IIR-Intensivschulung

Der Immobilien Asset Manager

IIR Deutschland IntensivlehrgangStets individuell buchbar.

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Bei unseren individuellen Seminaren haben wir uns noch auf keinen Ort oder auf ein Datum festgelegt. Lassen Sie sich unverbindlich als Interessent/in für ein Thema aufnehmen und äußern Sie Wünsche, was Termin und Ort anbelangt. Gemeinsam mit Ihnen und unserem Trainernetzwerk finden wir dann den Termin, der Ihnen am besten passt.

Programm

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Portfolioanalyse und Bestandsoptimierung

Referent
Roy Brümmer,
Managing Director Akquisition & Sales, Letting, CORPUS SIREO Asset Management Commercial GmbH

Im ersten Teil des Tages erfahren Sie, wer die Key Player und die relevanten Werttreiber im operativen Asset Management sind. Dabei werden die Investment-, Bestands- und Exitphase genauer beleuchtet.

Immobilienwirtschaftliche Grundlagen für den Asset Manager

  • Wer sind die Player? Welches Leistungsspektrum sollte der Asset Manager abdecken?
  • Welche Dienstleistungen sind selbst zu erbringen, welche können outgesourct werden?
  • Investment-, Bestands- und Exitphase: Welche Funktionen übernimmt der Asset Manager?

Akquisition von Immobilien

  • Standortanalyse: Makro- und Mikrostandort, Standortfaktoren, SWOT-Analyse
  • Marktanalyse: Marktübersicht, Nutzungsarten, Nachfrage/Flächenangebot, Konkurrenzsituation

Gewerbliches Vermietungsmanagement und Bestandsmieterbetreuung

  • Marktanalyse
  • Tragfähigkeitsanalyse: Marktveränderungen, neue Nutzungskonzepte, Umnutzungen
  • Mietermixanalysen: Kundenpotenziale, Synergieeffekte, "falsche Mieter"
  • Mieterakquise versus Bestandsmietermanagement

Verkauf von Immobilien

  • Marktplatzierung einer Immobilie
  • Strukturierte Immobilientransaktionen im Bieterverfahren
  • Einzel- versus Portfolioverkauf

 

Referent
Norbert Otten,
Geschäftsführer und Partner, Drees & Sommer Advanced Building Technologies

Am Nachmittag erhalten Sie einen Überblick über die technischen Herausforderungen von Bestandsimmobilien und die konkreten Möglichkeiten zur wirtschaftlichen und marktorientierten Optimierung.

Repositionierung von Bestandsimmobilien: Zielorientierte Konzepte zum Erhalt des Immobilienwertes

  • Effiziente Bestimmung Gebäudestatus - Analyse via Priority Map
  • Knackpunkte und Mängel – Brandschutz, behördliche Anforderungen, Bau- und Haustechnik, Schadstoffe
  • Betriebskosten und Energieeffizienz - Anforderungen an die 2. Miete
  • Leerstandsmanagement – zeitgemäße und modulare Mieterausbaukonzepte
  • Green Building – Nachhaltigkeit im Gebäudebetrieb

Projektbeispiele – Best Practice:

  • Instandsetzung: Substanzerhalt, Wiederherstellung des Soll-Zustandes
  • Modernisierung: Anpassung an den Stand der Technik, Energieeinsparungen
  • Revitalisierung: Sanierung im Rahmen der bestehenden Nutzungsart
  • Redevelopment: Weiterentwicklung durch Nutzungsänderung

Vom Ankauf bis zum Exit: Immobilienportfolien effizient und zielgerichtet steuern

  • Life Cycle Management - Strategie für Immobilien richtig aufsetzen
  • Steuerung von Portfolien mittels Portfolio Management Cockpit (PMC)

Projektbeispiel – Best Practice:

  • Desktop-Analyse via PMC
  • Dateneingabe & Reporting
  • Nachhaltigkeitsberichterstattung

Get-Together
Im Anschluss an den ersten Tag laden wir Sie herzlich zu einem gemeinsamen Umtrunk im Hotel ein.

Nutzen Sie die Gelegenheit, die Teilnehmer der Schulung kennenzulernen und Praxiserfahrungen auszutauschen.

Ihr Tagungshotel

Am Abend des ersten Veranstaltungtages lädt Sie The Westin Grand Frankfurt herzlich zu einem Umtrunk ein.

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Strategie und Reporting

Referent
Ingo Schierhorn FRICS,
Managing Director, CR Investment Management GmbH

An diesem Tag erhalten Sie einen Einblick in die Implementierung der Strategie in die Business Pläne und damit in die Praxis. Besonderer Fokus liegt auf den erhöhten Anforderungen an das Reporting.

Strategiefindung

  • Budgetplanung: EAÜ-Rechnung, Bewirtschaftungskosten, Finanzierungskosten, Liquiditätsplanung
  • Budget versus Business Plan
  • Controlling: Aufgaben und Verantwortung, Strategisches versus Operatives Controlling
  • Benchmarking: Benchmarks, Theorie versus Praxis

Reporting

  • Aufgaben und Ziele
  • Qualitatives Reporting
  • Quantitatives Reporting
  • Ad-hoc-Mitteilungen
  • Adressaten und Anforderungen
  • Risk Management und Reporting
  • Datenqualität, -quantität und –integrität

Case Study
Im Rahmen unterschiedlicher Fallbeispiele werden die Teilnehmer an der Erarbeitung von Strategiefindungen, An- und Verkaufsthemen sowie an einer Budgetierung teilnehmen.

Freitag, 31. Oktober 2014

Mietvertragsmanagement und Immobilienbewertung

Referenten
Christoph M. Tegel,
Rechtsanwalt und Notar, Partner, SCHIEDERMAIR Rechtsanwälte
Dr. Martin Greiner FRICS, Director, Valuation, DTZ Zadelhoff Tie Leung GmbH

Am dritten Tag lernen Sie wichtige Elemente des Mietvertrages und Möglichkeiten zur Optimierung des Vertragsmanagements kennen. Welche Verfahren sich bei der Immobilienbewertung eignen und was Sie bei internationalen Standards berücksichtigen müssen, ist Schwerpunkt des Nachmittags.

Gewerbliches Mietvertragsmanagement – Grundlagen

  • Vertragsmuster und Verwendung Allgemeiner Geschäftsbedingungen
  • Dauer des Mietverhältnisses und Auswirkungen auf die Gestaltung
  • Umlage von Betriebs- und Nebenkosten und Grenzen der Umlegbarkeit

Gewerbliches Mietvertragsmanagement – Praxisfragen

  • Vertragsparteien bei Abschluss/Stellvertretung/Formfragen
  • Schriftform, § 550 BGB – Bedeutung, Risiken, Heilungsmöglichkeiten
  • Übergabe des Mietobjektes und Übergabeprotokoll
  • Dauerbrenner Schönheitsreparaturen
  • Beendigung des Mietverhältnisses und Verjährung von Ansprüchen
  • Green Leases

Aktuelle Entwicklungen und Auswirkungen auf den Mietvertrag

  • Flächenangaben
  • Betriebskosten
  • Sommerliches Aufheizen
  • Energetische Sanierung
  • Mietrechtsreform 2013 – Auswirkungen auf die Praxis

Einführung in die Immobilienbewertung

  • Marktüberblick und Bewertungsanlässe
  • Rahmenbedingungen und Wertbegriffe
  • Nationale Standards und Verfahren
  • Internationale Standards und Verfahren

Fallstudien zur Immobilienbewertung

  • Fallbeispiel Wohnen (Ertragswertverfahren)
  • Fallbeispiel Gewerbe (Discounted Cash Flow)
  • Exkurs Wohnportfoliobewertung

Zeitrahmen der Schulungstage

Am Vor- und Nachmittag finden flexible Pausen mit Kaffee und Tee statt.
Der erste Tag beginnt erst um 10 Uhr, so dass eine angenehme Anreise nach Frankfurt möglich ist.