Der NPO-Manager

Ihre praxisnahe Fachausbildung zur souveränen Führungskraft! EUROFORUM AkademieBald wieder im Programm.

Bald wieder im Programm.

Programm

Montag, 23. April 2012

Herausforderungen für das strategische Management von Non-Profit-Organisationen

Der erste Tag zeigt aktuelle Herausforderungen im strategischen Management von Non-Profit-Organisationen auf. Zudem wird das Risikomanagement als zentraler Bestandteil der Unternehmensführung vorgestellt. Praxisnah werden die Schritte zur erfolgreichen Implementierung eines Risikomanagementsystems erarbeitet.

Prof. Dr. Gabriele Moos,
Fachbereich Betriebs- und Sozialwirtschaft, RheinAhrCampus, Remagen

Wandel der Rahmenbedingungen

  • Was verändert sich für Non-Profit-Organisationen?
  • Anpassungsstrategien in der Praxis
  • Besonderheiten des NPO-Managements

Determinanten für eine erfolgreiche strategische Unternehmensführung

  • Mitarbeiter
  • Finanzierung
  • Märkte
  • Kernprozesse
  • Kunden
  • Controlling

Non-Profit Governance

  • Anforderungen an die Leitung und Überwachung einer Non-Profit-Organisation
  • Berichtspflicht
  • Zusammenarbeit im Unternehmen
  • Anforderungen an die Aufsichtsgremien
  • Interessenskollisionen

Bausteine eines Risikomanagementsystems

  • Internes Überwachungssystem
  • Controlling
  • Frühwarnsystem

Der Prozess des Risikomanagements

  • Identifikation von Risiken
  • Risikobewertung
  • Risikosteuerung
  • Berichterstattung und Dokumentation
  • "Stolpersteine" in der Praxis:
    Gefahr erkannt – Gefahr gebannt?
  • Bearbeitung von Fallbeispielen

Am ersten Abend der EUROFORUM-Akademie laden wir Sie herzlich zu einem gemeinsamen Umtrunk im Hotel mit anschließender Führung durch die Hamburger Innenstadt ein!

Ihr Tagungshotel

Am Abend des ersten Seminartages lädt Sie das Hotel Le Royal Méridien Hamburg herzlich zu einem Umtrunk ein.

Dienstag, 24. April 2012

"Mit Erfolg rechnen" – Wie Sie betriebswirtschaftliche Fallstricke meistern!

Der zweite Tag widmet sich aktuellen betriebswirtschaftlichen Fragestellungen: Wie lässt sich die Dienstleistungsqualität nachhaltig verbessern? Welche Indikatoren und Kennzahlen benötigt der NPOController neben den klassischen Finanzkennzahlen? Wie kann eine "Gesellschaftliche Erfolgsbilanz" für Non-Profit-Einrichtungen erstellt und genutzt werden? Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie neue Ansätze für das Management von Non-Profit-Einrichtungen kennen.

Prof. Dr. Bernd Halfar,
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Arbeitsstelle NPO-Controlling/SRO I

Moments of Truth – Kunde trifft auf Dienstleister

  • Das GAP-Modell
  • Das Blueprint Modell
  • Analysemethoden der Dienstleistungsqualität

Wirkungsorientiertes Controlling

  • NPO-Controllingsystem der International Group of Controlling
  • Beispiele eines wirkungsorientierten Controllings für Kirche, Oper und soziale Dienstleistungsunternehmen
  • Kennzahlengruppen
  • Kennzahlensystematiken
  • Methoden der Kennzahlengewinnung
  • Neue Methoden der Erfolgsrechnung: Sozialbilanz und Social Return on Investment
  • Die Methodik der Berechnung des Social Return on Investment
  • Praktische Beispiele des SRO I
  • Das Projektdesign von SRO I-Studien

Abend zur freien Verfügung:
Lassen Sie die Themen des Tages bei einem Spaziergang an der direkt am Hotel gelegenen Alster Revue passieren!

Mittwoch, 25. April 2012

Rechnungslegung bei Non-Profit-Organisationen

Am dritten Tag lernen Sie die wesentlichen Grundzüge der Rechnungslegung kennen. Sie diskutieren anhand konkreter Praxisbeispiele ausgewählte Posten des Jahresabschlusses, die Ihnen bilanzpolitische Entscheidungen zukünftig erleichtern. Daneben erlernen Sie die nach der aktuellen Rechtsprechung korrekte Mittelverwendung und Rücklagenbildung.

Harald Spiegel,
Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Partner, Dr. Mohren & Partner, München

Grundlagen und Methoden – Welche Bedingungen gelten für die Rechnungslegung?

  • Gesetzliche Pflichten: Handels- und Steuerrecht
  • Einfache und doppelte Buchführung
  • Einnahmen-Ausgabenrechnung mit Vermögensübersicht oder kaufmännischer Jahresabschluss – Sicherheit und Aussagekraft
  • Gestaltung: Zuflussprinzip oder Bilanzpolitik
  • Einnahmen-Ausgabenrechnung vs. EinnahmenÜberschussrechnung

Der kaufmännische Jahresabschluss – Anstehende Änderungen durch das Bilanzmodernisierungsgesetz (BilMoG) und die E-Bilanz

  • Vorschriften zum kaufmännischen Jahresabschluss
  • Bestandteile des Jahresabschlusses
  • Möglichkeit der Anpassung der Jahresabschlussgliederung
  • Inhalt ausgewählter Posten des Jahresabschlusses mit Bezug auf Non-Profit-Organisationen
  • Darstellung der Vier-Sphären-Zuordnung
  • Wesentliche Änderungen durch das BilMoG für Non-Profit-Organisationen

Mittelverwendung und Rücklagenbildung – Wo liegen die Fallstricke?

  • Grundsatz der zeitnahen Mittelverwendung
  • Mittelverwendung durch Förderausgabe: Projektbeschluss, Zusage und Mittelabfluss
  • Mittelverwendung durch Investition: Sonderposten für nutzungsgebundenes Kapital
  • Mittelverwendung durch Rücklagenbildung
  • Mittelverwendungsrechnung

EUROFORUM lädt Sie zu einem gemeinsamen Abendessen in ein Hamburger Fischrestaurant ein. Lassen Sie den Tag in gemütlicher Atmosphäre ausklingen!

Donnerstag, 26. April 2012

Gemeinnützigkeits- und Steuerrecht von A-Z

Der vierte Tag bietet einen umfassenden Überblick über die Brennpunkte des Gemeinnützigkeits- und Steuerrechts. Im Fokus stehen dabei aktuelle Entwicklungen, insbesondere der neue Anwendungserlass zur Abgabenordnung (AEAO). Anhand von Fallbeispielen werden Lösungen für häufige Alltagsprobleme in der Ertrags- und Umsatzbesteuerung aufgezeigt. Sie lernen, wie Sie zukünftig handwerkliche Fehler und damit verbundene Nachzahlungen vermeiden können.

Sascha Voigt de Oliveira,
Rechtsanwalt, Steuerberater, Partner, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin
Andreas Kümpel,
Steueroberamtsrat und Hauptsachgebietsleiter, Finanzamt Köln-Altstadt

Aktuelle Entwicklungen aus Sicht der Finanzverwaltung

  • Aktueller Sachstand beim AO-Anwendungserlass
  • Wirtschaftliches Gepräge und Förderkörperschaften
  • Selbstversorgungsbetriebe und Veranstaltungs-GmbHs
  • Neue Entwicklungen beim Sponsoring (z.B. 'Schulsponsoring')

Ertragsteuern und Gemeinnützigkeit

  • Systematischer Überblick
  • Steuerliche Qualifizierung von Tätigkeiten (Abgrenzung Vermögensverwaltung, Zweckbetrieb und wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb)
  • Einzelfragen (Sponsoring, Hilfspersonentätigkeit, Selbstversorgungsbetriebe, Beteiligungen und Kooperationen)
  • Ergebnisermittlung im wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb (Primärveranlassungsprinzip, Aufwandsermittlung)
  • Gewerbesteuer

Brennpunkt Umsatzsteuer

  • Systematischer Überblick (Abgrenzung unternehmerischer/nicht unternehmerischer Bereich)
  • Sonderfragen der Umsatzsteuerbarkeit (aktuelle Anmerkungen zur umsatzsteuerlichen Organschaft)
  • Überblick über Befreiungstatbestände
  • Funktionsweise des Vorsteuerabzuges
  • Sonderfragen (§ 13b UStG)

Aktuelle Sonderthemen

  • Abzugsbesteuerung
  • Grunderwerbsteuer
  • Finanzierung im Lichte des aktuellen Steuerrechts

Abend zur freien Verfügung: Entdecken Sie Hamburgs Vielfältigkeit bei einem Einkaufs-Bummel durch die Innenstadt oder bewundern Sie die architektonischen Highlights der neuen "HafenCity"!

Freitag, 27. April 2012 (halber Tag)

Die Organisation gemeinnütziger Einrichtungen – Strukturieren, Gestalten, Vorsorgen

Der fünfte Tag zeigt die Chancen und Risiken verschiedener Umstrukturierungsstrategien auf. Erkennen Sie anhand von Praxisbeispielen das große Potenzial zur betriebswirtschaftlichen und steuerrechtlichen Optimierung Ihrer Einrichtungsstruktur. Sie erhalten einen umfassenden Überblick über die Vor- und Nachteile der Rechtsformen, typische Fragen bei Neugründungen, Umstrukturierungen, Kooperationen und Projekten sowie praxisnahe Hinweise zur Haftungsvermeidung.

Dr. Jörg Alvermann,
Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, Partner, Streck Mack Schwedhelm, Köln

Die Organisation gemeinnütziger Körperschaften – Worauf ist zu achten?

  • Rechtsformwahl
  • Gestaltungsfragen
  • Besetzung und Vergütung der Organe
  • Stiftungsgestaltungen
  • Untergliederungen

Umstrukturierung und Gemeinnützigkeit – Gestaltung und Fallstricke

  • Ausgliederung von Geschäfts- und Zweckbetrieben
  • Holding und Gemeinnützigkeit
  • Steuerliche Risiken bei Kooperationen
  • Beteiligungsfragen
  • Organschaft

Haftungsrisiken und ihre Vermeidung

  • Steuerhaftung
  • Spendenhaftung
  • Vorstands- und Geschäftsführerhaftung gegenüber der NPO
  • Haftungsprivileg des Ehrenamts?
  • Compliance und Haftungsmanagement