Die Solvenzbilanz

EUROFORUM SeminarBald wieder im Programm.

Bald wieder im Programm.

Programm

Dienstag, 21. April 2015

Getrennt buchbar!

8.45–9.00
Empfang und Ausgabe der Seminarunterlagen

9.00–10.30
Einführung in IFRS 4 – Ausgewählte Themengebiete

  • Aktueller Regelungsstand und Zeitschiene
  • IFRS 4 Grundlagen
  • Wechselwirkungen zwischen IFRS 4 und IFRS 9
  • Gesamtergebnisrechnung
  • Praxiserfahrungen und Herausforderungen der Umsetzung

Katja de la Viña, Partnerin, StB, WP, PwC PricewaterhouseCoopers

10.30–11.45
IFRS 4 Buchungsbeispiele

  • Allgemeine Beispiele mit Folgebewertung
  • Premium Allocation Approach vs. Building Block Approach
  • Überschussbeteiligtes Geschäft

Katja de la Viña

11.45–12.15
Pause mit Kaffee und Tee

12.15–13.30
Einführung in IFRS 9 - Ausgewählte Themengebiete (Teil 1)

  • Einführung
  • Praxiserfahrungen und Herausforderungen der Umsetzung
  • Classification

Joachim Krakuhn, Partner, PwC PricewaterhouseCoopers

13.30–14.30
Gemeinsames Mittagessen

14.30–16.00
Einführung in IFRS 9 - Ausgewählte Themengebiete (Teil 2)

  • Expected Credit Losses-Modell
    • Funktionsweise des Expected Credit Losses-Modells
    • Transferkriterium zwischen den Stufen
    • Sonderfälle (z.B. credit-impaired bei Zugang)
    • Übergangsvorschriften
  • Expected Loss-Ermittlung
  • Disclosures

Joachim Krakuhn

16.00–16.15
Pause mit Kaffee und Tee

16.15–17.45
Auswirkungen der neuen Vorschriften auf die IT-Architektur und Prozesslandschaft

  • Wesentlichen Anforderungen an die Systemarchitektur aus IFRS 4 / 9
  • Generelle Implikationen und Fragestellungen von IFRS 4 / 9 an die IT-Roadmap
  • Überblick über den SAP Insurance Analyzer als eine Standardsoftware für das Rechungswesen im Kontext IFRS 4 / 9

Sven Stark, Director, PwC PricewaterhouseCoopers

17.45
Ende des Seminars IFRS für Versicherungen

1. Seminartag - Mittwoch, 22. April 2015

9.00 – 9.30
Empfang und Ausgabe der Seminarunterlagen

9.30 – 10.30
Rechtliche Rahmenbedingungen für die Aufstellung der Solvabilitätsübersicht

  • Hintergründe, Ziele & Zusammenhang zu anderen Solvency II-Anforderungen
  • Kernaspekte für die Aufstellung einer Solvabilitätsübersicht
  • Überblick: Unterschiede zu HGB und IFRS
  • Auswirkungen der Marktwertbewertung

Julia Unkel, Partnerin, RA, WP, PwC PricewaterhouseCoopers

10.30 – 11.15
Ansatz und Bewertung der Kapitalanlagen (Teil 1)

  • Umfang und Struktur der Kapitalanlagen
  • Grundsatzfragen zu Ansatz und Bewertung

Julia Unkel

11.15 – 11.45
Pause mit Kaffee und Tee

11.45 – 13.00
Ansatz und Bewertung der Kapitalanlagen (Teil 2)

  • Einzelfragen der Bewertung von Kapitalanlagen inkl.
  • Unterschiede zur IFRS- und HGB-Bilanzierung
    • Verfahren zur Ermittlung von Zeitwerten bei illiquiden Kapitalanlagen
    • Bewertungsbesonderheiten bei Grundvermögen, Spezialfondsanteilen und Beteiligungen
  • Besonderheiten bei der Bewertung übriger Aktiva
    • Immaterielle Vermögensgegenstände
    • Latente Steuern
  • Besonderheiten bei der unterjährigen Bewertung – Best Effort-Ansätze

Julia Unkel

13.00 – 14.00
Gemeinsames Mittagessen

14.00 – 15.30
Kapitalanlagespezifische Berichterstattung unter Solvency II

  • Struktur und Umfang der Berichterstattung
    • QRTs, RSR, SFCR, FLAOR
    • Unterschiede während der Preparatory Phase zu 2016
  • Auswirkungen auf den Abschlussprozess der Versicherungen
    • Was ändert sich für den HGB-Bilanzierer?
    • Notwendigkeit von Quartalsabschlüssen oder Fast Close?
    • Unterschied in den Prozessen – Quartals- vs. Jahresberichterstattung

Julia Unkel

15.30 – 16.00
Pause mit Kaffee und Tee

Bilanzierung und Bewertung der Passivseite in der Solvenzbilanz

16.00 – 17.30
Bewertung und Ausweis der versicherungstechnischen Rückstellungen in der Solvenzbilanz

  • Grundsatzfragen der Bewertung und des Ausweises
  • Vertragsgrenzen und relevante Cashflows
  • Segmentierung in homogene Risikogruppen
  • Ermittlung der Risikomarge

Dr. Andreas Reuß, Partner, ifa Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaften

Bilanzierung übriger Passiva

  • Pensionsrückstellungen
  • Latente Steuern

Dr. Andreas Reuß

Unser Tipp für den Abend:

Im Anschluss an den ersten Seminartag lädt EUROFORUM herzlich zu einer Stadtführung mit anschließendem Brauhausimbiss ein.



2. Seminartag - Donnerstag, 23. April 2015

8.30 – 9.00
Empfang mit Kaffee und Tee

9.00 – 10.30
Bewertungsmethoden zur Ermittlung der versicherungstechnischen Rückstellungen in der Personenversicherung

  • Cashflow-Projektionsmodelle
  • Bewertung von Optionen & Garantien
  • Fallstricke bei der Verwendung von Standardmodellen
  • Einfluss der Zinskurve und Übergangsregelungen

Dr. Andreas Reuß

10.30 – 11.00
Pause mit Kaffee und Tee

11.00 – 11.45 PRAXISBERICHT
Projekterfahrungen bei der Umsetzung der Solvency II - Anforderungen

  • Herausforderungen
  • Stolpersteine
  • Erfolgsfaktoren

Detlef Eichel, CR-Modelle, Württembergische Versicherung AG

11.45 – 12.45
Bewertungsmethoden zur Ermittlung der versicherungstechnischen Rückstellungen in der Kompositversicherung

  • Teilkomponenten
  • Datengrundlage
  • Reservierungsverfahren
  • Berücksichtigung der Rückversicherung

Dr. Andreas Reuß

12.45 – 13.45
Gemeinsames Mittagessen

13.45 – 14.45
Bestimmung, Klassifizierung und Anrechenbarkeit der Eigenmittel

  • Basis-Eigenmittel und ergänzende Eigenmittel
  • Besonderheit Überschussfonds
  • Klassifizierungskriterien zur Einteilung in Tiers
  • Anrechenbarkeitsrestriktionen

Dr. Andreas Reuß

14.45 – 15.45
Grundlagen zur Solvenzbilanz auf Gruppenebene

  • Konsolidierungskreis und Berechnungsmethoden
  • Umgang mit gruppeninternen Transaktionen
  • Transferierbarkeit und Anrechenbarkeit von Eigenmitteln

Dr. Andreas Reuß

15.45 – 16.00
Pause mit Kaffee und Tee

Berichterstattung und Offenlegung gegenüber der Aufsicht

16.00 – 16.45
Herausforderung Säule 3 – Wesentliche Aspekte der Berichterstattung und Offenlegung

  • Säule 3 – Die am längsten unterschätzte Herausforderung von Solvency II
  • Die aufsichtsrechtlichen Berichtspflichten nach Solvency II
  • Die Solvenzbilanz als Element von Säule 1 und Säule 3
  • Wichtige Sonderthemen in der Solvenzbilanz

Andreas Penzel, Leiter Themenentwicklung, Steria Mummert ISS GmbH

16.45
Ausklang des Seminars Solvenzbilanz mit einem Umtrunk mit Imbiss in der Hotelbar.

Freitag, 24. April 2015

Getrennt buchbar!

8.30 – 9.00
Empfang und Ausgabe der Seminarunterlagen

9.00 – 10.00
Grundlagen und Einführung in die Standardformel

  • Value-at-Risk und Varianz-Kovarianz-Ansatz
  • Risikomodule und ihre Kalibrierung
  • Risikominderung zukünftige Überschussbeteiligung und latente Steuern
  • Faktoransatz für operationelle Risiken und Risiken aus immateriellen Vermögensgegenständen

Dr. Clemens Frey, Leiter Actuarial Services, Partner, PwC PricewaterhouseCoopers

10.00 – 11.00
Bewertung des Marktrisikos

  • Verknüpfung zu Kapitalanlage-Themen im Rahmen der Solvenzbilanz
  • Erforderliche Granularität, Look-through (Durchschau bei Fonds)
  • Kalibrierung von Stressfaktoren und Diversifikationseffekte

Stefan Schulze, Leiter der Hauptabteilung Controlling und Risikomanagement, Barmenia Versicherungsgruppe

11.00 – 11.30
Pause mit Kaffee und Tee

11.30 – 12.30
Bewertung des Ausfallrisikos

  • Erläuterung der Grundidee hinter den komplexen Formeln
  • Ermittlung von Loss-Given-Default und Risk Mitigation
  • Rückversicherung, Derivate und Forderungen an Vermittler

Stefan Schulze

12.30 – 13.30
Gemeinsames Mittagessen

13.30 – 14.30
Bewertung des versicherungstechnischen Risikos in der Lebens- und Krankenversicherung

  • Segmentierung bzgl. biometrischer Risiken, Kostenmodellierung im Stress-Szenario
  • Kalibrierung von Stressfaktoren und Diversifikationseffekte

Dr. Clemens Frey

14.30 – 15.00
Pause mit Kaffee und Tee

15.00 – 16.00
Bewertung des versicherungstechnischen Risikos in der Kompositversicherung

  • Kalibrierung von Stressfaktoren und Diversifikationseffekte
  • Möglichkeit der Verwendung unternehmensspezifischer Parameter
  • Herausforderungen bei der Bewertung des Katastrophenrisikos
  • Berücksichtigung von Rückversicherung

Dr. Clemens Frey

16.00 – 17.00 PRAXISBERICHT
Umsetzung der Standardformel (GDV-Modell) und Vergleich mit einem Internen Modell

  • Berücksichtigte Risiken und Kalibrierung
  • Kritische Würdigung

Dr. Marco Schnurr, Leiter Aktuarielles Controlling, Württembergische Lebensversicherung

17.00
Ende des Seminars Solvenzkapital-Bewertung