Der BAV-Manager

Ihre Fachausbildung für betriebliche Altersversorgung (bAV) EUROFORUM AkademieStets individuell buchbar.

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Bestimmen Sie, wo und wann Ihre Weiterbildung stattfindet!

Bei unseren individuellen Seminaren haben wir uns noch auf keinen Ort oder auf ein Datum festgelegt. Lassen Sie sich unverbindlich als Interessent/in für ein Thema aufnehmen und äußern Sie Wünsche, was Termin und Ort anbelangt. Gemeinsam mit Ihnen und unserem Trainernetzwerk finden wir dann den Termin, der Ihnen am besten passt.

Programm

1. Tag: Montag, 23. April 2012

Modul 1:
Grundlagen des Arbeitsrechts in der bAV I

Heike Hoppach,
Rechtsanwältin und Mitglied der Geschäftsleitung, TPC The Pension Consultancy, Düsseldorf

Ausgestaltung der betrieblichen Altersversorgung

  • Definition der betrieblichen Altersversorgung
  • Formen von Versorgungszusagen
  • Rechtsbegründungsakte

Darstellung der Durchführungswege

  • Direktzusage
  • Unterstützungskasse
  • Direktversicherung
  • Pensionskasse
  • Pensionsfonds

Betriebsrentengesetz

  • Unverfallbarkeit
  • Abfindung und Übertragung
  • Vorzeitige Altersrente
  • Insolvenzsicherung (aktuelle Entwicklung)
  • Anpassung von Versorgungsleistungen

Mitbestimmungsrechte

  • Erzwingbare und freiwillige Mitbestimmung
  • Einzelne Durchführungswege
  • Neues Versorgungsausgleichsrecht – Überblick

Am ersten Abend der Euroforum-Akademie laden wir Sie herzlich zu einem Umtrunk mit Imbiss im Hotel sowie anschließendem gemeinsamen Spaziergang durch Travemünde und den Fischereihafen ein.


Ihr Zeitrahmen für die Akademie

09.30 – 10.00 Empfang mit Kaffee und Tee (1. Tag)
10.00 Akademiebeginn (1. Tag)
09.00 Akademiebeginn (2. – 5. Tag)
10.30 – 11.00 Kaffeepause
12.30 – 13.30 Gemeinsames Mittagessen
15.00 – 15.30 Kaffeepause
17.30 Akademieende (1. – 4. Tag)
15.00 Akademieende (5. Tag)

 

2. Tag: Dienstag, 24. April 2012

Modul 1:
Grundlagen des Arbeitsrechts in der bAV I

Heike Hoppach

Das EU Weißbuch – Auswirkungen auf die bAV

  • Unverfallbarkeit/Anpassung

Änderungen bestehender Versorgungszusagen

  • Eingriffsmöglichkeiten/3-Stufen Theorie BAG
  • Änderungsvereinbarung/Betriebsvereinbarungen
  • Kündigung/Widerruf
  • Wechsel des Durchführungsweges

Auswirkungen von Betriebsübergang oder Gesamtrechtsnachfolge asset/share deal

  • Folgen unterschiedlicher Rechtsbegründungsakte
  • Auswirkungen für Versorgungsträger

Attraktive und risikoarme Gestaltung der bAV

  • Beitragsorientierung
  • Weitere Möglichkeiten

Aktuelle Rechtsprechung

  • Zur Gleichbehandlung "Unisex Tarife"
  • Zur Anpassung und Dotierung von Rentnergesellschaften
  • Zur Differenzierung zwischen Aktiven und unverfallbar Ausgeschiedenen
  • Weitere aktuelle Entscheidungen

Der Abend steht zur freien Verfügung, unser Tipp:
EUROFORUM lädt Sie zu einer Schiffsfahrt durch den Travemünder Hafen und über die Ostsee ein.

3. Tag: Mittwoch, 25. April 2012

Modul 2:
Pensionskasse und Direktzusage in der bAV-Praxis, steuerliche und bilanzielle Rahmenbedingungen der bAV I

Welcher Durchführungsweg passt zu welchem Unternehmen?

Michael Hahn,
Pension Benefits Director, Unilever Deutschland Holding, Hamburg

Betriebliche Altersversorgung bei Unilever

  • Unilever setzt Duftmarken – auch in der betrieblichen Altersversorgung
  • Heute schon an morgen denken – bAV-Philosophie bei Unilever
  • Der Durchführungsweg Direktzusage
  • Der Durchführungsweg Pensionskasse
  • Aktuelles Thema: Projekt "one pension"
  • Aktuelles Thema: Demografie – kollektives Problem mit individuellen Schwierigkeiten

Prof. Dr. Thomas Dommermuth, Institut für Vorsorge und Finanzplanung; Fakultät für Betriebswirtschaft, Hochschule Amberg-Weiden

Bilanzierung und Bewertung von Pensionsverpflichtungen nach neuen handelsrechtlichen und internationalen Grundsätzen (HGB, IFRS und US-GAAP)

  • Bilanzierung und Bewertung nach dem neuen HGB
    • Bilanzierung von unmittelbaren und mittelbaren Pensionsverpflichtungen dem Grunde nach (Ansatzvorschriften)
    • Bilanzierung von unmittelbaren und mittelbaren Pensionsverpflichtungen der Höhe nach (Bewertungsvorschriften)
    • Saldierungsgebot
    • Bewertungseinheiten
    • Übergangsregeln
    • Sonderfall: wertpapiergebundene Pensionszusagen
    • Konsequenzen der BilMoG-Reform für das Unternehmen
  • Bilanzierung und Bewertung nach IFRS und US-GAAP

Betriebliche Altersversorgung und Ertragsteuerrecht I

  • Auswirkungen der bAV auf ArbG-Seite
    • Laufende Steuerwirkungen nach Durchführungswegen
      • Auswirkungen von Pensionsrückstellungen, Zuwendungen und Beiträgen
      • Auswirkungen von unterschiedlichen Rückdeckungsinstrumenten
      • Auswirkungen der Leistungserbringung
      • Auswirkungen von PSV-Beiträgen
      • Auswirkungen von Verwaltungskosten
    • Sonderwirkungen
      • Vorzeitiges Ausscheiden eines Arbeitnehmers (ArbN)
      • Portabilität
      • Abfindungen
      • Wechsel eines Durchführungsweges
      • Verpfändung oder Abtretung von
      • Rückdeckungsinstrumenten
      • Änderung der Rechtsform des Arbeitgebers (ArbG)

Der Abend steht zur freien Verfügung.

4. Tag: Donnerstag, 26. April 2012

Steuerliche und bilanzielle Rahmenbedingungen der bAV II

Prof. Dr. Thomas Dommermuth

Betriebliche Altersversorgung und Ertragsteuerrecht II

  • Auswirkungen der bAV auf ArbN-Seite
    • Laufende Steuerwirkungen nach Durchführungswegen
      • Auswirkungen von Direktzusagen und Unterstützungskassen in der Anwartschaftsphase
      • Auswirkungen von versicherungsförmigen
      • Durchführungswegen in der Anwartschaftsphase
      • Kumulation bei Realisierung mehrerer
      • Durchführungswege
      • Kombination der bAV mit der Riester-Förderung
      • Auswirkungen des Leistungserhaltes
      • Wirkungen von Rente und Kapital
    • Sonderwirkungen
      • Vervielfältigung
      • Vorzeitiges Ausscheiden
      • Portabilität
      • Abfindungen
      • Wechsel eines Durchführungsweges
      • Liquidationsversicherung
      • Insolvenz des ArbG
    • BAV und betriebswirtschaftliche Vor- und Nachteile der nachgelagerten Besteuerung
      • Vergleich der Durchführungswege untereinander
      • Vergleich der bAV mit Riester
      • Vergleich der bAV mit Rürup
      • Vergleich der bAV mit Schicht 3
    • Kurzer Exkurs: steuerliche Wirkungen der Gesellschafter-Geschäftsführer-Versorgung

Euroforum lädt Sie ein, den Abend mit einem gemeinsamen Abendessen in einem Travemünder Fischrestaurant ausklingen zu lassen.

5. Tag: Freitag, 27. April 2012

Modul 3:
Ausfinanzierung und betriebswirtschaftliche Aspekte, Pensionsfonds und Unterstützungskasse in der bAV-Praxis

Dr. Guntram Hepperle,
Account Manager, Towers Watson, München

Ausfinanzierung von Pensionsverpflichtungen

  • Finanzstrategische Fundierung
  • Darstellung und Bewertung verschiedener Gestaltungsalternativen
    • Haftungsbefreiend (u. a. Rentner GmbH)
    • Mit mittelbarer Haftung (u. a. Pensionsfonds)
    • Mit unmittelbarer Haftung (u. a. Treuhandlösung)
  • Intelligente Kombination der Gestaltungsalternativen
  • Was wann tun?
  • Betriebswirtschaftliche Vorteilhaftigkeit der Auslagerung

Dr. Benedikt Köster,
Vice President Group Pensions, Deutsche Post DHL, Bonn

Wie nutzt die Deutsche Post DHL die betriebliche Altersversorgung?

  • Betriebliche Altersversorgung in Deutschland und im Konzern
  • Das Ausfinanzierungskonzept der Deutschen Post DHL
  • Die Rolle der Unterstützungskasse
  • Übertragung von einer Unterstützungskasse auf einen Pensionsfonds
  • Die Rolle des Pensionsfonds im Zusammenspiel mit dem CTA
  • Kapitalanlage und Risikomanagement

Dr. Guntram Hepperle

Betriebswirtschaftliche Aspekte der bAV – zeitgemäße Plangestaltung

  • Die personalpolitische Bedeutung der bAV
  • Moderne Gestaltungsvarianten
  • Die Rolle der Kommunikation in der bAV
  • Die Herausforderung des demographischen Wandels
  • Harmonisierung von Pensionsplänen