Die Führungskraft

Der professionelle Einstieg in die Vorgesetzten-Laufbahn EUROFORUM AkademieBald wieder im Programm.

Bald wieder im Programm.

Programm

Modul I    » 23. Januar 2012

Führungsqualität entwickeln

Dr. Matthias K. Hettl, Betriebswirt und Ökonom, ehem. Professur für Unternehmensführung und Marketing, Trainer, Coach

Bei der Übernahme einer Führungsfunktion ist der gelungene Start das A und O der künftigen Laufbahn. Trotz großer Motivation und gutem Willen ist eine perfekte Vorbereitung unerlässlich. Worauf sollten Sie in den ersten Wochen besonders achten? Welche Gewohnheiten bleiben, welche müssen weichen? Welche Erwartung haben Sie und andere an Ihre neue Rolle? Der erste Akademietag bereitet Sie auf folgende Aspekte vor:

Status quo – was bedeutet Führung für mich?

  • Kompetenzen einer Führungskraft
  • Richtige Signale setzen – schleichender Übergang vs. klarer Schnitt
  • Das richtige Maß von Nähe und Distanz finden
  • Vertrauen aufbauen
  • "Kick-off" zum Führungsstart initiieren

Erwartungen an den "neuen" Chef

  • Unterschiedlichen Wünschen Rechnung tragen
  • Erwartungen der Unternehmensleitung kennen
  • Zusammenarbeit mit anderen Team-Mitgliedern
  • Schlüsselpersonen identifizieren, Beziehungen aufbauen
  • Richtiges Verhältnis Facharbeit – Führungsarbeit finden

Führungskompetenz zeigen

  • Wie sehe ich mich, was meinen andere?
  • Die LEAD-Analyse – Ihr persönlicher Führungsstil-Check
  • Delegieren ohne anzuweisen
  • Aufforderungen und Entscheidungen zügig durchsetzen

Herausfordernde Führungssituationen meistern

  • Umgang mit der neuen Situation und Niederlagen
  • Wettbewerber um die neue Position handhaben
  • Führen in Zeiten von Verunsicherung und Wandel
  • Fehler als Lernprozess verstehen und offener Umgang mit Missständen

Ihr Vorteil
Sie erhalten einen klaren Überblick über"Do's and Don'ts" bei der Führungsübernahme.

Am ersten Abend sind Sie herzlich zu einem gemeinsamen Umtrunk im Hotel eingeladen.

 

Modul II    » 24. Januar 2012

Konflikt-Situationen meistern

Ursu Mahler, Psychologin, Managementtrainerin, Personalentwicklerin, Coach, Dozentin der Hochschule Biberach

Jeder Mensch vertritt individuelle Interessen. Auch in einem guten Arbeitsklima entstehen dadurch Konflikte. Damit schnell wieder ein reibungsloser Arbeitsablauf entsteht, müssen Sie als Führungskraft wirkungsvoll handeln. Wie entwickeln Sie eine Konfliktanalyse und finden eine Lösung? Wie wecken Sie Verständnis für Veränderungen und Wandlungsbereitschaft? Wie sprechen Sie unterschiedliche Persönlichkeiten im Team an? Am zweiten Akademietag erfahren und üben Sie Folgendes:

Konfliktsteuerung und Krisenintervention

  • Wie fördere ich die Bereitschaft, andere Sichtweisen nachzuvollziehen?
  • Festgefahrene Situationen aufbrechen
  • Konflikte im Team rechtzeitig erkennen
  • In Auseinandersetzungen vorwärtsgewandte Ideen und Lösungen erkennen

Schwierige Zeitgenossen sicher führen

  • Starke Persönlichkeiten managen
  • Typische Missverständnisse aufdecken
  • Übereinkünfte bei abweichenden Positionen herstellen
  • Distanz gewinnen und Botschaften wertfrei vermitteln
  • Emotionen im Griff behalten

Führung von Senior-Professionals

  • Wertschätzung und Toleranz zeigen
  • Das Vertrauen der "alten Hasen" gewinnen
  • Was ältere Mitarbeiter sich von jungen Chefs wünschen und umgekehrt

Wandlungsbereitschaft und Aufgeschlossenheit erzeugen

  • "Traditionalisten" mitreißen
  • Notwendigkeit für Veränderungen überzeugend kommunizieren
  • Gewohnheiten durchbrechen, für neue Ideen begeistern

Ihr Vorteil
Sie erleben prekäre Situationen in einem geschützten Rahmen und begegnen realen Auseinandersetzungen mit mehr Ruhe.

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen:
Wir laden Sie zu einer Trabi-Safari entlang der historischen Wurzeln und der neuen Mitte Berlins ein!

Modul III    » 25. Januar 2012

Gespräche unter emotionalem Druck führen

Dr. Detlev Jurkuhn, promovierter Psychologe, Berater, Trainer, Coach, Dozent verschiedener Business Schools und Universitäten

Führung heißt Kommunikation! Zuhören, Verstehen, Vermitteln, Informieren – diese Aspekte bestimmen im Wesentlichen Ihren Alltag als Chef. Damit Sie den richtigen Ton treffen, Ihre Ziele umsetzen können und die Mitarbeiter Ihnen folgen, bedarf es psychologischen Geschicks und sehr viel Übung. Die Grundlagen lernen Sie am dritten Akademietag kennen.
Gesprächssituationen aus dem Führungsalltag werden durchgespielt und Ihr Repertoire deutlich erweitert.

Wichtige Elemente der Gesprächspsychologie

  • Kommunikation unter Erwartungsdruck
  • Individuelle Auslöser von Emotionen kennen

Kommunikationstechniken für mehr Durchsetzungskraft

1. Kritikgespräch

  • Kritisieren, ohne zu verletzen
  • Verstand und Emotion klar trennen
  • "Ausweichmanövern" des Gesprächspartners vorbeugen

2. Konfliktgespräch

  • Konflikte im Vorfeld erkennen
  • Verhalten bei Konflikt-Eskalation
  • Konflikte mit Einzelpersonen
  • Konflikte in / mit der Gruppe

3. Feedbackgespräch

  • Ohne Feedback keine Veränderung
  • Aufbauen statt demotivieren
  • Erwartungen und Anforderungen vorab definieren
  • Kontrolle als Grundlage des Feedbackgesprächs

4. Motivationsgespräch

  • Struktur eines Motivationsgesprächs
  • Mitarbeiter aus dem "Motivationsloch" führen
  • Das Modell der Leistungsmotivation nutzen

Ihr Vorteil
Sie vermeiden Anfangsfehler und lernen effektive Methoden der Gesprächsvorbereitung kennen.

Ende Teil 1 der Akademie – Abreise und Zeit zum Verinnerlichen des Erlernten.

Modul IV    » 5. März 2012

Personalpolitische Herausforderungen

Bernd Linder-Hofmann, Geschäftsführender Gesellschafter, Trainer, Coach, Lehrbeauftragter an den Fachhochschulen Weiden und Ansbach

Die Verantwortung für Ihr Team beinhaltet die Weiterentwicklung der Fähigkeiten jedes Einzelnen. Schließlich verfolgt Ihr Budget ehrgeizige Ziele! Dabei zählt die Leistungsfähigkeit jedes Mitarbeiters. Ist jedes Teammitglied mit den Aufgaben betraut, die seinen Möglichkeiten entsprechen? Gibt es Verweigerer oder Low-Performer im Team? Wie führen Sie bindende Zielvereinbarungen durch? Der vierte Akademietag vermittelt wesentliche Elemente der Leistungssteigerung im Team.

Performance und Bindung erreichen

  • Von allen getragene, gemeinsame Ziele finden
  • Leistungsbereitschaft sicherstellen
  • "Werkstolz" wecken
  • Unterscheidung: nicht wollen / nicht können

Potenzialförderung und Aufgabenverteilung im Team

  • Teambildung vorantreiben
  • Methoden zur Einschätzung von Leistungsfähigkeit und -bereitschaft anwenden
  • Verweigerungshaltung, Blockaden, Low-Performer handhaben
  • Performance aller Mitarbeiter richtig einschätzen
  • Zielvereinbarung treffen

Standortbestimmung und Effizienz des eigenen Teams

  • Wichtige Entwicklungsstufen
  • Controlling und KVP in der Teamarbeit
  • Optimierung der Zusammenarbeit mit anderen Gruppen

Meetings als Moderator geschickt und konsequent führen

  • Effektive Vorbereitung eines Meetings
  • Inhaltslosen Schlagabtausch rechtzeitig stoppen
  • Vielredner bremsen, Verweigerer einbinden
  • Zeitrahmen stringent einhalten

Ihr Vorteil
Sie fördern Leistungsbereitschaft und schaffen eine produktive Atmosphäre im Team.

Das Wiedersehen wird nach getaner Arbeit mit einem Umtrunk in der Hotelbar gewürdigt – eine gute Gelegenheit, die Erfahrungen der letzten Wochen zu reflektieren.

Modul V    » 6. März 2012

Curriculum – Praxistag und Selbstkontrolle

Ursu Mahler, Psychologin, Managementtrainerin, Personalentwicklerin, Coach, Dozentin an der Hochschule Biberach

Sie haben in den vorangegangenen vier Modulen viel gelernt. Dieser Tag dient der Vertiefung und Erweiterung Ihrer sozialen Kompetenzen und überprüft die Umsetzung der zurückliegenden Akademietage. Sie üben, z.T. mit Videoanalayse, Ihr Führungsverhalten und können zum Abschluss eine schriftliche Lernstandkontrolle als Basis zum Zertifikat absolvieren. Der fünfte Akademietag beinhaltet zwei neue Themenbereiche und startet zunächst mit diesen Führungstools:

Trotz neuer Aufgaben: Work-Life-Balance

  • Abschalten und Auftanken: Energiedepots finden
  • Burnout-Prophylaxe: Mit gutem Beispiel voran gehen
  • Zeitmanagement: Wenige wichtige Grundprinzipien
  • Erfolge feiern: Kleine Gesten, große Wirkung

Selbstmarketing und Positionierung

  • Ihre Ideen "nach oben und unten" verkaufen
  • Personalentwicklung in eigener Sache
  • Netzwerke aufbauen und pflegen

Anschließend: Übung macht den Meister!

  • Ihre Fragen, Diskussion mit Teilnehmern und Dozentin
  • Fallbeispiele aus Ihrem Umfeld
  • Vertiefen der Module I-V mit Übungen
  • Praxissequenzen zur Selbstkontrolle

Geschafft! Mit viel neuem Know-how, Souveränität und dem Zertifikat kehren die Absolventen der Euroforum-Akademie an ihren Arbeitsplatz zurück.