13. EUROFORUM Jahrestagung

Bankenaufsicht aktuell

+ SPEZIALTAG Regulatory Reporting/Meldewesen, Accounting und Offenlegung 10. Mai 2017 EUROFORUM JahrestagungDiese Veranstaltung hat bereits am 8. bis 10. Mai 2017 in Frankfurt am Main stattgefunden!

Referenten

Dr. Stefan Blochwitz
arbeitet seit 1996 für die Deutsche Bundesbank. Von 2001 bis 2011 war er für die Bundesbank für die Einführung und Prüfung des auf internen Ratings basierenden Ansatzes zuständig , seit 2012 leitet er die Abteilung "Bankgeschäftliche Prüfungen und Umsetzung internationaler Standards" bei der Zentrale der Deutschen Bundesbank und ist in dieser Funktion für die von der Bundesbank durchgeführten Prüfungen bei Banken sowie die Umsetzung der Säule-2-Anforderungen verantwortlich. Er vertritt die Bundesbank in der "Standards and Implementation Group (SIG)", der Arbeitsgruppe des Baseler Ausschusses zu Säule 2.

Prof. Dr. Jürgen Kurt Bott
ist Professor für Finanzdienstleistungen an der Fachhochschule Kaiserslautern. Er lehrt und forscht auch an ausländischen Universitäten und Business Schools z. B. Autónoma de Madrid und IESE in Barcelona. Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre in Würzburg sowie Statistik und Operations Research an der Cornell University (Ithaca, New York) war er bei J. P. Morgan, bei der Deutschen Bundesbank und bei McKinsey & Company beschäftigt. Er pflegt als Mitglied in Aufsichts- und Beiräten sowie als Berater für internationale Organisationen (z. B. Internationalen Währungsfond und EU Kommission), Banken, Versicherungen und deren Kunden engen Kontakt zur Wirtschaft.

Jörg Bretz
Jörg Bretz ist seit 2001 Prüfungsleiter Bankgeschäftliche Prüfung bei der Deutschen Bundesbank. Er leitet Prüfungen mit den Schwerpunktthemen IT, OpRisk und Auslagerungen. Herr Bretz besuchte von 1990 bis 1993 die Fachhochschule der Deutschen Bundesbank in Hachenburg. Nach bestandener Prüfung arbeitete er zwei Jahre im Filialbetrieb der Landeszentralbank in Hessen. Von 1995 bis 2001 arbeitete er für die IT der Deutschen Bundesbank.

Rechtsanwalt Frank A. Brogl
ist seit über 30 Jahren im Banksektor tätig - zunächst als Bankkaufmann, dann als Justitiar und zurzeit als Syndikusrechtsanwalt und Abteilungsdirektor für Bankaufsichtsrecht. Von ihm stammen zahlreiche Beiträge in der bank- und aufsichtsrechtlichen Fachliteratur. Außerdem ist er Mitherausgeber eines aufsichtsrechtlichen Großkommentars sowie Mitglied und Vorsitzender verschiedener Facharbeitskreise auf nationaler und europäischer Ebene. In Seminaren und unternehmensinternen Umsetzungsprojekten betreute er aus rechtlicher Perspektive bereits verschiedene aufsichtliche Novellen, wie z.B. die zu Basel II und III sowie die zur Vergütung in der Finanzbranche.

Michael Bruns
has 16 years of experience in risk management as consultant and regulator. He graduated in mathematics and physics at Bonn University, started his professional career 2000 at Mummert Consulting as an IT-consultant for ICAAP and Basel-II-projects. 2004 Michael joined BaFin, Germany's Federal Financial Supervisory Authority. He worked for different sections of Q RM, BaFin's Department for Risk Modelling, which covers risk models in the banking and insurance industry. Michael has long experience as an onsite auditor, eg. for credit portfolio models, internal rating based approaches (IRBA) as well as for operational risk, economic capital, counterparty credit risk and Solvency II. In 2011 he graduated as a certified risk manager. He is member in several international working groups at BCBS (eg. Supervisory Implementation Group for the banking book (SIG BB) and Risk Measurement Group (RMG)), at EBA (eg. Task Force for Supervisory Benchmarking; TFSB) and at ECB.

Dr. Norbert Dörr
leitet den Bereich Capital Management & Funding in der Group Treasury der Commerzbank, Frankfurt. Dieser Bereich ist für das Management der strukturellen Verbindlichkeiten, d. h. Eigenmittelinstrumente und Refinanzierung, der Commerzbank im Rahmen der integrierten Steuerung der Finanzressourcen der Treasury zuständig. In seiner Funktion nimmt Dr. Norbert Dörr in verschiedensten Initiativen und Konsultationen innerhalb der regulatorischen Diskussion mit Bezug auf CRR/CRD IV und BRRD teil. Vor seiner Tätigkeit bei der Commerzbank war Dr. Norbert Dörr Leiter von Group Risk Management in der West LB mit Fokus ICAAP und Basel 2, davor Director bei Deutsche Bank AG, Credit Risk Management (CRM), London. Dr. Norbert Dörr hält einen Doktortitel in Mathematik der Technischen Universität Darmstadt.

Björn Fehrenbach
arbeitet seit 2008 für die Zürcher Kantonalbank, Schweiz als Fachprojektleiter. Dort hat er diverse Projekte im regulatorischen Umfeld geleitet und er war beim Aufbau der Integrierten Finanzarchitektur mitbeteiligt. Vor seiner Tätigkeit bei der Zürcher Kantonalbank hatte er verschiedene Stationen bei anderen Banken, wie bei der Deutschen Bank in Frankfurt, der UBS AG und in der Wirtschaftsprüfung bei Ernst and Young. Björn Fehrenbach besitzt einen Master of Science in Wirtschaftsinformatik, ein Diplom (FH) in WI, Vertiefung Business Consulting und er ist ausgebildeter Bankkaufmann. Er hat sich bereits während seines Masterstudiums mit der Frage beschäftigt, wie sich Banken für die kommenden regulatorischen Anforderungen aufstellen können. In diversen Vorträgen und Artikeln hat er sich damit beschäftigt, wie sich die Banken auf die kommenden regulatorischen Anforderungen aufstellen können. Diese Frage wird auch in seinem Buch "Fit für Basel IV? Anforderungen + Lösungsdimensionen" betrachtet.

Dr. Daniel Foos
leitet die Hauptgruppe "Risikomodellierung und modellbasierte Analysen" im Zentralbereich Banken- und Finanzaufsicht der Deutschen Bundesbank. Sein Aufgabenschwerpunkt beinhaltet die Entwicklung und Analyse regulatorischer Vorschriften und liegt somit an der Schnittstelle zwischen der Forschung und Politikarbeit. In dieser Funktion ist Dr. Daniel Foos für Weiterentwicklung der Aufsichtspraxis für Zinsänderungsrisiken in nationalen und internationalen Gremien zuständig.

Dr. Uwe Gaumert
ist Direktor im Geschäftsbereich Bankenaufsicht/Bilanzierung beim Bundesverband deutscher Banken (BdB) und dort zuständig für die Bereiche Bankenaufsicht und Risikomanagement von Markt- und Kreditrisiken. Er war davor – nach einer Tätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Berlin – mehrere Jahre in der Prüfungsgruppe interne VaR-Modelle bei der deutschen Bankenaufsicht tätig. Er ist Mitglied der Fachgremien „Kredit- und Handelsgeschäfte“ der BaFin, sowie Autor verschiedener Veröffentlichungen zu Risikomanagement- und Regulierungsfragen.

Jasmin Gehrlein
ist seit 2010 im Bereich Regulatory Management für PwC tätig und verfügt über mehr als sieben Jahre Erfahrung in der Beratung von Banken. Darüber hinaus ist Sie als Referentin bei verschiedenen nationalen und internationalen Konferenzen und Workshops zum Bankenaufsichtsrecht insbesondere Basel IV und CRR II tätig. Jasmin Gehrlein verantwortet diverse Implementierungsprojekte bei deutschen Großbanken rund um die Themen Basel IV und Stresstesting von der Fachkonzeption bis hin zu der IT-technischen Implementierung. Jasmin Gehrlein ist darüber hinaus Spezialistin für Adress- Marktpreis- und Kontrahentenrisiken sowie Leverage Ratio auch insbesondere im Zusammenhang mit dem IFRS-Konzernabschluss. Zuletzt leitet Sie ein Implementierungsprojekt im Bereich regulatorisches Stresstest auf der RWA Seite sowie Impairmentsimulation.

Josef Gilhaus
leitet den Bereich Handel bei der Sparkasse Osnabrück. Zu seinen Aufgabenbereichen gehört das Depot-A-Management, das Financial Engineering, das Treasury sowie die Anlagestrategie des Gesamthauses. Daneben ist Josef Gilhaus als Dozent und Autor tätig. Nach seiner Ausbildung zum Sparkassenbetriebswirt, einem Traineeprogramm und einem Auslandsaufenthalt arbeitete er als Wertpapierspezialist sowohl in der Kundenberatung als auch in der Filialbetreuung. Er war verantwortlich für die Kundenvermögensverwaltung und übernahm die Leitung des Wertpapiergeschäfts.

Thomas Hornung
ist Direktor des Bereichs Risikocontrolling der NRW.BANK. Nach seiner Bankausbildung und dem Studium der Wirtschaftswissenschaften war Herr Hornung zunächst für PwC als Berater im Bereich Financial Risk Management tätig. Für die WestLB verantwortete er insbesondere Verfahren der Ausfallrisiko- und Gesamtbanksteuerung. In seiner aktuellen Position ist Herr Hornung für die Überwachung bzw. Steuerung der Marktpreis- und Liquiditätsrisiken der NRW.BANK zuständig. Er ist Mitglied in den BaFin/Bundesbank Fachgremien Liquidität sowie Zinsänderungsrisiko Bankbuch sowie Co-Sprecher des ACI-Fachausschusses Regulatorik.

Dr. Helmut Kaltenhauser,
Dipl.-Math., war in der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) als Abteilungsleiter langjährig für das bankstatistische Meldewesen sowie die Eigenkapital-Meldungen verantwortlich, daneben war er auch mit Fragen des Rechnungswesen, insbesondere von Finanzinstrumenten befaßt. Seit 2016 bringt er nun seine Erfahrungen zu Daten und Abläufen in das bankinterne Strategische Projekt Digitalisierung ein, wobei ihm besonders auch die Veränderungen im Arbeitsumfeld der Bankmitarbeiter am Herzen liegen.

Adam Ketessidis
ist Leiter der Gruppe Sanierung, Restrukturierung bei der BaFin. Die Gruppe ist zuständig für die Identifizierung von anderweitig systemrelevanten und potenziell systemgefährdenden Instituten, die Festlegung von Kapitalpuffern, Anforderungen des Abschirmungsgesetzes und die Sanierungsplanung sowie für die Restrukturierung. Davor leitete er das Referat Bankenrestrukturierung und Anforderungen an systemrelevante Banken und war persönlicher Referent der Exekutivdirektorin Bankenaufsicht. Er entwickelte Aufsichtsstandards im Grundsatzreferat: Qualitative Aufsichtsstandards (MaRisk) und beaufsichtigte Landesbanken. Bevor er sich der BaFin anschloss war Herr Ketessidis Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Wettbewerbsrecht und Kapitalanlagerecht.

Christina Kirsch
arbeitet seit 2012 für die SaarLB. Seit 2016 ist sie dort als Expertin Meldewesen / Regulatory Reporting tätig und damit zuständig für die fachliche Koordination des Großteils der aufsichtsrechtlichen und statistischen Meldungen der SaarLB. In ihrer Funktion begleitet sie derzeit u. a. die Umsetzungsprojekte von EZB-FINREP und AnaCredit. Weitere aktuelle Themenschwerpunkte bilden Basel IV sowie die Überarbeitung der CRR/CRD, die von Seiten der EU bereits begonnen wurde. Zuvor war Christina Kirsch im Rahmen der Basel III-Umsetzung schwerpunktmäßig für die Implementierung der neuen Liquiditätsmeldungen (LCR, NSFR und ALMM) in der SaarLB zuständig. Vor ihrer Tätigkeit bei der SaarLB hat sie u. a. Praktika bei BearingPoint Software Solutions GmbH absolviert.

Daniel Lenze
trägt als Bereichsleiter Gesamtbankrisikosteuerung bei der Sparda-Bank Nürnberg die Verantwortung für die Unternehmenssteuerung inkl. Risikocontrolling, das Rechnungswesen sowie die Umsetzung der aufsichtsrechtlichen Neuerungen aus Basel III und MaRisk. Im Rahmen seines beruflichen Werdegangs war er zudem Leiter Gesamtbanksteuerung einer großen Volksbank und einer mittelgroßen Sparkasse. Des Weiteren hat er als Berater mittelständische Kreditinstitute bei der Umsetzung der bankaufsichtsrechtlichen Regeln in den Bereichen Gesamtbanksteuerung, Risikomanagement und Bankenaufsicht unterstützt.

Dr. Matthias Maucher
ist ein Experte im Bereich Bankaufsichtsrecht und Banksteuerung. Zudem ist er als Business Coach in den Themen Transformation, Team- und Persönlichkeitsentwicklung aktiv und Initiator des Thinktanks www.ei4q.com. Nach dem Berufsstart in Paris hat er in den vergangenen 10 Jahren bei Banken unterschiedliche Rollen als Produkt-Manager, Projektleiter und Programm-Manager sowie in der Linie verantwortet. Zuletzt war er bei der LBBW zuständig für das Management aufsichtsrechtlicher Themen sowie Gremien- und Verbandsarbeit. Seit 2017 ist Dr. Matthias Maucher bei PwC Deutschland in der Beratung von Banken aktiv. Er ist ein begeisterter Alpinist und praktiziert Chen Tai Chi.

Kalliopi Minga
ist Leiterin Finanzen der DekaBank in Frankfurt. In dieser Position ist sie verantwortlich für die Bilanzierung, Meldewesen Bankenaufsicht, Steuern und Finanzcontrolling.

Daniel Müller
ist Supervisor in der Generaldirektion Micro-Prudential Supervision IV der Europäischen Zentralbank (EZB). Dort ist er in der Supervisory Policies Division tätig. Er ist zudem Mitglied des Project Management Office der SSM Task Force zu notleidenden Krediten (Non-Performing Loans - NPL). Vor seiner Tätigkeit bei der EZB war er im Bereich Capital & Risk Strategy der Commerzbank AG in der Abteilung Regulatory Issues beschäftigt. Herr Müller studierte an der Universität Mannheim sowie an der San Diego State University (USA) Volkswirtschaftslehre.

Rainer Pfau
ist Head of Regulatory Issues bei der Commerzbank und dort zentraler Ansprechpartner für alle regulatorischen Risikothemen. Zuvor war er mehrere Jahre als Verbandsvertreter sowie in verschiedenen Funktionen bei deutschen Großbanken für Risikomanagement- und Regulierungsfragen zuständig. Er ist u. a. Mitglied des Arbeitskreises „Bankenaufsicht“ und des Fachgremiums „Kredit“ der BaFin. Er vertritt die Commerzbank AG in verschiedenen nationalen und internationalen Verbandsgremien.

Joachim Pfeifer
leitet seit November 2016 das "Risk Data Governance Office" der Commerzbank. Seit 2012 war er als Principle Project Manager für Regulatory Projects in der Commerzbank AG, Group Risk Controlling and Capital Management tätig und dabei Co-Leiter des BCBS 239 Umsetzungsprojekts in der Bank. Hierzu zählte auch die Durchführung der beiden bisherigen Self-Assessments in 2013 und 2014. Vor dieser Aufgabe war Herr Pfeifer für über ein Jahrzehnt Leiter des Bereichs "Operational Risk Controlling" und verantwortete die ersten Fortgeschrittenen Meßansätze (AMA) für operationelle Risiken im Commerzbank Konzern. In den Jahren davor hatte Herr Pfeifer diverse Funktionen im Bereich Markt- und Kreditrisikomanagement inne. Joachim Pfeifer trat 1989 in die Commerzbank AG ein und hat einen Abschluss als Diplom-Kaufmann von der Universität Mannheim.

Simon Recker
ist beim Bundesverband öffentlicher Banken (VÖB) als Bereichsleiter Finanzen für die Themen Bilanzierung und Finanzberichterstattung von Banken nach HGB und IFRS verantwortlich. Zu seinen Aufgaben gehören neben den bilanziellen Angabepflichten, die Lageberichterstattung und die Offenlegungsanforderungen gemäß Säule 3 der Baseler Vorschriften. Zuvor war er bei einer großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in der Beratung von Banken mit der Leitung von Projekten im Bilanzierungs- und Offenlegungsbereich betraut.

Michael Ritter
ist seit 1996 Leiter der Evidenzzentrale für Groß- und Millionenkredite im Zentralbereich Banken und Finanzaufsicht der Deutschen Bundesbank. Als Experte für nationales und internationales Credit Reporting ist er an der Weiterentwicklung des bankaufsichtlichen Kreditmeldewesens in rechtlicher und organisatorischer Hinsicht maßgeblich beteiligt. Er ist u. a. Mitglied in den Fachgremien "Groß- und Millionenkredit" und "Meldewesen"; sowie Co-Chair des Aufsichtsgremiums (LEI ROC) über das globale Legal Entity Identifier Systems (GLEIS) des Financial Stability Board. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung im Kreditmeldewesen war Michael Ritter vom Jahr 2008 bis zum Jahr 2014 Chairman der Working Group on Credit Registers des Financial Stability Committee, die sich insbesondere mit dem Aufbau und der Fortentwicklung des grenzüberschreitenden Kreditdatenaustauschs zwischen europäischen Kreditregistern beschäftigte.

Michael Schöppe
ist Mitarbeiter der BaFin im Grundsatzreferat „SREP, Vergütung und Operationelles Risiko“ und ist hier für den Bereich „Operationelles Risiko“ verantwortlich. Er ist Co-Chair des Fachgremiums OpRisk und vertritt zudem die BaFin in diversen internationalen Arbeitsgruppen, u. a. der EBA-Arbeitsgruppe SGOR (Subgroup on operational Risk) sowie in der WGOR-Arbeitsgruppe (working group on operational risk) des Baseler Ausschusses. Vor seiner Tätigkeit bei der BaFin war er als Controller und als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für „Internationale Wirtschaftsbeziehungen“ der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg tätig.

Prof. Dr. Hermann Schulte-Mattler
lehrt Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Finanzwirtschaft und Controlling, an der Fachhochschule Dortmund. Beim Bundesverband deutscher Banken war er zuvor viele Jahre insbesondere für den Bereich der bankaufsichtlichen Behandlung von Kredit- und Marktrisiken zuständig. Nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Duisburg-Essen und der Ohio State University sowie einer Tätigkeit bei einer Großbank schloss er ein Ph.D.-Studium mit Schwerpunkt Finanzwirtschaft an der Wharton School der University of Pennsylvania an. Er ist Mitherausgeber eines der führenden bankaufsichtlichen Kommentare zum Kreditwesengesetz und Ausführungsvorschriften und Autor von über 157 Fachaufsätzen im Bereich der internationalen Harmonisierung von Aufsichtsregeln.

Achim Sprengard
ist Wirtschaftsprüfer und geschäftsführender Gesellschafter der GAR Gesellschaft für Aufsichtsrecht und Revision mbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Zuvor war er mehr als zehn Jahre für eine BIG 4 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in der Prüfung und Beratung von Instituten mit Schwerpunkt im Bankenaufsichtsrecht tätig. Er referiert regelmäßig zu bankaufsichtlichen Themen und ist Mitautor diverser Fachaufsätze.

Reinhold Stahl
ist Leiter des Zentralbereichs Statistik bei der Deutschen Bundesbank. Nach dem Studium der Mathematik und Physik an der an der Justus-Liebig-Universität in Gießen begann er 1983 als Software-Entwickler bei der Degussa AG in Frankfurt. Nach seinem Wechsel 1985 zur Deutschen Bundesbank war er in der Abteilung „Statistische Informationssysteme, mathematische Methoden“ zuständig für Bankstatistische Informationssysteme. Ab 1995 war er für den internationalen Datenaustausch in der Statistik verantwortlich. In 2010 wurde er zum Leiter der Abteilung „Statistisches Informationsmanagement, mathematische Methoden“ berufen.

Dr. Dirk Talkenberger
ist seit acht Jahren bei der DekaBank im Risikocontrolling für die handelsunabhängige Bewertung aller Handels- und Bankbuchpositionen verantwortlich. Dazu gehören auch Themen und Kennzahlen, die eng mit der Bewertungsfunktion verknüpft sind, wie XVA & PFE, Sensitivitäten und Prudent Valuation. Bevor er Ende 2008 zur DekaBank kam, war Herr Dr. Talkenberger 11 Jahre bei der WestLB in verschiedenen Risikofunktionen tätig.

Stefan Tellers
ist seit Oktober 2016 in der EZB in der für die indirekte Aufsicht über weniger bedeutende Institute (LSIs) zuständigen Generaldirektion "Microprudential Supervision 3" in der Division "Institutional and Sectoral Oversight" als Adviser tätig. Im Anschluss an Bankausbildung, BWL-Studium und Referendariat war er von 2005 bis 2016 in verschiedenen Bereichen der Bankenaufsicht in der Deutschen Bundesbank in Düsseldorf und Frankfurt tätig. Nach fünf Jahren als Prüfer und Prüfungsleiter bei Bankgeschäftlichen Prüfungen mit Schwerpunkt IRBA und MaRisk leitete er ab 2010 ein Sachgebiet in der laufenden Aufsicht über systemrelevante Institute in der Hauptverwaltung NRW. Mit Inkrafttreten des SSM in November 2014 übernahm er eine Funktion als Subkoordinator in einem gemeinsamen Aufsichtsteam (Joint Supervisory Team, JST) für zwei signifikante deutsche Institute und war zuletzt als stellvertretender Leiter der Stabsstelle "SSM-Bankenaufsicht" tätig, welche für die Koordinierung der Joint Supervisory Teams der Bundesbank verantwortlich ist.

Dr. Johannes Turner
leitet die Hauptabteilung Statistik der Oesterreichischen Nationalbank. Die Hauptabteilung Statistik ist zuständig für die Erfassung und Analyse von Monetär-, Zinssatz-, Aufssichts- und Außenwirtschaftsstatistiken für Österreich. Ferner führt sie das Zentrale Kreditregister für Österreich und erstellt Unternehmensratings. Dr. Johannes Turner gehört dem Statistikausschuss auf ESZB-Ebene an und hält seit 2014 den Vorsitz der STC Task Force ERF (European Reporting Framework); er ist Mitglied im Statistikrat bei Statistik Austria sowie Mitglied im ERP-Prüfungsbeirat und vertritt Österreich im Ausschuss für Währungs-, Finanz- und Zahlungsbilanzsstatistiken (Luxemburg), ist seit 2013 Repräsentant der OeNB im European Statistical Forum (ESF) und seit 2016 Vizepräsident im European Committee of Central Balance-Sheet Data Offices (ECCBSO). Als Hauptabteilungsdirektor Statistik der OeNB fungiert Dr. Johannes Turner seit Juni 2010; davor war er 18 Jahre lang im Bereich Bankenaufsicht der OeNB tätig (zuletzt ab 2008 als Leiter der Abteilung für Bankenanalyse). Dr. Johannes Turner begann seine berufliche Laufbahn bei der Raiffeisenzentralbank Wien (1985 - 1986). Von dort wechselte er zum Fessel+GfK Institut für Marktforschung (1986 - 1992), wo er zuletzt die Funktion als Assistent der Geschäftsführung bekleidete. Ausgewählte Veröffentlichungen unter Mitarbeit von Dr. Johannes Turner: „Statistisches und strukturelles Modell“ (im Rahmen der Bankenanalyse); „Die österreichische Bankenanalyselandschaft“ (jeweils 2004); „Leitfaden zum Management des Zinsrisikos im Bankbuch“ (März 2008) und "Bankenaufsicht in Österreich" (Frühjahr 2010). Dr. Johannes Turner hat an der Universität Wien Betriebs- und Wirtschaftsinformatik studiert; er ist Magister und Doktor der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.

Michael Wölfelschneider
arbeitet seit 2013 für die SaarLB. Bei der SaarLB ist er als Accounting-Experte im Bereich der Gesamtbanksteuerung tätig und damit zuständig für die fachliche Koordination des Konzernabschluss HGB/IFRS sowie die Facharbeit. In seiner Funktion begleitet er derzeit u. a. die Umsetzungsprojekte von EZB-FINREP sowie relevante Projekte im HGB und IFRS-Umfeld. Zuvor war Michael Wölfelschneider im Rahmen der Accounting-Themen schwerpunktmäßig für die Implementierung neuer IFRS Standards in der SaarLB zuständig, unter anderem als Projektleiter Umsetzung IFRS 13, sowie IFRS 10 - 12. Vor seiner Tätigkeit bei der SaarLB war er u. a. bei einer Big 4 Gesellschaft beschäftigt.