Deutscher Handelsmarkenkongress 2013

Der Treffpunkt für Handel, Hersteller, Zulieferer und Dienstleister EUROFORUM JahrestagungDiese Veranstaltung hat bereits am 5. und 6. Februar 2013 in Düsseldorf stattgefunden!

Programm

Dienstag, 5. Februar 2013

9.00–9.30
Empfang mit Kaffee und Tee, Ausgabe der Tagungsunterlagen

9.30–9.45
Eröffnung durch EURO FORUM und den Vorsitzenden
Günther Nessel,
Geschäftsführender Gesellschafter der Spezial-Agentur RETAILORS, die sich auf die Beratung und Entwicklung von Retail Brands und Eigenmarken des Handels spezialisiert hat

Daten und Fakten zum Private-Label-Markt 2013

9.45–10.15
Update >> Handelsmarken-Käufer 2013
Wer kauft heute Private Labels?
Von Kunden und ihren Entscheidungen

  • Neueste Ergebnisse aus der Entscheidungsforschung
  • Produkt- und Preiskategorien im Überblick
  • Kategorisierung: Was will welcher Käufertyp?

Sabrina Schwedes, Consultant, Vocatus AG

10.15–10.45
Update >> Vertrauensbildung im LEH
Vertraut Ihnen Ihr Kunde noch?
Wettbewerbsfaktor Glaubwürdigkeit

  • Warum 60 Prozent der Kunden ihren Lebensmitteln nicht trauen
  • Welchen Unternehmen Verbraucher glauben – und warum Transparente und glaubwürdige Kommunikation als Königsweg?

Günther Nessel

Best Practice:
Vertrauensbildung und Kundenbindung im LEH

10.45–11.15
Vorantreiben von Innovationen von Handelsmarken durch kollaborative Software-Lösungen – ein Streifzug durch die internationale Handelslandschaft

  • Welche Lehren müssen Händler aus Lebensmittelskandalen ziehen?
  • Welche Tendenzen gibt es hinsichtlich der Qualität der Eigenmarken?
  • Was zeichnet einen "guten" Lieferanten aus?
  • Welche Vorteile haben Händler und Lieferanten, wenn sie mit einer kollaborativen Software as a Service-Lösung für den Eigenmarkenbereich arbeiten?

Matthias Hopmann, Sales Director, Trace One
Christophe Heurtevent, Senior VP Southern Europe, Trace One

Fragen an die Referenten und Diskussion [11.15–11.30]

Pause mit Kaffee und Tee [11.30–12.00]

Rechtsfallen im Private-Label-Business 2013

12.00–12.30
Auf schmalem Grat: Rechtssicheres Naming und Packaging bei der Handelsmarken-Positionierung

  • Was Sie bei Namensgebung und Verpackung beachten müssen
  • Welche rechtlichen Stolperfallen Sie erwarten
  • Welche Möglichkeiten Sie bei der Recherche haben

Georg Fechner, Rechtsanwalt und Partner, Fechner Ewert Rechtsanwälte

12.30–13.00
Positionierung Marke und Handelsmarke – kartellrechtliche Probleme für Handel und Industrie

  • Sektoruntersuchung im LEH: Risikofaktor Handelsmarke?
  • Zur Verhandlungsmacht von Händlern und Herstellern
  • Problempotenzial der Handelsmarke aus Sicht von Handel und Industrie

Dr. Maxim Kleine, Rechtsanwalt und Partner, Oppenhoff & Partner Rechtsanwälte

Fragen an die Referenten und Diskussion [13.00 – 13.15]

Gemeinsames Mittagessen [13.15–14.15]

Handelsmarken als Teil der Retail Branding-Strategie

14.15–14.45
Retail Branding: Von den Besten lernen!

  • Studienergebnisse: Was manche Händler anderen in Sachen Retail Branding voraus haben
  • Learnings: Wie starke Eigenmarken starke Händlermarken machen
  • Best-Practices: Wer hat national und international die Nase vorn?

Dr. Christian von Thaden, Managing Partner, Batten & Company GmbH

14.45–15.15 Retail Keynote
Die Eigenmarkenstrategie der Coop Schweiz: Einblick und Ausblick

  • Die Rolle der Eigenmarken im Sortiment
  • Wie man Eigenmarken erfolgreich managt
  • 16 Eigenmarken, 1.600 Bio-Artikel – what's next?
  • Ein Blick in die Coop-Zukunft

Dr. Thomas Schwetje, Bereichsleiter Marketing / Services, Mitglied der Direktion, Coop Schweiz

15.15–15.45 Seitenblick
Private Label Media – wie Monomarken Medien und Kommunikation erobern
Stefan Fehm,
Director Marketing & Sales und Mitglied der Geschäftsleitung, Burda Creative Group GmbH

Fragen an die Referenten und Diskussion [15.45–16.00]

Pause mit Kaffee und Tee [16.00–16.30]

Meet the consumer!

16.30–17.30 Exklusiv !
Private Labels 2013 – Who's hot, who's not?

Der Handelsmarken-Kaffeeklatsch

Wir haben vier Verbraucher mit einem Auftrag in den Supermarkt geschickt: Kauft Handelsmarken! Heute bringen sie die ausgewählten Produkte mit und gehen in die Manöverkritik. Offene Worte ausdrücklich erwünscht!
Unter der Führung von
Heidi Oberschelp, Senior Project Manager, Vocatus AG, kann das heiter werden…

Abschlussdiskussion [17.30–17.45]

Ende des ersten Kongresstages [17.45]

Im Anschluss an den ersten Kongresstag lädt EUROFORUM Sie herzlich zu einem Get-Together ein. Nutzen Sie die Gelegenheit, in informeller Atmosphäre Kontakte zu knüpfen und Ihr Netzwerk zu erweitern!

Mittwoch, 6. Februar 2013

8.30–9.00
Empfang mit Kaffee und Tee

9.00–9.05
Eröffnung durch EURO FORUM und Günther Nessel

Kurs auf Europa: Wie entwickelt sich der Private-Label-Markt international?

9.05–9.45
Marke und Handelsmarke im Kampf um die Retail-Regale: Perspektive Europa

  • In ganz Europa blasen Private Labels zum Angriff auf etablierte A-Marken – mit großem Erfolg. Welche Strategien stecken dahinter? Welche Konzepte setzen sich durch? Und:
  • Wie reagieren die Markenhersteller?

Koen de Jong, Gründungsdirektor, International Private Label Consult Netherlands, und Autor von „Private Labels in Europe“ und „Private Label Uncovered“

9.45–10.15 Exklusiv!
Similar packaging: Flattery or free-riding?
Copycat product packaging in the UK retail landscape

  • Exploring implications for the shopper, the law, and competition
  • Drawing the line between shopper information and shopper confusion
  • The case for distinctiveness for the private label ‘brand’

John Noble, Direktor, British Brands Group
[Vortrag in englischer Sprache]

Packaging: Was verlangt der Handel?

10.15–10.45
Anforderungen eines Handelsunternehmens an Eigenmarkenverpackungen: Kommunikation, Sicherheit und Nachhaltigkeit

  • Kommunikation in der Lieferkette
  • Anforderungen an die Sicherheit von Verpackungen
  • Bewertung von Nachhaltigkeitsaspekten

Thomas Maiwald, Abteilungsleiter Packaging Development, Quality Management Goods, real,- SB-Warenhaus GmbH

Fragen an die Referenten und Diskussion [10.45–11.00]

Pause mit Kaffee und Tee [11.00–11.30]

Erfolgreiches Handelsmarkenmanagement in der Praxis

11.30–12.00
Professionelles Handelsmarkenmanagement 2.0
Wie Handelsmarken zukünftig erfolgreicher geführt werden können.

  • Produktmanagement vs. Markenmanagement
  • Ist ein markiertes Produkt automatisch eine Marke?
  • Was das Handelsmarkenmanagement vom Neuromarketing lernen kann.

Bernd Werner, Mitglied der Geschäftsleitung, Gruppe Nymphenburg Consult AG
Benjamin Bauer, Senior Consultant Retail, Gruppe Nymphenburg Consult AG

12.00–12.30 Retail Keynote
Profi-Lösungen für Profi-Kunden: Die Eigenmarkenstrategie von Metro Cash & Carry

  • Produkte versus Lösungen
  • Der „Full Solution“-Ansatz von Metro C&C
  • Best Case: Die Marke RIOBA

Roland Brandstätt, Head of Brand Management, Corporate Own Brand Management MCC, METRO AG

12.30–13.00
Portfolioinnovation mit Handelsmarken: Konstanz und Mut zur Erneuerung

  • Warum Innovation und Veränderung auch in Erfolgszeiten zählen
  • Konzepte für die Märkte von morgen: Von der BÄKO-Eigenmarke hin zur Bäcker-Eigenmarke
  • Potenziale: Inszenierung versus Preiskampf

Marcus Höffer, Leiter Kommunikation /Marketing Eigenmarken Rohstoffe, BÄKO-Zentrale Süddeutschland eG

13:00-13.30
Handelsmarken im eCommerce-Zeitalter – wie werden Private Labels zum beliebten „Suchbegriff“?

  • Der „POS“ zieht um! Was die „Always On“-Gesellschaft für den Handel bedeutet
  • Welche Chancen haben Private Labels im markengetriebenen Onlinekanal?
  • Sucher gesucht! Die besondere Herausforderung, als Anbieter von „Low-interest“-Produkten im Netz „gesucht“ zu werden

Christian Langvad, Director Productmanagement & Business Development, OTTO Office GmbH & Co KG

Fragen an die Referenten und Diskussion [13.30–13.45]

Gemeinsames Mittagessen [13.45–14.45]

Best-Practices aus der Markenwelt

14.45–15.15
Marke vs. Handelsmarke: Reduzieren von Abhängigkeiten und Finden der richtigen Balance

  • Balance zwischen Auslastung und Marge
  • Balance zwischen Aufwand und Ertrag
  • Balance zwischen Marke und Handelsmarke

Christian Weber, Generalbevollmächtigter, Karlsberg Brauerei KG Weber

15.15–15.45 Industry Keynote
Emotionalität in der Kundenansprache: Was die Marke der Handelsmarke voraus hat

  • Warum entscheidet der Shopper vornehmlich emotional?
  • Eine Studie von Ferrero
  • Was heißt das für Marke und Handelsmarke?
  • Aktuelle Shopper-Kennzahlen
  • Welche Emotionen lösen Marke und Handelsmarke beim Shopper aus? Empirische Ergebnisse

Dr. Alexander Lauer, Direktor Shopper Marketing & Category Management, Ferrero MSC GmbH & Co. KG
Markus Hoffmann, Category Management & Shopper Marketing, Ferrero MSC GmbH & Co. KG

Abschlussdiskussion [15.45–16.00]

Ende der Konferenz [16.00]