Das Digitalisierungsgesetz

Operative Umsetzung und To Dos EUROFORUM Konferenz2. und 3. November 2016, Berlin

Programm

MITTWOCH, 2. NOVEMBER 2016

MODERATION
Dr. Sven Otto, Partner,
PwC Legal AG, Düsseldorf

8.30
Empfang und Check-in

9.00
Begrüßung durch EUROFORUM und den Vorsitzenden

Das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende – was kommt auf die Stadtwerke zu?

9.05 – 9.30
Rechtliche Einordnung und wichtigste Änderungen

  • Rechtliche Verbindlichkeit der (optionalen) Pflichteinbaufälle
  • Preisobergrenzenregime und Abgrenzung gegenüber der Anreizregulierung
  • Umsetzungsbedarf in zahlreichen Vertragsbeziehungen
  • Zentrale Weichenstellungen für Datenkommunikation und Datenschutz

Dr. Marc Salevic, Rechtsanwalt und Senior Manager, PwC Legal AG, Düsseldorf

9.30 – 10.00
Was kommt auf Versorger, Netzbetreiber und Verbraucher zu?

  • Messsysteme und Kostenprüfung 2017
  • Messsysteme und der Wettbewerb im Energiemarkt
  • Messsysteme und Marktprozesse
  • Messsysteme aus Kundensicht

Karsten Bourwieg, Referatsleiter Energierecht, Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen, Bonn

10.00 – 10.30
Technische Vorgaben für intelligente Messsysteme und deren sicheren Betrieb

  • Digitale Souveränität / Intelligentes Netz
  • Datenschutzkonzept des intelligenten Messsystems/Technische Sicherheitsstandards des BSI
  • Fortentwicklung der Gateway-Systemarchitektur in verschiedenen Einsatzszenarien

Dennis Laupichler, Referent Industriekooperation und Standardisierung, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Bonn

10.30 – 10.45
Fragen und Diskussion

10.45 – 11.15
Networkingpause

Den Rollout intelligenter Messsysteme und die Gateway Administration gemeinsam angehen

11.15 – 11.45
Gateway Administration meistern – Wissen im Messstellenbetrieb bündeln

  • Erfahrungen aus dem Aufbau der Kooperation zwischen EWE, RheinEnergie und Westfalen Weser Netz in den letzten 2 Jahren

Dr. Michal Sobótka, Geschäftsführer, GWAdriga GmbH & Co. KG, Berlin

11.45 – 12.15
Die Stadtwerkeallianz Messwesen (SaM)
Paul-Vincent Abs,
Geschäftsführer, E.ON Metering GmbH, Unterschleißheim

12.15 – 12.45
Die Wohnungswirtschaft als Kooperationspartner

  • Das Quartier als Feldversuch: Eigenstromerzeugung und -vermarktung in Spandau
  • Intelligente Messsysteme und IT-Infrastruktur: Wie gelingt die Installation kosteneffizient?

Karsten Mitzinger, Geschäftsführer, Gewobag ED Energie- und Dienstleistungsgesellschaft mbH, Berlin

12.45 – 13.00
Fragen und Diskussion

13.00 – 14.30
Mittagessen

Die operative Umsetzung: Das muss jetzt getan werden!

14.30 – 15.00
Wichtige Schritte zur Vorbereitung auf das intelligente Messwesen – von der Messung bis Abrechnung

  • Von der Messung bis zur Abrechnung: Welche Prozesse für die Netz- und Vertriebsseite ändern sich?
  • Welche Fachabteilungen im Stadtwerk sind betroffen und welche Aufgaben sind umzusetzen?
  • Wie sieht ein möglicher Fahrplan (Zeit- und Projektplan) für das Stadtwerk aus?

Henning Meyer, Beratung und Projektmanagement kommunale Partner, smartOPTIMO GmbH & Co. KG, Osnabrück

15.00 – 15.30
Die Trennung von Netz und Messung: Was muss beachtet werden?

  • Der grundzuständige Messstellenbetreiber nach § 2 Nr. 3 MsbG
  • Aufnahme des grundzuständigen Messbetriebs – was ist zu tun?
  • Buchhalterische Entflechtung des grundzuständigen Messstellenbetriebs

Karsten Vortanz, Geschäftsführer, VOLTARIS GmbH, Maxdorf

15.30 – 15.45
Fragen und Diskussion

15.45 – 16.15
Networkingpause

16.15 – 16.45
Marktkommunikation ab 2017 – worauf müssen wir uns vorbereiten?

  • Neue Terminologie, neue Pfade
  • Durchgehende Verschlüsselung und Signierung
  • Messwerteaustausch und Tarifanwendungsfälle
  • Bilanzierung: Doppelt hält besser, oder etwa nicht?

Klemens Gutmann, Vorsitzender des Vorstands, BEMD e.V. und Geschäftsführer, regiocom GmbH, Magdeburg

16.45 – 17.15
Deutschlands größter Feldtest: Das Projekt Rollout Messsysteme-Infrastruktur

  • Erfahrungen aus dem Feldtestbetrieb mit intelligenten Messsystemen
  • Stand der Roll-Out-Vorbereitungen bei Netze BW und Partnern
  • Herausforderungen und Lösungsansätze bei Steuerung über Messsysteme und eichrechtskonformer Datenvisualisierung

Arkadius Jarek, Projektleiter Rollout Messsysteme-Infrastruktur (ROMI), Netze BW GmbH, Stuttgart

17.15 – 17.30
Abschlussdiskussion und Ende des ersten Konferenztages

Wir laden Sie ein:

Abendveranstaltung Lassen Sie den Tag bei einem kühlen Bier Revue passieren und tauschen Sie sich mit Referenten und Teilnehmern in lockerer Atmosphäre aus!

DONNERSTAG, 3. NOVEMBER 2016

So kann es gehen – erste Erfahrungsberichte von Pionieren

9.00 – 9.30
Börsenpreise oder Flatrate? Ein Erfahrungsbericht des Smart Meter Pioniers Stadtwerk Haßfurt

  • Anforderung an die Abrechnungssoftware
  • Kundenportal als Servicevorteil
  • Stundenwerte für alle Kunden

Norbert Zösch, Geschäftsführer, Stadtwerk Haßfurt GmbH

9.30 – 10.00
Beschaffung, Installation, Inbetriebnahme: Wie kommen die Zähler zum Kunden?

  • Digitalisierungsstrategie: Vor der Antwort kommt die richtige Frage
  • Vom Zähler bis zur Abrechnung: Auf die richtigen Partner kommt es an Zwei Fliegen mit einer Klappe: Zähler Rollout und Breitbandausbau
  • Prozesse und Datenaustausch: Kommunikation im Netz! Aber was, wann, wie?

Dr. Ulrich Finke, Geschäftsführer, Celle-Uelzen Netz GmbH, Celle

10.00 – 10.15
Fragen und Diskussion

10.15 – 10.45
Networkingpause

Daten, Daten, Daten – Schutz, Sicherheit und Nutzen

10.45 – 11.15
Smart Data Projekte – Sicherheit, Usability, Nutzen und Qualität
Referent befindet sich in Absprache

11.15 – 12.00
Impuls und Diskussion: Datenschutz und Datensicherheit als Vertrauensgrundlage

  • "Zwangsdigitalisierung durch die Kellertür"? Was zahlt der Endkunde und welche Leistung erhält er dafür?
  • Flexible Tarife, transparente Verbrauchsdaten – der Kunde wird unabhängiger
  • Die Verbrauchsdaten sind erst der Anfang – Smart Home und Smart Meter

Impulsvortrag:
Johanna Kardel,
Referentin, Team Energie & Bauen, Verbraucherzentrale Bundesverband e.V., Berlin

Diskussion:
Dr. Ulrich Finke • Johanna Kardel • Norbert Zösch

12.00 – 13.00
Ausklang der Konferenz mit einem gemeinsamen Mittagessen