Der EVU-Controller als Business Partner

In 3 Tagen zum kompetenten Ansprechpartner für das Management EUROFORUM AkademieBald wieder im Programm.

Bald wieder im Programm.

Programm

MODUL I

INSTRUMENTE DES EVUCONTROLLING

IHRE REFERENTEN:
Tim Dickhaus,
Leiter Planung und Berichtswesen, Lechwerke AG
Norbert Wiedemann, Leiter Controlling, Lechwerke AG

Verständnis von Controlling in der Energiewirtschaft

  • Die Wertschöpfungskette der Energieversorgung
  • Anforderungen an das Controlling von Energieversorgungsunternehmen
  • Instrumente des Controllings
    • Einsatz ausgewählter Instrumente entlang der Prozesse im Controlling
    • Instrumente zur Konkretisierung von Zielen
    • Instrumente zur Steuerung der Zielerreichung

Controlling entlang der Wertschöpfungsstufen

  • Erzeugung
    • Bewertung von Neuanlagen der dezentralen Energieerzeugung
    • Kostenanalyse zur Optimierung von fossil betriebenen Bestandsanlagen
    • Kennzahlen zur Steuerung der Erzeugung
  • Verteilnetz
    • Steuerung der regulierten Erlöse
    • Kostenoptimierung bei Bau und Instandhaltung mittels der Kosten- und Leistungsrechnung
    • Kennzahlen im Netz
  • Vertrieb
    • Kundensegmentierung mittels der Deckungsbeitragsrechnung
    • Kennzahlen im Vertrieb
  • Gesamtunternehmen
    • Interne Leistungsverrechnung
    • Steuerung von Unternehmensbeteiligungen

Planung

  • Der Controlling-Kreislauf
  • Planungshorizonte in der Energiewirtschaft
  • Planungsbereiche entlang des Werttreiberbaums
  • Planungsprämissen je Wertschöpfungsstufe: exogen vs. endogen
  • Methodisches Vorgehen: Top-Down-Zielsetzung vs. Bottom-Up Planung
  • Sicherstellung von Konsistenz zwischen:
    • Teil- und Gesamtplanung
    • Planungs- und Ist-Welt

Visualisierung der Planung für das Management

  • Aufbau des internen Berichtswesens
  • Grundsätze im Reporting
  • Operatives Management-Reporting – Ein Praxisbeispiel aus der Energiewirtschaft:
    • Stromerzeugung- und vermarktung
    • Investitionen und Unterhalt Stromverteilnetz
    • Umsatz externer Netzservice
    • Kunden- und Margenentwicklung im Vertrieb
    • Servicequalität der Kundenbetreuung
    • Mitarbeiter im Gesamtunternehmen

Plus

  • Interaktive Gruppenarbeiten:
    • Unternehmensbewertung
    • Deckungsbeitragsrechnung im Vertrieb

Plus

  • Praxisbeispiel Management-Reporting

MODUL II

RISIKOCONTROLLING

IHR REFERENT:
Dr. Stephan Heilig,
Head of Credit Risk Management and Trade Control & Exchanges / Kaufmännische Leitung Handel , EnBW Energie Baden-Württemberg AG

Grundlagen des Risikocontrollings

  • Welche Risiken gibt es im Energiehandel?
  • Warum wird ein Risikocontrolling benötigt?
  • Grundlagen des Energiehandels
    • Handelbare Produkte
    • Marktplätze
    • Gestaltung und Preisfindung der Energieprodukte
  • Risikotreiber in der Energiewirtschaft und Möglichkeiten des Managements
    • Marktrisiken
    • Kreditrisiken
    • Operationelle Risiken
    • Liquiditätsrisiken

Bewertung, Risikomessung und Risikomanagement

  • Price-Forward-Curve
  • Methoden
  • Qualitätskriterien
  • Benchmarking
  • Messen von Marktpreisrisiken
  • Value-at-Risk
  • Profit-at-Risk
  • Stresstest für Risiken
  • Aggregation von Risiken und Risikotragfähigkeit
  • Berichtswesen und Monitoring von Risiken
  • Bewertung von komplexen Produkten
  • Absicherungsstrategien für Eigenerzeugung

Plus

  • Interaktive Fallstudie: Marktpreisrisiken an Termin- und Spotmärkten

Zeitplan der Akademietage

8.30 – 9.00 Empfang mit Kaffee und Tee
9.00 – 13.00 Akademie Teil 1
13.00 – 14.00 Gemeinsames Mittagessen
14.00 – 17.30 Akademie Teil 2

An allen Tagen sind flexible Kaffeepausen jeweils vor- und nachmittags eingeplant.
Der erste Tag beginnt um 9.30 Uhr und endet gegen 17.30 Uhr.
Ausgabe der Unterlagen ab 9.00 Uhr.