Bürgerbeteiligung als Erfolgsfaktor der lokalen Energiewende

EUROFORUM InfotagStets individuell buchbar.

Bestimmen Sie, wo und wann Ihre Weiterbildung stattfindet!

Bei unseren individuellen Seminaren haben wir uns noch auf keinen Ort oder auf ein Datum festgelegt. Lassen Sie sich unverbindlich als Interessent/in für ein Thema aufnehmen und äußern Sie Wünsche, was Termin und Ort anbelangt. Gemeinsam mit Ihnen und unserem Trainernetzwerk finden wir dann den Termin, der Ihnen am besten passt.

Programm

8.30 – 9.00
Empfang mit Kaffee und Tee
Ausgabe der Tagungsunterlagen

9.00 – 9.15
Begrüßung durch EUROFORUM und den Vorsitzenden
Michael Hegel,
Managing Partner, Hegel Karbenn & Cie, Köln

Die Chancen der Bürgerbeteiligung effektiv nutzen!

9.15 – 9.45
Das Ziel bestimmt den Weg!
Wann welche Beteiligungsform sinnvoll ist

  • Formen der Bürgerbeteiligung, Zielsetzung und Organisationsformen
  • Finanzierungsmodelle
  • Vorteile und Risiken der Modelle in der Anwendung
  • Steuerrechtliche und bilanzielle Erwägungen
  • Damit es nicht teuer wird: Genehmigungen und KWG
  • Überblick Recht: EEG, KWKG und weitere rechtliche Aspekte, die Rendite beeinflussen

Markus Jenne, Partner, Sterr-Kölln & Partner Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater GbR, Freiburg

Fragen und Diskussion [9.45 – 10.00]

Direkte Investitionen beim Stadtwerk – Der Bürger als Kapitalspritze

10.00 – 10.30
Bürger als Kleininvestoren – Bürgerdarlehen als direktes "Anlageprodukt" und Eigenkapitalersatz für den Ausbau der Erneuerbaren!

  • Direkte Mitbestimmung der Kunden oder doch nicht – Welche Beteiligungsform ist sinnvoll?
  • Volumen, Zinssätze, Renditen – Und wer trägt das Risiko?
  • Konkrete Projekte vs. Offshore-Beteiligung
  • swa Energiepartner – Was ist das?
  • Ihr Plus: Kundenbindung, Image & Co.

Thomas Hornung, Bereichsleiter Privat- und Gewerbekunden, Stadtwerke Augsburg Energie GmbH, Augsburg

Fragen und Diskussion [10.30 – 10.45]
Pause mit Kaffee und Tee [10.45 – 11.15]

Auf dem Weg zu 100 % EE – Gemeinsam die Energiewende meistern!

11.15 – 11.45
Energiewende durch Kooperation und Bürgerenergieanlagen – So können alle profitieren!

  • Kommunen werden aktiv – Autark, 100ee, klimaneutral
  • Wertschöpfung vor Ort – Wer kann profitieren?
  • Finanzielle Bürgerbeteiligung bei den Erneuerbaren – Kraftwerke für jedermann!
  • Wer macht es wie? – Bürgerwindrad Welzheim, N-Werk Osnabrück, Bürgerstiftung Schlalach
  • Fazit und Ausblick: Wo sind die Chancen, wo die Risiken?

Dr. Peter Moser, Bereichsleiter Nachhaltige Regionalentwicklung/Dezentrale Energiekonzepte, Institut dezentrale Energietechnologien gemeinnützige GmbH, Kassel

Direkte Beteiligungsmodelle in der Praxis – So kann es funktionieren!

11.45 – 12.15
Energiegenossenschaften: Echte Bürgerbeteiligung für kommunale Energiekonzepte – Typologischer Überblick zu realisierten Beispielen

  • Aktuelle Bedeutung der Bürgerbeteiligung für die Energiewende
  • Besonderheiten energiegenossenschaftlicher Ansätze
  • Zusammenspiel von Energiegenossenschaften und Kommunen
  • Typologie mit Beispielen
  • Vorgehen für eine erfolgreiche Umsetzung

Dr. Burghard Flieger, Vorstand, innova eG und Solar-Bürger-Genossenschaft eG, Freiburg
Hans-Gerd Nottenbohm, Vorstand, innova eG und Solar-Bürger-Genossenschaft eG, Dortmund [Termin im August]

Fragen und Diskussion [12.15 – 12.30]

12.30 – 13.00
Direkte Genossenschaftsbeteiligung am Stadtwerk – Bürgernähe zeigen, Akzeptanz und regionale Wertschöpfung steigern!

  • Der Weg zum Gesamtkonzept: Strategie, Zielsetzung und Projekte (von Energieeffizienz bis Windenergie)
  • Organisation, Mitbestimmung und Akzeptanz – Gemeinsam von Projekten profitieren!
  • Gewinnüberschüsse zur Unterstützung von Energieeinsparungen
  • Wirtschaftlichkeit und regionale Wertschöpfung

Martin Rühl, Geschäftsführer, Stadtwerke Wolfhagen GmbH, Wolfhagen

Fragen und Diskussion [13.00 – 13.15]
Gemeinsames Mittagessen [13.15 – 14.30]

Jetzt sind SIE gefragt! Bringen Sie Ihre Erfahrungen mit ein und tauschen Sie sich mit anderen aus!

14.30 – 15.30
BREAKOUT – SESSION

Akzeptanz für die beschleunigte Energiewende!

Impuls -Vortrag von 15 min.:
Die richtigen Worte finden – Kriterien für eine erfolgreiche Bürgerkommunikation
Rolf Pfeifer,
Geschäftsführer, endura kommunal GmbH, Freiburg

Akzeptanz und Kommunikation bei Energie- und Infrastrukturprojekten

Anhand eines Fallbeispiels soll in zwei Gruppen diskutiert werden, wie solch eine konfliktreiche Situation gelöst werden kann. Zu welchem Zeitpunkt können die Bürger am besten einbezogen werden? Die Moderatoren stehen für Rückfragen zur Verfügung und erklären, was zu tun ist. Am Ende werden die Ergebnisse kurz präsentiert.

  • Wie sind Sie bisher mit Konflikten umgegangen?
  • Was hat tatsächlich geholfen?

Moderation:
Rolf Pfeifer
und Dr. Peter Moser

Die meisten kennen Situationen, in denen sich Projekte verzögert haben oder gar nicht umgesetzt werden konnten, da die Bürger sich dagegen gestellt haben. Kommunikation und Bürgerbeteiligung wird hier oft als "Allheilsformel" genannt. Doch welche Art der Bürgerbeteiligung ist bei welcher Projektart zu welchem Zeitpunkt sinnvoll? Welche Kommunikationskanäle stehen für welche Zielgruppe zur Verfügung?

Pause mit Kaffee und Tee [15.30 – 16.00]

Perspektivwechsel: Erfahrungen mit Bürgerbeteiligungsmodellen ...

16.00 – 16.30
... Aus Sicht der Banken – Wann man sie noch braucht

  • Finanzierungsmöglichkeiten für Stadtwerke und Kommunen mit Bürgerbeteiligung
  • Die Rolle von Banken und Sparkassen
  • Wichtige Aspekte für Emittenten, Anleger und Banken
  • Wahl des Modells und Umsetzung
  • Risiko-Rendite Abwägungen und Finanzierungsplan
  • 20 Jahre Praxis: Modelle und ihre Erfolgsfaktoren
  • Worauf zu achten ist!

Uwe Greff, Leiter Angebotsentwicklung, GLS Gemeinschaftsbank eG, Bochum

16.30 – 17.00
... Aus Sicht eines Projektentwicklers – Warum er ein guter Partner ist!

  • Modelle, Organisations- und Kooperationsmöglichkeiten
  • Wie die Zusammenarbeit mit Kommunen, Stadtwerken, Industrie und Energiegenossenschaften funktioniert!
  • Bürgerbeteiligung auf dem Vormarsch – So wird Akzeptanz geschaffen!
  • Regionale Vermarktung
  • Praxisbericht: Worauf es bei der Umsetzung ankommt

Inga Kröger, Teamleiterin Marketing Management, Marketing & Vertrieb 100 % EE, juwi Holding AG, Wörrstadt

Fragen und Diskussion [17.00 – 17.15]

Hier ist Platz für Diskussion und Reflektion von Ihnen und den Referenten!

17.15 – 18.00
WORLD CAFÉ

Bürgerbeteiligung als Image, Kundenbindungs- und Vertriebsinstrument
Neue Perspektiven und Handlungsoptionen für Stadtwerke und Kommunen

Impuls-Vortrag von 15 min.:
Bürgerbeteiligung als Garant der Kundenbindung?
Jörn Peter Maurer,
Senior Manager, psc Management Consulting GmbH, Hamburg

Das World Café dient als interaktives Element dem moderierten Brainstormen und der Entwicklung neuer kreativer und innovativer Perspektiven sowie Denkansätze. Dabei werden die Fragen in kleinerer Runde hintereinander diskutiert.

  • Wie kann Bürgerbeteiligung für die Kundenbindung genutzt werden?
  • Welche Vertriebsinstrumente sind im Rahmen der Bürgerbeteiligung vorstellbar?
  • Wie können dadurch kommunale Wertschöpfung, Akzeptanz und Image gesteigert werden?
  • Wie kann darüber hinaus ein gemeinschaftliches Modell aussehen, von dem Kommunen, Stadtwerke und Bürger(zusammenschlüsse) profitieren?

Moderatoren: Inga Kröger und Jörn Peter Maurer

Ende des EUROFORUM-Infotages [18.00]