12. EUROFORUM-Jahrestagung

Bankenaufsicht aktuell

+ SPEZIALTAG Regulatory Reporting/Meldewesen, Accounting und Offenlegung 28. April 2016 EUROFORUM JahrestagungDiese Veranstaltung hat bereits am 26. bis 28. April 2016 in Frankfurt am Main stattgefunden!

Referenten

Dr. Patrick Baudoux
arbeitet seit 2001 für die LBBW und leitet dort seit 2007 Projekte zur Verbriefung von Mittelstandsforderungen. In dieser Position unterstützt er zudem den Verband öffentlicher Banken in Verbriefungsfragen. Davor hat Patrick Baudoux bei der LBBW Projekte zur Umsetzung der MaK, der MaRisk und der SolvV konzipiert und koordiniert. Er blickt auf langjährige Erfahrungen in der Organisation von Kreditprozessen und in aufbauorganisatorischen Fragestellungen zurück. In den genannten Themengebieten ist er für die LBBW als Dozent tätig. Bis 2001 war Patrick Baudoux Referent für Wirtschaftsförderung bei der L-Bank in Stuttgart.

Prof. Dr. Jürgen Kurt Bott
ist Professor für Finanzdienstleistungen an der Fachhochschule Kaiserslautern. Er lehrt und forscht auch an ausländischen Universitäten und Business Schools z. B. Autónoma de Madrid und IESE in Barcelona. Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre in Würzburg sowie Statistik und Operations Research an der Cornell University (Ithaca, New York) war er bei J. P. Morgan, bei der Deutschen Bundesbank und bei McKinsey & Company beschäftigt. Er pflegt als Mitglied in Aufsichts- und Beiräten sowie als Berater für internationale Organisationen (z. B. Internationalen Währungsfond und EU Kommission), Banken, Versicherungen und deren Kunden engen Kontakt zur Wirtschaft.

Dr. Norbert Dörr
leitet den Bereich Capital Management & Funding in der Group Treasury der Commerzbank, Frankfurt. Dieser Bereich ist für das Management der strukturellen Verbindlichkeiten, d. h. Eigenmittelinstrumente und Refinanzierung, der Commerzbank im Rahmen der integrierten Steuerung der Finanzressourcen der Treasury zuständig. In seiner Funktion nimmt er in verschiedensten Initiativen und Konsultationen innerhalb der regulatorischen Diskussion mit Bezug auf CRR/CRD IV und BRRD teil. Vor seiner Tätigkeit bei der Commerzbank war Dr. Norbert Dörr Leiter von Group Risk Management in der West LB mit Fokus ICAAP und Basel 2, davor Director bei Deutsche Bank AG, Credit Risk Management (CRM), London. Dr. Norbert Dörr hält einen Doktortitel in Mathematik der Technischen Universität Darmstadt.

Matthias Eisert
ist bei PricewaterhouseCoopers als Partner im Bereich Risk Management Banking deutschlandweit verantwortlich für die Koordination und Durchführung von Prüfungen und Beratungsprojekten in den Themen Risikomanagement, Handelsgeschäfte und Kreditgeschäft, daneben leitet er bei PwC die Evidenzstelle Sonderprüfungen. Er ist Wirtschaftsprüfer und verfügt über mehr als 17 Jahre Berufserfahrung in der Prüfung und Beratung von Kreditinstituten unterschiedlichster Größe und Geschäftsausrichtung. Seine aktuellen Themenschwerpunkte liegen in den MaRisk, SREP, BCBS 239, IRRBB und Risikoreporting.

Tilo Fink
CFA, arbeitet im Bereich Konzernstrategie und Controlling der DZ BANK in Frankfurt. Aktuell ist er zuständig für die Weiterentwicklung des Management-Reportings insbesondere an den Schnittstellen von Aufsichtsrecht, Rechnungslegung und betriebswirtschaftlicher Sichtweise. Zuvor war er mitverantwortlich für die Implementierung des FINREP-Meldewesens in der Bank. Vor dem Wechsel in die DZ BANK war Tilo Fink langjährig in der Beratung von Banken und weiteren Finanzdienstleistern tätig. Die Beratungsschwerpunkte umfassten u. a. die Weiterentwicklung der Risiko- und Finanzfunktion, die Umsetzung eines integrierten externen und internen Reportings sowie ausgewählte Fragen der Gesamtbanksteuerung sowie der Risikosteuerung im Basel bzw. MaRisk-Umfeld.

Michael Fuchs
arbeitet als Referent in der Abteilung "Bankgeschäftliche Risiken" der BaFin. Er befasst sich mit Grundsatzfragen zu den materiellen Großkreditregeln sowie den Groß- und Millionenkreditmeldungen und begleitet für die BaFin das Projekt AnaCredit. Er ist Mitglied in EBA/EZB-Arbeitsgruppen zu diesen Themen und Co-Leiter des Fachgremiums Groß- und Millionenkredite. Vor seiner Tätigkeit in der BaFin arbeitete er in einer Rechtsanwaltssozietät als Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht.

Dr. Uwe Gaumert
ist Direktor im Geschäftsbereich Bankenaufsicht/Bilanzierung beim Bundesverband deutscher Banken (BdB) und dort zuständig für die Bereiche Bankenaufsicht und Risikomanagement von Markt- und Kreditrisiken. Er war davor – nach einer Tätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Berlin – mehrere Jahre in der Prüfungsgruppe interne VaR-Modelle bei der deutschen Bankenaufsicht tätig. Er ist Mitglied der Fachgremien "Kredit" und "Handelsgeschäfte" der BaFin, sowie Autor verschiedener Veröffentlichungen zu Risikomanagement- und Regulierungsfragen.

Regina Geist
Diplom-Wirtschaftsjuristin Univ., ist seit 2015 in der Zentrale der Deutschen Bundesbank in Frankfurt/Main für bankaufsichtliche Grundsatzfragen zu makroprudenziellen Instrumenten zuständig.

Dr. Thomas Gstädtner
arbeitet seit Mai 2014 als Head of Division in DG Microprudential Supervision II der Europäischen Zentralbank. Seine Abteilung ist verantwortlich für die Aufsicht von 15 Signifikanten Institutionen in der Eurozone. Zusätzlich leitet er das Länderteam für die deutschen Banken unter EZB Aufsicht (Country CoordinationTeam Germany). Vor seiner Tätigkeit bei der EZB war Thomas Gstädtner in verschiedenen Managementfunktionen in der Deutsche Bank in London tätig, zuletzt als Head of Legal/Regulatory Change Management der Deutsche Bank London. Davor war er General Counsel in der privaten Asset Managementgesellschaft Wilhelm von Finck AG und Associate in der Kanzlei Gassner Stockmann und Kollegen. Dr. Thomas Gstädtner ist zugelassener Rechtsanwalt und Solicitor in England und Wales sowie ausgebildeter Bankkaufmann

Lothar Jerzembek
ist seit dem 01.04.2015 Mitglied der Geschäftsleitung im VÖB. Er verantwortet den Geschäftsbereich "Banksteuerung und Finanzierung". Dieser umfasst die Fachgebiete Bankenregulierung, Bankenaufsicht, Bankensanierung und -abwicklung, Bilanzierung und Finanzberichterstattung, Controlling, Immobilienbewertung und -analyse, Interne Revision sowie Fördergeschäft und Finanzierung. Lothar Jerzembek hat sein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim mit dem Abschluss Diplom-Kaufmann absolviert. Er wurde bei der Volksbank Weinheim eG zum Bankkaufmann ausgebildet. In den Jahren 1986 bis 1998 arbeitete er in der Dresdner Bank AG; zunächst zwei Jahre in der Niederlassung Stuttgart und danach in der Zentrale Frankfurt am Main im Konzernstab Finanzen/Controlling. Anschließend war er als Bereichsleiter "Bilanzierung und Finanzberichterstattung/Immobilienbewertung/Interne Revision" tätig. Diesen Bereich hatte er seit seinem Eintritt in den VÖB Ende 1998 sukzessive aufgebaut.

Carmen-Isabel Kutzner
ist seit den Anfängen der Basel-II-Regulierung in der Bankenaufsicht bei der Hauptverwaltung in Baden-Württemberg der Deutschen Bundesbank tätig. Sie ist Prüfungs- und Teamleiterin bei bankgeschäftlichen On-Site-Prüfungen im In- und Ausland. Darüber hinaus betreut sie Grundsatzarbeiten in den Bereichen Meldewesen, IRBA-Ansätze, Verbriefungen und Liquiditätsrisiken. In den genannten Bereichen ist sie eine ausgewiesene Expertin. Als Meldewesen-Prüferin bringt sie ihr Wissen und ihre Erfahrungen zudem als Dozentin im Zentrum für Technische Zentralbankkooperation für andere Notenbanken ein.

Marco Lenhardt
berät seit 1998 Kreditinstitute im In- und Ausland zu Themen im Umfeld Risikomanagement, Banksteuerung und regulatorischen Anforderungen. Zu seiner Projekthistorie gehören zahlreiche große Umsetzungs- und Transformationsprojekte auf der Schnittstelle zwischen Fach- und IT-Bereichen. Marco Lenhardt verantwortet national und auf europäischer Ebene das Thema BCBS 239 als Partner bei KPMG. Vor seinem Eintritt bei KPMG im Jahr 2005 war er bei PwC Consulting und IBM Business Consulting Services im Bereich Financial Risk Management tätig.

Daniel Lenze
trägt als Hauptabteilungsleiter Betriebswirtschaft bei der Sparkasse Bergkamen-Bönen die Verantwortung für die Unternehmenssteuerung inkl. Risikocontrolling, das Rechnungswesen sowie die Umsetzung der aufsichtsrechtlichen Neuerungen aus Basel III und MaRisk. Im Rahmen seines beruflichen Werdegangs war er zuvor Leiter Gesamtbanksteuerung einer großen Volksbank. Des Weiteren hat er als Berater mittelständische Kreditinstitute bei der Umsetzung der bankaufsichtsrechtlichen Regeln in den Bereichen Gesamtbanksteuerung, Risikomanagement und Bankenaufsicht unterstützt.

Jürgen Lux
verantwortet als Partner, Geschäftsführer und Mitglied des Management Committees bei BearingPoint das firmenweite Solutions Geschäft. Zum Solutions Geschäft gehören mehrere Produktlinien, darunter die Produktlinie RegTech mit der ABACUS Suite für das Regulatory Management. Seit mehr als 20 Jahren beschäftigt sich Jürgen Lux mit der Softwarentwicklung im Bereich Aufsichtsrecht und hat jahrelang Implementierungsprojekte bei zahlreichen Bank- und Versicherungskunden mit begleitet. Den Weg in die Beratungs- und Softwareindustrie suchte und fand er nach dem Studienabschluss als Mathematiker.

Holger May
ist Senior Manager bei BearingPoint Software Solutions und ist dort verantwortlich für diverse Kundenprojekte. Bei der Landesbank Baden-Württemberg war er bis Ende 2015 als Projektleiter verantwortlich für die Vorstudie des Projektes AnaCredit. Seine berufliche Karriere begann Holger May bei der Landesbank Baden-Württemberg, wo er zunächst als Referent im Meldewesen tätig war und später als Teilprojektleiter bei der Einführung von ABACUS/DaVinci arbeitete. Danach begleitete er als Referent für Grundsatzfragen im Aufsichtsrecht beim SparkassenVerband Baden-Württemberg unter anderem die Einführung von Basel II. Bei BearingPoint Software Solutions übernahm Holger May Verantwortung für diverse ABACUS/DaVinci-Implementierungsprojekte und gleichzeitig Entwicklungsverantwortung für ein ABACUS-Modul zur Unterstützung des Liquiditätsmanagement.

Dr. Matthias Merkelbach
ist Rechtsanwalt bei FLICK GOCKE SCHAUMBURG in Bonn. Sein Tätigkeitsschwerpunkt liegt im Aktien- und Bankaufsichtsrecht. Er begleitet zahlreiche Institute bei der Umsetzung der regulatorischen Vergütungsanforderungen. Er wurde 1978 geboren. Er studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Bayreuth und Münster. 2010 wurde er an der der Universität Münster promoviert. Dr. Matthias Merkelbach publiziert regelmäßig zu aktuellen bankrechtlichen und gesellschaftsrechtlichen Themen.

Kalliopi Minga
ist Leiterin Finanzen der DekaBank in Frankfurt. In dieser Position ist sie verantwortlich für die Bilanzierung, Meldewesen Bankenaufsicht, Steuern und Finanzcontrolling.

Andreas Möller
ist seit 1,5 Jahren als Spezialist in der DZ Bank AG, Frankfurt am Main in Konzern-Finanzen/Group Finance tätig. In dieser Zeit hat er neben seiner Tätigkeit als IFRS FINREP-Referent u.a. die fachliche Teilprojektleitung zur Umsetzung von Non-Performing und Forbearance (IFRS FINREP), die fachliche Teilprojektleitung zur Umsetzung des SAP-Subledger für HGB (Murex-Produkte) und die fachliche Teilprojektleitung für die Umsetzung von FINREP 2.0 (HGB FINREP) übernommen. Vorher war er als Wirtschaftsprüfer 18 Jahre als Prüfer und Berater im Bankensektor bei zwei großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften tätig. Hier leitet er in den letzten Jahren Projekte zu den Themen IAS 39 Impairment, Carve Out, Post Merger Integration und Reconversion der Konzernrechnungslegung von IFRS nach HGB.

Martin Neisen
ist Partner und leitet den Bereich Regulatory Management bei PwC in Deutschland. Er verfügt über langjährige Erfahrungen und umfassende technische Expertise in der deutschen und europäischen Bankenindustrie, mit dem Schwerpunkt nationales und internationales Bankenaufsichtsrecht. Er engagiert sich in den internationalen Projektteams von PwC und gilt deutschlandweit als Experte für die Umsetzung der Vorschriften aus der CRD IV/CRR.

Martin Nissen
ist stellvertretender Projektleiter AnaCredit bei der Deutschen Bundesbank. Nach seiner Bankausbildung und Studium der Wirtschaftsmathematik war er in Frankfurt zunächst im Auslandsbanken,- dann im Prüfungs- und Beratungsbereich tätig. Seit 2014 ist er bei der Deutschen Bundesbank. Dort ist er für die nationale Umsetzung von AnaCredit mitverantwortlich und daneben in europäischen Arbeitsgruppen zu AnaCredit und verwandten Themen aktiv.

Lars Jul Overby
is currently head of unit of the Credit, Market and Operational Risk Policy unit at the EBA in the Regulation department of the European Banking Authority (EBA). The unit is responsible for the development of regulatory products in the area of credit, market and operational risk in addition to dealing with securitisation, covered bonds and market infrastructure issues. Prior to joining the EBA in 2012, he worked for the Nykredit group, where he was involved in the preparation of EU and Basel III regulations in the Regulation and Rating unit. He also worked 8 years in Danmarks Nationalbank, primarily with analytical support of market operations related affairs and research. In addition, he worked at the ECB, where he looked at capital markets developments in the Directorate Monetary Policy. He originally started his career in Unibank (now Nordea), working on liquidity and clearing. He has a Ph.d. in empirical market microstructure from University of Copenhagen.

Rainer Pfau
ist Head of Regulatory Issues bei der Commerzbank und dort zentraler Ansprechpartner für alle regulatorischen Risikothemen. Zuvor war er mehrere Jahre als Verbandsvertreter sowie in verschiedenen Funktionen bei deutschen Großbanken für Risikomanagement- und Regulierungsfragen zuständig. Er ist u. a. Mitglied des Abeitskreises "Bankenaufsicht" und des Fachgremiums "Kredit" der BaFin. Er vertritt die Commerzbank AG in verschiedenen nationalen und internationalen Verbandsgremien.

Heike Schmitz
ist seit Juli 2006 Leiterin des Kompetenzcenters Finanzen und Controlling im S-Servicepartner (vormals NRS Norddeutsche Retail-Service GmbH) und ist dort verantwortlich für die Erstellung der Regelleistungen und die umsetzungsorientierte Beratung diverser Sparkassen in den Bereichen Rechnungs- und Meldewesen, Controlling, Risikocontrolling und Gesamtbankanalyse. Davor war die studierte Diplom-Kauffrau von Januar 1995 bis März 2002 bei der comdirect bank AG und verantwortete dort zunächst die Bereiche IT/Organisation und Personal, später das Department Finance. Seit April 2002 leitete sie in der Sparkasse Bremen die Abteilung Finanzen und begleitete in dieser Funktion die Gründung der NRS.

Christian Schuler
ist seit 2013 Leiter des Referats Bankgeschäftliche Prüfungen 3 bei der Deutschen Bundesbank in Düsseldorf. Christian Schuler ist seit 1999 bei der Deutschen Bundesbank tätig. Ab 2003 arbeitete er bei der Hauptverwaltung Düsseldorf im Bereich Bankgeschäftliche Prüfungen zunächst als Prüfer. Seit 2005 war er dort als Prüfungsleiter tätig. Seine Schwerpunkte der Prüfungstätigkeit waren interne Ratingverfahren, Marktpreisrisikomodelle sowie Verbriefungsaktivitäten und komplexe Finanzprodukte.

Prof. Dr. Hermann Schulte-Mattler
lehrt Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Finanzwirtschaft und Controlling, an der Fachhochschule Dortmund. Beim Bundesverband deutscher Banken war er zuvor viele Jahre insbesondere für den Bereich der bankaufsichtlichen Behandlung von Kredit- und Marktrisiken zuständig. Nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Essen und der Ohio State University sowie einer Tätigkeit bei einer Großbank schloss er ein Ph.D.-Studium mit Schwerpunkt Finanzwirtschaft an der Wharton School der University of Pennsylvania an. Er ist Mitherausgeber eines der führenden bankaufsichtlichen Kommentare zum Kreditwesengesetz und Ausführungsvorschriften und Autor von über 151 Fachaufsätzen im Bereich der internationalen Harmonisierung von Aufsichtsregeln.)

Stefano Sciré
ist Projektleiter bei der Landesbank Baden-Württemberg im Bereich Finanzen und verantwortet dort seit diesem Jahr die Umsetzung der neuen Anforderungen zu AnaCredit. Im Rahmen seines beruflichen Werdegangs leitete er seit 2009 als IT-Projektleiter die technische Implementierung der aufsichtsrechtlichen Neuerungen aus der CRDII/III/IV und war zuvor für die IT-seitige Betreuung des Meldewesens der LBBW zuständig

Günther Sedlacek
ist als Senior Advisor in der Hauptabteilung Statistik der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) für die Neugestaltung des Meldewesens von Kreditinstituten mitverantwortlich. Er studierte Technische Mathematik und begann nach erfolgreichem Abschluss des Studiums als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Statistik der Wirtschaftsuniversität Wien, wo er auch promovierte. 2001 wechselte er in den Außenwirtschaftsstatistik-Bereich der Hauptabteilung Statistik in der OeNB. Nach einem kurzen Ausflug in die EZB und danach in den Finanzmarkstabilitätsbereich der OeNB kehrte Günther Sedlacek wieder in die Hauptabteilung Statistik zurück, wo er dann 2012 die Gruppenleitung für die Erhebung von Mikrodaten übernahm. Unter anderem fiel in sein Tätigkeitsfeld auch die Erhebung und Verwaltung von Daten des Zentralen Kreditregisters der OeNB. 2014 übernahm er schließlich die Stelle eines Senior Advisors für das Fachgebiet "Methodologie, Weiterentwicklung und Betreuung des Meldewesens von Kreditinstituten und anderen finanziellen Unternehmen". Eine zentrale Aufgabe hierbei ist auch die Zusammenarbeit mit Bankexpert/inn/en, die im Rahmen des sogenannten Standing Committees erfolgt, dessen Vorsitz Günther Sedlacek einnimmt.

Achim Sprengard
ist Wirtschaftsprüfer und geschäftsführender Gesellschafter der GAR Gesellschaft für Aufsichtsrecht und Revision mbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Zuvor war er mehr als zehn Jahre für eine BIG 4 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in der Prüfung und Beratung von Instituten mit Schwerpunkt im Bankenaufsichtsrecht tätig. Er referiert regelmäßig zu bankaufsichtlichen Themen und ist Mitautor diverser Fachaufsätze.

Karsten Stickelmann
leitet seit 2014 die Section Market and Liquidity Risk in der Internal Models Division des SSM (Single Supervisory Mechanism) bei der Europäischen Zentralbank. Er ist Mitglied in der Trading Book Group des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht und in die Arbeit weiterer Arbeitsgruppen auf nationaler, europäischer und Baseler Ebene involviert. Vor seinem Wechsel zur Europäischen Zentralbank arbeitete er über 15 Jahre bei der Zentrale der Deutschen Bundesbank, zunächst als Prüfer für Interne Marktrisikomodelle und im Anschluss mehr als 10 Jahre als Leiter der Hauptgruppe "Marktrisiko, operationelles Risiko, Liquiditätsmodelle und IT" im Zentralbereich Banken und Finanzaufsicht zuständig für Vor-Ort Prüfungen und die Umsetzung der zugehörigen Baseler und europäischen Regelungen.

Susanne Viebach
ist seit August 2003 Bereichsleiterin "Risikomanagement" in der Deutschen Wertpapierservice Bank AG (dwpbank) in Frankfurt. Sie ist verantwortlich für die zentrale Risikomessung und -steuerung. Aufgabenschwerpunkte sind die Steuerung operationeller Risiken auf Basis eines Advanced Measurement Approach (AMA), die Verantwortung für Informationssicherheit, Notfallmanagement sowie die Methodenhoheit für die internen Vorgaben zur Erfüllung der aufsichtsrechtlichen Anforderungen mit Blick auf Auslagerungen (insbesondere MaRisk AT 9, § 25b KWG). Zuvor hat Susanne Viebach die Abteilung "Risiko-/Qualitätsmanagement" in der WPS Bank geleitet. Vor 2001 arbeitete sie als Referentin in der WestLB sowie beim Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV). Sie studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten in Passau und Bonn.

Reinhold Vollbracht
ist Bundesbankdirektor und leitet seit Januar 2015 in der Zentrale der Deutschen Bundesbank die Stabsstelle "SSM-Bankenaufsicht/JST-Koordination" mit Zuständigkeit für alle Mitarbeiter der Bundesbank in der Bankenaufsicht über signifikante Kreditinstitute. Von 2012 bis 2014 war Herr Vollbracht in der operativen Bankenaufsicht tätig, zuletzt als Leiter des Regionalbereichs Banken und Finanzaufsicht der Hauptverwaltung in Hessen der Deutschen Bundesbank. Davor war Herr Vollbracht über 10 Jahre in der Zentrale der Bundesbank zuständig für den Bereich "Internationale Eigenkapital- und Liquiditätsregelungen" der Banken und hat in dieser Zeit die Bundesbank in zahlreichen internationalen und europäischen Arbeitsgruppen vertreten.

Sebastian Weggenmann
ist Referent bei der BaFin in einer noch recht neuen Gruppe, welches sich einerseits mit Anforderungen an systemrelevante Institute befasst und andererseits mit deren Restrukturierung. Bis zu seinem Einstieg bei der BaFin war Herr Weggenmann bei einem öffentlich-rechtlichen Kreditinstitut beschäftigt (August 2003 – Dezember 2011) und absolvierte während dieser Zeit sowohl den Bachelor als auch den Master-Abschluss mit Schwerpunkt "Finance". Während dieser Zeit war er Schwerpunktmäßig mit Themen der Gesamtbanksteuerung betraut, insbesondere der Aktiv-Passivsteuerung, der Steuerung der Zinsrisiken oder dem Pfandbriefpooling. Seit seinem Beginn bei der BaFin ist Sebastian Weggenmann mit Finanzmarktstabilitätsthemen betraut und bearbeitet unter anderem die Themen: Identifizierung von potentiell systemgefährdenden Instituten, Sanierungsplanung von Banken und diverse Stabilitätsanalysen, unter besonderer Würdigung von Trennbanken. Sebastian Weggenmann hat die BaFin in den letzten Jahren in unterschiedlichen FSB Arbeitsgruppen vertreten und unter anderem die Empfehlungen für die Erhöhung der Verlustabsorption für global systemrelevante Banken "TLAC" oder die aktuell konsultierten Empfehlungen zu "Funding in Resolution" erarbeitet. Ferner ist Sebastian Weggenmann der ständige Vertreter des persönlichen Referenten von Raimund Röseler, dem Exekutivdirektor der Bankenaufsicht in der BaFin.

Dana Wengrzik
begleitet als Geschäftsführerin der RSU Rating Service Unit GmbH Kunden aus allen Säulen des deutschen Bankensystems bei der Umsetzung von Anforderungen der deutschen und europäischen Finanzaufsicht. Die RSU ist als Anbieter interner Ratingverfahren für das Großkundengeschäft Marktführer in Deutschland. In ihren ersten sieben Berufsjahren war Dana Wengrzik für McKinsey & Company in München tätig. Danach arbeitete sie von 2003 bis 2012 in der Risikofunktion der HSH Nordbank, zuletzt als Abteilungsleiterin Konzernrisikocontrolling und stellvertretende Bereichsleiterin Group Risk Management. Dana Wengrzik ist Diplom-Mathematikerin, Certified European Financial Analyst (CEFA) und Certified International Investment Analyst (CIIA/DVFA), außerdem Beirätin in der Gesellschaft für Risikomanagement und Regulierung e. V. (FIRM).