Assetklasse Quartier

Win-Win-Win für Investoren, Projektentwickler und Nutzer? EUROFORUM Konferenz4. und 5. September 2019, Frankfurt am Main

Die Mischung macht’s: Lebendiges Quartier versus Bürostadt

Interview mit Prof. Dr. Thomas Beyerle Interview mit Prof. Dr. Alexander von Erdély, CEO, CBRE

Warum sind Mixed-Use-Quartiere im Moment ein großer Trend in der Immobilienwirtschaft?
Dafür gibt es zwei Gründe. Zum einen stellt die Immobilienbranche endlich den Nutzer – und damit meine ich den Menschen und nicht das Unternehmen – stärker in den Mittelpunkt. Und für den Menschen wirkt sich ein Mixed-Use-Quartier mit Nutzungen aus den Bereichen Büro, Einzelhandel, Gastronomie, Freizeit, Kultur und eventuell Logistik und Produktion in vielfacher Hinsicht sehr positiv aus. Denken Sie nur an die Möglichkeiten für die Work-Life-Balance, für flexible Arbeitszeitmodelle oder an die kurzen Wege im Allgemeinen. Die Alternative im Status Quo sind tagsüber ausgestorbene Wohnsiedlungen und nachts totenstille Büro- und Shoppingviertel in der Innenstadt.

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Quartiere als Antwort auf ein modernes Lebensumfeld

Prof. Dr. Alexander von Erdély im Kurzvideo über Quartiere

 




 

Trendthema Quartier: von Mental Maps, Szeneviertel und
Mixed Use

Gastbeitrag von Prof. Dr. Thomas Beyerle, Managing Director, Catella Property Valuation GmbH

 

Was verbindet ein Bairro in Spanien, eine Buurt in den Niederlanden, ein Grätzl in Wien, ein Kvarter in Schweden? Klar wird es erst, wenn man die deutschen Begriffe einfließen lässt: ein Kiez in Berlin oder ein Veedel in Köln – und schon hat man ein Bild vor Augen. Doch auch die soziogeographischen Bezeichnungen wie Bahnhofsviertel, Bankenviertel, Hafenviertel, Künstlerviertel, Szeneviertel oder Rotlichtviertel wirken beim Betrachter stilprägend. Gleichwohl bereitet die Abgrenzung Schwierigkeiten: Zumal es sich häufig nur um wenige Straßenzügen handelt, welchen der Betrachter zumeist individuell abgrenzt. Er bzw. jeder verfügt über eine sog. mental map, eine kognitive Karte welche einen geographischen Raum bzw. Zusammenhangsraum definiert. Einfacher formuliert: es gibt sichtbare, aber vor allem unsichtbare Grenzen welche diese Raumabgrenzung logisch erscheinen lassen. Für Investoren, Städteplaner oder Finanzierer sind diese Raumabgrenzungen essentiell wichtig, zumal es – leider – etliche negative Beispiele gibt, welche zwar „Wir schaffen Räume“ gebaut haben, aber eben keinen Raum und soziale Interaktionen erzeugt haben.

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Quartiere als Blaupause für die Immobilien der nächsten 20-30 Jahre

Prof. Dr. Thomas Beyerle im Kurzvideo über Quartierskonzepte
 

 


 


Statista Dossier Immobilienleerstand

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Interview mit Prof. Dr. Thomas Beyerle

Managing Director
Catella Property Valuation GmbH

 

Trendthema Quartier: Wie genau erreicht man eine erfolgreiche DNA im Mixed Use?

Herr Prof. Dr. Beyerle, immer mehr Projektentwickler planen gemischt genutzte Quartiere, woher kommt aus Ihrer Sicht diese Entwicklung?

Wir stehen inmitten der größten städtebaulichen Veränderung in Europa seit 50 Jahren: Die Doktrin der seinerzeit massiv propagierten „autogerechten Stadt“ findet zunehmend ihre Ablösung durch das Konzept der „kompakten Stadt“.

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Interview mit Jörg Werner

Geschäftsführer
GEG Development GmbH

Herr Werner, warum sind für Sie als Projektentwickler gemischt genutzte Quartiere interessant?

Eine Quartiersentwicklung ist erst gelungen und nachhaltig, wenn im Quartier Leben entsteht, es also von den Menschen in der Umgebung auch wirklich angenommen wird. Besteht es allein aus Büro- oder Wohneinheiten, wird es immer tot bleiben.

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