Brennpunkt PSD 2

Brennende Umsetzungsfragen – Jetzt handeln! EUROFORUM Konferenz7. und 8. Juni 2018, Köln

Themen dieser Konferenz:

  • Die technischen Standards und Guidelines der EBA zur Umsetzung der PSD 2
  • Der „gläserne Kunde“ – Wem gehören die Kundendaten?
  • Vereinheitlichung der Meldepflichten – Auskunft über Girokontenumsätze in der Praxis
  • PSD 2 als radikaler Game Changer im Bankenmarkt
  • Neue Geschäftsmodelle und Chancen
  • Biometrische Lösungen zur Kundensicherheit

Diese Experten haben bereits zugesagt:

Prof. Dr. Jürgen Bott, Professor für Finanzdienstleistungen, Hochschule Kaiserslautern (Vorsitz und Moderation)
Oliver Dlugosch, CEO und Founder, NDGIT GmbH
Dr. Dirk Haubrich, Head of Consumer Protection, Financial Innovation and Payments, European Banking Authority (EBA)
Prof. Dr. Silke Finken, Studiengangsleiterin MBA General Management, ISM
Cornelia Schwertner, Head of Regulation, figo GmbH
Hermann Josef Tenhagen, Chefredakteur Finanztip

Alarm um PSD 2: Grundlegender Wandel im Banking – Game Changer – Innovationstreiber – oder Risiko?

Dringende Umsetzungsfragen erfordern Ihr Handeln!

Die European Banking Authority (EBA) hat Ende Oktober 2017 ein erstes öffentliches Konsultationspapier (RTS) zur Umsetzung der neuen europäischen Zahlungsdienstleisterrichtlinie PSD 2 veröffentlicht. Neu ist, dass mit der zweiten Zahlungsdienstleisterrichtlinie nun erstmalig ein verbindlicher Rechtsrahmen geschafft wird, welcher den Kunden in den Mittelpunkt zur alleinigen Bestimmung der Nutzung seiner Daten stellt.

Auf der einen Seite befürchten Experten einen Daten-Missbrauch und Betrug, auch vor dem Hintergrund des Verbraucherschutzes, welcher Banken bei Kreditgeschäften zur Aufklärung und Beratungsdokumentation zwingt.

Auf der anderen Seite bietet die Richtlinie auch Chancen im Wettbewerb um den Kunden und das Kundenvertrauen rund um Innovationen und intelligente Kooperationsmodelle – für alle Kreditinstitute und neue Player, sogenannte Drittunternehmen. Auch große Sorgen in der Bankenwelt machen sich breit. Zukünftig haben neue Player die Möglichkeit, sogenannte Konteninformationsdienste anzubieten. Lediglich eine Registrierung bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wäre dafür erforderlich. PSD2 ermöglicht somit Drittanbietern unter anderem den Zugriff auf Kontodaten, beispielsweise einem Online-Bezahldienst oder einer App, welche der Kunden benutzt, um dann direkt auf Sparkonten, Wertpapierdepots oder Versicherungsverträge zuzugreifen.

  • Wie müssen Banken ihre Kunden informieren und wie weit greift die Fürsorgepflicht gegenüber den Kundendaten?
  • Öffnet PSD 2 somit legal Tore für Risiken und hebelt andere Vorschriften aus?
  • Wie gehen Sie in der Praxis mit der Richtlinie weiter um?

Wettbewerb, Kooperationen, Meldepflichten und Risiken: Alle brennenden Umsetzungsfragen zur PSD 2 möchten wir mit Ihnen diskutieren.

Kunden vertrauen Banken mehr als Fintechs

4.9.2017, SpringerProfessional

 

PROGRAMMVORSCHAU

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