Der qualifizierte Controller in der Energiewirtschaft

Ihre Praxisausbildung zum kompetenten Ansprechpartner EUROFORUM AkademieStets individuell buchbar.

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Bestimmen Sie, wo und wann Ihre Weiterbildung stattfindet!

Bei unseren individuellen Seminaren haben wir uns noch auf keinen Ort oder auf ein Datum festgelegt. Lassen Sie sich unverbindlich als Interessent/in für ein Thema aufnehmen und äußern Sie Wünsche, was Termin und Ort anbelangt. Gemeinsam mit Ihnen und unserem Trainernetzwerk finden wir dann den Termin, der Ihnen am besten passt.

Programm

Modul I:
Besonderheiten des EVU-Controllings, Planung und Reporting

Montag, 26. November 2012

Ihre Referenten:
Jens Pahl,
Senior Manager, Energy & Natural Resources, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Norbert Wiedemann, Leiter Controlling, Lechwerke AG

Controlling von Energieversorgungsunternehmen unter Berücksichtigung der Anforderungen des Energiemarktes

  • Verständnis von Controlling und der Aufgabe des Controllers in der Energiewirtschaft
  • Die Wertschöpfungskette der Energieversorgung: Vom Kraftwerk bis zur Steckdose
  • Brauchen wir ein spezifisches Controlling nach Wertschöpfungsstufen?
  • Strategische Controlling-Instrumente – Von der Strategie zum Handeln
  • Das "Handwerkszeug des Controllers" – Die operativen Controlling-Instrumente
  • Kennzahlen der Unternehmenssteuerung – Welche KPI´s haben sich in der Praxis bewährt?

Planung und Reporting (Teil 1)

  • Planungshorizonte der Energiewirtschaft: Vom Langfristmodell zum unterjährigen Forecast
  • Integrierte Steuerungsmodelle, was ist das?
  • Exkurs: Transferpreise zwischen Erzeugung, Handel und Vertrieb
  • Planungsprämissen in volatilen Beschaffungs- und Absatzmärkten
  • Inhalt, Umfang und Aussagekraft der Planungen
    • Langfristplanung
    • Mittelfristplanung
    • Geschäftsjahresplanung
    • Unterjährige Ergebnistransparenz: Forecast und Prognose

Management-Reporting – Ein Praxisbeispiel aus der Energiewirtschaft


Am ersten Abend laden wir und das Courtyard by Marriott Berlin Mitte Sie sehr herzlich zu einem gemeinsamen Umtrunk im Hotel ein. Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Praxiserfahrungen auszutauschen und erste Kontakte zu knüpfen.

Modul I:
Besonderheiten des EVU-Controllings, Planung und Reporting

Dienstag, 27. November 2012

Ihr Referent:
Jens Pahl,
Senior Manager, Energy & Natural Resources, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Planung und Reporting (Teil 2)

  • Exkurs: Netzcontrolling unter Berücksichtigung regulatorischer Rahmenbedingungen – Was ist zu beachten und wie sehen neue Lösungsansätze aus?
  • Zielgruppengerechtes Informationsmanagement
  • Aufbereitung und Interpretation von Informationen und Zahlen
  • Fallstudie 1: Projektcontrolling am Beispiel erneuerbarer Energien – Vom Business Case zur Realisierung
  • Abweichungsanalyse und Handlungsempfehlungen
  • Voraussetzungen für effektive Steuerung: Verantwortung – Beeinflussbarkeit – Auswirkungen
  • Fallstudie 2: Steuerung bei sinkenden Margen – Welche Auswirkungen hat das veränderte Marktumfeld und wie sehen die Lösungen und Systeme für das Vertriebscontrolling aus? Am Beispiel der Einführung von Ökostromprodukten.
  • Controlling als Organisation: Zentrales und dezentrales Controlling
  • Anforderungen an den Controller von heute

AbendveranstaltungAm Abend des zweiten Akademietages laden wir Sie sehr herzlich zu einer Stadtführung der besonderen Art durch Berlin mit anschließendem Abendessen ein. Festigen Sie die neu gewonnenen Kontakte!

Modul II:
Risikocontrolling

Mittwoch 28. November 2012

Ihr Referent:
Dr. Markus Burger,
Leiter Risikocontrolling, EnBW Trading GmbH

  • Risk Map: Wo liegen Risiken in der Energiewirtschaft?
  • Risikotreiber in der Energiewirtschaft
  • Marktpreisänderungsrisiken
  • Handelbare Produkte
  • Marktplätze
  • Gestaltung und Preisfindung der Energieprodukte
  • Messen von Marktpreisrisiken
    • Value-at-Risk
    • Profit-at-Risk
  • Kreditrisiken (Absicherungsstrategien von Kreditrisiken)
  • Operationelle Risiken
  • Liquiditätsrisiken
  • Bewertung von komplexen Produkten
    • Price-Foreward-Curve
    • Optionalitäten
    • Speicher
  • Kalkulieren und Pricing von Vertriebsrisiken
  • Stresstest für Risiken
  • Absicherungsstrategien der Eigenerzeugung
  • Berichtswesen und Monitoring von Risiken

Ergänzt werden die Lerninhalte durch eine interaktive Fallstudie:

  • Marktpreisrisiken an Termin- und Spotmärkten
     

AbendveranstaltungIhr Abend zur freien Verfügung! Unser Tipp:
Entdecken Sie in fußläufiger Umgebung den Checkpoint Charlie, den Deutschen Dom oder den Alexanderplatz. Ein ganz heißer Tipp in Berlin: Der Besuch des Currywurst-Museums. Erfahren Sie hier, warum die Berliner Currywurst so legendär ist. Wollen Sie vielleicht schon einen Abstecher auf einen der Berliner Weihnachtsmärkte unternehmen? Diese öffnen schon ab dem 26. November 2012. Oder genießen Sie Ihren freien Abend im Wellness-Bereich des Hotels.

Modul III:
Ausgewählte bilanzielle Schnittstellenthemen für die Controlling-Arbeit

Donnerstag, 29. November 2012

Ihr Referent:
Oliver Scheer,
stellvertretender Leiter Konzernrechnungswesen/Bilanzierung, VNG – Verbundnetz Gas AG

  • Überblick und aktuelle Entwicklungen in der Rechnungslegung für Energieversorgungsunternehmen
  • Zusammenspiel von Rechnungswesen und Controlling in der Energiewirtschaft
  • Bilanzierung von Derivaten und Bewertungseinheiten nach HGB
    • Überblick über wesentliche börsliche und außerbörsliche Derivate
    • Überblick zu § 254 HGB
    • Voraussetzungen zur Bildung von Bewertungseinheiten
    • Besonderheiten bei antizipativen Hedges
    • Portfolio- und Makro-Hedges
    • Darstellung der Bilanzierung
    • Anhangangaben
  • Grundlagen und Perspektiven der Bilanzierung von Derivaten und des Hedge Accounting nach IFRS
    • Einführung
    • Sicherungsgeschäfte
    • Grundgeschäfte
    • Arten des Hedge Accounting
    • Voraussetzungen für das Hedge Accounting
    • Darstellung der Bilanzierung
    • Anhangangaben
  • Typische Bilanzierungsfragen mit Fallbeispielen in der Energiewirtschaft
  • Unbundling und Berichterstattung nach Geschäftsbereichen

Zeitplan der Akademietage*:

08.30 – 9.00 Empfang mit Kaffee und Tee
09.00 – 13.00 Akademie Teil 1
13.00 – 14.00 Gemeinsames Mittagessen
14.00 – 17.30 Akademie Teil 2

An allen Tagen sind flexible Kaffeepausen jeweils vor- und nachmittags eingeplant.

* Der erste Tag beginnt um 10.00 Uhr. Ausgabe der Unterlagen um 9.30 Uhr.
* Der letzte Tag endet gegen 16.00 Uhr, so dass eine entspannte Abreise möglich ist
oder verlängern Sie noch einen Tag in Berlin!