Der EVU-Controller als Business Partner

In 3 Tagen zum kompetenten Ansprechpartner für das Management EUROFORUM AkademieDiese Veranstaltung hat bereits am 15. bis 17. November 2017 in Stuttgart stattgefunden!

Programm

INSTRUMENTE DES EVU-CONTROLLING

15. und 16. November 2017

IHRE REFERENTEN:
Thomas Stuhler,
Leiter Controlling, Planung und Berichtswesen, Lechwerke AG
Norbert Wiedemann, Leiter Controlling, Lechwerke AG

Verständnis von Controlling in der Energiewirtschaft

  • Die Wertschöpfungskette der Energieversorgung
  • Anforderungen an das Controlling von Energieversorgungsunternehmen
  • Instrumente des Controllings
    • Einsatz ausgewählter Instrumente entlang der Prozesse im Controlling
    • Instrumente zur Konkretisierung von Zielen
    • Instrumente zur Steuerung der Zielerreichung

Controlling entlang der Wertschöpfungsstufen

  • Erzeugung
    • Bewertung von Neuanlagen der dezentralen Energieerzeugung
    • Kostenanalyse zur Optimierung von fossil betriebenenBestandsanlagen
    • Kennzahlen zur Steuerung der Erzeugung
  • Verteilnetz
    • Steuerung der regulierten Erlöse
    • Kostenoptimierung bei Bau und Instandhaltung mittels der Kosten- und Leistungsrechnung
    • Kennzahlen im Netz
  • Vertrieb
    • Kundensegmentierung mittels der Deckungsbeitragsrechnung
    • Kennzahlen im Vertrieb
  • Gesamtunternehmen
    • Interne Leistungsverrechnung
    • Steuerung von Unternehmensbeteiligungen

PLUS
Interaktive Gruppenarbeiten:

  • Unternehmensbewertung
  • Deckungsbeitragsrechnung im Vertrieb


PLUS
Praxisbeispiel Management-Reporting


Planung

  • Der Controlling-Kreislauf
  • Planungshorizonte in der Energiewirtschaft
  • Planungsbereiche entlang des Werttreiberbaums
  • Planungsprämissen je Wertschöpfungsstufe: exogen vs. endogen
  • Methodisches Vorgehen: Top-Down-Zielsetzung vs. Bottom-Up Planung
  • Sicherstellung von Konsistenz zwischen:
    • Teil- und Gesamtplanung
    • Planungs- und Ist-Welt

Visualisierung der Planung für das Management

  • Aufbau des internen Berichtswesens
  • Grundsätze im Reporting
  • Operatives Management-Reporting –
    Ein Praxisbeispiel aus der Energiewirtschaft:
    • Stromerzeugung und -vermarktung
    • Investitionen und Unterhalt Stromverteilnetz
    • Umsatz externer Netzservice
    • Kunden- und Margenentwicklung im Vertrieb
    • Servicequalität der Kundenbetreuung
    • Mitarbeiter im Gesamtunternehmen


NACH EINEM TAG VOLLER INFORMATIONEN HABEN SIE SICH EINE AUSZEIT VERDIENT!
Am ersten Abend lädt Sie EUROFORUM zu einem gemeinsamen Umtrunk im Hotel ein. Entdecken Sie das benachbarte SI-Centrum am zweiten Abend. Hier finden Sie Entertainment (Kino, Musicals), vielfältige Gastronomie und Wellness (SchwabenQuellen) unter einem Dach. Lassen Sie den Tag in einem der Restaurants oder Bars ausklingen.

RISIKOCONTROLLING

17. NOVEMBER 2017

IHR REFERENT:
Dr. Stephan Heilig,
Head of Credit Risk Management and Trade Control & Exchanges/Kaufmännische Leitung Handel, EnBW Energie Baden-Württemberg AG

Grundlagen des Risikocontrollings

  • Welche Risiken gibt es im Energiehandel?
  • Warum wird ein Risikocontrolling benötigt?
  • Grundlagen des Energiehandels
    • Handelbare Produkte
    • Marktplätze
    • Gestaltung und Preisfindung der Energieprodukte
  • Risikotreiber in der Energiewirtschaft und Möglichkeiten des Managements
    • Marktrisiken
    • Kreditrisiken
    • Operationelle Risiken
    • Liquiditätsrisiken

Bewertung, Risikomessung und Risikomanagement

  • Price-Forward-Curve
  • Methoden
  • Qualitätskriterien
  • Benchmarking
  • Messen von Marktpreisrisiken
  • Value-at-Risk
  • Profit-at-Risk
  • Stresstest für Risiken
  • Aggregation von Risiken und Risikotragfähigkeit
  • Berichtswesen und Monitoring von Risiken
  • Bewertung von komplexen Produkten
  • Absicherungsstrategien für Eigenerzeugung


PLUS
Interaktive Fallstudie:
Marktpreisrisiken an Termin- und Spotmärkten