Der zertifizierte BAV-Manager

Ihre Fachausbildung für betriebliche Altersversorgung (bAV) EUROFORUM AkademieBald wieder im Programm.

Bald wieder im Programm.

Programm

1. Tag: Montag, 15. April 2013

MODUL 1:
Grundlagen des Arbeitsrechts in der bAV I

Heike Hoppach,
Rechtsanwältin und Mitglied der Geschäftsleitung, TPC The Pension Consultancy

Ausgestaltung der betrieblichen Altersversorgung

  • Definition der betrieblichen Altersversorgung
  • Formen von Versorgungszusagen
  • Rechtsbegründungsakte

Darstellung der Durchführungswege

  • Direktzusage
  • Unterstützungskasse
  • Direktversicherung
  • Pensionskasse
  • Pensionsfonds

Betriebsrentengesetz

  • Unverfallbarkeit
  • Abfindung und Übertragung
  • Vorzeitige Altersrente
  • Insolvenzsicherung (aktuelle Entwicklung)
  • Anpassung von Versorgungsleistungen

Mitbestimmungsrechte

  • Erzwingbare und freiwillige Mitbestimmung
  • Einzelne Durchführungswege

Neues Versorgungsausgleichsrecht – Überblick

Am ersten Abend der EUROFORUM-Akademie laden wir Sie herzlich zu einem Umtrunk mit Imbiss im Hotel ein.

2. Tag: Dienstag, 16. April 2013

MODUL 1:
Grundlagen des Arbeitsrechts in der bAV II

Heike Hoppach

Das EU Weißbuch – Auswirkungen auf die bAV

  • Unverfallbarkeit/Anpassung

Änderungen bestehender Versorgungszusagen

  • Eingriffsmöglichkeiten/3-Stufen Theorie BAG
  • Änderungsvereinbarung/Betriebsvereinbarungen
  • Kündigung/Widerruf
  • Wechsel des Durchführungsweges

Auswirkungen von Betriebsübergang oder Gesamtrechtsnachfolge asset/share deal

  • Folgen unterschiedlicher Rechtsbegründungsakte
  • Auswirkungen für Versorgungsträger

Attraktive und risikoarme Gestaltung der bAV

  • Beitragsorientierung
  • Weitere Möglichkeiten

Aktuelle Rechtsprechung

  • Zur Gleichbehandlung "Unisex Tarife"
  • Zur Anpassung und Dotierung von Rentnergesellschaften
  • Zur Differenzierung zwischen Aktiven und unverfallbar Ausgeschiedenen
  • Weitere aktuelle Entscheidungen

Der Abend steht zur freien Verfügung, unser Tipp:
EUROFORUM lädt zu einer Stadtführung durch Wiesbaden mit anschließendem Imbiss ein.

3. Tag: Mittwoch, 17. April 2013

MODUL 2:
Pensionskasse und Direktzusage in der bAV-Praxis, steuerliche und bilanzielle Rahmenbedingungen der bAV I

Michael Hahn,
Pension Benefits Director, Unilever Deutschland Holding

Betriebliche Altersversorgung bei Unilever

  • Unilever setzt Duftmarken – auch in der betrieblichen Altersversorgung
  • Heute schon an morgen denken – bAV-Philosophie bei Unilever
  • Der Durchführungsweg Direktzusage
  • Der Durchführungsweg Pensionskasse
  • Aktuelles Thema: Projekt "one pension"
  • Aktuelles Thema: Demografie – kollektives Problem mit individuellen Schwierigkeiten

Prof. Dr. Thomas Dommermuth,
Institut für Vorsorge und Finanzplanung; Fakultät für Betriebswirtschaft, Hochschule Amberg-Weiden

Bilanzierung und Bewertung von Pensionsverpflichtungen nach neuen handelsrechtlichen und internationalen Grundsätzen (HGB, IFRS und US-GAAP)

  • Bilanzierung und Bewertung nach dem neuen HGB
    • Bilanzierung von unmittelbaren und mittelbaren
    • Pensionsverpflichtungen dem Grunde nach (Ansatzvorschriften)
    • Bilanzierung von unmittelbaren und mittelbaren Pensionsverpflichtungen der Höhe nach (Bewertungsvorschriften)
    • Saldierungsgebot
    • Bewertungseinheiten
    • Übergangsregeln
    • Sonderfall: Wertpapiergebundene Pensionszusagen
    • Konsequenzen der BilMoG-Reform für das Unternehmen
  • Bilanzierung und Bewertung nach IFRS und US-GAAP

Betriebliche Altersversorgung und Ertragsteuerrecht I

  • Auswirkungen der bAV auf ArbG-Seite
    • Laufende Steuerwirkungen nach Durchführungswegen
    • Auswirkungen von Pensionsrückstellungen, Zuwendungen und Beiträgen
    • Auswirkungen von unterschiedlichen Rückdeckungsinstrumenten
    • Auswirkungen der Leistungserbringung
    • Auswirkungen von PSV-Beiträgen
    • Auswirkungen von Verwaltungskosten
  • Sonderwirkungen
    • Vorzeitiges Ausscheiden eines Arbeitnehmers (ArbN)
    • Portabilität
    • Abfindungen
    • Wechsel eines Durchführungsweges
    • Verpfändung oder Abtretung von
    • Rückdeckungsinstrumenten
    • Änderung der Rechtsform des Arbeitgebers (ArbG)

Der Abend steht zur freien Verfügung, unser Tipp:
EUROFORUM lädt zu einer Weinprobe im Rheingau mit kleinem Imbiss ein.

4. Tag: Donnerstag, 18. April 2013

MODUL 2:
Steuerliche und bilanzielle Rahmenbedingungen der bAV II

Prof. Dr. Thomas Dommermuth

Betriebliche Altersversorgung und Ertragsteuerrecht II

  • Auswirkungen der bAV auf ArbN-Seite
    • Laufende Steuerwirkungen nach Durchführungswegen
      • Auswirkungen von Direktzusagen und Unterstützungskassen in der Anwartschaftsphase
      • Auswirkungen von versicherungsförmigen
      • Durchführungswegen in der Anwartschaftsphase
      • Kumulation bei Realisierung mehrerer
      • Durchführungswege
      • Kombination der bAV mit der Riester-Förderung
      • Auswirkungen des Leistungserhaltes
      • Wirkungen von Rente und Kapital
    • Sonderwirkungen
      • Vervielfältigung
      • Vorzeitiges Ausscheiden
      • Portabilität
      • Abfindungen
      • Wechsel eines Durchführungsweges
      • Liquidationsversicherung
      • Insolvenz des ArbG
    • BAV und betriebswirtschaftliche Vor- und Nachteile der nachgelagerten Besteuerung
      • Vergleich der Durchführungswege untereinander
      • Vergleich der bAV mit Riester
      • Vergleich der bAV mit Rürup
      • Vergleich der bAV mit Schicht 3
    • Kurzer Exkurs: Steuerliche Wirkungen der Gesellschafter-Geschäftsführer-Versorgung

Der Abend steht zur freien Verfügung, unser Tipp:
EUROFORUM lädt Sie ein, den Abend mit einem gemeinsamen Abendessen ausklingen zu lassen.

5. Tag: Freitag, 19. April 2013

MODUL 3:
Ausfinanzierung und betriebs wirtschaftliche Aspekte, Pensions fonds und Unter stützungs kasse in der bAV-Praxis

Dr. Guntram Hepperle,
Account Manager, Towers Watson

Ausfinanzierung von Pensionsverpflichtungen

  • Finanzstrategische Fundierung
  • Darstellung und Bewertung verschiedener Gestaltungsalternativen
    • Haftungsbefreiend (u. a. Rentner GmbH)
    • Mit mittelbarer Haftung (u. a. Pensionsfonds)
    • Mit unmittelbarer Haftung (u. a. Treuhandlösung)
  • Intelligente Kombination der Gestaltungsalternativen
  • Was wann tun?
  • Betriebswirtschaftliche Vorteilhaftigkeit der Auslagerung

Heinz Georg Sudowe,
Senior Experte Group Labor Relations, Deutsche Post AG

Wie nutzt die Deutsche Post DHL die betriebliche Altersversorgung?

  • Betriebliche Altersversorgung in Deutschland und im Konzern
  • Das Ausfinanzierungskonzept der Deutschen Post DHL
  • Die Rolle der Unterstützungskasse
  • Übertragung von einer Unterstützungskasse auf einen Pensionsfonds
  • Die Rolle des Pensionsfonds im Zusammenspiel mit dem CTA
  • Generationenvertrag

Dr. Guntram Hepperle

Betriebswirtschaftliche Aspekte der bAV – zeitgemäße Plangestaltung

  • Die personalpolitische Bedeutung der bAV
  • Moderne Gestaltungsvarianten
  • Die Rolle der Kommunikation in der bAV
  • Die Herausforderung des demographischen Wandels
  • Harmonisierung von Pensionsplänen