Der Stiftungsexperte

EUROFORUM AkademieStets individuell buchbar.

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Bei unseren individuellen Seminaren haben wir uns noch auf keinen Ort oder auf ein Datum festgelegt. Lassen Sie sich unverbindlich als Interessent/in für ein Thema aufnehmen und äußern Sie Wünsche, was Termin und Ort anbelangt. Gemeinsam mit Ihnen und unserem Trainernetzwerk finden wir dann den Termin, der Ihnen am besten passt.

Programm

Donnerstag, 15. November 2012 in Münster

Vormittags
Referent: Dr. Karsten Timmer, Geschäftsführender Gesellschafter, panta rhei Stiftungsberatung GmbH

Ihr Nutzen:
Auch für Stiftungen gilt: "form follows function". Die Akademieeinheit vermittelt Ihnen Antworten auf die besonderen Herausforderungen der Strategiebildung in Stiftungen. An konkreten Praxisübungen wird deutlich, wie Sie die Organisation und Projektarbeit einer Stiftung nachhaltig auf die Erfüllung des Stifterwillens ausrichten können.

Stiftungsstrategie und Gremienarbeit: Strategische Optionen für Stifter und Stiftungen

  • Was ist eigentlich eine "gute Stiftung"? Was zeichnet sie aus, was leistet sie?
  • Präzisierung des Stifterwillens
  • Strategische Grundsatzentscheidungen
    • Tätigkeitsbereich, Arbeitsweise, Partner
  • Ausgestaltung und Management von Förderprogrammen
    • Suche, Auswahl und Prüfung von Förderprojekten
    • Innovative Ansätze der Projektförderung (venture philanthropy)
  • Die Strategie steht – wer setzt sie um?
    • Besetzung und Gestaltung der Stiftungsgremien
    • Gremienmanagement

Nachmittags
Referent: Prof. Dr. Stefan Schick,
Fachanwalt für Steuerrecht und Partner, Reith Schick & Partner

Ihr Nutzen:
Lernen Sie zunächst die Grundlagen und Zusammenhänge des Stiftungssteuerrechts, insbesondere des Gemeinnützigkeitsrechts kennen. Sie bilden den Ausgangspunkt für die anderen steuerrechtlichen Fragestellungen. Dies schafft ein Rüstzeug, um in der Praxis Einzelfälle bearbeiten zu können.

Grundsatzfragen des Stiftungssteuerrechts

  • Vorteile der Gemeinnützigkeit
  • Voraussetzungen für die Anerkennung der Gemeinnützigkeit
    • Körperschaftssteuersubjekte
    • steuerbegünstigte Zwecke
    • Ausschließlichkeit der Verfolgung steuerbegünstigter Zwecke
    • Unmittelbarkeit der Verfolgung steuerbegünstigter Zwecke
  • Grundsatz der Vermögensbindung
  • Gebot der zeitnahen Mittelverwendung
  • Die vier gemeinnützigkeitsrechtlichen Sphären steuerbegünstigter Körperschaften

Wir lassen den Tag gemeinsam ausklingen
Am Ende des ersten Akademietages laden wir Sie herzlich zu einem Umtrunk ein.Nutzen Sie die Gelegenheit, in zwangloser Atmosphäre neue Kontakte zu knüpfen.

Freitag, 16. November 2012 in Münster

Vormittags
Referent: Prof. Dr. Stefan Schick, Fachanwalt für Steuerrecht und Partner, Reith Schick & Partner

Ihr Nutzen:
Vor der Gründung einer Stiftung stellt sich zunächst die Frage, ob eine Stiftung oder eine Stiftungs-GmbH bzw. ein Stiftungsverein errichtet werden soll. Lernen Sie die wesentlichen rechtlichen Aspekte für Rechtsformwahl, die Ausgestaltung und Führung von Stiftungen kennen.

Grundsatzfragen des Stiftungsrechts

  • Wofür eignet sich eine Stiftung?
  • Alternative Rechtsformen: die GmbH und der Verein als Alternativen
  • Stiftungsarten
    • Steuerbegünstigte Stiftung
    • Familienstiftung
    • Allgemeine Stiftung
  • Die unselbstständige Stiftung als Alternative zur rechtsfähigen Stiftung: Vor- und Nachteile
  • Wesentliche Aspekte bei der Vermögensübertragung auf Stiftungen
    • aus Stiftersicht
    • aus Stiftungssicht
  • Anforderungen an Stiftungsgeschäft und Stiftungssatzung
    • gesetzliche Anforderungen
    • wesentliche Aspekte bei der Ausgestaltung der Stiftungssatzung
  • Stiftungsaufsicht
  • Praxisbeispiele

Nachmittags
Referent: Dr. Daniel J. Fischer,
Rechtsanwalt, Steuerberater, Partner, Balzer Kühne Lang Rechtsanwälte Partnerschaft

Ihr Nutzen:
Lernen Sie die wesentlichen rechtlichen/steuerlichen Grundlagen von Umstrukturierungen kennen, nutzen Sie die Potentiale eines wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs und erkennen bzw. vermeiden Sie gemeinnützigkeitsrechtliche Fallstricke.

Wirtschaftliche Betätigung von Stiftungen

  • Wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb: Aktuelle Abgrenzungsfragen zum Zweckbetrieb und zur Vermögensverwaltung
  • Kooperationen von Stiftungen mit anderen NPOs und /oder gewerblichen Unternehmen
  • Gesellschaftsrechtliche Beteiligungsformen: aktuelle Rechtsprechungsänderung
  • Ausgliederung von wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben
  • Wirtschaftliche Betätigung im Lichte des neuen Anwendungserlasses zur Abgabenordnung
  • Der Dauerbrenner: Verluste im wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb und gemeinnützigkeitsrechtliche Folgen

Dienstag, 4. Dezember 2012 in Düsseldorf

Vormittags
Referentin: Ursula Augsten, Steuerberaterin, Partnerin, Rölfs RP Steuerberatungsgesellschaft mbH

Ihr Nutzen:
Spenden und Sponsoring sind auch Mittel zur Finanzierung von gemeinnützigen Mitteln. Die richtige Handhabung sichert, dass diese nicht durch steuerliche Folgen belastet werden.

Die (steuer)rechtliche Behandlung von Spenden und Sponsoring

  • Fundraisingmarkt heute
  • Spenden
    • Arten: Geld-, Sach- und Anwandsspenden
    • Spendenabzug
    • Spendenhaftung
    • Ausstellung von Zuwendungsbescheinigungen
    • Spendenverwendung im Ausland
    • Exkurs: Spendenabzug und Ehrenamtsfreibetrag
    • Spendenabzug an EU-Stiftungen
  • Sponsoring
    • Steuerliche Behandlung beim Sponsor
    • Steuerliche Behandlung bei der gesponsorten Einrichtung
    • Rechtliche Aspekte des Sponsorings
    • Ausgestaltung des Sponsoringvertrages

Nachmittags
Referentin: Dr. Cordula Haase-Theobald, Geschäftsführende Direktorin, Sal. Oppenheim jr. & Cie.

Ihr Nutzen:
Sie erhalten einen prägnanten Überblick über wesentliche stiftungsrechtliche Vorgaben für die Kapitalerhaltung. Lernen Sie, wie ein Kapitalerhaltungskonzept und dessen praktische Umsetzung aussieht. Außerdem erhalten Sie einen Überblick über das aktuelle Marktumfeld für Stiftungsanlagen.

Vermögensverwaltung und Vermögenserhaltung

  • Stiftungsrechtlicher Kapitalerhaltungsgrundsatz
  • Materielles Stiftungsrecht
  • Vermögensverwaltung und Kapitalerhaltungsrücklagen
  • Anlagerichtlinien
  • Kapitalerhalt im Niedrigzinsumfeld
  • Aktuelle Strategien der Vermögensanlage von Stiftungen, insbesondere nachhaltige Kriterien und Realwertanlagen

Wir lassen den Tag gemeinsam ausklingen
Am Ende dieses Akademietages laden wir Sie herzlich zu einem Umtrunk ein. Nutzen Sie die Gelegenheit, in zwangloser Atmosphäre neue Kontakte zu knüpfen.

Mittwoch, 5. Dezember 2012 in Düsseldorf

Vormittags
Referent: Prof. Dr. Thomas Küffner, Fachanwalt für Steuerrecht, Steuerberater, küffner maunz langer zugmaier

Ihr Nutzen:
Die Umsatzsteuer ist eine Massensteuer. Die irrtümliche Falschbeurteilung kann zu erheblichen Nachforderungen führen. Wir diskutieren aktuelle Verwaltungsanweisungen und neue höchstrichterliche Rechtsprechung, die sich im Bereich Stiftungen und Umsatzsteuer ergeben haben. Die genaue Kenntnis von Steuerbefreiungsnormen ist wichtiger denn je, da der BFH der Gemeinnützigkeit im Umsatzsteuerrecht nicht mehr die Bedeutung zumisst. Ziel ist es, den Handlungsbedarf zu erkennen und eine Strategie zu entwickeln.

Umsatzsteuerfragen bei Stiftungen

  • Umsatzsteuerrechtliche Sphäre
  • Steuerfalle Organschaft
  • Die wichtigsten Steuerbefreiungen bei Stiftungen
  • Leistungsaustausch
  • Zuschüsse: Netto oder Brutto?
  • Vorsteuerabzug: Grundsätze und Neuregelungen
  • Rechnungen: Elektronische Rechnung
  • Update aktuelle höchstrichterliche Rechtsprechung

Nachmittags
Referent: Harald Spiegel, Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Partner, Dr. Mohren & Partner

Ihr Nutzen:
Sie bekommen den Überblick über die verschiedenen Anforderungen, die an die Rechnungslegung von Stiftungen gestellt werden, hören von den unterschiedlichen Erfahrungen aus dem Umgang mit Landesstiftungsbehörden in unterschiedlichen Bundesländern. Sie befassen sich mit Dauerthemen wie z. B. Vermögenserhaltung oder richtige Rücklagenbildung genauso, wie mit der rechtzeitigen Vorbereitung auf die Fragen der steuerlichen E-Bilanz: Wann und womit ist die Stiftung betroffen, welche Zuordnung von Aktiva und Passiva sind zu treffen?

Rechnungslegung von Stiftungen

  • Rechtsgrundlagen: Wozu ist die Stiftung verpflichtet?
  • Aufgaben und Adressaten: Was soll die Rechnungslegung für wen leisten?
  • Methoden: Wie macht es die Stiftung am besten?
  • Stiftungsrechtliche Besonderheiten: Praxisbeispiel Kapitalerhaltung
  • Steuerliche Besonderheiten: Schwerpunkt Rücklagenbildung
  • Neueste Entwicklung zum Thema: E-Bilanz für NPO
  • Interenes Kontrollsystem und externe Prüfung: Praxisbeispiele
  • Steuererklärungspflichten und E-Bilanz
  • Aktuelle Bilanzierung nach BilMoG
  • Bewertung der Finanzanlagen und Erhaltung des Stiftungsvermögens
  • Mittelverwendung und Rücklagenbildung