Der Euroforum-Intensivlehrgang zum

BGM-Manager

EUROFORUM IntensivlehrgangStets individuell buchbar.

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Bestimmen Sie, wo und wann Ihre Weiterbildung stattfindet!

Bei unseren individuellen Seminaren haben wir uns noch auf keinen Ort oder auf ein Datum festgelegt. Lassen Sie sich unverbindlich als Interessent/in für ein Thema aufnehmen und äußern Sie Wünsche, was Termin und Ort anbelangt. Gemeinsam mit Ihnen und unserem Trainernetzwerk finden wir dann den Termin, der Ihnen am besten passt.

Programm

Modul 1

Dienstag, 4. September 2012

9.30 Empfang und Check-in | 10.00 Beginn | 18.00 Ende

Organisation, Einbindung und erfolgreiche Umsetzung

Am ersten Tag lernen Sie die nötigen Voraussetzungen, die richtige Verflechtung und systematische Integration des BGM in Ihrem Unternehmen kennen.

Prof. Dr. Bernhard Badura, Fakultät für Gesundheitswissenschaften, Universität Bielefeld

Aufbau und Organisation eines leistungsfähigen BGM-Systems

  • BEM, BGF, BGM – Verzahnung verschiedener Konzepte
  • Moderne Struktur und Leistungsvermögen eines Gesundheitssystems
  • Schaffung einer langlebigen, nachhaltigen Struktur
  • Organisatorische Einbindung
  • Demografische Entwicklung und BGM
  • Verantwortlichkeiten für den Auf- und Ausbau
  • Integration in Personalentwicklungs- und Organisationsentwicklungs-Strategie
  • Interne und externe Öffentlichkeitsarbeit

Innovative Entwicklungen im betrieblichen Gesundheitsmanagement

  • Bildung, Gesundheit, Produktivität – Grundpfeiler der Wettbewerbsfähigkeit
  • Gesundheitsförderliche Unternehmenskultur etablieren
  • Werte, Leitbild, Führungsgrundsätze, Betriebsvereinbarung harmonisieren
  • Wandel vom Produktionsfaktor Mensch zum Stabilitätsfaktor im Unternehmen

Am Abend sind Sie herzlich zu einem gemeinsamen Umtrunk im Hotel eingeladen

Sparen Sie Übernachtungskosten!
Der Tagungsbeginn um 10.00 ermöglicht Ihnen die bequeme Anreise am ersten Veranstaltungstag.

Modul 2

Mittwoch, 5. September 2012

9.00 Beginn | 17.30 Ende

Rechtliche Rahmenbedingungen

Am zweiten Tag erhalten Sie einen Überblick über alle wichtigen rechtlichen Belange bei der Durchführung von gesundheitsfördernden Maßnahmen und die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Interessensvertretern.

Tobias Neufeld LL .M., Partner, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Allen & Overy LLP

Juristische Fallstricke – BGM rechtssicher gestalten und durchführen

  • Arbeitsrechtlicher Rahmen des BGM
  • Juristische Definition des Gesundheitsbegriffs
  • Rechte und Pflichten von Arbeitgeber und Arbeitnehmer
  • Gewinnung von Gesundheitsdaten
  • Datenschutz
  • Rolle der Mitarbeitervertretungen
  • Die BGM-Betriebsvereinbarung
  • Incentivierung im BGM
  • BGM-Balanced Scorecard (BSC)
  • Kündigungsrechtlicher Rahmen
  • Diskriminierungsrisiken im BGM
  • BGM und HR-Compliance

Den Worten sollen Taten folgen: Wir laden Sie ein, fit und gesund in den Abend zu starten.
Direkt im Anschluss an den zweiten Tag können Sie Körper und Seele baumeln lassen.

Modul 3

Donnerstag, 6. September 2012

9.00 Beginn | 17.30 Ende

Instrumente zur Gesundheitsförderung

Hier geben Ihnen zwei Praktiker Einblick in konkrete Maßnahmen zur Gesundheitsförderung – sowohl im physischen als auch im psychischen Bereich betrieblicher Fürsorge.

Dr. med. Werner Mölders, Facharzt für Arbeitsmedizin, bis Mai 2012 Leitender Betriebsarzt, ThyssenKrupp Steel Europe AG

BGM im Unternehmen: Mogelpackung oder Kulturwandel?

  • Kennzeichen, Strukturen, Instrumente des BGM (z.B. WAI, Gesundheitsscore, Gesundheitsbericht)
  • Motivation zur Mitarbeiterbeteiligung
  • Kommunikation und Vorbildfunktion der Leitungsebene
  • Die Programme "Lotse für Gesundheit", "Gesundheitsschicht" und "Pro Zukunft"
  • Intervention bei Stress, Sucht, Burnout, Langzeiterkrankungen
  • Gesundheitsgespräche und Wiedereingliederungsmanagement
  • BGM und Demografie-Managements im Unternehmen
  • Pläne und Visionen zur Weiterentwicklung des Systems

Dr. med. Hans-Peter Unger, Chefarzt, Psychiatrie und Psychotherapie, Asklepios Klinik Harburg

Psychische Belastungen im Betrieb

  • Beschäftigte zwischen Leistungsanspruch und Leistungsgrenze
  • Burnout, Depression, Sucht: Erkennungs-Merkmale und Differenzierung
  • Wie fällt der Mitarbeiter auf?
  • Wie spreche ich ihn an?
  • Wie sieht die Verknüpfung mit dem Behandlungssystem aus?
  • Wiedereingliederung und Selbsthilfe
  • Möglichkeiten und Grenzen der Unterstützung
  • Wer schützt die Führungsebene?
  • Prävention im Rahmen der betrieblichen Arbeitsgestaltung

Folgen Sie uns auf den Spuren der 2000-jährigen Stadtgeschichte. Eine unterhaltsame Stadtführung befördert frische Luft in Kopf und Beine.

Modul 4

Freitag, 7. September 2012

9.00 Beginn | 16.00 Ende des Lehrgangs

Effizienzmessung, Fördermittel, Qualitätssicherung

Am vierten Tag beschäftigen Sie sich mit verschiedenen Aspekten des Controllings, lernen gängige Qualitätssysteme kennen und diskutieren über die Erfolgsmessung von Gesundheitsmaßnahmen.

Klaus Pelster, Head of Health Promotion, Siemens AG

Controlling und Kennzahlensysteme

  • Daten, Zahlen, Fakten zum Navigieren
  • Wirtschaftliche Folgen des aktuellen Fehlzeitengeschehens
  • Krankheitskosten: Welche Krankheiten verursachen welche Kosten?
  • Gesundheitsberichterstattung
  • Erfolgsmessung und ROI

Förderung und Unterstützung von BGM-Maßnahmen

  • Anreizsysteme zur Gesundheitsförderung: Was hilft?
  • Gesetzliche Angebote der BGn und Krankenkassen
  • Der Fiskus turnt mit: Möglichkeiten steuerbegünstigter Maßnahmen

Qualitätssicherung und Zertifizierung im BGM

  • Anforderungskatalog des BGM
  • Integration in bestehende Qualitätssicherungssysteme
  • Mehrwert durch Zertifizierung?