Stellungnahme zum Coronavirus und Hygienekonzept bei Live Events

14. EUROFORUM-Jahrestagung mit Werksbesichtigung

Chemie- und Industrieparks

Betrieb, Management und neue Geschäftsmodelle EUROFORUM JahrestagungDiese Veranstaltung hat bereits am 18. bis 20. März 2014 in Bad Soden stattgefunden!

Programm

Dienstag, 18. März 2014 - Spezialtag auch separat buchbar

Aktuelle Neuregelungen im Energierecht

8.30–9.00
Empfang mit Kaffee, Tee und Gebäck
Ausgabe der Tagungsunterlagen

9.00–9.15
Eröffnung durch EUROFO RUM und den Leiter des Spezialtages
RA Andreas Grigoleit,
Grigoleit Kanzlei für Energierecht

9.15–10.15
Energievertragsrecht

  • Preisanpassungsklauseln
  • Billigkeitsüberprüfung nach § 315 BGB bei regulierten Entgelten
  • Stand der Rechtsprechung

RA Dr. Marcel Römisch,
RA Katharina Unger, Grigoleit Kanzlei für Energierecht

10.15–10.45
Networking-Pause mit Kaffee, Tee und Gebäck

10.45–12.15
Strom- und Energiesteuernovelle

  • Spitzenausgleich-Effizienzsystem-Verordnung
  • Umsetzungsregelung im Strom und Energiesteuerrecht für Stromerzeugungsanlagen unter 2 MW

Ingrid Dinkelmann-Wendle, Dozentin, Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, Münster

12.15–13.15
Umlagen und Abgaben

  • §19 Abs. 2 Stromnetzentgelt-Verordnung und Konsequenzen aus der aktuellen Rechtsprechung
  • Die besondere Ausgleichsregelung nach EEG
  • CO2 Strompreis

RA Andreas Grigoleit,
RA Dr. Marcel Römisch,
Grigoleit Kanzlei für Energierecht

13.15–14.15
Networking-Lunch

14.15–15.15
Marktdesign/Kraftwerksbetrieb

  • Erzeugungsregulierung und Kompensation für Laststeuerung

RA Andreas Grigoleit, Grigoleit Kanzlei für Energierecht

15.15–15.45
Networking-Pause mit Kaffee, Tee und Gebäck

15.45–17.00
Organisationspflichten im Betrieb aus rechtlicher Sicht

  • Rechtliche Anforderungen an die Organisation für Geschäftsleitung, Führungskräfte und Mitarbeiter
  • Arbeits- und Gesundheitsschutz
  • Anweisungs-, Auswahl- und Überwachungspflichten
  • Transparenz der Organisation
  • Notwendigkeit der Dokumentation

RA Dr. Heidi Mahr, Partnerin, Fachanwältin für Arbeitsrecht, Noerr LLP

17.00
Ende des Spezialtages

Im Anschluss sind Sie herzlich zu einem gemeinsamen Umtrunk eingeladen. Nutzen Sie die Gelegenheit zum informellen Wissens- und Erfahrungsaustausch mit Teilnehmern und Referenten!

Mittwoch, 19. März 2014

8.30–9.00
Empfang mit Kaffee, Tee und Gebäck

9.00–9.15
Eröffnung der Jahrestagung durch EUROFORUM und den Vorsitzenden
Prof. Dr. Christian Jochum,
stellvertretender Vorsitzender, Kommission für Anlagensicherheit

9.15–9.45
Herausforderungen und Chancen für Chemieparks 2014

  • Energiewende
  • Infrastruktur
  • Abstandsflächenregulierung (Seveso II)
  • Industrieakzeptanz
  • Anerkennung des erfolgreichen deutschen Konzeptes „Chemieparks“ in deutschen und europäischen Regelwerken

Dr. Joachim Waldi, Vorstand der Fachvereinigung Chemieparks im Verband der Chemischen Industrie (VCI), Mitglied der Geschäftsführung der Currenta GmbH & Co. OHG

Erfolgreiche Betreiber- und Geschäftsmodelle

9.45–10.15
Wie könnten zukunftsfähige Industriepark-Modelle aussehen und welche Rahmenbedingungen sind dazu erforderlich?

  • Überblick Borealis: Standorte und die Standortmodelle
  • Einige Details zum Standort Linz
  • Eckpunkte/Rahmenbedingungen neuer Standortmodelle

Wolfgang Haider, Prokurist, Standortentwicklung Zentraleuropa, Borealis Polyolefine GmbH, Schwechat-Mannswörth/Österreich
DI Heinz Kaar, DSM Fine Chemicals Austria Nfg GmbH & CoKG, Linz/Österreich

10.15–10.45
Konzernunabhängige Chemieparks: größere Freiheiten = größere Chancen?

  • Wo liegen die Chancen der konzernunabhängigen Parks?
  • Wie tragen sie zur Weiterentwicklung des Chemiepark-Konzepts bei?
  • Welche Risiken müssen sie tragen? Drohen sie zur „aussterbenden Art“ zu werden?

Arvid Friebe, Geschäftsführer, Chemie- und Industriepark Zeitz Infra-Zeitz Servicegesellschaft mbH

10.45–11.00
Diskussion

11.00–11.30
Networking-Pause im Rahmen der Fachaustellung

11.30–12.00
Der Chemiepark aus Kundensicht

  • Inhouse Recycling relogplastics/ BASF Schwarzheide „Neopolen“
  • Anbahnung und Umsetzung
  • Ausführung und Nachbetrachtung

Wolfgang Fiedler, Geschäftsführender Gesellschafter, Relog Plastics GmbH im Industriepark BASF Schwarzheide GmbH

Umbau, Rückbau, Neuausrichtung

12.00–12.30
Erfahrungen aus dem Rückbau des Chemiestandortes Kelsterbach

  • Gestaltung des erfolgreichen Projektablaufs
  • Gewährleistung einer hohen Arbeitssicherheit als Grundlage für das Rückbau-Management
  • Herausforderungen und Erkenntnisse

Dr. Jens Schiebisch, Leiter Technik, Industriepark Höchst, Celanese GmbH

12.30–13.00
Neuausrichtung der Industriepark-Strukturen bei Stilllegung eines wesentlichen Produktionsbetriebes

  • Anpassung der Infrastruktur
  • Organisatorische Maßnahmen
  • Vertragliche Anpassungen

Holger Amberg, Geschäftsführer, MVV Enamic IGS Gersthofen GmbH

13.00–13.15
Diskussion

13.15–14.15
Networking-Lunch im Rahmen der Fachausstellung

14.15–15.00
PANEL I
Herausforderung Energiewende - Was hat die neue Regierung vor? Welche energiepolitischen Rahmenbedingungen werden sich ändern?
Dr. Günter Hilken,
Vorsitzender der Geschäftsführung, Currenta GmbH & Co. OHG
Dr. Roland Mohr, Geschäftsführer, Infraserv GmbH & Co. Höchst KG
Dr. Hans-Nicolaus Rindfleisch, Geschäftsführer, TÜV SÜD Chemie Service GmbH
Felix Seebach, EU Government Relations , Energy & Climate Policy, BASF Group
Min. Dir. Franzjosef Schafhausen, Leiter der Abteilung „Klimaschutz und Internationales“, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)

15.00–15.30
Energiemanagement im Chemiepark

  • Energiemanagement als Grundlage für kontinuierliche Effizienzerhöhung
  • Effiziente Erschließung von Einsparpotenzialen erfordert einen gesamtenergetischen Ansatz

Dr. Gerd Streubel, Business Line Manager Industrielle Energieeffizienz (IEE), TÜV SÜD Industrie Service GmbH

15.30-15.45
Networking-Pause im Rahmen der Fachausstellung

Shale Gas – Hope or Hype?

15.45–16.15
Fracking: Eine Chance auch für Deutschland?

  • Ab 2030 wird Erdgas voraussichtlich Energieträger #1 in Deutschland
  • Deutschland hat ein enormes Schiefergaspotential
  • Fracking ist seit 1961 eine Realität in der deutschen Erdgasförderung
  • Kann Fracking nun auch – wie in den USA – in Schieferlagerstätten angewendet werden?

Olaf Martins, Leiter Abteilung Communications, ExxonMobil Central Europe Holding GmbH

16.15–16.45
Risiko-Dialog zu einem „kritischen“ Großprojekt am Beispiel Fracking-Technologie

  • Der Informations- und Dialogprozess in der Region Münster-Osnabrück
  • Die Risikostudie Fracking des Neutralen Expertenkreises
  • Fragestellungen, Vorgehensweisen und Empfehlung der Studie
  • Vorbereitung und Ablauf der Diskussion
  • Ausblick

Dr. Christoph Ewen, Geschäftsführer, team ewen

16.45–17.00
Diskussion

17.00–17.15
Networking-Pause im Rahmen der Fachaustellung

Standortentwicklung und -vermarktung

17.15–17.30
Impuls-Vortrag zur Podiumsdiskussion Ausländische Direktinvestitionen in der Chemieindustrie – Wunsch oder Wirklichkeit?

  • Kann sich Deutschland im internationalen Wettbewerb behaupten?
  • Lassen sich aus der Vergangenheit Prognosen für die zukünftige Entwicklung ableiten?
  • Welche Möglichkeiten der Standortentwicklung und -vermarktung gibt es?
  • Lohnt sich Standortmarketing überhaupt?
  • Können bei der Vermarktung die Kräfte für eine höhere Effizienz weiter gebündelt werden?

Dr. Marcus C. Schmidt, Director Chemie & Life Sciences, Germany Trade and Invest GmbH

17.30–18.00
PANEL II
Methoden der Investorenanwerbung für Chemieparks. Wofür brauchen wir mehrere Marketinggesellschaften? Wäre es nicht besser, die Kräfte zu bündeln und vor allem im Ausland gemeinsam aufzutreten?
Dr. Rainer Waldschmidt,
Geschäftsführer, Hessen Trade & Invest GmbH
Dr. Marcus C. Schmidt, GTAI Germany Trade & Invest
Dr. Carlhans Uhle, Geschäftsführer, IMG Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH

18.00–18.45 NEU
Science Slam

Der „Science Slam“ ist ein in Deutschland seit 2008 entwickeltes Format der Wissenschaftskommunikation, bei dem junge Leute in kurzen, populärwissenschaftlichen Vorträgen ihre Forschungsprojekte erklären und anschließend vom Publikum bewertet werden. Dabei geht es nicht nur um den wissenschaftlichen Wert der Arbeit, sondern auch um eine pointierte, unterhaltsame und verständliche Darstellung des Themas. Beim Science Slam verlässt die Wissenschaft den Elfenbeinturm und wird ein Teil der Popkultur.

18.45
Ende des ersten Konferenztages

19.15
Abfahrt zur gemeinsamen Abendveranstaltung

Der Gastgeber der Abendveranstaltung

Abendveranstaltung im Alt-Oberurseler Brauhaus Am Abend des ersten Konferenztages lädt Sie die TÜV SÜD Chemie Service GmbH herzlich zu einem gemeinsamen Abendessen im Alt-Oberurseler Brauhaus ein. Lassen Sie den Tag bei einem kühlen Glas Bier Revue passieren und erweitern Sie Ihr Netzwerk in geselliger Atmosphäre.

Donnerstag 20. März 2014

8.00–08.30
Empfang mit Kaffee, Tee und Gebäck

8.30–9.00
Arbeitsschutz contra Umweltschutz: Beurteilungspunkte im immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren

  • Immissionsschutz und Arbeitsschutz im deutschen Recht
  • Die unterschiedlichen Schutzniveaus gegenüber Nachbarn und eigenen Arbeitnehmern
  • Das Verhältnis von Immissionsschutz und Arbeitsschutz im europäischen Recht
  • Der konkrete Schutz vor Luftschadstoffen von Arbeitnehmern

Prof. Dr. Hans-Jürgen Müggenborg, Kanzlei Prof. Müggenborg

9.00–9.30
Praxisbeispiel Frankfurt: Wie viel Chemie verträgt eine Großstadt?

  • Akzeptanz industrieller Risiken in einer „Banken-Metropole“
  • Herausforderungen für die Berufsfeuerwehr
  • Erfahrungen mit dem Übergang des Werkes Hoechst zu einem Industriepark

Prof. Reinhard Ries, Direktor der Branddirektion der Stadt Frankfurt am Main

Neue umweltrechtliche Anforderungen und wie Sie ihnen gerecht werden

9.30–10.00
Chancen und Risiken bei der Umsetzung der IED -Richtlinie

  • Die neuen Pflichten im Überblick
  • Der Bericht über den Ausgangszustand des Bodens und Grundwassers
  • Bedeutung bei Neu- und Änderungsgenehmigungen
  • Zusatzaufwand und Gefahr von Verzögerungen

Dr. Tim Uschkereit, Rechtsanwalt, Noerr LLP

10.00–10.15
Diskussion

10.15–10.45
Networking-Pause im Rahmen der Fachausstellung

Land Use Planning: Die rechtlichen, planerischen und technischen Aspekte

10.45–11.15
Das Abstandsgebot der Seveso-II -Richtlinie nach den Entscheidungen des EuGH und BV erwG, oder: Wie viel Abstand darf es sein?

  • Die neue Dimension von Nutzungskonflikten
  • Herausforderungen für Planungsträger und Genehmigungsbehörden
  • Die Abstandsbestimmung - eine rechtliche Blackbox?
  • Stolpersteine auf dem Weg zum richtigen Abstand

Dr. Stefan Kobes, Fachanwalt für Verwaltungsrecht, Partner, Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

11.15–11.45
Der störfalltechnische Weg zum angemessenen Abstand … und seine Stolpersteine

  • Umsetzung der Seveso-(II)-Richtlinie in § 50 BImSchG und 12. BImSchV
  • Gemengelage um den Industriepark Höchst
  • Konflikte bei der Ermittlung angemessener Abstände

Dr. Harald Noichl, Leiter der Abteilung Genehmigungen im Geschäftsfeld Umwelt/Sicherheit/Gesundheit, Infraserv GmbH & Co. Höchst KG, Vorsitzender des Arbeitskreises Anlagensicherheit, Arbeitsschutz und Genehmigungen im VCI e. V.

11.45–12.15
Der planerische Aspekt aus Sicht der Behörden

  • Artikel 12 Seveso II: Stolperstein oder willkommene Klarstellung?
  • Planung als Instrument des Interessensausgleichs zwischen Chemiestandorten und Investoren
  • Beispiele für Konflikte und Lösungsansätze

Klaus-Peter Prigge, Grundsatz-Sachbearbeiter Störfallvorsorge, Abteilung: Betrieblicher Umweltschutz, Amt für Immissionsschutz und Betriebe, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Freie und Hansestadt Hamburg

12.15–12.30
Diskussion

12.30–13.30
Networking-Lunch im Rahmen der Fachausstellung

13.30–16.30
Werksbesichtigung im Industriepark Frankfurt-Höchst

Der Industriepark Frankfurt-Höchst ist ein hochmoderner Chemie- und Pharmastandort mit einem einzigartigen Dienstleistungsangebot aus einer Hand. Mit rund 22.000 Beschäftigten bietet der Standort eine optimale Infrastruktur für mehr als 90 Unternehmen – vom internationalen Konzern bis hin zum innovativen Dienstleister. 50 Hektar voll erschlossene Flächen stehen für Ansiedlungsprojekte zur Verfügung.

16.30
Ende der Jahrestagung