Der NPO-Manager

Praxisnah und umfassend zur souveränen Führungskraft! EUROFORUM AkademieBald wieder im Programm.

Bald wieder im Programm.

Programm

Dienstag, 15. Oktober 2013

"Erfolg messbar machen" –
Wie Sie betriebswirtschaftliche Fallstricke meistern!

Der erste Tag widmet sich aktuellen betriebswirtschaftlichen Fragestellungen: Wie lässt sich die Dienstleistungsqualität nachhaltig verbessern? Welche Indikatoren und Kennzahlen benötigen Sie neben den klassischen Finanzkennzahlen? Wie kann eine "Gesellschaftliche Erfolgsbilanz" für Non- Profit-Einrichtungen erstellt und genutzt werden? Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie neue Ansätze für das Management von Non- Profit-Einrichtungen kennen.

Prof. Dr. Bernd Halfar,
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Arbeitsstelle NPO-Controlling/SROI

Moments of Truth – Methoden zur Verbesserung der Dienstleistungsqualität

  • Analysemethoden und Instrumente zur Messung der Dienstleistungsqualität
  • Das GAP-Modell der Dienstleistungsqualität
  • Das Blueprint-Modell – Verknüpfung von Dienstleistungsprozess, Dienstleistungsqualität und Wertschöpfung

Wirkungsorientiertes Controlling und Kennzahlen

  • NPO-Controllingsystem der International Group of Controlling
  • Beispiele eines wirkungsorientierten Controllings für Kirche, Oper und soziale Dienstleistungsunternehmen
  • Kennzahlengruppen
  • Kennzahlensystematiken
  • Methoden der Kennzahlengewinnung

Neue Methoden der Erfolgsrechnung: Sozialbilanz und Social Return on Investment

  • Die Methodik der Berechnung des Social Return on Investment
  • Praktische Beispiele des SROI
  • Das Projektdesign von SROI-Studien

Am ersten Abend lädt Sie EUROFORUM herzlich zu einem gemeinsamen Umtrunk im Hotel mit anschließender Führung durch Bonn ein!

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Rechnungslegung und Fragen der Mittelverwendung

Am zweiten Tag lernen Sie die wesentlichen Grundzüge der Rechnungslegung kennen. Sie diskutieren anhand konkreter Praxis beispiele ausgewählte Posten des Jahresabschlusses, die Ihnen bilanzpolitische Entscheidungen zukünftig erleichtern. Einen Schwer punkt bilden die korrekte Mittelverwendung und Rücklagenbildung, natürlich nach den neuen rechtlichen Grundlagen des Gesetzes zur Stärkung des Ehrenamts.

Harald Spiegel,
Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Partner, Dr. Mohren & Partner, München

Grundlagen und Methoden – Welche Bedingungen gelten für die Rechnungslegung?

  • Gesetzliche Pflichten: Handels- und Steuerrecht
  • Einnahmen-Ausgabenrechnung mit Vermögensübersicht oder kaufmännischer Jahresabschluss – Sicherheit und Aussagekraft
  • Gestaltung: Zuflussprinzip oder Bilanzpolitik

Der kaufmännische Jahresabschluss – Anstehende Änderungen, neue IDW-Stellungnahmen und die E-Bilanz

  • Vorschriften zum kaufmännischen Jahresabschluss
  • Bestandteile des Jahresabschlusses
  • Möglichkeit der Anpassung der Jahresabschlussgliederung
  • Inhalt ausgewählter Posten des Jahresabschlusses mit Bezug auf Non-Profit-Organisationen
  • Darstellung der Vier-Sphären-Zuordnung
  • Wesentliche Änderungen durch das BilMoG für Non-Profit-Organisationen
  • Aktuelle Änderungen aufgrund neuer Stellungnahmen des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW)
  • Bilanzierung bei Spenden sammelnden Organisationen (IDW RS HFA 21)
  • Rechnungslegung von Stiftungen (IDW RS HFA 5)
  • Vorbereitung der Buchführung auf die E-Bilanz

Mittelverwendung und Rücklagenbildung – Wo liegen die Fallstricke?

  • Änderungen durch das Gesetz zur Stärkung des Ehrenamts
  • Grundsatz der zeitnahen Mittelverwendung
  • Mittelverwendung durch Förderausgabe: Projektbeschluss, Zusage und Mittelabfluss
  • Mittelverwendung durch Investition: Sonderposten für nutzungsgebundenes Kapital
  • Mittelverwendung durch Rücklagenbildung
    • Freie Rücklage
    • Rücklage aus Umschichtungsgewinnen
    • Projektrücklage (Wiederbeschaffungsrücklage)
    • Betriebsmittelrücklage
  • Mittelverwendungsrechnung

Abend zur freien Verfügung: Entdecken Sie z. B. die fußläufig gelegene Museumsmeile oder das ehemalige Regierungsviertel!

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Gemeinnützigkeits- und Steuerrecht von A – Z

Der dritte Tag bietet einen umfassenden Überblick über die Brennpunkte des Gemeinnützigkeits- und Steuerrechts. Anhand zahlreicher Fall beispiele werden systematische Lösungen für häufige Alltags probleme in der Ertragsund Umsatzbesteuerung aufgezeigt. Sie lernen, wie Sie zukünftig steuerliche Überlegungen in Ihren strategischen Entscheidungen berücksichtigen. Hand werkliche Fehler und damit verbundene Nach zahlungen können Sie so vermeiden.

Sascha Voigt de Oliveira,
Rechtsanwalt, Steuerberater, Partner, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin

Ertragsteuern und Gemeinnützigkeit

  • Systematischer Überblick auf der Grundlage des Ehrenamtsstärkungsgesetzes
  • Steuerliche Qualifizierung von Tätigkeiten
  • Einzelfragen (u. a. Sponsoring, Hilfspersonentätigkeit, Selbstversorgungsbetriebe)
  • Praxisfragen zum wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb und Ergebnisermittlung (Primärveranlassungsprinzip; Aufwandsermittlung)
  • Darstellung der Ertragssteuerbelastung (Körperschaft- und Gewerbesteuer); Kapitalertragsteuer
  • Angemessenheit von Vergütungen und Verwaltungskosten

Brennpunkt Umsatzsteuer

  • Systematischer Überblick
  • Bedeutung des Umfangs des Zweckbetriebs bei der Umsatzbesteuerung
  • Überblick über relevante USt – Befreiungstatbestände
  • Funktionsweise des Vorsteuerabzuges
  • Aktuelles zur umsatzsteuerlichen Organschaft als Gestaltungsmittel bei Umstrukturierungen und im laufenden Betrieb

Praxisfragen bei Kooperationen

  • Rechtliche Analyse von Kooperationsformen
  • Steuerrechtliche Folgen von Kooperationen anhand praxisnaher typischer Gestaltungsformen

Organisation und Steuerung unter steuerrechtlichen Aspekten

  • Umstrukturierungen bei NPO (Ausgliederungen, Reorganisationen)
  • steuerliche Qualifizierung der Beteiligungen
  • zentrale Fragen zur Finanzierung und der Mittelverwendung bei Begründung von Holdingstrukturen
  • Implementierung von Compliance-Management – Systemen als Bestandteil zielorientierter Gestaltung

Wir laden Sie herzlich zu einem gemeinsamen Abendessen in besonderem Rahmen ein. Genießen Sie den Abend und ver tiefen Sie Ihre gewonnenen Kontakte!

Freitag, 18. Oktober 2013

Risiko- und Haftungsvorsorge

Der vierte Tag gibt Antworten auf Fragen rund um Risiko- und Haftungsvorsorge. Wie vermeiden Sie Fehler bei Neugründungen oder Rechtsformwechseln? Wie schützen Sie Ihre Organisation vor dem Verlust der Gemeinnützigkeit? Was ist im Falle einer steuerlichen Außenprüfung zu beachten? Nicht zuletzt, wie vermeiden Sie als Geschäftsführer persönliche Haftungsfälle? Erhalten Sie praxisnahe Hinweise direkt aus Finanzverwaltung und Beratung.

Dr. Jörg Alvermann,
Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, Partner, Streck Mack Schwedhelm, Köln

Andreas Kümpel,
Steueroberamtsrat und Sachgebietsleiter, Finanzamt für Groß- und Konzernbetriebsprüfung Köln

Die Organisation gemeinnütziger Körperschaften – Worauf ist zu achten?

  • Rechtsformwahl
  • Gestaltungsfragen
  • Besetzung und Vergütung der Organe
  • Untergliederungen

Die Betriebsprüfung gemeinnütziger Organisationen

  • Rechtliche Grundlagen
  • Typische gemeinnützigkeitsrechtliche Prüfungsschwerpunkte
  • Häufige Fehler und Strategien zur Fehlervermeidung

Gefährdung und Erhalt der Gemeinnützigkeit

  • Rechtliche Anforderungen
  • Typische Risiken und Versagungsgründe
  • Argumentation und Streitführung
  • Vorsorgemaßnahmen

Persönliche Haftungsrisiken der Organe und ihre Vermeidung

  • Steuerhaftung
  • Spendenhaftung
  • Vorstands- und Geschäftsführerhaftung gegenüber der NPO
  • Haftungsprivileg des Ehrenamts?
  • Compliance und Haftungsmanagement

Im Anschluss an die Veranstaltung erhalten Sie ein ausführliches Abschlusszertifikat, unterschrieben von unseren Referenten.

Ihr Zeitplan der Akademietage*

08.30 – 09.00 Empfang mit Kaffee und Tee, Ausgabe der Akademieunterlagen
09.00 – 12.30 Seminar Teil 1
12.30 – 13.30 Gemeinsames Mittagessen
13.30 – 17.00 Seminar Teil 2
17.00 Ende der Seminartage

* Beginn 1. Seminartag: 10.00 Uhr, Ende: 18.00 Uhr,
Ende 4. Seminartag: 15.30 Uhr.

Vor- und nachmittags sind flexible Kaffeepausen geplant.