Der Stiftungsexperte

Ihr exklusiver Praxisleitfaden für ein professionelles Stiftungsmanagement EUROFORUM IntensivlehrgangStets individuell buchbar.

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Bestimmen Sie, wo und wann Ihre Weiterbildung stattfindet!

Bei unseren individuellen Seminaren haben wir uns noch auf keinen Ort oder auf ein Datum festgelegt. Lassen Sie sich unverbindlich als Interessent/in für ein Thema aufnehmen und äußern Sie Wünsche, was Termin und Ort anbelangt. Gemeinsam mit Ihnen und unserem Trainernetzwerk finden wir dann den Termin, der Ihnen am besten passt.

Programm

Erster Tag: 28. März 2012
Hotel Mercure Freising

Heute lernen Sie, die Grundstrukturen einer Stiftung und diejenigen steuerlichen Aspekte kennen, die im Zusammenhang mit der Errichtung und laufenden steuerlichen Behandlung einer Stiftung von zentraler Bedeutung sind, und können gemeinnützigkeitsrechtliche Risiken vermeiden.

9.30–10.00 Uhr
Empfang mit Kaffee und Tee, Ausgabe der Lehrgangsunterlagen

10.00–13.00 Uhr
Referent: Prof. Dr. Stefan Schick, Fachanwalt für Steuerrecht und Partner, Reith Schick & Partner

Grundsatzfragen des Stiftungs(steuer)rechts

  • Wofür eignet sich die Stiftung? Welche Gestaltungsalternativen gibt es zu ihr?
  • Was muss ich bei Errichtung einer Stiftung beachten?
  • Die vier gemeinnützigkeitsrechtlichen Sphären
  • Grundsatz der Vermögensbindung
  • Gebot der zeitnahen Mittelverwendung
  • Praxisbeispiel

13.00–14.00 Uhr
Gemeinsames Mittagessen

14.00–17.00 Uhr
Referent: Dr. Daniel J. Fischer, Rechtsanwalt, Steuerberater, Partner, Balzer Kühne Lang Rechtsanwälte Partnerschaft

Wirtschaftliche Betätigung von Stiftungen

  • Wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb: Aktuelle Abgrenzungsfragen zum Zweckbetrieb und zur Vermögensverwaltung
  • Kooperationen von Stiftungen mit anderen NPOs und∕oder gewerblichen Unternehmen
  • Gesellschaftsrechtliche Beteiligungsformen: aktuelle Rechtsprechungsänderung
  • Ausgliederung von wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben
  • Brandaktuell: Der neue Anwendungserlass zur Abgabenordnung
  • Der Dauerbrenner: Verluste im wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb und gemeinnützigkeitsrechtliche Folgen

Erleben Sie die Domstadt Freising!

Am Ende des ersten Lehrgangstages laden wir Sie herzlich zu einer Stadtführung der besonderen Art durch das historische Freising mit anschließendem Besuch im Stammhaus der ältesten Brauerei der Welt ein. Freising hat mehr zu bieten als Flughafennähe!

Ihr Zeitplan

Um Ihnen eine kurzfristige Anreise zu ermöglichen, starten wir an den Tagen 1 und 3 um 9.30 Uhr und beenden das offizielle Lehrgangsprogramm um 17.00 Uhr.
Die Lehrgangstage 2 und 4 beginnen um 9.00 Uhr und enden um 16.30 Uhr.
Jeder Lehrgangstag beinhaltet zwei Kaffepausen und ein gemeinsames Mittagessen.

Zweiter Tag: 29. März 2012
Hotel Mercure Freising

Heute lernen Sie, wie Sie sicher die Klippen des Umsatzsteuerrechts umschiffen und dafür Sorge tragen, dass Förderungsmaßnahmen jeglicher Art nicht durch unnötige Steuerbelastung konterkariert werden.

9.00–9.30 Uhr
Empfang mit Kaffee und Tee, Ausgabe der Lehrgangsunterlagen

9.30–12.30 Uhr
Referent: Prof. Dr. Thomas Küffner, Fachanwalt für Steuerrecht, Steuerberater, küffner maunz langer zugmaier

Umsatzsteuerfragen bei Stiftungen

  • Umsatzsteuerrechtliche Sphären
  • Steuerfalle Organschaft
  • Die wichtigsten Steuerbefreiungen bei Stiftungen
  • Leistungsaustausch
  • Zuschüsse: Netto oder Brutto?
  • Vorsteuerabzug: Grundsätze und Neuregelungen
  • Rechnungen: Elektronische Rechnung
  • Update aktuelle höchstrichterliche Rechtsprechung

12.30–13.30 Uhr
Gemeinsames Mittagessen

13.30–16.30 Uhr
Referentin: Ursula Augsten, Steuerberaterin, Partnerin, RP Rölfs Partner

Die (steuer)rechtliche Behandlung von Spenden und Sponsoring

  • Fundraisingmarkt heute
  • Spenden
    • Arten: Geld-, Sach- und Anwandsspenden
    • Spendenabzug
    • Spendenhaftung
  • Sponsoring
    • Steuerliche Behandlung beim Sponsor
    • Steuerliche Behandlung bei der gesponserten Einrichtung
    • Umsatzsteuerliche Besonderheiten
    • Bedeutung des Sponsoringvertrages

Dritter Tag: 23. April 2012
Hotel Königshof München

Heute lernen Sie, wie Sie stiftungsrechtliche Anforderungen in der Vermögensanlage praxisgerecht umsetzen, mit Hilfe eines strategischen Risikomanagements Risiken für Ihre Stiftung rechtzeitig erkennen und welche Möglichkeiten Ihnen ein modernes Asset-Liability-Modelling bieten kann.

9.30–10.00 Uhr
Empfang mit Kaffee und Tee, Ausgabe der Lehrgangsunterlagen

10.00–13.00 Uhr
Referentin: Dr. Cordula Haase-Theobald, Geschäftsführende Direktorin, Sal. Oppenheim jr. & Cie

Vermögensverwaltung und Vermögenserhaltung

  • Stiftungsrechtliche Vorgaben der Vermögensanlage
  • Stifterwille und weitere Vorgaben des Stifters
  • Kapitalerhaltungsgrundsatz und seine Bedeutung in der Praxis
  • Steuerrechtliche Anforderungen an steuerbegünstigte Stiftungen
  • Anforderungen an die Rücklagenbildung
  • Besonderheiten einzelner Anlageklassen

13.00–14.00 Uhr
Gemeinsames Mittagessen

14.00–17.00 Uhr
Referent: Prof. Dr. Stephan Seidenspinner, Consultant, PROTINUS Beratungsgesellschaft, und Fachhochschule für angewandtes Management Erding

Strategische Anlageentscheidungen und Risikomanagement für Stiftungen

  • Warum ist eine strategische Vermögensplanung gerade für Stiftungen von besonderer Bedeutung?
  • Wie sieht ein geeignetes Risikomanagement für Stiftungen aus?
  • Welche Informationen werden von einer Stiftung für eine strategische Vermögensplanung benötigt?
  • Welche Möglichkeiten bietet ein modernes Asset-Liability-Modelling für Stiftungen?
  • Was ist das Ergebnis einer strategischen Vermögensplanung und wie kann dieses von der Stiftung umgesetzt werden?
  • Wie kann eine laufende Überwachung der Anforderungen und Risiken aus der Vermögensanlage erfolgen?

Wir lassen den Tag gemeinsam ausklingen

Am Ende dieses Lehrgangstages lädt Euroforum Sie herzlich zu einem Umtrunk in die Bar des Hotels Königshof ein. Im Herzen Münchens gelegen können Sie im Anschluss die Stadt bequem zu Fuß erkunden.

Vierter Tag: 24. April 2012
Hotel Königshof München

Heute lernen Sie Rechnungslegung als strategisches Führungs- und Kontrollinstrument der Stiftungsverwaltung kennen und erfahren, wie Sie eine Stiftung im Spannungsfeld zwischen dem, was der Stifter will, und dem, was die Gesellschaft braucht, positionieren.

9.00–9.30 Uhr
Empfang mit Kaffee und Tee, Ausgabe der Lehrgangsunterlagen

9.30–12.30 Uhr
Referent: Harald Spiegel, Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Partner, Dr. Mohren & Partner

Rechnungslegung von Stiftungen

  • Aufgaben und Adressaten der externen Rechnungslegung
  • Rechtsgrundlagen
  • Methoden der Rechnungslegung
  • Entscheidungskriterien für Stiftungen
    • Empfehlungen des IDW
    • Informationsvorteile der HGB-Konzepte
    • Schwellenwerte
  • Besonderheiten bei Stiftungen
    • Bilanz
    • Gewinn-und-Verlust-Rechnung
  • Prüfung der Rechnungslegung

12.30–13.30 Uhr
Gemeinsames Mittagessen

13.30–16.30 Uhr
Referent: Dr. Karsten Timmer, Geschäftsführender Gesellschafter, panta rhei Stiftungsberatung GmbH

Stiftungsstrategie und Gremienarbeit: Strategische Optionen für Stifter und Stiftungen

  • Was ist eigentlich eine "gute Stiftung"? Was zeichnet sie aus, was leistet sie?
  • Strategische Grundsatzentscheidungen: Tätigkeitsbereich, Arbeitsweise und Partner der Stiftung
  • Ausgestaltung und Management von Förderprogrammen
  • Innovative Ansätze der Projektförderung: venture philanthropy, social entrepreneurs
  • Case Study: Strategischer Planungsprozess für ein Stiftungsprogramm
  • Die Strategie steht – wer setzt sie um? Besetzung und Gestaltung der Stiftungsgremien
  • Gremienmanagement