUROFORUM AkademieBald wieder im Programm.

Bald wieder im Programm.

Programm

Montag, 18. Juni 2012

Grundlagen der Asset Allocation

Ihr Experte:
Lars Mohlau,
CIIA, Geschäftsführer, WMK Finanz OHG

1.1 Ziel- und Steuerungsgrößen bei der Asset Allocation

  • Spannungsfeld Rendite und Risiko
  • Phasen der Asset Allocation
  • Strategische versus taktische Asset Allocation
    • Bedeutung der strategischen und taktischen Asset Allocation
    • Aktives versus passives Management
  • Dynamische Asset Allocation

1.2 Charakterisierung von Asset Klassen

  • Systematisierung und Überblick
  • Funktion und Eigenschaften einer Benchmark

1.3 Konzeptionelle Grundlagen/CAPM

  • Die Efficient Frontier
  • Berechnung Minimum Varianz Portfolio
  • Vor- und Nachteile der modernen Portfolio-Theorie

1.4 Überblick: Portfoliomanagement-Strategien

  • Anlagestrategien
  • Wertsicherungsstrategien
  • Overlay-Strategien
  • Fallbeispiele

1.5 Grundlagen der Performanceanalyse

  • Quantitative Performanceanalyse
  • Risikoquantifizierung
  • Definition und Berechnung von Risikokennzahlen
  • Volatilität
    • Interpretation mittels der Gaußschen Normalverteilung
    • Darstellung als Shortfall-Risk
    • Einsatzgebiete in der Praxis

Umtrunk

Am ersten Abend der EUROFORUM-Akademie laden wir Sie sehr herzlich zu einem gemeinsamen Umtrunk im Hotel mit anschließender Stadtführung durch das malerische Bad Neuenahr ein.

Dienstag, 19. Juni 2012

Investmentstrategien in der Asset Allocation

Ihr Experte:
Dr. Markus Brechtmann,
Senior Quantitativer Analyst/Portfoliomanager, Union Investment

2.1 Einstieg in die Asset Allocation – praktischer Ansatz

  • Mythos Asset Allocation
  • Asset Allocation in den letzten 50 Jahren
    • Klassische Asset Allocation zwischen Aktien und Renten
    • Yale-Modell
    • Core Satellite-Modell
    • Multi Asset Allocation
    • Dynamische Asset Allocation
  • Simulation zum Erfolgsbeitrag der taktischen Asset Allocation
  • Strategische Asset Allocation nach Markowitz
  • Taktische Asset Allocation im Rahmen des Fundamental Law of Active Management

2.2 Strategische Asset Allocation in der Praxis

  • Risikotragfähigkeit
  • Anlagehorizont
  • Time Diversification
  • Beispiel: Worst Case-Analyse

2.3 Taktische Asset Allocation in der Praxis

  • Investmentphilosophien
  • Der diskretionäre Anlagestil
  • Der quantitative Anlagestil
  • Indikatoren zur taktischen Asset Allocation
  • Beispiel: Quantitatives taktisches Asset Allocation-Modell zwischen Aktien und Renten

2.4 Dynamische Asset Allocation in der Praxis

  • Risikogesteuerte Asset Allocation
  • Equal Risk, Equal Contribution to Risk, Maximum Diversification, Minimum Variance
  • Beispiel: Risikogesteuerte Asset Allocation im Rahmen eines Total Return-Konzepts

Am zweiten Abend laden wir Sie zu einer gemeinsamen Weinprobe in eine Straußwirtschaft ein! Genießen Sie hier eine Auswahl an Ahrweinen direkt beim Winzer. Erfahren Sie bei einer Weinbergführung sowie Besichtigung des Kellers wie die Weine hergestellt werden.

Mittwoch, 20. Juni 2012

Überwachung, Kontrolle und Absicherung

Ihr Experte:
René Perrot,
Geschäftsführer, Roland Eller Asset Management Consulting GmbH

Risiko- und Performancemessung

3.1 Überwachung der verwendeten Allokationsverfahren

  • Klassisches Reporting
  • Modernes Reporting
  • Beurteilungsmöglichkeiten des Ergebnisses einer strategischen Asset Allocation
  • Steuerungsimpulse aus der Überwachung

3.2 Quantitative Performance- und Risikomessung

  • Einführung in die Performancemessung
  • Quantitative Performanceanalyse mittels Kennzahlen
  • Abschätzung des erforderlichen Risikobudgets
  • Anwendung von Kovarianz und Korrelation
  • Lineare Regressionsanalyse

Risikosteuerung

3.3 Einsatz von Absicherungsstrategien

  • Definition und Anwendung verschiedener Absicherungsstrategien

3.4 Einsatz von Absicherungsstrategien

  • Definition von Overlaystrategien
  • Strategische Asset Allocation Möglichkeiten der Umsetzung
  • Vor- und Nachteile der modernen Portfoliotheorie
  • Überwachung des Portfoliorisikos anhand eines Portfolio Value at Risk
  • Marktgenaue Berechnung des Portfoliowertes und der Volatilität des Portfolios
  • Berücksichtigung des individuellen Risikobudgets, Tracking Error und Information Ratio
  • Implikation des Overlaymanagements auf die strategische Asset Allocation

Ihr Abend zur freien Verfügung. Relaxen Sie zum Beispiel im Wellness-Bereich des Steigenberger Hotels oder genießen Sie die herrliche Landschaft in der Ahreifel beim Spaziergang auf dem ''Rotweinwanderweg''.

Donnerstag, 21. Juni 2012

Anlageklassen der Asset Allocation

Ihr Experte:
Armin Kayser,
Senior Portfolio Manager und Director, RCM A company of Allianz Global Investors

4.1. Asset-Klassen im Überblick

  • Aktien, Anleihen (Regierungsanleihen und Corporate Bonds)
  • Immobilienanlagen
  • Rohstoffe, Emerging Markets
  • Ertragspotenziale, Risiken und Korrelation
  • Einschätzung von mittel- und langfristigen Szenarien

4.2 Rohstoffe – Ein Baustein zur Portfoliodiversifikation

  • Einschätzung des aktuellen Aktienmarkt-Szenarios
  • Strategischer Einsatz von Rohstoffen und Auswirkungen auf die Gesamtrendite
  • Besonderheiten der Rohstoffmärkte
  • Aufbau von Rohstoffindizes
  • Investitionsmöglichkeiten
  • Direktinvestments versus Rohstoffaktien

4.3 Emerging Markets – Anleihen und Aktien im globalen TAA-Portfolio

  • Emerging Markets Anlagen vor dem Hintergrund der letzten 30 Jahre
  • Bestimmungsfaktoren der Performance von Emerging Markets Anleihen und Aktien
  • Emerging Markets als Träger globalen Wachstums – was bedeutet das für EM-Anleihen und -Aktien?

4.4 Absolute Return Ansätze der Asset Allocation

  • Anlageziele absolut versus relativ
  • Konsequenzen für das Fondsmanagement
  • Alternative Assets – wegweisend oder Sackgasse ?

4.5 Fundamentale Risikoparameter und ihre Wirkung auf die Asset Allocation

  • Konjunkturzyklus und die Asset Allocation
  • Inflation und die Asset Allocation
  • Säkulare Trends und die Asset Allocation
  • Erklärungsansätze von Banken- und Staatsschuldenkrisen

4.6 Ansätze zur Generierung von Mehrwert (Alpha) in der Asset Allocation

  • Makroökonomische Prognoseansätze
  • Bewertungsmodelle
  • Technische Methoden
  • Behavioural Finance Ansätze

4.7 Kennzahlen für die Asset Allocation mit Aktien und Renten

  • Kennzahlen zur Darstellung von Abhängigkeiten zwischen Finanzinstrumenten
  • Anwendung und Interpretation der Kennzahlen
  • Die Bedeutung äußerst seltener Ereignisse ("schwarze Schwäne") in der Asset Allocation

Ihr Zeitplan der Akademietage*

8.30 – 9.00 Empfang mit Kaffee und Tee
9.00 – 12.30 Akademie Teil 1
12.30 – 13.30 Gemeinsames Mittagessen
13.30 – 17.30 Akademie Teil 2
17.30 Ende

Am Vor- und Nachmittag finden zusätzlich flexible Pausen mit Kaffee und Tee statt.
* Der erste Akademietag beginnt um 10.00 Uhr, Empfang mit Kaffee und Tee sowie Ausgabe der Tagungsunterlagen ab 9.30 Uhr.