Datenschutz und IT-Sicherheit im Smart Metering und Smart Grid

Ihr aktuelles Sicherheits-Update für Daten- und Netzsicherheit! EUROFORUM KonferenzDiese Veranstaltung hat bereits am 17. und 18. Oktober 2011 in Köln stattgefunden!

Programm

8.45 – 9.15
Empfang mit Kaffee und Tee,
Ausgabe der Tagungsunterlagen

9.15 – 9.30
Eröffnung der Konferenz durch Euroforum und den Vorsitzenden
Rolf Adam, Utilities & Smart Grid Europe, Director Sales Business Development, Cisco Systems GmbH, Halbergmoos

Datenschutz und -sicherheit als Imagefaktor, Kundenbindungsinstrument und Wettbewerbsvorteil

9.30 – 10.00
EnWG 2012: Die Anforderungen an Datenschutz und -sicherheit steigen!

  • Die Ziele aus dem 3. EU-Binnenmarktpaket: Verbraucherrechte stärken, Transparenz im Energieverbrauch, Ausbau intelligenter Netze
  • Umsetzung im EnWG
  • Bedeutung von Datenschutz und -sicherheit
  • Anpassung der MessZV: Neue Spielregeln zwischen MSB und MDL?

Alexander Kleemann, Referat Energierecht, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Berlin

10.00 – 10.30
Häufig unterschätzt? Die Rolle von Datenschutz und -sicherheit in der Energiewirtschaft

  • Das Bundesdatenschutzgesetz: Rechtsrahmen für die Kontrolle, Weitergabe von Daten und Verhinderung des Datenzugriffs seitens Dritter
  • Was sind personenbezogene Verbrauchsdaten?
  • Mögliche Konsequenzen bei Nichteinhaltung von Datenschutzvorgaben
  • Absicherung und Haftungsfragen
  • Datenverlust und die Pflicht zur Information

Günter Schneider, Konzernbeauftragter für Informationssicherheit, MVV AG, Mannheim

10.30 – 11.00
Diskussion

11.00 – 11.30
Pause mit Kaffee und Tee

Angst vor dem gläsernen Kunden?
Smart Metering braucht intelligenten Datenschutz!

11.30 – 12.00
Smart Metering in der Praxis – Datenschutz und Datensicherheit im Mehrfamilienhaus

  • Welche Risiken gibt es im Mehrfamilienhaus?
  • Der Einfluss der Netzwerkarchitektur auf alle Sicherheitsaspekte
  • Der Zugang zu privaten Verbrauchsdaten: Sichere Lösungsmöglichkeiten im Mehrfamilienhaus

Dr. Uwe Braun, Chairman der Task Force Smart Metering der ETG im VDE und Senior Vice President Sales, Power Plus Communications AG, Mannheim

12.00 – 12.30
Die andere Seite – Was erwarten die Verbraucher?

  • Was will der Verbraucher? Datenschutz als Basis für die Kunden-Akzeptanz von Smart Metern
  • Risiken
  • Datensicherheit
  • Forderungen aus Verbrauchersicht

Frauke Rogalla, Referentin für Energiewirtschaft, Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv), Berlin

12.30 – 13.00
Diskussion

13.00 – 14.15
Gemeinsames Mittagessen

Datenschutz im Unternehmen:
Erhebung, Verwendung und Verarbeitung der Verbrauchsdaten

14.15 – 15.00
Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von Messwerten aus Messsystemen

  • Welche Daten fallen in Messsystemen überhaupt an?
  • Erforderliche Messhäufigkeit aufgrund der unterschiedlichen Abrechnungen
  • Welche Marktrolle braucht welche Daten für ihre Aufgaben?
  • Registrierende Messung (wenige Werte) gegenüber 15-Minuten-Werten (viele Werte) am Beispiel Zeit-/Lastvariabler Tarife

Leo Hackenberg, Datenschutzbeauftragter,  EnBW Systeme Infrastruktur Support GmbH, Stuttgart

15.00 – 15.30
Datenschutz im Smart Meter-Praxistest

  • Datenerhebung, Datenanalyse und Datenauswertung im Smart Metering
  • Wirksamkeit der bereits bestehenden Datenschutzregelungen
  • Welche zusätzlichen Datenschutzregelungen sind im Umfeld von Smart Metern notwendig?
  • Smart Metering versus Datenschutz der Zukunft

Jörg Noisten, Leiter Business Unit Prozesse/Prokurist, smart utility consulting GmbH (cronos Unternehmensgruppe), Berlin
Stefan Löcke, Senior Berater, smart utility consulting GmbH, Berlin

15.30 – 16.00
Diskussion

16.00 – 16.30
Pause mit Kaffee und Tee

Risiken und Chancen im intelligenten Netzsystem – IT-Sicherheit als strategische und technologische Herausforderung

16.30-17.00
Schutzprofil Smart Meter Gateway

  • Notwendigkeit von Sicherheitsfunktionen für Smart Meter
  • Bezug zum EnWG
  • Common Criteria und Schutzprofil
  • Zeitplan

Stefan Vollmer, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Bonn

17.00-17.30
Energiedienstleistungen, Demand Side Management und E-Mobility: Datenschutzrechtliches Vorgehen bei Geschäftsfeldern hinter dem Smart Metering

  • Internet der Energie – IT-Architektur überdenken
  • Einheitliche Smart Grid-Sprache
  • Prozesse und Daten austauschbar machen
  • Personengebundene Daten und Auftragsdatenverarbeitung
  • Verwendung der Daten von Energiedienstleistern, Entwicklern und Anbietern von DSM-Systemen

Nick Fabian Hauto, Distribution & Heat IT Supply, Metering & Related Solutions (FIBDM), Vattenfall Europe Information Services GmbH, Hamburg

17.30-18.00
Protecting the Emerging Smart Grid

  • Echtzeit Datenaustausch zwischen Kunden und Energieunternehmen: Welche Sicherheitsrisiken bestehen?
  • Zusammenspiel von IT und Smart Grid Security
  • Spotlight: NERC/CIP und seine Bedeutung für Europa
  • Grundzüge einer Smart Grid-Sicherheitsarchitektur

Rolf Adam

18.00-18.30
Diskussion

18.30
Ende des ersten Konferenztages

Get together
Am Abend des ersten Veranstaltungstages sind Sie herzlich zu einem gemeinsamen Umtrunk eingeladen. Nutzen Sie die Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und sich mit Ihren Fachkollegen sowie den Referenten in angenehmer Atmosphäre auszutauschen.

9.00 – 9.15
Begrüßung durch die Vorsitzende
Dr. Katharina Vera Boesche, Rechtsanwältin, Leiterin FG Recht E-Energy, IKT für Elektromobilität, B.A.U.M. Consult GmbH, Berlin

So profitieren Sie vom richtigen Umgang mit den Daten: Datenschutz als Basis für neue Geschäftsmodelle

9.15 – 9.45
Kommerzielle Nutzung von Smart Meter-Daten – Eine „rechtliche Gratwanderung“?

  • Phishing der Lastgänge: Was ist möglich, was ist erlaubt?
  • Data-Mining-Technologien: Welchen Nutzen kann und darf man ziehen?
  • Anonymisierungskonzepte

Dr. Hans Peter Wiesemann, Senior Associate, DLA Piper UK LLP

09.45-10.15
Herausforderungen des Datenschutzes an intelligente Messsysteme – Herausforderungen der intelligenten Messsysteme an den Datenschutz

  • Vorstellung ausgewählter Datenschutzszenarien der E-Energy-Modellregionen:
    • VNB als MSB/MDL
    • Dritter als MSB/MDL
    • Roamingszenario
  • Erfahrungen aus den Feldtests
  • Erste Bewertung der Datenschutzregelungen in der EnWG-Novelle
  • Erwartungen an die MessZV

Dr. Katharina Vera Boesche

10.15 – 10.45
Diskussion

10.45 – 11.15
Pause mit Kaffee und Tee

IP, Cyber System, Security Grid – IT-Sicherheit wird zur unternehmerischen Aufgabe im EVU

11.15 – 11.45
Erfahrungen aus dem TK-Bereich zur Netzsicherheit

  • Wie entwickeln sich die IT-Systeme weiter?
  • Wo stehen die Carrier heute? Welche Entwicklung haben sie durchlaufen?
  • Übertragbarkeit auf die Energiebranche
  • Neue Herausforderungen für den gesamten IT-Bereich durch Smart Grid und Hausautomatisierung

Dr. Wulfdieter Bauerfeld, Executive Consultant, PU 4 Innovative Communication Services & Access Solutions,  T-Systems International GmbH, Berlin

11.45-12.00
Diskussion

12.00-13.15
Gemeinsames Mittagessen

Präventive und reaktive IT-Sicherheitskonzepte

13.15-13.45
Normierung und Standardisierung als wichtiger Beitrag zur Datensicherheit für Smart Homes

  • Kommunikation für das intelligente Haus: Funk, Draht, PLC oder das offene Internet?
  • Standards versus proprietäre Lösungen bei der Hausautomatisierung
  • EEBus als standardisierte Schnittstelle für Energiemanagement-Funktionen
  • Definition einheitlicher Smart Energy-Anwendungen

Dr. Martin Maloš, Smart Metering Product Manager, Eat on GmbH, Wien – Österreich

13.45-14.15
"Smartes" Management der Informationssicherheit und des Datenschutzes

  • Ökologische und wirtschaftliche Zielstellung von Smart Grid und Smart Home: Ist Smart Metering der Wegbereiter?
  • Neue Problemstellungen der Informationssicherheit und des Datenschutzes
  • Schutz der Kundendaten, Absicherung der geschäftlichen Aktivitäten und Sicherstellung der Verfügbarkeit von Leistungen
  • Risiken beherrschen: Aufbau und Implementierung eines aktiven Informationssicherheitsmanagement-Systems

Dr. Jörg Cordsen, Geschäftsführer, TTS Trusted Technologies and Solutions GmbH, Berlin

14.15-14.45
Diskussion

14.45
Ende der Konferenz