Programm
Erster Konferenztag, 26. März 2012
8.30–9.00
Empfang mit Kaffee und Tee,
Ausgabe der Tagungsunterlagen
9.00–9.15
Begrüßung und Einleitung durch den Vorsitzenden
Prof. Dr. Stefan Reindl, stellv. Direktor, Institut für Automobilwirtschaft (IFA) an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) Nürtingen-Geislingen
Konkurrenz im Aftermarket –
Das Spannungsfeld von OEM und IAM
9.15–9.45
Überblick: Der Pkw-Aftermarket im Jahr 2012
Prof. Dr. Stefan Reindl
9.45–10.15
Preismanagement im Aftermarket – Spannungsfeld zwischen Wettbewerbsdruck und Ertrag
- Bedeutung des richtigen Preismanagements für das Aftermarket-Ergebnis
- Preistreiber und Faktoren der Preisbildung bei Ersatzteilen und Service – Der beste Weg zum optimalen Preis
- Der unbekannte Aftermarket-Kunde
- Tools und Prozesse zur Unterstützung im Pricing
- Ideen und Tipps zur Preisbildung im automobilen Aftermarket
Dr. Bernhard Ebel, Managing Partner/Geschäftsführer, EbelHofer Strategy & Management Consultants GmbH
Fragen an die Referenten und Diskussion [10.15–10.45]
Pause mit Kaffee und Tee [10.45–11.15]
11.15–11.45
Positionierung im Wettbewerb – Konkurrenzfähigkeit im unabhängigen Ersatzteilemarkt
- Nutzen der neuen GVO für unabhängige Hersteller
- Vertikale Integration von Herstellung, Distribution und Service
- Umsetzung der Freistellungsverordnung aus Sicht der IAM
Søren Kristensen, Marketing Services Manager, Global Parts & Services, TRW Kfz Ausrüstung GmbH
11.45–12.15
Kooperationen für ein effizientes Servicemanagement – Das Miteinander von Hersteller und Händler beim täglichen Kampf um den Kunden
- Optimierte Einbindung von Serviceangeboten in den Neuwagenprozess
- Aus zufriedenen Kunden engagierte und loyale Kunden machen
- Gewinnchancen für Handel und Hersteller
- Digitale Helfer innerhalb der zukünftigen Servicestrategie
Joachim Coelsch, Director Marketing Ford Customer Service Division Europe, Ford Werke GmbH
Fragen an die Referenten und Diskussion [12.15–12.45]
Gemeinsames Mittagessen [12.45–14.00]
Streitgespräch: Kooperation oder Konkurrenz –
Das ist die Frage! Zwei Referenten – Zwei Standpunkte
14.00–14.30
Gesamtentwicklung und Trends – Was geschieht auf dem markengebundenen Servicemarkt?
- Prämissen des Servicegeschäfts
- Analyse der Marktentwicklung
- Ansätze für eine erfolgreiche Servicezukunft im markengebundenen Handel
Arno Kalmbach, Leiter Volkswagen Service Deutschland, Volkswagen AG
14.30–15.00
Chancen für den freien Teilehandel
- Kundenservice Zentralität: Multi-Marken Vertragswerkstätten
- Vertragswerkstatt: Das Potenzial der eigenen Marke wird überschätzt
- Chancengleichheit für freie Werkstätten und ihre Folgen
Hartmut P. Röhl, Präsident, GVA e. V. – Gesamtverband Autoteile-Handel
Diskussion mit beiden Referenten unter Leitung des Vorsitzenden [15.00–15.30]
Pause mit Kaffee und Tee [15.30–16.00]
Internationale Expansion –
Aftermarket und Globalisierung
16.00–16.30
Automotive Aftermarket Osteuropa - Eine Region im Wandel
- Veränderungen der Distributionslandschaft
- Private Branding – kostengünstige Ersatzteile?
- Preisharmonisierung Osteuropa/Westeuropa
- Anforderungen an die Aftermarket Organisation am Beispiel Schaeffler AAM - Strategien
Sascha Andreas Lechner, Leiter Region Ost, Südost, Nord-EU, Schaeffler Automotive Aftermarket GmbH & Co. KG
16.30–17.00
Das Automobil Aftermarket/Aftersales Geschäft: International verbundene Effizienz
Karl Heinz Scherer, Trainer Bereich Automotive Aftersales, AKHS Karl Heinz Scherer
Fragen an die Referenten und Zusammenfassung der Ergebnisse [17.00–17.30]
Ende des ersten Konferenztages [17.30]
Zum Ausklang des ersten Konferenztages lädt Sie EUROFORUM und das Novotel München Messe herzlich zu einem Get-Together eingeladen. In entspannter Atmosphäre bietet sich Ihnen hier die Gelegenheit, wertvolle Kontakte zu knüpfen sowie Ideen und Erfahrungen persönlich auszutauschen.
Zweiter Konferenztag, 27. März 2012
8.45–9.15
Empfang mit Kaffee und Tee
9.15–9.30
Begrüßung und Einleitung durch den Vorsitzenden
Prof. Dr. Stefan Reindl
Zukunftsmarkt Online-Portale
9.30–10.00
Revolution der Werkstattvermarktung im Internet – Chance für den Service?
- Was suchen Endkunden schon heute im Internet?
- Was ist Endverbrauchern beim Online-Einkauf von Werkstattdienstleistungen wichtig?
- Wie kann ich als Werkstatt neue Kunden erreichen?
- Ist durch das Internet ein profitables Wachstum im Service möglich?
- Was kann das Werkstattportal von AutoScout24 dazu beitragen?
Johannes Bernhardt, Vice President Business Development and Product Management, AutoScout24 GmbH
10.00–10.30
Online Aftermarket – Trends und Entwicklungen
- Entwicklung des E-Commerce
- Multichannel-Vertrieb – Aktuelle Entwicklungen und Chancen
- Neuerungen bei Ebay
- Ausblick und Trends
Sacha Hold, eBay Motors
Fragen an den Referenten und Diskussion [10.00–10.30]
Pause mit Kaffee und Tee [10.30–11.00]
Den Kunden halten:
Kundenbindungskonzepte im Aftermarket
11.00–11.30
Positionierung eines Versicherers als Schadensteuerer im Aftermarket
- Die HUK-COBURG: Schadensteuerer und Werkstattnetzbetreiber
- Systemgeberleistungen für Partnerwerkstätten im Aftermarket für Unfallreparaturen
- Bedeutung eines funktionierenden Aftermarkets aus Sicht eines Schadensteuerers
- Zukünftige Herausforderungen
Thomas Geck, Abteilungsleiter Schaden Prozessmanagement, HUK-COBURG
Dem Konkurrenzdruck begegnen –
Der Ersatzteile- und Zubehörmarkt
11.30–12.00
„Ertragspotenzial Teilegeschäft – Wettbewerbsorientierte Erschliessung des freien Servicemarktes durch Vertragswerkstätten (ein Praxisbeispiel)“
Dr. Walter Gratzer, Partner, FOKUS Management Consulting AG St. Gallen
Fragen an die Referenten und Diskussion [12.00–12.15]
Gemeinsames Mittagessen [12.15–14.00]
14.00–14.30
Exkurs: Gestaltungsmöglichkeiten im Service – Impulse aus der Forschung
Caroline Rosentritt, wissenschaftliche Mitarbeiterin, IPRI – International Research Performance Institute gGmbH
14.30–15.00
Qualität als Erfolgsmerkmal im Ersatzteile- und Zubehörmarkt
- Double Branding – Marke steht für Qualität
- Abgrenzung Originalteile/Gleichteile nach GVO-Definition
- Qualitätsstrategien im globalen Entwicklungs- und Produktionsverbund
- Entwicklungs- und Serienführungsprozesse für den Aftermarket
- Qualitätssicherung bei Nachbauprodukten und Kleinserien
Arnd Franz, General Manager, MAHLE Aftermarket GmbH
Fragen an die Referenten und Diskussion [15.00–15.30]
Pause mit Kaffee und Tee [15.30–16.00]
Mit Imagepflege zur Markenaffinität beim Kunden
16.00–16.30
Erfolgsfaktoren im Original Zubehör-Geschäft
- Kurzes Unternehmensporträt Mercedes-Benz Accessories GmbH
- Beitrag zum Konzernerfolg: Integrierte Prozesse/Produktentstehung mit Serie; Support bzw. enge Zusammenarbeit mit Sales-Bereich/ Fahrzeugattraktivierung; Produkte und Innovationen; Markenunterstützung
- Erfolgsfaktoren Zubehör- und Collection-Geschäft: u.a. eigene Produktentwicklungen, Eigenständigkeit, Dedication, Marke, Speed to Market, Vertrieb und Außendienst etc.
- Ausblick: Strategische Ausrichtung, Herausforderungen und Wachstumspotentiale
Christian Boucke, CEO, Mercedes Benz Accessories GmbH
Fragen an die Referenten, Abschlussdiskussion und Zusammenfassung der Ergebnisse [16.30–17.00]
Ende der 8. EUROFORUM-Jahrestagung [17.00]
Fachtag Technik und Werkstätten, 28. März 2012
8.30–9.00
Empfang mit Kaffee und Tee
9.00–9.15
Begrüßung und Einleitung durch den Vorsitzenden
Prof. Dr. Stefan Reindl
Qualitätssicherung im Service –
Grundvoraussetzungen für zuverlässige Leistungen
9.15–9.45
Stärken- und Schwächenanalyse auf Basis von Werkstatt- und Servicetests – Qualitätsrelevante Arbeitsmittel im Service und deren Eignung
- Drehmoment-Werkzeuge
- Stückprüfung von Bremsprüfständen
- Qualitätskriterien für Prüf- und Messmittel zur Scheinwerfereinstellung
- Abgasabsauganlagen
- Sicherheitstechnische Überprüfung von Arbeitsmitteln in der Werkstatt
Thomas Schlatter, Fachverantwortlicher Prüfmittelüberwachung, DEKRA Automobil GmbH
Essentiell im Service: Optimale Mitarbeiterqualifizierung
9.45–10.15
Das Werkstattgeschäft: Profitabler ohne Training?
- Training in der "Vermeidungsstrategie"
- Markengebundene contra freie Werkstätten, eine Studie zeigt die Unterschiede in der Personalentwicklung
- Herausforderungen für Führungskräfte und Inhaber von Werkstattbetrieben heute
- Handlungsempfehlungen, "Best practices"
Michael Wiskirchen, Mitglied der Geschäftsführung, INTEA GmbH
Fragen an die Referenten und Diskussion [10.15–10.45]
Pause mit Kaffee und Tee [10.45–11.15]
Mit dem Strom schwimmen –
Elektromobilität als künftige Herausforderung
11.15–11.45
Der Opel Ampera – Eine neue Ära für die Werkstätten
- Das Antriebskonzept
- Erfahrungen mit den gesetzlichen Anforderungen für die Arbeit an einem Elektrofahrzeug
- Qualifizierungen und Zertifikate
- Austausch und Reparatur der Hochvoltbatterie
- Ausblick auf die weitere Entwicklung
Hermann Gewering, Leiter Global Diagnostics & Electrical Engineering, Adam Opel AG
Unabhängigkeit der freien Werkstatt –
Zwei Seiten der Medaille
11.45–12.15
Die freien Werkstätten am Scheideweg? Mythos und Realität aus der europäischen freien Werkstattschiene
- Die Werkstatt und deren Kundenwahrnehmung
- Die freien Werkstätten im Spannungsfeld zwischen Autotechnik und Unternehmensführung
- Das Management von technischen Daten und Informationen
- Herausforderungen und Ansätze für Teile-Servicehandel
Fotios Katsardis, President & CEO, TEMOT International Autoparts GmbH
Fragen an die Referenten und Diskussion [12.15–12.45]
Gemeinsames Mittagessen [12.45–14.30]
Die Werkstatt und das Web 2.0:
Datenmanagement in Zeiten der GVO
14.30–15.00
Durchblick im Autoglas – Klarer sehen mit moderner Software als Multitasking und Netzwerk-Instrument
- Was muss eine Autoglassoftware leisten? Was kann sie leisten?
- Die Sicht von "Innen" – Anforderungen der Werkstatt
- Die Sicht von "Außen" – Anforderungen aus dem Markt
- Daten – aber Welche? Herstellerlistenpreise, Arbeitswerte, Einkaufspreise, FIN, GDV-Abfrage
- Datentransport und Dunkelverarbeitung
Elisabeth Diehl, Rechtsassessorin & stellvertretende Geschäftsführerin, bührli dataplan GLASmatic GmbH
Fragen an die Referenten, Abschlussdiskussion und Zusammenfassung der Ergebnisse [15.00–15.30]
Ende des Fachtags [15.30]