Biosimilare Antikörper

Neue Herausforderung in der Onkologie EUROFORUM JahrestagungDiese Veranstaltung hat bereits am 18. November 2014 in Berlin stattgefunden!

Programm

Get Together

9.30–10.00
Zum Auftakt unserer Konferenz begrüßen wir Referenten und Teilnehmer mit Frühstücksnacks in lockerer Runde. Starten Sie gemeinsam in einen diskussionsreichen Tag und überlegen Sie dabei doch gleich, welche Fragen noch tagesaktuell auf die Agenda gehören.

Session 1

10.00–10.15
Begrüßung und Einführung durch Euroforum und den Vorsitzenden

  • Einsparungen für die europäischen Gesundheitssysteme durch Biosimilars? – Analyse und Diskussion der IGES-Studie

Dr. Johannes Bruns, Generalsekretär, Deutsche Krebsgesellschaft e.V.

10.15–10.30
Marktdynamik Biosimilars

  • Welche Marktchancen bieten sich für Biosimilars und welche Auswirkungen wird der Launch auf Originale haben?
  • Wo liegen die wesentlichen Herausforderungen für Biosimilar Launches?
  • Was lässt sich aus früheren Biosimilar Launches lernen?
In der Vergangenheit variierte der Launcherfolg von Biosimilars je nach Therapiebereich und auch geographisch beträchtlich. Die heutigen Hersteller von Biosimilars sind größer, besser aufgestellt und profitieren von ihren früheren Erfahrungen aus der Anfangsphase des Biosimilar-Markts.

Dr. Simone Seiter, Vice President, Brand & Commercial Strategy, Global Lead Launch Excellence, IMS Consulting Group

10.30–10.50
Der Prozess ist das Produkt: Die Herstellung therapeutischer Antikörper

  • Einführung in Antikörper
  • Wirkmechanismus und Strukturfunktionsbeziehung
  • Herstellungsprozess – Zelllinienentwicklung, Prozessentwicklung für Fermentation und Aufreinigung
  • Analytische Charakterisierung von Antikörpern
  • Prozessänderungen – Comparability

Dr. Ralf Schumacher, Roche Pharmaceutical Research and Early Development, Roche Innovation Center Penzberg, Roche Diagnostics GmbH

10.50–11.10
Fragen und Diskussion

11.10–11.30
Pause

Session 2

11.30–11.50
Die Zulassung biosimilarer Antikörper

  • Was macht die Zulassung so besonders?
  • Welche Anwendungen sind durch die Zulassung abgedeckt?
  • Was macht die Verantwortung der Behörden aus?

Dr. Gabriele Dallmann, Biopharma Excellence, Ex-Regulator (PEI)

11.50–12.10
Biosimilarität als Herausforderung in der onkologischen Therapie des Mammakarzinoms

  • Ist Evidenz übertragbar? – Therapiesteuerbarkeit und Pharmakovigilanz
Biosimilare Antikörper sind im Vergleich mit dem Original nicht identisch sondern nur ähnlich. Daher muss der Therapeut über den Einsatz einer solchen Substanz entscheiden können, der Patient definitiv informiert sein, das Nutzen-Risiko-Profil im Rahmen eines Risikomanagement-Plans erfasst werden und somit die Rückverfolgbarkeit gewährleistet sein.

Privatdozent Dr. med. Marc Thill, Chefarzt, Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, Sprecher des Interdisziplinären Brustzentrums, Agaplesion Markus Krankenhaus

12.10–12.30
Fragen und Diskussion

12.30–13.30
Business Lunch

Session 3

13.30–13.50
Biosimilars – Anspruch und Wirklichkeit aus Sicht einer Krankenkasse

  • Ein Markt mit vielen Facetten – von der (fehlenden) Substitution bis zur Kosteneffizienz
  • Biosimilars und das ungenutzte Einsparpotenzial
  • Preise, Quoten und Rabatte – führen viele Wege zum Ziel?
  • Das "similar but not identical"-Paradigma: Auswirkung auf die Akzeptanz von Biosimilars bei Ärzten und Patienten

Brigitte Käser, Geschäftsführerin, Gesundheitsmanagement ambulant, AOK – Die Gesundheitskasse für Niedersachsen

13.50–14.10
Die Zukunft: Biosimilare monoklonale Antikörper in der Versorgung

  • Neue Steuerungsansätze zur Unterstützung des Marktwachstums von Biosimilars
  • Auf welche biosimilaren Antikörper warten die Kostenträger "am sehnlichsten"?
  • Europa im Blick: Der Umgang mit biosimilaren Antikörpern in anderen EU-Staaten

Dr. Ulf Maywald, Bereichsleiter Arzneimittel, AOK PLUS

14.10–14.30
Fragen und Diskussion

14.30–14.50 Pause

Session 4

14.50–15.10
Biosimilarität im Kontext evidenzbasierter Medizin

  • Einsatz von biosimilaren Antikörpern in der Onkologie
  • Bisherige Erfahrungen mit Fallzahlen und Sicherheitsprüfung
  • Wertung von Studien durch die Fachgesellschaften
Biosimilars sind für die breite und transparente Versorgung der Gesamtbevölkerung perspektivisch aus pharmakoökonomischen Gründen unverzichtbar. Allerdings ist eine Verbesserung der Überprüfung in Studien mit angemessener Patientenzahl zu fordern.

Prof. Dr. med Diana Lüftner, Klinik für Hämatologie, Onkologie und Tumorimmunologie, Charité

15.10–15.30
Biosimilars – was denken die Patienten?

  • Was wissen die Patienten überhaupt?
  • Original und Kopie – die Generika
  • Biosimilars – ähnlich, aber nicht gleich. Reicht das den Patienten?
Biosimilars müssen nicht nur ähnlich sondern sicher sein. Ohne verständliche ärztliche Kommunikation – auch über mögliche Risiken – sollten Biosimilars nicht gegeben werden. Das Aufklärungsgespräch mit dem Arzt wird immer wichtiger.

Ulla Ohlms, Vorsitzende, Stiftung PATH

15.30-15.45
Prognose der Marktentwicklung von Biosimilaren Antikörpern

  • Empirische Ergebnisse
  • Managemant of Expectations

Prof. Dr. med. Aljoscha S. Neubauer, Dipl. Kfm und Prof. Dr. Günter Neubauer, Institut für Gesundheitsökonomik (IfG)

15.45–16.30
Abschließende Podiumsdiskussion mit Referenten und Teilnehmern
Dr. Gabriele Dallmann
Prof. Dr. Dr. Dierks,
Dierks+Bohle Rechtsanwälte
Michael Hennrich MdB, Mitglied im Ausschuss für Gesundheit
Dr. Ulf Maywald
Dr. Ralf Schumacher
PD Dr. med. Marc Thill

16.30
Zusammenfassung des Tages und gemeinsamer Ausklang

Ihr Tagungshotel

Am Abend des ersten Veranstaltungtages lädt Sie das Sofitel Berlin Kurfürstendamm herzlich zu einem Umtrunk ein.