Deutscher Diabetes-Versorgungsgipfel

Präventions- und Versorgungskonzepte auf dem Prüfstand EUROFORUM KonferenzDiese Veranstaltung hat bereits am 3. und 4. Juli 2012 in stattgefunden!

Programm

Dienstag, 3. Juli 2012

9.30 – 10.00
Empfang mit Kaffee und Tee, Ausgabe der Tagungsunterlagen

10.00 – 10.15
Eröffnung durch den Vorsitzenden des ersten Tages
Die unterschätzte Gefahr Diabetes

Prof. Dr. Rüdiger Landgraf, Vorstands-Vorsitzender, Deutsche Diabetes-Stiftung (DDS)

Versorgung, Therapieoptionen und Finanzierung –
Wie ist die aktuelle Lage und wie geht es weiter?

10.15 – 10.35
Was tun die Länder für die Prävention und Versorgung der Volkskrankheit Diabetes? – Am Beispiel Baden-Württemberg
Ministerialrat Dr. Jürgen Wuthe, Referatsleiter Gesundheitspolitik, Gesundheitsdialog, Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg

10.35 – 10.55
Klassische und moderne Wirkstoffe in der Diabetestherapie – Versorgungswirklichkeit und Therapieergebnisse in Deutschland

  • Gesicherte Ergebnisse durch umfassenden Zugriff auf anonymisierte Rezeptdaten
  • Deutliche regionale Unterschiede im Verordnungs-Mix klassischer und moderner Antidiabetika
  • Patienten mit kurzwirksamem Analoginsulin vs. Humaninsulin: Bessere klinische Parameter nach Therapiebeginn

Michael Poersch, Key Account Manager, IMS Health

10.55 – 11.15
Heutige Bedeutung und zukünftige Therapieoptionen zur Behandlung des Diabetes

  • Forschungspipelines der Pharmaunternehmen
  • Wie sehen die Produkte der Zukunft aus?
  • Was sind die nächsten Blockbuster?
  • Möglichkeiten der Gentherapie
  • Kommerzielle Entwicklung 2012 bis 2030

Dr. Michael C. Müller, Managing Partner, CEPTON Strategies

11.15 – 11.25 Diskussion
11.25 – 11.55 Pause mit Kaffee und Tee

11.55 – 12.15 Best Practice
Der Morbi-RSA ist keine Vollkaskoversicherung – Betriebswirtschaftliche Betrachtung der Diabetes-Versorgung bei der BARMER GEK

  • Leistungsausgaben und Morbi-RSA – Zuweisungen für Menschen mit Diabetes mellitus
  • Medizinische und ökonomische Handlungsrelevanz identifizieren
  • Effekte der Versorgungsgestaltung: Wann und wie wirken (neue) Versorgungskonzepte?
  • Im Spannungsfeld: Gestaltungswille, Versorgungsverantwortung und ökonomische Zwänge

Walter Ullrich, Sachgebietsleiter Medizin- und Versorgungsanalyse, Abteilung Versorgungsprogramme, BARMER GEK Hauptverwaltung

12.15 – 12.20 Diskussion

Zehn Jahre Disease Management Programme – Wie sieht die Zukunft aus?

12.20 – 12.40 Best Practice
Wo besteht noch Verbesserungspotenzial nach zehn Jahren DMP?

  • Weiteres Optimierungspotenzial in den Arztpraxen
  • Ergänzung um individualisierte Angebote
  • Besondere Versichertengruppen

Evert Jan van Lente, Stellvertretender Geschäftsführer Versorgung, AOK Bundesverband

12.40 – 13.00
Wie erreicht man Patienten, die nicht am DMP teilnehmen wollen?

  • Lebenswelt bei der Ansprache berücksichtigen
  • Zielgruppen- und bedarfsorientiert
  • Versorgungsprodukte gestalten
  • Konsistente Botschaften in Medien und Betreuung gewährleisten

Dr. Dr. Heinz Giesen, Arzt, Beisitzer DGVP e.V. für Gesundheit

13.00 – 13.15 Diskussion
13.15 – 14.15 Mittagessen

Welchen Mehrwert hat Prävention und wie wird sie umgesetzt?

14.15 – 14.35
Prävention lohnt sich!
Diabetes – Eine von vielen Zivilisations-Krankheiten mit Adipositas als "Motor"

Prof. Dr. Hans Hauner, Direktor, Else Kröner-Fresenius-Zentrum für Ernährungsmedizin der Technischen Universität München

14.35– 14.55
Prävention vor Reparatur!
Systematik der Diabetes-Prävention – Vom EU-Projekt in die Umsetzung
Reinhart Hoffmann, Beauftragter des Vorstands, Deutsche Diabetes-Stiftung (DDS)

14.55 – 15.15
Vernachlässigung der Prävention?
Forderung nach einem Nationalen Diabetesplan
PD Dr. Bernhard Kulzer, Leiter psychosoziale Abteilung, Diabetes-Zentrum Mergentheim und Geschäftsführer, Forschungsinstitut Diabetes (FIDAM)

15.15 – 15.30 Diskussion
15.30 – 16.00 Pause mit Kaffee und Tee

Wie funktioniert das Zusammenspiel der verschiedenen Leistungserbringer?

16.00 – 16.20
Die Diabetes-Schwerpunktpraxis: Das Epizentrum der Diabetesversorgung

  • Klinikorientierte Versorgung wurde abgelöst durch ambulant orientierte Versorgung
  • Zukunft liegt bei Schwerpunktpraxen – Hohe Qualitätsstandards (Diabetologikum) ermöglichen eine fast ausschließlich ambulante Behandlung

Dr. Gerhard Klausmann, Facharzt für Innere Medizin und Diabetologie, Vorstandsmitglied, Bundesverband niedergelassener Diabetologen (BVND)

16.20 – 16.40
Medikationsmanagement bei Diabetikern – Der Beitrag des Apothekers zur Arzneimitteltherapiesicherheit

  • "Diabetologisch qualifizierter Apotheker" DDG/BAK
  • Angebote von Dienstleistungen aus der Apotheke für Diabetiker
  • Medikationsmanagement bei Diabetikern – Die Rolle des Apothekers im Kompetenznetzwerk

Manfred Krüger, Leiter, Linner Apotheken, Mitglied der EADV Kommission + AG Prävention DDG

16.40 – 17.00
Qualitätsstandards für Ärzte und nichtärztliche Mitarbeiter

  • Wer definiert Qualitätsstandards?
  • Für wen sind Qualitätsstandards wichtig?
  • Wer garantiert und bewertet Qualität/Qualitätsstandards?
  • Wie werden Modifikationen und Verbesserungsvorschläge in Qualitätsstandards integriert?

Elisabeth Schnellbächer, Vorsitzende, Verband der Diabetes Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V.

17.00 – 17.15 Abschlussdiskussion und Zusammenfassung

17.15 Ende des ersten Konferenztages

Seien Sie unser Gast!
Lassen Sie den Abend in entspannter Atmosphäre bei einem Glas Wein oder Bier ausklingen und vertiefen Sie Ihre Gespräche und Diskussionen des Tages!

Am Abend des ersten Veranstaltungstages lädt Sie das Welcome Hotel Frankfurt herzlich zu einem Umtrunk ein.

Mittwoch, 4. Juli 2012

8.00 – 8.30
Empfang mit Kaffee und Tee

8.30 – 8.45
Eröffnung durch den Vorsitzenden des zweiten Tages
Prof. Dr. Günter Neubauer, Direktor, Institut für Gesundheitsökonomik (IfG)

Auswirkungen des AMNOG auf die Diabetes-Behandlung

8.45 – 9.05
Frühe Nutzenbewertung nach AMNOG: Antidiabetische Wirkstoffe

  • Erste AMNOG-Beschlüsse für antidiabetische Wirkstoffe
  • Festlegung der Vergleichstherapie für Antidiabetika
  • Vorgehen Bestandsmarkt
  • Bildung einer Festbetragsgruppe für Insulinanaloga und Humaninsulin: Stand des Verfahrens

Birgit Hein, Referentin Abteilung Arzneimittel, Gemeinsamer Bundesausschuss

9.05 – 9.25 Best Practice
Trajenta – Ein AMNOG Fall mit Konsequenzen

  • Milestones der Entscheidung
  • Ausblick in die Zukunft

Prof. Dr. Beate Kretschmer, Leiterin Health Care Strategy, Lilly Deutschland GmbH

9.25 – 9.40 Zeit für Ihre Fragen!

Ansätze zur Verbesserung der Diabetes-Versorgung

9.40 – 10.00
Optimierungspotenzial der Diabetes-Versorgung

  • Krankheitskosten vs. Krankheitslasten
  • Wie sind die Folgekosten zu berechnen?
  • Gibt es Einsparpotenziale?

Prof. Dr. Günter Neubauer

10.00 – 10.20 Best Practice
Integrierte Versorgung zur Optimierung der Diabetes-Versorgung?

  • Ist die integrierte Versorgung geeignet, um nachhaltige Veränderungen in der Diabetesversorgung zu erreichen?
  • Handlungsfeld chronische Wunden
  • Können Defizite der Versorgung objektiv sichtbar gemacht werden?
  • Wie gelingt es, sinnvolle Versorgungsziele zu entwickeln?
  • Welche Hinweise können die Abrechnungsdaten von Krankenkassen auf Versorgungsdefizite geben?
  • Ansatz der DAK bei der Etablierung einer optimierten diabetischen Wundversorgung

Gregor Drogies, Leiter Entwicklung Versorgungsmanagement, DAK-Gesundheit

10.20 – 10.30 Diskussion
10.30 – 11.00 Pause mit Kaffee und Tee

Verbesserte Versorgung durch den Einsatz von Medizintechnik und Zusatzdienstleistungen

11.00 – 11.20
Kontinuierliche Gewebeglukose-Messung – Revolution in der Diabetesbetreuung

  • Funktionsprinzip Glukosesensor
  • Wer profitiert?
    • Patienten mit Unterzucker-Wahrnehmungsstörung
    • Typ-1-Patienten mit intensivierter Insulintherapie bzw. Insulinpumpe, Magenentleerungsstörung,"Therapieversagen"
    • Typ-2-Patienten mit Prandialen Spitzen
  • Der Patient kann auf der Basis einer intuitiven "Kurvendiskussion" selbständig seinen Blutzuckerverlauf vorhersagen

Prof. Dr. Kristian Rett, Chefarzt Abteilung Endokrinologie und Diabetologie, Krankenhaus Frankfurt-Sachsenhausen im DGD

11.20 – 11.40 Best Practice
Potenzial der Telemedizin in der Diabetes-Versorgung

  • Erfahrungen aus 10 Jahren telemedizinischer Betreuung von Typ 2 Diabetikern
  • Potenziale durch aktuelle gesetzliche Rahmenbedingungen
  • Know-How-Austausch mit ausländischen Gesundheitsmärkten am Beispiel United Arab Emirates (UAE)

Ruth Philipp, Leiterin Produktmanagement & Entwicklung, almeda GmbH und Lehrbeauftragte, Hochschule Rosenheim

11.40 – 12.00 Best Practice
Erfahrungen und Best Practices aus den letzten fünf Jahren – Ergänzung der Therapie durch Zusatzdienstleistungen wie Apps

  • Strategiekonzepte und Umsetzung
  • Nutzen für den Kunden/Patienten
  • Patientenrekrutierung und Förderung der Compliance

Stefan Wild, zuletzt Director External Affairs, MSD Schweiz

12.00 – 12.15 Diskussion
12.15 – 13.15 Mittagessen

Wie kann eine effiziente Versorgung gewährleistet werden? – Lernen Sie von Best Practice Beispielen und innovativen Konzepten!

13.15 – 13.35 Best Practice
Neue Formen der Versorgung 2020 – Regionale Lösungen durch vernetzte Strukturen am Beipiel Diabetes

  • Wie kommt der Patient zur Medizin oder die Medizin zum Patienten?
  • Lösungen der Diabetes Versorgung in ländlichen Regionen
  • Das Versorgungsteam der Zukunft teilt seine Kompetenzen ein und auf

Dr. Thomas M. Bahr, Geschäftsführer, Unternehmen Gesundheit Oberpfalz Mitte GmbH & Co. KG (UGOM)

13.35 – 13.55 Best Practice
Das Projekt QualiCCare: Kooperation statt Konfrontation – Zusammenarbeit zum Wohl des chronischen Patienten

  • Das Kreuz mit der optimalen Versorgung chronisch Kranker: Auf individueller und gesellschaftlicher Ebene
  • Kollaboration verschiedener Partner zur Förderung der integrierten Versorgung – Das Wohl des Patienten im Zentrum
  • Von der horizontalen und vertikalen hin zur "diagonalen" Integration

Dr. Tania Weng-Bornholt, Projektleiterin, QualiCCare

13.55 – 14.15 Best Practice
Neue Formen der Kooperation zwischen Pharmazeutischen Herstellern und Kostenträgern: Ein Ansatz zur Verbesserung der Diabetesversorgung in Deutschland?

  • Diabetes: Zwischen Sparzwang und zeitgemäßer Therapie
  • Verträge: Rabatte – Und mehr
  • Win-Win: Beispiele für innovative Kooperationen

Dr. Maria Wohlleben, Senior Manager Health Care Cooperation& Market Access, Novo Nordisk Pharma GmbH

14.15 – 14.35 Best Practice
Beitrag der Telemedizin zur modernen Diabetesversorgung

  • Ein wirksames Trio: Klinik, Schulung und Telemonitoring
  • Patienten-Empowerment im Mittelpunkt
  • Integrierte Versorgung und Vernetzung

Mascha Bethke, Leiterin Chronic Care Management, Schweizer Zentrum für Telemedizin MEDGATE

14.35 – 14.55
Best Practice: Ihr Modellprojekt in der Diabetes-Versorgung
Stellen Sie hier Ihr Best Practice Projekt vor!
Bewerbungen bitte bis zum 4. Juni 2012 an Dr. Gesa Terstiege

14.55 – 15.10 Abschlussdiskussion und Ende der Konferenz