Der Gesundheitsökonom

EUROFORUM Euroforum-AkademieStets individuell buchbar.

Stets individuell buchbar.

Bestimmen Sie, wo und wann Ihre Weiterbildung stattfindet!

Bei unseren individuellen Seminaren haben wir uns noch auf keinen Ort oder auf ein Datum festgelegt. Lassen Sie sich unverbindlich als Interessent/in für ein Thema aufnehmen und äußern Sie Wünsche, was Termin und Ort anbelangt. Gemeinsam mit Ihnen und unserem Trainernetzwerk finden wir dann den Termin, der Ihnen am besten passt.

Programm

Modul 1

10.00–17.30
Die Kaffee- und Teepausen sowie das Mittagessen erfolgen an allen Tagen in Absprache mit der Gruppe.

Das deutsche Gesundheitssystem im Überblick – Struktur, Organisation, Interaktion

Seminarleiter: Univ.-Prof. Dr. Günter Neubauer, Direktor, Institut für Gesundheitsökonomik

Das gesundheitsökonomische Fundamentalproblem der Industriestaaten

  • Das deutsche Gesundheitswesen als ökonomischer Markt?
  • Was sind Besonderheiten und aktuelle Herausforderungen?

Das deutsche Gesundheitssystem und seine Subsysteme

  • Aufbau, Akteure, Strukturen und Besonderheiten

Der Finanzierungsmarkt – Finanzierung und Ausgaben

  • Finanzströme, Mittelaufbringung und -verwendung, Vergütungssysteme, Gesamtkostenbelastung

Der Vertrags- und der Leistungsmarkt

  • Welche Kostenträger und Leistungserbringer gibt es?
  • Auf Basis welcher Verträge/Modelle agieren die Akteure miteinander?
  • Steuerung durch Planung oder durch Preise?

Arten, Strukturen und Aufgaben der deutschen Gesundheitseinrichtungen: Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen

  • Exkurs: Der Markt für medizinische Rehabilitation
  • Der zweite und dritte Gesundheitsmarkt: Wachstumshoffnung?

Mittelfristige Perspektiven in der Gesundheitspolitik: Nach der Reform ist vor der Reform!

  • Welche aktuellen Reformansätze seitens der Regierung gibt es?
  • Welche Auswirkungen hat dies aktuell und zukünftig auf die einzelnen Akteure?

Am ersten Abend der EUROFORUM-Akademie laden wir Sie herzlich zu einem gemeinsamen Umtrunk im Hotel ein, welchen wir bei sonnigem Wetter gerne am Bundespressestrand fortsetzen.

Ihr Tagungshotel

Das Lindner Hotel Am Ku‘damm lädt Sie herzlich zu einem Umtrunk ein.

Modul 2

10.00–17.30
Die Kaffee- und Teepausen sowie das Mittagessen erfolgen an allen Tagen in Absprache mit der Gruppe.

Finanzierung, Steuerung und Management im Markt der Krankenversicherungen

Seminarleiter: Prof. Dr. Jörg Saatkamp, Lehrstuhl für Management in der Gesundheitswirtschaft, Hochschule Rosenheim

Zahlen, Daten, Fakten – Einordnung der Krankenversicherung in das Gesundheitswesen

  • Strukturen von GKV und PKV: Heute und morgen!
  • Kollektiv- vs. Selektivverträge – Was wird wo geregelt?

Einführung des Gesundheitsfonds und seine Folgen

  • Begriff des Morbi-RSA und positiver Deckungsbeitrag
  • Vom Gesundheitsfonds zum Prämienmodell
  • Jüngste Reformen in der Gesundheitspolitik (AMNOG, GKV-Finanzierungsgesetz, Versorgungsgesetz)

Die Kassen als „Spinne im Netz“ der GKV – viel Verantwortung und auch viel Kompetenz?

  • Kassen und Ihre Vertragspartner – Schnittstellen und Zusammenarbeit mit den anderen Playern im System
  • Aktuelle Herausforderungen – GKV vs. PKV

Innovative Formen im Versorgungs- und Vertragsmanagement – Erfahrungen aus der Praxis

Seminarleiter: Klaus Rupp, Fachbereichsleiter Versorgungsmanagement, Techniker Krankenkasse

Wie können durch neue Formen des Versorgungsmanagements Innovationen gefördert werden?

  • Welche Ansätze gibt es aktuell zur Verbesserung der Versorgungsqualität?
  • Was sind Steuerungskonzepte des Versorgungsmanagements?
  • Wie kann der Erfolg neuer Versorgungsformen gemessen werden?

Aktuelle Praxisbeispiele der Techniker Krankenkasse

  • Zielsetzung und Hintergründe der einzelnen Projekte
  • Wie werden relevante Partner identifiziert?
  • Welche Konzepte sind aus Sicht der Kassen interessant?
  • Die Zukunft ist vernetzt – Ausblick und Perspektiven der neuen Versorgungsformen

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen: Nutzen Sie die Zeit nach einem arbeitsreichen Tag um Berlin zu erkunden. Wir spendieren Ihnen ein Welcome Ticket für 72 Stunden. Tipp: Steigen Sie in die Buslinien 100 und 200. Diese Routen bringen Sie zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten.

Modul 3

10.00–17.30
Die Kaffee- und Teepausen sowie das Mittagessen erfolgen an allen Tagen in Absprache mit der Gruppe.

Management von Gesundheitseinrichtungen und Neue Versorgungsformen

Seminarleiter: Dr. Krzysztof Kazmierczak, Geschäftsführer, Kliniken an der Paar, und
Dorothy Mehnert, Leiterin des Referats „Krankenhaus“, Kassenärztliche Bundesvereinigung

Das Krankenhaus als Teil der Gesundheitswirtschaft

  • Krankenhaus als Dienstleistungsunternehmen
    • Besonderheiten der Krankenhausversorgung und Finanzierung der Krankenhausleistungen
    • Unternehmensformen, Krankenhausplanung und Investitionspolitik
  • Spannungsfeld zwischen dem Versorgungsauftrag und dem freien Wettbewerb
    • Öffentliche, gemeinnützige und private Träger und deren Ziele
    • Organisationen und Interessenverbände der Krankenhäuser

Vergütung und Abrechnung von Leistungen: Grundlagen des G-DRG-Systems

  • G-DRG-System und seine Bestandteile
  • DRG-Algorithmus: Von der Diagnose zum Casemix…?

Strategisches Krankenhausmanagement

  • Jedes Krankenhaus braucht eine Strategie. Welche ist richtig?
  • Organisation im medizinischen, pflegerischen und administrativen Bereich
  • Last but not least: Personalmanagement

Operatives Krankenhausmanagement

  • Leistungsplanung und -steuerung
  • Kosten-Leistungsrechnung (Kostenträgerrechnung, Deckungsbeitragsrechnung, Prozesskostenrechnung)
  • Benchmarking

Qualitätsmanagement im Krankenhaus

  • Wettbewerbsfaktor „Qualität“ und seine Dimensionen
  • Qualitätsmanagement-Konzepte und deren Anwendbarkeit im Gesundheitswesen
  • Neue Instrumente: Balanced Scorecard, Clinical Pathways, Case-Management

Neue Versorgungsformen aus der Sicht der Krankenhäuser

  • Vernetzung der Leistungserbringer im Gesundheitswesen
    • Sektorale Schnittstellen und Integrierte Versorgung
    • MVZ und Gesundheitszentren
    • Datenaustausch und Telemedizin
  • Zukunft der Versorgungsstrukturen

Neue Versorgungsformen aus der Sicht des ambulanten Bereichs

  • KBV, KVen – Braucht man die überhaupt? Was machen die denn?
  • Derzeitige Situation und Entwicklung: Kollektivvertrag versus Selektivvertrag oder ist ein gutes Nebeneinander möglich?
  • Honorare, Gebührenordnung und wie weiter?
  • Bedarfsplanung alt und neu
  • Verzahnung der Sektoren – Versorgungsebenenmodell der KBV

Abend zur freien Verfügung. Unser Tipp: Die Puro Lounge im Europa Center bietet einen herrlichen Ausblick über Berlin oder schauen Sie sich doch einfach einen Film in der historischen Kulisse der astor Film Lounge am Ku'damm an.

Modul 4

09.00–15.30 danach freiwillige Prüfung zur Zertifizierung
Die Kaffee- und Teepausen sowie das Mittagessen erfolgen an allen Tagen in Absprache mit der Gruppe.

Gesundheitsökonomische Entwicklungen und Trends in der Pharmaindustrie

Dr. Katja Gehrke, Leiterin des Geschäftsfeldes Strategische Grundsatzfragen, Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V.

Struktur und Akteure des Arzneimittelmarktes in Deutschland

  • Spannungsfeld knapper finanzieller Ressourcen vs. Finanzierung von Forschung und Entwicklung
  • Die wichtigsten Institutionen im Überblick (G-BA, IQWiG, BMG, BfArM usw.)

Vielfalt der Steuerungsinstrumente im GKV-Arzneimittelmarkt

  • Preisbildung, Preisregulierungen, Mengenregulierungen
  • Ansatzpunkte der Steuerung im Bereich der Generika
  • Festbeträge, Aut-idem Substitution, Rabattverträge

Market Access nach dem AMNOG im Bereich der patentgeschützten Originale

  • Grundlagen und Strukturen zur frühen Nutzenbewertung nach AMNOG
  • Wer entscheidet was? Wer beauftragt wen bei der Bewertung?
  • Auswirkungen auf die Arzneimittelversorgung in Deutschland
  • Kooperationen zwischen Herstellern und Krankenkassen sowie die neue Rolle der Versorgungsforschung

Aktuelle Trends in den Handelsstufen

  • Veränderte Distributionsmarge nach dem AMNOG
  • Apothekenvergütung und GKV-Abschlag

Ein Blick in die Zukunft

  • Megatrends und Herausforderungen für die Struktur und Organisation der Pharmaunternehmen

Freiwillige schriftliche Kurzprüfung zur Zertifizierung (15.30–16.30 Uhr)