Der qualifizierte Controller in der Energiewirtschaft

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Bei unseren individuellen Seminaren haben wir uns noch auf keinen Ort oder auf ein Datum festgelegt. Lassen Sie sich unverbindlich als Interessent/in für ein Thema aufnehmen und äußern Sie Wünsche, was Termin und Ort anbelangt. Gemeinsam mit Ihnen und unserem Trainernetzwerk finden wir dann den Termin, der Ihnen am besten passt.

Programm

Montag, 22. April 2013

Besonderheiten des EVU-Controllings

Ihr Referent:
Jens Pahl,
Senior Manager, Energy & Natural Resources, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Controlling von Energieversorgungsunternehmen unter Berücksichtigung der Anforderungen des Energiemarktes

  • Verständnis von Controlling und der Aufgabe des Controllers in der Energiewirtschaft
  • Die Wertschöpfungskette der Energieversorgung: Vom Kraftwerk bis zur Steckdose
  • Warum ein spezifisches Controlling nach Wertschöpfungsstufen?
  • Controlling-Instrumente und Kennzahlen
    • Einsatz ausgewählter Instrumente des strategischen Controllings aus der EVU-Praxis
    • Das "Handwerkszeug des Controllers" – Die operativen Controlling-Instrumente
    • Kennzahlen der Unternehmenssteuerung – Zentrale KPIs der einzelnen Wertschöpfungsstufen
    • Von Anderen lernen: Die KPIs der Teilnehmer
  • Controlling in der Erzeugung
    • Deckungsbeitragsrechnung für konventionelle Kraftwerke und Unterschiede für Onshore Wind
    • Kurzfristig beeinflussbare Kostenbestandteile und Ableitung operativer Maßnahmen
    • Steuerung der mittelfristigen Ergebnisentwicklung
  • Controlling in Handel und Beschaffung
    • Risikobeherrschung im Fokus
    • Auswirkung der Beschaffungs- und Handelsstrategie auf das Controlling
    • Steuerung des Portfolios aus Sicht eines Händlers
  • Controlling im Verteilernetz
    • Die Regulierungsformel – Bedeutung für das Controlling
    • Voraussetzungen zur Steuerung beeinflussbarer Kostenbestandteile
    • Interaktive Gruppenarbeit: Leistungssteuerung im Netzservice
  • Controlling im Vertrieb
    • Herausforderungen im Energievertrieb
    • Qualitative und quantitative Kennzahlen im Vertrieb
    • Interaktive Gruppenarbeit: Planung neuer Tarife - Berechnung der Kennzahlen
  • Controlling als Organisation
    • Vor- und Nachteile unterschiedlicher Aufbauorganisationen
    • Anforderungen an den Controller von Heute

Am ersten Abend laden wir Sie herzlich zu einem gemeinsamen Umtrunk im Hotel ein. Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Praxiserfahrungen auszutauschen und erste Kontakte zu knüpfen.

Ihr Tagungshotel

Am Abend des ersten Veranstaltungstages lädt Sie das Nikko Düsseldorf herzlich zu einem Umtrunk ein.

Dienstag, 23. April 2013

Planung und Reporting

Ihr Referent:
Norbert Wiedemann,
Leiter Controlling, Lechwerke AG

  • Unterscheidung von Controlling und Controllerdienst
  • Der Controlling-Kreislauf
  • Zentrales vs. Dezentrales Controlling – Konkurrenz oder Zusammenarbeit

Planung

  • Planungshorizonte der Energiewirtschaft: Von der langfristigen Strategie zum erlebten Ist
    • Strategiequantifizierung
    • Langfristplanung
    • Mittelfristplanung
    • Budgetplanung
    • Prognose
    • Quartalsabschluss/Jahresabschluss
  • Planungstiefe: Einfluss der Dimensionen Planungshorizont und Organisationslevel
  • Planungsprämissen je Wertschöpfungsstufe: exogen vs. endogen
  • Methodisches Vorgehen: Top-Down-Zielsetzung vs. Bottom-Up Planung
  • Sicherstellung von Konsistenz zwischen: Teil- und Gesamtplanung, Planungs- und Ist-Welt
  • Anreizsysteme als Controllingsinstrument: Zielvereinbarung und Zielerreichungsmessung
  • Ergänzende Instrumente: Business-Case-Ansatz und nachhaltiges Value-Management

Reporting

  • Operatives Management-Reporting – Ein Praxisbeispiel aus der Energiewirtschaft
    • Zielgruppengerechtes Informationsmanagement
    • Aufbereitung und Interpretation von Informationen und Zahlen

Am Abend des zweiten Akademietages laden wir Sie sehr herzlich zu einer Brauereiführung mit anschließendem Abendessen in das Traditionsbrauhaus "Schumacher" ein!

Mittwoch 24. April 2013

Risikocontrolling

Ihr Referent:
Dr. Markus Burger,
Leiter Risikocontrolling, EnBW Trading GmbH

  • Risk Map: Wo liegen Risiken in der Energiewirtschaft?
  • Risikotreiber in der Energiewirtschaft
  • Marktpreisänderungsrisiken
    • Handelbare Produkte
    • Marktplätze
    • Gestaltung und Preisfindung der Energieprodukte
    • Messen von Marktpreisrisiken
      • Value-at-Risk
      • Profit-at-Risk
  • Kreditrisiken (Absicherungsstrategien von Kreditrisiken)
  • Operationelle Risiken
  • Liquiditätsrisiken
  • Bewertung von komplexen Produkten
    • Price-Foreward-Curve
    • Optionalitäten
    • Speicher
  • Kalkulieren und Pricing von Vertriebsrisiken
  • Stresstest für Risiken
  • Absicherungsstrategien der Eigenerzeugung
  • Berichtswesen und Monitoring von Risiken

Ergänzt werden die Lerninhalte durch eine interaktive Fallstudie:

  • Marktpreisrisiken an Termin- und Spotmärkten

Ihr Abend zur freien Verfügung! Unser Tipp:
Erleben Sie einen typischen Düsseldorfer Mittwochabend auf der Ratinger Straße. Oder entdecken Sie die architektonischen Highlights des Medienhafens. Entspannung bietet der Wellness-Bereich des Hotels.

Donnerstag, 25. April 2013

Ausgewählte bilanzielle Schnittstellenthemen für die Controlling-Arbeit

Ihr Referent:
Oliver Scheer,
stellvertretender Leiter Konzernrechnungswesen/Bilanzierung, VNG – Verbundnetz Gas AG

  • Überblick und aktuelle Entwicklungen in der Rechnungslegung für Energieversorgungsunternehmen
  • Zusammenspiel von Rechnungswesen und Controlling in der Energiewirtschaft
  • Unbundling und Berichterstattung nach Geschäftsbereichen
  • Bilanzierung von Derivaten und Bewertungseinheiten nach HGB
    • Überblick über wesentliche börsliche und außerbörsliche Derivate
    • Überblick zu § 254 HGB
    • Voraussetzungen zur Bildung von Bewertungseinheiten
    • Besonderheiten bei antizipativen Hedges
    • Portfolio- und Makro-Hedges
    • Darstellung der Bilanzierung
    • Anhangangaben
  • Grundlagen und Perspektiven der Bilanzierung von Derivaten und des Hedge Accounting nach IFRS
    • Überblick zu anzuwendener Standards und aktueller Entwicklungen
    • Arten des Hedge Accounting nach IFRS
    • Voraussetzungen für das Hedge Accounting
    • Grundgeschäfte
    • Sicherungsgeschäfte
    • Darstellung der Bilanzierung
    • Anhangangaben
  • Typische Bilanzierungsfragen mit Fallbeispielen in der Energiewirtschaft

Zeitplan der Akademietage*:

08.30 – 09.00 Empfang mit Kaffee und Tee
09.00 – 13.00 Akademie Teil 1
13.00 – 14.00 Gemeinsames Mittagessen
14.00 – 17.30 Akademie Teil 2

An allen Tagen sind flexible Kaffeepausen jeweils vor- und nachmittags eingeplant.

* Der erste Tag beginnt um 10.30 Uhr und endet um 18.00 Uhr. Ausgabe der Unterlagen um 10.00 Uhr. Das Seminarhotel ist fußläufig vom Hauptbahnhof erreichbar, für eine entspannte Anreise.
* Der letzte Tag endet gegen 16.00 Uhr.