EEG 2.0: Chancen und Risiken der verpflichtenden

Direktvermarktung

EUROFORUM KonferenzDiese Veranstaltung hat bereits am 26. und 27. März 2014 in Berlin stattgefunden!

Programm

Dienstag, 25. März 2014

Ab 20.00 Uhr
Vorabend Check-in und Get-Together
Checken Sie bereits am Vorabend der Tagung ein und knüpfen Sie im Rahmen eines Get-Togethers erste Kontakte.



Erster Konferenztag: Mittwoch, 26. März 2014

8.30 – 9.00
Empfang mit Kaffee und Tee und Ausgabe der Tagungsunterlagen

Direktvermarktung im EEG 2.0 – Das ändert sich für Sie!

9.00 – 9.15
Begrüßung durch EUROFORUM und den Vorsitzenden
Dr. Ralf Wissen,
Geschäftsführer, r2b energy consulting GmbH, Köln

9.15 – 10.00
Verpflichtende Direktvermarktung als marktwirtschaftlicher Impuls im EEG ?!

  • Erfahrungen mit der Direktvermarktung
  • Erwartungen der Koalitionspartner
  • Die Rolle in der EE-Politik und der Energiewende
  • Neue Geschäftsfelder in Sicht?

MinDir Franzjosef Schafhausen, Unterabteilungsleiter Abteilung E I „Energiewende“, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), Berlin

10.00 – 10.30
Weiterentwicklung des Regelleistungsmarktes

  • Marktsicherheit schaffen – Berücksichtigung von Intraday-Preisen in Referenzwerten
  • Risiko minimieren – Steuerung durch die Netzbetreiber transparenter machen und Pflicht zur Ankündigung?
  • Anpassung von Präqualifikationsstandards an EE

Dr. Kathrin Thomaschki, Beisitzerin Beschlusskammer 6, Bundesnetzagentur, Bonn

10.30 – 11.00
Fragen und Diskussion

11.00 – 11.30
Pause mit Kaffee und Tee

11.30 – 12.30
Diskussionsrunde:
Verpflichtende Direktvermarktung mit gleitender Marktprämie: Mit welchen Marktauswirkungen ist zu rechnen?

Moderation: Dr. Ralf Wissen
Henrik Meyer, Abteilungsdirektor, Renewable Energy Project Finance Germany, Commerzbank AG, Hamburg
Dr. Ansgar Geiger, Teamleiter EEG/KWKG/HoBA/Umlagen, Transnet BW GmbH, Stuttgart
Oliver Hummel, Vorstand, NATURSTROM AG, Düsseldorf
Burkhard Steinhausen, Leiter Marktentwicklung Erneuerbare Energien, Trianel GmbH, Aachen
Daniel Hölder, Vorstand, Bundesverband Erneuerbare Energien e. V. (BEE), Berlin

12.30 – 13.00
Blick über den Tellerrand: Was können wir aus dem Ausland lernen?

  • Die Beispiele Großbritannien, Skandinavien und Rumänien
  • Übertragbarkeit und mögliche Lehren für Deutschland

Janosch Abegg, Head of Market Access and Integration Renewables, Statkraft Markets GmbH, Düsseldorf

13.00 – 13.15
Fragen und Diskussion

13.15 – 14.45
Gemeinsames Mittagessen

Wind, Biogas, PV – Was Direktvermarkter und Anlagenbetreiber zukünftig beachten müssen

14.45 – 15.15
Windanlagen in der Direktvermarktung: Wie entscheidend ist zukünftig der Standort?

  • Marktwert Wind als Einspeisereferenz: Vergleich von verschiedenen Windparks
  • Sind große Standorte = gute Standorte?
  • Wie gefährdet ist ein Standort, von Netzbetreibern gesteuert zu werden?
  • Wie entwickeln sich Preise im Intraday-Markt und welche Zusammenhänge bestehen?

Malte Neuendorff, Geschäftsführer, EWE Trading GmbH, Oldenburg

15.15 – 15.45
Verpflichtende und optionale Direktvermarktung für Biogasanlagen

  • Optionale Direktvermarktung
  • Bedarfsorientierte Einspeisung
  • Regelenergiebereitstellung auf Biogasanlagen
  • Neues EEG – Was ändert sich?

Jochen Schwill, Geschäftsführer, Next Kraftwerke GmbH, Köln

15.45 – 16.15
Direktvermarktung PV: Umgang mit Kleinanlagen

  • Dezentrale Erzeugungsstrukturen versus zentrale Marktstrukturen
  • Preis für Dezentralität: Höhere Gestehungs- und Verwaltungskosten
  • Prosumentenlösungen: Chance in der Kundenbindung?

Christian Fejér, Vertrieb und Handel, Originator, Pfalzwerke AG, Ludwigshafen

16.15 – 16.45
Fragen und Diskussion

16.45 – 17.00
Pause mit Kaffee und Tee

Worldcafé – Erleben Sie die Energie der Gruppe!

17.00 – 18.00
Im Worldcafé haben Sie Gelegenheit, sich intensiv auszutauschen. Die Lösungswege und Ergebnisse werden auf den Tischdecken schriftlich festgehalten. Jede Café-Runde endet nach 20 Minuten und Sie wechseln zum nächsten Café Tisch. Die Moderatoren stellen die Ergebnisse am nächsten Tag im Rahmen ihrer Vorträge vor. EUROFO RUM stellt Ihnen die ausführliche Dokumentation und die Ergebnisse im Nachhinein online zur Verfügung.

Thementisch 1
Einspeisemanagement

Moderation: Jens Vollprecht, Rechtsanwalt und Partner, BBH Becker Büttner Held, Berlin

Thementisch 2
Messbarkeit, Fernsteuerung und Leistungsregelung

Moderation: Dr. Ulrich Focken, Geschäftsführer, energy & meteo systems GmbH, Oldenburg

Thementisch 3
Effizientes Bilanzkreismanagement

Moderation: Dr. Thomas Heider, Product Manager Power & Services, DONG Energy Markets GmbH, Leipzig

Am Abend des ersten Veranstaltungstages sind Sie herzlich eingeladen, den Abend bei einem gemeinsamen Umtrunk ausklingen zu lassen.

Ihr Tagungshotel

Am Abend des ersten Veranstaltungstages lädt Sie das Hotel Concorde Berlin herzlich zu einem Umtrunk ein.

Donnerstag, 27. März 2014

9.00
Begrüßung durch den Vorsitzenden
Dr. Ralf Wissen

9.05 – 9.35
Die rechtlichen Folgen der Direktvermarktung

  • Welche Vorgaben zur An- und Abmeldung müssen beachtet werden?
  • Ausfall des Direktvermarkters: Was sind die Rechtsfolgen?
  • Einspeisemanagement – Ergebnisse des Worldcafés
  • Herkunftsnachweise: Was ändert sich für Anlagenund Netzbetreiber, Stromhandel und –vertrieb?
  • Was ist bei Direktvermarktungsverträgen zu beachten?

Jens Vollprecht

Messen, Steuern, Abrechnen – Neue Aufgaben für Anlagenbetreiber

9.35 – 10.05
Messbarkeit, Fernsteuerung und Leistungsregelung

  • Ergebnisse des Worldcafés
  • Prognosemethoden und -verfahren
  • Online-Datenschnittstellen
  • Technische Lösungen auch für kleine Anlagen

Dr. Ulrich Focken

10.05 – 10.30
Fragen und Diskussion

10.30 – 11.00
Pause mit Kaffee und Tee

11.00 – 11.30
Effizientes Bilanzkreismanagement – Voraussetzung für eine erfolgreiche EEG-Direktvermarktung

  • Abwicklungsplattform: Bilanzkreis - Herausforderungen bezüglich Einspeise-Prognosen und Bilanzausgleich
  • Ausgleichsenergie-Preismodell - Chance oder Risiko für den Direktvermarkter?
  • Bilanzkreis-Poolung und effektives Gegensteuern bei Bilanzabweichungen als Maßnahmen zur Risikominimierung.
  • Ergebnisse des Worldcafés

Dr. Thomas Heider

11.30 – 11.45
Fragen und Diskussion

11.45 – 12.15
Neue Erlösmodelle – Von der Marktprämie zur regionalen Direktvermarktung

  • Neues Geschäftsmodell regionale Direktvermarktung – Vorteile gegenüber der Marktprämie
  • Vom Hersteller zum Stromlieferanten – Welche neuen Pflichten entstehen?

Josef Werum, Geschäftsführer, in.power GmbH, Mainz

12.15 – 12.30
Impulsreferat:
Die Qual der Wahl?

So finden Sie den RICHTIGEN Direktvermarkter!
Thomas Walther, Vorstand, Energiekontor AG, Bremen

Jetzt sind Sie dran!

12.30 – 13.15
Stellen Sie Ihre Fragen – Direktvermarkter geben Auskunft!
Moderation: Dr. Ralf Wissen
Dr. Tim Meyer, Geschäftsführer, Grünstromwerk GmbH, Hamburg
Malte Neuendorff
Jochen Schwill
Josef Werum

13.15 – 14.45
Gemeinsames Mittagessen

Statt Marktprämienmodell: Zusätzliche Erlöse durch regionale Direktvermarktung für Projektentwickler, Investoren und Stadtwerke

14.45– 15.15
Lokale Vermarktung von PV-Strom an Gewerbe- und Industriekunden

  • Chancen für PV-Anlagenerrichter und Stromversorger durch neue Stromprodukte mit lokal produziertem Solaranteil
  • Auswirkungen von PV-Eigenverbrauch/vor-Ort-Verbrauch durch Dritte auf Stadtwerke und Versorger
  • Anforderungen aus EEG, EnWG und anderen Gesetzen und Verordnungen zur Abwicklung von lokalen Stromlieferungen

Dr. Tim Meyer

15.15 – 15.45
Vom Anlagenbetreiber zum Energieversorger: Neue Wege für Energiegenossenschaften

  • Direktverbrauch als Vertriebsvorteil in der Flächenakquise
  • Finanzierung von Projekten mit Direktverbrauch: Chancen und Risiken
  • Erfahrungen aus der Belieferung einer Mehrfamilienhaus-Siedlung mit Solarstrom
  • Energiegenossenschaften als regionale Energieversorger

Felix Schäfer, Vorstand, HEG Heidelberger Energiegenossenschaft eG, Heidelberg

15.45 – 16.15
Solarstromversorgung von Wohnanlagen: Neue Chancen für Projektentwickler und Investoren

  • PV-Investition zur Solarstromversorgung für Mieter im Vergleich zum klassischen Pachtmodell
  • Trennung von Investment und lokaler Stromvermarktung
  • Finanzierbarkeit und Herausforderungen des Businessmodells
  • Effizientes Anlagen- und Endkundenmanagement

Dr. Karl Zrost, Geschäftsführer, Engynious GmbH, Heidelberg

16.15 – 16.45
Fragen und Diskussion

16.45
Ende der Konferenz