11. Jahrestagung

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Lösungen im Konzern, Mittelstand und KMU – mit begrenzten Mitteln viel erreichen EUROFORUM JahrestagungDiese Veranstaltung hat bereits am 26. und 27. März 2014 in Düsseldorf stattgefunden!

Programm

Erster Konferenztag | Mittwoch, 26. März 2014

9.00–9.30
Empfang mit Kaffee und Tee
Ausgabe der Tagungsunterlagen

9.30–9.40
Eröffnung der Jahrestagung durch den Vorsitzenden
Prof. Dr. Bernhard Badura,
Fakultät für Gesundheitswissenschaften, Universität Bielefeld

BGM für spezifische Interessengruppen und Lebensphasen

9.40–10.15
Vielfalt durch Gesundheit managen
Prof. Dr. Bernhard Badura

10.15–10.50
Wieland-in-Form – Mitarbeiterbindung durch BGM

  • Azubi-Aktiv-Programm – Förderung der Gesundheitskompetenz in der Ausbildung
  • Vitalprogramm – Gesundheit erlebbar machen
  • Psychisch stabil im Leben – ein ganzheitliches Konzept für den Umgang mit psychischen Erkrankungen

Florian Schoof, Gruppenleiter Retentionmanagement, Wieland-Werke

10.50–11.25
Gesundheitsförderung: vom "nice-to-have" zur dringenden Notwendigkeit

  • Arbeitgeberattraktivität, Mitarbeiterbindung und -zufriedenheit
  • Veränderung der Gesundheitsquote
  • Messbare Produktivitätssteigerung
  • Stärkung von Eigenverantwortung für die Gesundheit

Klaus Puschaddel, Personalleiter und Mitglied der Geschäftsleitung, J. G. Niederegger

11.25–11.50 Pause mit Kaffee und Tee

11.50–12.25
BGM – Erfahrungen mit der Integration in den Alltag

  • Struktur hilft
  • Learning-by-doing
  • BEM – gewollt oder nicht
  • Maßnahmen, die greifen
  • Integration psychisch erkrankter Mitarbeiter

Klaus Balgenorth, Leiter Sozialabteilung, August Storck

BGM als Instrument für mehr Beschäftigungsfähigkeit

12.25–13.00
Podiumsdiskussion
Moderation: Prof. Dr. Bernhard Badura
Teilnehmer der Diskussion: Referenten des Vormittags

13.00–14.15 Gemeinsames Mittagessen

14.15–14.30
Fit und gesund in den Nachmittag

Der Mitarbeiter zwischen Wertschätzung und Wertschöpfung

14.30–15.05
Beschäftigte zwischen Leistungsanspruch und Leistungsgrenze

  • Das Gothaer-Konzept zur Verzahnung von Leistungs- und Gesundheitsmanagement
  • Motivation zur Mitarbeiterbeteiligung
  • Sicherstellung der Nachhaltigkeit

Dr. med. Volkmar Benner, Leiter Gesundheitsmanagement, Gothaer Krankenversicherung

15.05–15.40
Markt- und mitarbeitergerechte Montage

  • Anwendung arbeitswissenschaftlicher Erkenntnisse zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit
  • Zusammenarbeit der Betriebsparteien bei der Gestaltung eines Arbeitssystems
  • Ergonomische und organisatorische Gestaltung von Montagearbeitsplätzen

Günther Stauber, Leiter Montage Automatische Schaltgetriebe, ZF Friedrichshafen

15.40–16.10 Pause mit Kaffee und Tee

16.10–16.45
Lebensphasenorientierte Personalpolitik statt Gießkanne

  • Lebensphasenorientierung als Dach des "Personalentwicklungshauses"
  • Grundmauern und Stockwerke des Konzeptes
  • Der "Fitnessraum" – gesunde Maßnahmen
  • Der "Garten" – psychische Gesundheit
  • Das "Arbeitszimmer" – Arbeitszeit und -ort
  • Die "Führungs-Werkstatt" – Unterstützung für Führungskräfte

Elke Wichert, Gesundheitsmanagement, Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover

16.45–17.20
Nachhaltig gegen den demographischen Wandel

  • Ziel: Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit
  • Sensibilisierung der Führungskräfte
  • Talentförderung zur Sicherung der Leistungsbereitschaft und -fähigkeit

Sabine Trenkwalder und Sabine Tatschl, Gesundheitsmanagerinnen, Österreichisches Bundesministerium für Finanzen

17.20–17.30 Diskussion

17.30 Ende des ersten Konferenztages

AbendveranstaltungGenießen und kontakten:
Seien Sie unser Gast und verbringen Sie bei Speis und Trank einen wunderbaren Abend im Kreise netter Teilnehmer und Referenten. In angenehmer Atmosphäre erweitern Sie mit kulinarischen Genüssen Ihr Netzwerk – nach jedem Gang wird der Platz gewechselt!

Zweiter Konferenztag | Donnerstag, 27. März 2014

7.30–8.15
Geführte Walking-Tour am Rhein: So lebt BGM!
Pure Energie für Leib und Seele: Frischluftfans können unter fachkundiger Anleitung beim Yoga-Walking entlang des Rheins teilnehmen.

9.00–9.10
"Wake-Up-Session" zum Start in den Tag
Lockerungsübungen und Kreislauftraining in kurzen Sessions – auch in Business-Kleidung leicht ausführbar.

BGM-Maßnahmen im Fokus von Aufwand und Nutzen

9.10–9.45
Betriebliches Gesundheitsmanagement aus Sicht der Arbeitnehmer – was wird geboten, gewünscht, genutzt

  • Ergebnisse einer Studie aus 2013

Bernd Goletz, Leiter Unternehmenskommunikation, Continentale Versicherung

Sucht- und Krisenprävention im Unternehmen

9.45–10.20
Sucht und leistungssteigernde Substanzen im Fokus von Recht und Verantwortung

  • Unternehmenskultur
  • Grenzen von Verantwortung und Fürsorge
  • Möglichkeiten der krankheitsbedingten Kündigung

Tobias Neufeld LL.M., Partner, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Allen&Overy LLP

10.20–10.55
Suchtprävention als fester Bestandteil der Unternehmenskultur

  • Maßnahmen vom Azubi bis zur Führungskraft
  • Erfahrungen aus 40 Jahren Suchtberatung im Unternehmen
  • Vereinbarungen im Betrieb/Konzern
  • Konfrontations-Motivations-Prozess und Wiedereingliederung
  • Kooperationen und Vernetzung

Peter Zummack, Betriebssuchtberatung, Fraport AG

10.55–11.10 Diskussion
11.10–11.40 Pause mit Kaffee und Tee

Think outside the box

11.40–12.30
Ersetzt eine gute Führungskraft den Arzt?

  • Verantwortung und Grenzen von Führung
  • Charisma und Persönlichkeit von Leitfiguren
  • Wertewandel im Führungsprozess

Ute Vondenhof, Geschäftsführerin, Vondenhof Personalberatung

12.30–13.45 Gemeinsames Mittagessen

13.45–14.00
Fit und gesund in den Nachmittag

Blickpunkt Mittelstand

14.00–14.35
Erfolg geht nur im Team! BGM bei Carlsberg Deutschland

  • Aktuelle und zukünftige Heraus- und Anforderungen
  • Human Ressource Management mal wörtlich genommen
  • Wie kann man es angehen?

Sven Richter, Leiter Personal- und Organisationsentwicklung, Carlsberg Deutschland

14.35–15.10
Fokus Prävention

  • Das Konzept "JWOAktiv" als wichtiger Bestandteil der Unternehmensphilosophie
  • Die Säulen des Gesundheitsmanagements
  • Gesundheitsmaßnahmen unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten

Tobias Elis, Gesundheitsmanager, J. W. Ostendorf

15.10–15.45
Kennzahlen im BGM
Frank Weiß, Leitung BGM, Krevital - Eine Einrichtung der Alexianer Krefeld GmbH

15.45–16.00 Abschlussdiskussion

16.00 Ende der Konferenz

BEM-Workshop | Freitag, 28. März 2014

Zeitrahmen: 8.30–16.30

Herausforderung BEM:
Wirksame Umsetzung, vertrauensbildende Ansprache, langfristige Integration

Die Rahmenbedingungen für Wiedereingliederungs-Maßnahmen sind Ihnen vertraut. Trotzdem hakt das System in der Umsetzung. Angebote werden nicht ausreichend wahrgenommen, schwierige Gespräche gestalten sich zum Spießrutenlauf, die BEM-Chance mutiert zur puren Pflichtkür ohne Nutzen. Das lässt sich ändern! Erwecken Sie an diesem Workshop-Tag mit vielen Übungen das BEM zu neuem Leben!

Erfolgsfaktoren und Stolpersteine der Praxis

  • Optimale Organisation des BEM
  • Akteure und Ansprechpartner
  • Beispiele für gelungene Betriebsvereinbarungen
  • Schriftliche Kontaktaufnahme – der BEM-Brief
  • Telefonisches Erstgespräch
  • Rolle der Führungskräfte
  • Hemmschwellen überwinden
  • Interesse an Teilnahme steigern
  • Besondere Anreize schaffen
  • Gültige Regelung für verschiedene Standorte aufstellen

Praktische Gesprächsführung in Rückkehr-/Gesundheitsgesprächen

  • Moderation/Mediation in Gesprächen
  • Heikle Gesundheitsaspekte zielführend ansprechen
  • Ängste, Befürchtungen, Emotionen handhaben
  • Nicht können oder nicht wollen – professionelle Ursachenforschung
  • Ausweichmanöver verhindern
  • Verbindliche Vereinbarungen treffen
  • Ergebnisse ohne "Verletzungen" erzielen
  • Gesprächsleitfaden als Orientierung nutzen

Ute Vondenhof, Geschäftsführerin, Vondenhof Personalberatung