Deutscher Homecare-Kongress

Neue Versorgungskonzepte an der Schnittstelle ambulant/stationär EUROFORUM KongressDiese Veranstaltung hat bereits am 19. und 20. November 2012 in Mainz stattgefunden!

Programm

Montag , 19. November 2012

9.30 – 10.00
Empfang mit Kaffee und Tee, Ausgabe der Kongress-Unterlagen

10.00 – 10.15
Begrüßung und Eröffnung durch Euroforum und den Vorsitzenden der Tagung
Prof. Dr. Jörg Saatkamp, Leiter des Instituts für Management und Gesundheit, Hochschule Rosenheim

Wohin steuert die Versorgung in Deutschland? –
Gesundheitspolitische Rahmenbedingungen und Finanzierungsansätze

10.15 – 10.40
Impulsvortrag: Welche Rolle spielt der Wachstumsmarkt Homecare in der Versorgung?

  • Homecare – Eine Standortbestimmung
  • Zukunftsmarkt Homecare: Welche Chancen bietet Homecare bei komplexen Versorgungen?
  • Versorgungsstrukturen der Zukunft: Homecare als patientenorientiertes Bindeglied zwischen den Sektoren

Christiane Döring, Geschäftsführerin, GHD GesundHeits GmbH Deutschland und stellvertretende Vorstandsvorsitzende, BVMed

10.40 – 11.05
Herausforderung demographischer Wandel – Entwicklungen und Perspektiven des Homecare-Marktes im Spannungsfeld der Finanzierbarkeit

  • Entwicklungen des Hilfsmittelmarktes (Leistungs- und Produktverbesserungen, Markteinflussfaktoren, Strukturveränderungen)
  • Leistungs- und Vertragsmanagement der Krankenkassen und Ausgabensteuerung
  • Zukünftige Versorgungserfordernisse
  • Finanzierungsalternativen

Carla Grienberger, Leiterin Referat Hilfsmittel, GKV-Spitzenverband

11.05 – 11.20 Diskussion
11.20 – 11.50 Pause mit Kaffee und Tee

11.50 – 12.15
Gestaltungsmöglichkeiten im Hilfsmittelbereich? Verträge im Spannungsfeld zwischen Qualität und Wirtschaftlichkeit

  • Wo liegen vertragliche Spielräume?
  • Welche Einflussfaktoren widersprechen oder ergänzen sich?
  • Der zufriedene Kunde als gemeinsame Schnittmenge?

Stefanie Stoff-Ahnis, Geschäftsbereichsleiterin Verträge Sonstige Leistungserbringer, AOK Nordost – Die Gesundheitskasse

Wachstumsmarkt an der Sektorengrenze – Vernetzung als Geschäftsmodell

12.15 – 12.40
Wie gehen Leistungserbringer mit den vielfältigen Verträgen der Krankenkassen um?

  • Vertragsvielfalt und Auswahl der geeigneten Verträge
  • Verhandeln oder nur beitreten?

Anke Wieseler, Leiterin Vertrags- und Gesundheitspolitik, PubliCare GmbH

12.40 – 13.05
Homecare – Entwicklung neuer Geschäftsfelder für Pharma- und Medizintechnikindustrie

  • Überblick über den Homecare-Markt
  • Relevante Felder für Homecare-Ansätze
  • Erfolgreiche Homecare-Modelle
  • Management von Outcome

Dr. Urs Wiedemann, Partner, CEPTON Strategies

13.05 – 13.25 Diskussion
13.25 – 14.30 Networking-Lunch

14.30 – 14.55
Zukunftsmarkt Homecare: Herausforderungen und Chancen für viele Unternehmen im Gesundheitswesen

  • Homecare – Neu oder nur modern?
  • Verändert Homecare das Gesundheitswesen nachhaltig?
  • Welche Chancen und Risiken ergeben sich für Leistungsanbieter und Empfänger?

Frank Lucaßen, Executive Vice President, Fresenius Kabi Deutschland GmbH

14.55 – 15.20
Ganzheitliche Versorgung zur Verbesserung der Patientencompliance – Herstellung und Homecare-Leistungen aus einer Hand
N. N.

15.20 – 15.45
Best Practice: Ein Homecare-Modell für die Zukunft – Oder die Quadratur des Kreises

  • Grundvoraussetzungen einer guten Versorgung
  • Neuarchitektur eines Versorgungskonzepts
  • Wissenschaftliche Evaluation und Ergebnisse aus der Praxis
  • Vertragliche Möglichkeiten: Kollektiv- vs. Selektivvertrag

Dr. Marc Schmidt, Apotheker, St. Georg Apotheke und Sanitätshaus

15.45 – 16.00 Diskussion
16.00 – 16.30 Pause mit Kaffee und Tee

Wie müssen die Weichen gestellt werden, damit Homecare in Zeiten des demographischen Wandels erfolgreich bleibt?

16.30 – 16.55
Welche Perspektive hat Homecare in der Zukunft unter veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen?

  • Der Spagat zwischen Homecare und Pflege
  • Warum macht Homecare nicht da weiter, wo die Pflege übernimmt?
  • Stärkere Vernetzung wird notwendig – Ein Beispiel der integrierten Versorgung

Wulf-Diethardt Rieck, Senior Consultant, pfm medical AG

16.55 – 17.20
Hilfsmittelversorgung innerhalb eines sich selbst regulierenden, sektorenübergreifenden Behandlungspfades – Ein Modell

  • Ressourcen werden knapper
  • Effizienz und Effektivität müssen verbessert werden
  • Durch Standardisierung Qualität sichern

Klaus Grunau, Senior Director Healthcare Policy & Development, Hollister Incorporated

17.20 – 17.45
Paneldiskussion:
Homecare-Konzepte der Zukunft – Worauf kommt es an?

Es diskutieren Referenten aus dem Programm.

17.45 Ende des ersten Tages

Im Anschluss an den ersten Tag laden wir Sie herzlich zu einem Get-together mit Kollegen und Referenten ein. Nutzen Sie die parallelen Kongresse zum Austausch über die Kongressthemen hinaus.

Dienstag , 20. November 2012

8.30 – 9.00
Empfang mit Kaffee und Tee

Brennpunkt Entlassmanagement –
Wie kann die Überleitung optimiert werden?

9.00 – 9.25
Entlassmanagement im Spannungsfeld von Gesetzgebung, Sachverständigenrat, BMG und Vertragsrecht

  • Sachverständigenrat Sondergutachten 2012 fordert
  • Expertenstandards und Qualitätstransparenz
  • Bundesministerium für Gesundheit macht aus dem gesetzlichen Anspruch eine "Soll-Vorschrift"
  • Vertrags- und Sozialrecht machen Kooperationen problematisch

Thomas Bade, Inhaber, Management Beratung Thomas Bade

9.25 – 9.50
Krankenhäuser auf dem Weg zu regionalen Gesundheitszentren

  • Innovationsaktivitäten in der Klinikwirtschaft
  • Überleitungsmanagement im regionalen Umfeld
  • Zusammenarbeit mit Homecare-Unternehmen

Dr. Karl Blum, Leiter Geschäftsbereich Forschung, Deutsches Krankenhaus Institut (DKI)

9.50 – 10.15
Best Practice: Entlassmanagement erfolgreich umsetzen

  • Überleitungspflege der Main-Klinik Ochsenfurt
  • Vernetzung mit Pflegeheimen
  • Pflegeberatung und Pflegestützpunkt
  • Einbeziehung von Ehrenamtlichen

Dr. Alexander Schraml, Geschäftsführer, Main-Klinik Ochsenfurt gGmbH und Vorstand, Klinik-Kompetenz-Bayern eG

10.15 – 10.40
Die Rolle der Krankenkassen im neuen Entlassmanagement

  • Erwartungen der Kassen
  • Umsetzungshindernisse und Chancen
  • Bisherige Erfahrungen

Peter Rowohlt, Abteilungsleiter Krankenhausleistungen, DAK Gesundheit

10.40 – 11.00 Diskussion
11.00 – 11.30 Pause mit Kaffee und Tee

11.30 – 11.55
Das Netz als doppelter Boden – Wie sich durch Vernetzung die Qualität der Überleitung optimieren lässt!

  • Unser Motto: Kommunikation, Koordination, Kooperation
  • Netzwerkarbeit in einer Kommune – Es geht doch!
  • Bedeutung der Stadt Oldenburg als medizinisches Oberzentrum für die Weser Ems Region
  • Praktische Beispiele wie Notfallmappe, Gesundheitsnetzwerker, Foren

Rita Wick, 1. Vorsitzende, Versorgungsnetz Gesundheit e. V.

11.55 – 12.20
Clinic-homeCare:manager – die Verzahnung von Entlass- und Versorgungsmanagement chronisch Kranker

  • Die clinic-homeCare:manager, eine personelle Einheit für beide Sektoren
  • Sektoren verbindende ärztliche Delegation statt Substitution ärztlicher Tätigkeiten
  • Der "care:manager-T.H.E.R.A.P.I.E-Prozess" verbindet in der Behandlung klinische Evidenz mit dem hausärztlichen Wirtschaftlichkeitsgebot

Dr. Udo Richter, Inhaber und Geschäftsführer, n:aip Deutschland GmbH

Delegation ärztlicher Leistung – Chance oder Risiko?

12.20 – 12.45
Engere Kooperation der Gesundheitsberufe für eine gute Versorgung

  • Was kann delegiert werden und wo sind die Grenzen?
  • Modellversuch zur Delegation in Niedersachsen
  • Welche Standards zur Qualitätssicherung sind notwendig?

Mark Barjenbruch, Vorstandsvorsitzender, Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen

12.45 – 13.10
Fortbildung – Wer braucht was? Zwischen Angebot und Nutzen

  • Erhalt und Weiterentwicklung von Kompetenzen
  • Welche Fortbildungsmethode ist die richtige?
  • Was zeichnet eine erfolgreiche Fortbildungsmaßnahme aus?

Sabine Ridder, Präsidentin, Verband der medizinischen Fachberufe e. V.

13.10 – 13.30 Diskussion und Abschlussbemerkungen

13.30 Ende des Kongresses

Im Anschluss findet ein gemeinsamer Networking-Lunch statt, bei dem Sie den Kongress ausklingen lassen können.