Die NPO-Woche

Gemeinnützigkeit von A–Z – Kompakt in 4 Tagen! EUROFORUM SeminarStets individuell buchbar.

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Bei unseren individuellen Seminaren haben wir uns noch auf keinen Ort oder auf ein Datum festgelegt. Lassen Sie sich unverbindlich als Interessent/in für ein Thema aufnehmen und äußern Sie Wünsche, was Termin und Ort anbelangt. Gemeinsam mit Ihnen und unserem Trainernetzwerk finden wir dann den Termin, der Ihnen am besten passt.

Programm

Montag, 2. Juli 2012

Gemeinnützigkeit –
Grundlagen und aktuelle Entwicklungen

Ihr Nutzen
Von A wie Allgemeinheit bis Z wie Zweckbetrieb: Erhalten Sie einen umfassenden und aktuellen Überblick, von den Grundlagen des Gemeinnützigkeitssteuerrechts bis hin zum endlich veröffentlichten, geänderten Anwendungserlass zur Abgabenordnung (AEAO).

Grundsätze des Gemeinnützigkeitsrechts – Was ist gemeinnützig?

  • Gemeinnützige (mildtätige und kirchliche) Zwecke
  • Anforderungen an Satzung und tatsächliche Geschäftsführung:
    • Verbindlichkeit der Mustersatzung?
    • Notwendigkeit eines "Inlandbezugs" der Zweckverwirklichung?
    • Selbstlosigkeit (Aufgabe der Geprägetheorie durch geänderten AEAO)
    • Ausschließlichkeit (Schädlichkeit wirtschaftlicher Tätigkeiten gem. geändertem AEAO?)
    • Unmittelbarkeit (Hilfspersonentätigkeit und eigene Zweckverfolgung)

Abgrenzung der vier steuerlichen "Sphären" – Welche Unterschiede sind zu beachten?

  • Ideeller Bereich
  • Vermögensverwaltung (kurzfristige Vermietungen – Änderung des AEAO)
  • Steuerpflichtiger wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb
  • Steuerbefreite Zweckbetriebe (allgemeiner Zweckbetrieb und potentieller Wettbewerb – Änderung des AEAO)

Anforderungen an die Mittelverwendung – Wofür dürfen Mittel verwendet werden?

  • Umfang der zulässigen Rücklagenbildung (bspw. Wiederbeschaffungsrücklagen gem. geändertem AEAO)
  • Zulässigkeit und Umfang von (Vorstands-)Vergütungen
  • Zulässigkeit und Umfang von Vergünstigungen für Mitglieder
  • Umfang des zulässigen Verwaltungsaufwands
  • Finanzierung von wirtschaftlichen Tätigkeiten und Beteiligungen
  • Auswirkungen von Verlusten im wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb und in der Vermögensverwaltung
  • Anforderung an die Mittelverwendung im Ausland
    • Dokumentationserfordernisse (u.a. Verschärfung der Nachweispflicht für wirtschaftliche Hilfsbedürftigkeit durch geänderten AEAO)

Besteuerung – Welche Steuerzahlungen sind wofür in welcher Höhe zu leisten?

  • Verfahrensrecht (Freistellungsbescheid usw.)
  • Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer (u.a. Anforderungen der E-Bilanz)
  • Umsatzsteuer
    • Mitgliedsbeiträge
    • Zuschüsse
    • Steuerbefreiungen & Steuerermäßigungen
    • Vorsteuerabzug
    • Organschaft

Fundraising/Sponsoring – Wo verläuft die Grenze zwischen Spenden und Steuerpflicht?

  • Spendenabzug bei Mitgliedsbeiträgen
  • Unselbständige Stiftungen
  • Spendenhaftung
  • Sponsoring & Werbung
  • Fallbeispiele & aktuelle Rechtsprechung
  • Grenzüberschreitende Spenden

Verlust/Aufgabe der Gemeinnützigkeit – Gibt es einen Weg aus der Gemeinnützigkeit?

  • Auslöser
  • Rechtsfolgen
  • Nachversteuerungszeitraum

Ihr Referent
Dr. Thomas Fritz, Steuerberater, Partner, Dr. Mohren & Partner in München

Wir laden Sie herzlich ein, den ersten Seminartag in entspannter Atmosphäre bei einem Umtrunk ausklingen zu lassen!
Das Novotel Düsseldorf City-West lädt Sie herzlich zu einem Umtrunk ein.

Dienstag, 3. Juli 2012

Umstrukturierungen bei Non-Profit-Organisationen

Ihr Nutzen
Im Non-Profit-Sektor besteht ein großes Potenzial zur betriebswirtschaftlichen, steuer- und arbeitsrechtlichen Optimierung der Strukturen. Lernen Sie an Hand von Praxisbeispielen verschiedener Umstrukturierungsstrategien wie Sie dieses Potenzial nutzen können.

Die Organisation gemeinnütziger Körperschaften – Worauf ist zu achten?

  • Rechtsformwahl
  • Holdingstrukturen
  • Stiftungsgestaltungen
  • Ausgliederung
  • Haftungsrisiken und Haftungsvermeidung

Dr. Jörg Alvermann

Tarifliche Optimierung gemeinnütziger Körperschaften – Welche Optionen bestehen?

  • Tarifrechtliche Ausgangssituation und Gestaltungsmöglichkeiten
  • Bezugnahmeklauseln im Arbeitsvertrag nach der neuesten Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (BAG)
  • Tarifausstieg – Chancen und Risiken
  • Haustarifverträge – Rechtliche und strategische Grundlagen
  • Betriebliche Bündnisse zur Arbeitsplatzsicherung

Dr. Marc Werner

Umstrukturierung und Gemeinnützigkeit – Welche Fallstricke gibt es?

  • Steuerliche Rahmenbedingungen
  • Holding und Gemeinnützigkeit
  • Verwaltungstätigkeiten
  • Vermögensübertragungen
  • Beteiligungsfragen

Dr. Jörg Alvermann

Ausgliederung und Fremdvergabe von Dienstleistungen – Welches Vorgehen ist sinnvoll?

  • Betriebsübergang gemäß § 613a BGB
  • Neueste Rechtsprechung des EuGH und des BAG
  • Fortgeltung und Ablösung von Tarifverträgen und Betriebsvereinbarungen
  • Arbeitsrechtliche Fallstricke bei der Organschaft
  • Neues zum Informationsschreiben gemäß § 613a BGB
  • Beteiligung von Arbeitnehmervertretungen

Dr. Marc Werner

Steuerliche Praxisfragen – Welche Besonderheiten sind zu berücksichtigen?

  • Einbringung und Ausgliederung von Geschäftsbetrieben
  • Gestaltungsfallen beim Zweckbetrieb
  • Umwandlungen und Auswirkungen des neuen Erlasses zur Umwandlungssteuer
  • Umsatzsteuer
  • Organschaft

Dr. Jörg Alvermann

Ihre Referenten
Dr. Jörg Alvermann, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, Partner, Streck Mack Schwedhelm in Köln
Dr. Marc Werner, Rechtsanwalt und Partner, Schlütter Bornheim Seitz in Köln

 

Mittwoch, 4. Juli 2012

Rechnungslegung bei Non-Profit-Organisationen

Ihr Nutzen
Grundlagenkenntnisse der Rechnungslegung sind eine unabdingbare Voraussetzung für den dauerhaften Erfolg jeglicher gemeinwohl- und wirtschaftsorientierter Aktivität. Bauen Sie Grundwissen in der Rechnungslegung auf und bereiten Sie sich außerdem auf die Neuerungen durch die E-Bilanz und aktuelle Stellungnahmen zur Rechnungslegung für spendensammelnde Organisationen vor.

Grundlagen und Methoden – Welche Bedingungen gelten für die Rechnungslegung?

  • Gesetzliche Pflichten: Handels- und Steuerrecht
  • Einnahmen-Ausgaben-Rechnung mit Vermögensübersicht oder kaufmännischer Jahresabschluss
  • Gestaltung: Zuflussprinzip oder Bilanzpolitik
  • Erfüllung steuerlicher Pflichten: EinnahmenÜberschussrechnung und E-Bilanz
  • Vorbereitung der Buchführung auf die E-Bilanz

Harald Spiegel

Der kaufmännische Jahresabschluss – Welche Änderungen ergeben sich durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) und neue IDW-Stellungnahmen?

  • Bestandteile des Jahresabschlusses
  • Möglichkeit der Anpassung der Jahresabschlussgliederung
  • Inhalt ausgewählter Posten des Jahresabschlusses mit Bezug auf Non-Profit-Organisationen
    • Anlagevermögen
    • Gliederung des Eigenkapitals
    • Abgrenzung Rücklagen/Rückstellungen/Verbindlichkeiten
    • Gewinn- und Verlustrechnung
  • Aktuelle Änderungen aufgrund neuer Stellungnahmen des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW)
    • Bilanzierung bei Spenden sammelnden Organisationen (IDW RS HFA 21)
    • Rechnungslegung von Stiftungen (IDW RS HFA 5)
  • Wesentliche Änderungen durch das BilMoG für Non-Profit-Organisationen

Dr. Reinhard Berndt

Mittelverwendung und Rücklagenbildung bei Non-Profit-Organisationen – Wo liegen die Fallstricke?

  • Grundsatz der zeitnahen Mittelverwendung
  • Mittelverwendung durch Förderausgabe
    • Projektbeschluss, Zusage und Mittelabfluss
  • Mittelverwendung durch Investition
    • Sonderposten für nutzungsgebundenes Kapital
  • Mittelverwendung durch Rücklagenbildung
    • Freie Rücklage
    • Rücklage aus Umschichtungsgewinnen
    • Projektrücklage (neuer AEAO zur Wiederbeschaffungsrücklage)
    • Betriebsmittelrücklage
  • Mittelverwendungsrechnung

Harald Spiegel

Prüfung von Non-Profit-Organisationen – Wie bereiten Sie sich optimal vor?

  • Jahresabschlussprüfung
    • Prüfungspflicht
    • Prüfungsumfang und Durchführung der Prüfung
    • Berichterstattung
  • Weitere Prüfungen
    • Betriebsprüfung (inklusive GDPdU)
    • Rechnungshof
    • Prüfung von verbotenen Beihilfen durch die EU

Dr. Reinhard Berndt

Ihre Referenten
Dr. Reinhard Berndt, Wirtschaftsprüfer und Partner, KPMG AG WPG in Düsseldorf/Berlin
Harald Spiegel, Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Partner, Dr. Mohren & Partner in München

Donnerstag, 5. Juli 2012

Die gemeinnützige GmbH

Ihr Nutzen
Die Rechtsformwahl entscheidet in hohem Maße über die Möglichkeit, unternehmerisch zu agieren und Steuervergünstigungen in Anspruch zu nehmen. Erfahren Sie, welche rechtlichen und steuerlichen Fragen gemeinnützige Organisationen im Praxisalltag bewegen.

Das Wesen der gGmbH – Was sind die typischen Merkmale?

  • Zulässigkeit als gemeinnützige Körperschaft
  • Anforderungen an den Gesellschaftsvertrag (formelle und zeitliche Anforderungen, Vertrauensschutz)
  • Anforderungen an die tatsächliche Geschäftsführung
  • Auswirkungen der Gemeinnützigkeit für die Muttergesellschaft/Problematik der Hilfsperson

Dr. Lutz Engelsing

Laufende Besteuerung der gGmbH – Welche Besonderheiten sind zu beachten?

  • Ideeller Bereich und Vermögensverwaltung
  • Wirtschaftliche Betätigung/Wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb
    • Partielle Steuerpflicht, Gewinn- und Einkommensermittlung
    • Steuerbegünstigter Zweckbetrieb – Voraussetzungen beachten!
    • Vorsicht Betriebsaufspaltung – Änderung des AEAO!
  • Dokumentationserfordernisse
    • Sphärenabgrenzung
    • Abgrenzung innerhalb des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs (Dokumentation bei (Dauer-)Verlusten, umsatzsteuerliche Besonderheiten)

Dr. Lutz Engelsing

Ausstattung der gGmbH – Wie nutzen Sie die Möglichkeiten optimal?

  • Finanzierungsmöglichkeiten bei der Gründung
    • Gemeinnützigkeitsrecht (zeitnah und nicht zeitnah zu verwendende Mittel)
    • Steuerfolgen (Ertrag-, Umsatz-, Grunderwerbsteuer)
  • Laufende Finanzierung
    • Rücklagenbildung (freie vs. investitionsgebundene Rücklagen, Betriebsmittelrücklage)
    • Spenden/Sponsoring/Werbegelder (Abgrenzung von Duldungsleistungen, Aufmerksamkeiten und Werbung, Umsatzsteuer als Steuerrisiko)

Dr. Lutz Engelsing

Die persönliche Haftung von Organen der gGmbH – Wo liegen Ihre Risiken?

  • Haftungsrechtliche Organstruktur der gGmbH
    • Haftung gegenüber der Gesellschaft
    • Haftung gegenüber außenstehenden Dritten
  • Die Geschäftsführerhaftung
    • Haftungsstruktur
    • Haftung für unternehmerische Fehler
    • Sozialversicherungsbeiträge
    • Insolvenzverschleppung und Unternehmenskrise
    • Risikomanagementsysteme
    • Grundsätze der gemeinnützigen Corporate Governance
  • Die Haftung von Aufsichtsrats- und Beiratsmitgliedern Ehrenamtlichkeit und Haftungsbegrenzung im Ehrenamt?
  • Anforderungen an das Ehrenamt
  • Steuerhaftung
    • Das Haftungsmodell der Abgabenordnung
    • Gemeinnützigkeitsrechtliche Fallstricke der Haftung
    • Fehlerhafte Spendenbescheinigung
  • Möglichkeiten und Strategien zur Haftungsbeschränkung
  • Versicherbarkeit von Haftungsrisiken
  • Compliance-Systeme als haftungsbeschränkende Maßnahmen

Ralf Wickert

Ihre Referenten
Dr. Lutz Engelsing, Steuerberater und Partner, DHPG Dr. Harzem & Partner KG in Bonn
Ralf Wickert, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht und Arbeitsrecht, Gesellschafter, Dr. Dornbach & Partner in Koblenz