Deutscher Handelsmarkenkongress 2011

Das Entscheider-Forum für Handel, Hersteller, Zulieferer und Dienstleister EUROFORUM JahrestagungDiese Veranstaltung hat bereits am 6. bis 8. Dezember 2011 in Düsseldorf stattgefunden!

Programm

Kompakt-Workshop | 6. Dezember

Green Private Label Marketing in der Praxis:
Mit Nachhaltigkeit zum Erfolg

Nachhaltigkeit ist das Gebot der Stunde – auch für Private Labels. Die Erwartungen an Handel und Industrie, ökonomisch, ökologisch und gesellschaftlich verantwortlich zu handeln, steigen rapide. Doch wie lässt sich Nachhaltigkeit effektiv im Private Label Marketing verankern?

Ihr Workshopleiter:
Alexander Strecker
ist selbständiger Management Consultant & Trainer mit den Schwerpunkten Marketing und Nachhaltigkeit. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Marketingleiter in Konsum- und Gebrauchsgüterindustrie, u.a. bei Müller, Newell Rubbermaid, Borco, Kühne und Colgate.

Erfahren Sie praxis- und fallorientiert, wie Sie

  • nachhaltige Marketingziele definieren,
  • nachhaltige Produkt- und Marktstrategien entwickeln,
  • Marketinginvestments nachhaltig gestalten und
  • nachhaltigen Marketingerfolg messbar machen.

Nutzen Sie den Nachmittag vor dem Kongress, um Potentiale und Perspektiven zum Thema Nachhaltigkeit für Ihr Unternehmen zu prüfen, und entwickeln Sie im Austausch mit dem Referenten und den Teilnehmern Ihren Ansatz einer Green-Marketing-Strategie.

Zeitrahmen:
14.30 Empfang mit Kaffee und Tee, Ausgabe der Workshop-Unterlagen
15.00 Beginn des Workshops
16.30 Pause mit Kaffee und Tee
19.00 Ende des Workshops

Erster Kongresstag | 7. Dezember 2011

8.30–9.00
Empfang mit Kaffee und Tee,
Ausgabe der Tagungsunterlagen

9.00–9.15
Eröffnung durch den Veranstalter und den Vorsitzenden des ersten Kongresstages
Günther Nessel,
Geschäftsführender Gesellschafter der Spezial-Agentur RETAILORS, die sich auf die Beratung und Entwicklung von Retail Brands und Eigenmarken des Handels spezialisiert hat

Private Labels 2011/2012: Fakten und Trends

9.15–9.45
Handelsmarken: Mit der Wirtschaft im Aufschwung

  • Nach zwei schwierigen Jahren: Handelsmarken profitieren vom Wachstum
  • Die Top-Trends: Welche Bereiche boomen, welche Investitionen lohnen
  • Prognose 2012: Markt- und Preisentwicklung im Handelsmarkensektor

Thomas Bachl, Managing Director, GfK Panel Services Deutschland

Regionalität und Nachhaltigkeit:
Die Boomthemen des Jahres im Blickpunkt

Fokus Regionalität

9.45–10.15
Regionalität – mehr als nur ein Hype!
Aktuelle Insights und Chancen

Günther Nessel gibt Einblick in die aktuelle DLG-Verbraucherstudie "Regionalität" und beschreibt, welche Potentiale Handelsmarken jetzt im regionalen Raum heben können.

10.15–10.45
"Unser Norden" – eine Handelsmarke wird zur beliebtesten Marke des Nordens

  • Regionaler Markenzuschnitt als USP bei sky und plaza in Norddeutschland
  • Wertschätzung und Wertschöpfung als Markenkern
  • Regionalität als Stärke und Verpflichtung

Günther Nessel

10.45–11.00 Fragen an den Referenten und Diskussion
11.00–11.30 Pause mit Kaffee und Tee

Fokus Nachhaltigkeit

11.30–12.00
Nachhaltig erfolgreich durch Green Private Label Marketing: Learnings und Best Practices

  • Megatrend Nachhaltigkeit: Warum der moderne Kunde Verantwortung verlangt
  • Von der Lieferkette bis zur Vermarktung: Nachhaltigkeit als ganzheitliches Erfolgsmodell
  • Erfolgreiche Produkt- und Marktstrategien führender Player aus dem In- und Ausland

Alexander Strecker, Inhaber, Alexander Strecker Management Consulting & Training

12.00–12.30
Nachhaltigkeit als konzernweite Verantwortung – das Beispiel PRO PLANET der REWE Group
Dr. Daniela Büchel, Bereichsleiterin Konzernmarketing/ Nachhaltigkeit, REWE Group, zeigt, wie die REWE Group mit dem PRO PLANET-Programm bei ihren Eigenmarkenranges konzernweit auf Nachhaltigkeit setzt.

12.30–12.45 Fragen an die Referenten und Diskussion
12.45–14.15 Gemeinsames Mittagessen

Der Handel als Taktgeber: Führende Handelsmarkenkonzepte in der Praxis

14.15–14.45
Am oberen Ende: Premium-Handelsmarken ganzheitlich planen und umsetzen

  • Warum konsequente Markenführung für High-End-Handelsmarken unerlässlich ist
  • Wie Naming, Branding, Design und Packaging aus einer Hand zum Erfolg führen
  • Best Practices: Koenic (Media-Saturn), Feine Welt (REWE), Ludwig Görtz (Görtz)

Armin Angerer, Managing Partner, Peter Schmidt Group

14.45–15.15
"Maximum Natur": Wie Eigenmarken mit Sorgfalt und Anspruch überzeugen

  • Besondere Ansprüche: Warum Handel und Verbraucher
  • Natürlichkeit einfordern sollten
  • Vertrauen vor Ort: Wie Sorgfalt zum Erfolgsmodell wird
  • Mit Perspektive: Warum innovative Eigenmarken für den Handel entscheidend sind

Morten Möberg Nielsen, Geschäftsführer, NETTO Supermarkt GmbH

15.15–15.30 Fragen an die Referenten und Diskussion
15.30–16.00 Pause mit Kaffee und Tee

16.00–16.45
Impulsvortrag und Dialog
Mehrwert-Handelsmarken: Mehr Wert für Händler und Verbraucher!?
Mehrwert-Handelsmarken jenseits des Preiseinstiegs stehen in der Diskussion: Taugen sie als Umsatzbringer? Genießen sie Akzeptanz beim Kunden? Aktuelle Ergebnisse einer GfK-Studie zum Thema stellt Dr. Wolfgang Adlwarth, Division Manager Strategisches Marketing, GfK Panel Services Deutschland, vor.
Im Anschluss diskutiert er mit Günther Nessel, ob für Handel und Verbraucher wirklich "Mehrwert" entsteht.

Special: Live-Konsumentendiskussion

16.45–17.45
Im Dialog mit Ihrer Zielgruppe!
Eigenmarken: Wie entscheidet der Haushaltsvorstand?
Von der modernen Hausfrau als "Familienmanagerin" über das Rentnerehepaar bis zur Studenten-WG: Wie entscheiden diejenigen über den Kauf von Private Labels, die die Haushaltskasse führen und den Einkaufswagen fahren? Diskutieren Sie live mit Ihrer Zielgruppe, lassen Sie sich von ihren Ideen und Wünschen überraschen und sammeln Sie unerwartete Insights!
Moderation: Heidi Oberschelp, Senior Project Manager, Vocatus AG

17.45 – 18.00 Fragen an die Referenten und Diskussion
18.00 Ende des ersten Kongresstages

Am Abend des ersten Kongresstages laden EUROFORUM und das InterContinental Düsseldorf Sie herzlich zu einem Get-together ein. Nutzen Sie die Gelegenheit, den Abend in angenehmer Atmosphäre ausklingen zu lassen, offene Fragen zu diskutieren und geknüpfte Kontakte zu intensivieren.

Zweiter Kongresstag | 8. Dezember 2011

8.30–9.00
Empfang mit Kaffee und Tee

9.00–9.15
Eröffnung durch den Veranstalter und den Vorsitzenden des zweiten Kongresstages
Rudolf W. Vanderhuck,
Inhaber der Handels Marken Agentur, die Handel und Industrie seit rund 20 Jahren in den Bereichen Markenstrategien für Industrie- und Handelsmarken, Category Management sowie Vertriebs- und Führungskonzeptionen berät

9.15–10.00
Die Demokratisierung der Marke
Wie gelingt es in Zeiten der Digitalisierung, erfolgreiche Marken aufzubauen?
Ronald Focken,
Geschäftsführer und Gesellschafter, Serviceplan Gruppe für innovative Kommunikation GmbH & Co. KG, erläutert, wie Marken es heute schaffen, Konsumenten von der Produktentwicklung bis zur Kampagne einzubeziehen und langfristig am Markt erfolgreich zu sein. Diskutieren Sie im Anschluss mit Ronald Focken, wie Handelsmarken vom Trend zur Marken-Demokratisierung profitieren können!

Bewegung im Non-Food-Sektor:
Handelsmarken erobern etablierte Märkte

10.00–10.30
Zehn Jahre "manguun": Erfolg mit Private Labels im Bereich Mode

  • Zehnjährige Erfolgsgeschichte: Die Entwicklung der Lifestyle-Eigenmarke "manguun"
  • Einmal "manguun", immer "manguun": Kundenbindung durch Trend und Qualität
  • Model-Casting, Facebook-Fanpage, Online-Voting: Die junge Zielgruppe gewinnen und binden

Silvia Kroker, Leiterin Masterplan Marketing, Galeria Kaufhof GmbH

10.30-10.45 Fragen an die Referenten und Diskussion
10.45-11.15 Pause mit Kaffee und Tee

Handelsmarkenstrategien: Best Practices

11.15–11.45
Trends setzen, Nischen nutzen: Die Handelsmarke als Innovationstreiber

  • Märkte in Bewegung: Warum Innovation für Private Labels immer wichtiger wird
  • Mit Eigenmarken Nischen besetzen: Maßgeschneiderte Neuheiten für den Handel
  • Mehr als ein Trend: Innovation und Profilierung durch umweltfreundliche Konzepte

Joachim Fetzer, Geschäftsführender Gesellschafter, Your Own Brand GmbH

11.45–12.15
Mit Handelsmarken in fremde Märkte: Wie der Export zum Erfolgsrezept wird

  • Export total: Mit über 20 Eigenmarken und 700 Produkten in über 60 Ländern
  • Gewinnbringend: Expansion und Internationalisierung
  • Marketing-Lizenzen als internationaler Umsatzbringer: Die Kooperation Gunz/Warner Bros.

Werner Gunz, Inhaber und Geschäftsführer, Gunz Warenhandels GmbH

12.15-12.30 Fragen an die Referenten und Diskussion
12.30-13.30 Gemeinsames Mittagessen

Social Media und Crowdsourcing –
Wachstumstreiber für Handelsmarken

13.30–14.15
Mit Interaktion und Transparenz zum Kunden:
Private Labels durch Social Media und Crowdsourcing stärken
Als Expertin für Social Media bringt Nadja Amireh, Geschäftsführende Gesellschafterin, get noticed! communications GbR, Unternehmen und ihre Marken in Facebook, Twitter, Blogs & Co. zur Geltung. Heute zeigt sie, wie Sie Handelsmarken durch konsequente Nutzung des Social Web antreiben. Diskutieren Sie im Anschluss mit Nadja Amireh, welche Chancen sich für Ihr Unternehmen ergeben!

Eigenmarken im internationalen Geschäft

14.15–14.45
Das Eigenmarkengeschäft im C&C-Großhandel: Internationale Märkte im Vergleich

  • Erhöhter Kundennutzen durch Zielgruppen-Fokus und klare Sortimentsstruktur
  • Andere Märkte, andere Anforderungen: Wie der Spagat im internationalen Geschäft gelingt
  • Regionale Kundenorientierung in internationalen Märkten

Thomas Rudelt, Head of Corporate Own Brand Management MCC, Metro AG

14.45-15.00 Fragen an die Referenten und Diskussion

Reizthema Innovation: Der Deutungsstreit 2011

15.00–15.45
Impulsvortrag und Abschlussdiskussion
Handelsmarken: Innovatoren oder Trittbrettfahrer?

Seine EU-Studie zum Einfluss von Handelsmarken auf den Wettbewerb löste die Debatte des Jahres aus: Dr. Frank Bunte, Wirtschafts- und Agrarwissenschaftler an der Universität Wageningen (NL) fasst exklusiv die Ergebnisse seiner Studie zusammen und diskutiert im Anschluss die Innovationsfähigkeit von Handelsmarken mit Joachim Fetzer und Ronald Focken.
Moderation: Rudolf W. Vanderhuck

15.45–16.00 Fragen an die Referenten und Diskussion
16.00 Ende des Kongresses