Eigenerzeugung – Konzept für die Zukunft?!

Fachtagung für Energie und Industrie! EUROFORUM KonferenzDiese Veranstaltung hat bereits am 19. und 20. März 2014 in Köln stattgefunden!

Programm

Mittwoch, 19. März 2014

Aktuelle Rahmenbedingungen und ihre Auswirkungen auf die Eigenstromerzeugung

8.30–9.15
Empfang mit Kaffee und Tee

Business-Networking
Bringen Sie Ihre Visitenkarten mit und erfahren Sie von Anfang an, wer noch mit dabei ist und mit wem Sie sich vernetzen können.

9.15–9.30
Eröffnung der Konferenz durch EUROFORUM und den Vorsitzenden
Dr. Volker Stuke,
Geschäftsführer, Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V., Hannover

Im Blick der Aufmerksamkeit: Auf welche energiepolitischen Änderungen muss sich die Industrie einstellen?

9.30–10.00 Keynote
Wo geht die politische Reise nach der Wahl hin? Wie sieht der Rahmen für Eigenstromerzeugung zukünftig aus?

Termin ist im Bundeswirtschaftsministerium vorgemerkt

10.00–10.45
Kurzstatements mit Diskussionsrunde
Das Streben nach Eigenversorgung – was überwiegt: wirtschaftliche Notwendigkeit oder soziale Verantwortung?

Teilnehmer:
Dr. Diana Kolb, Bereichsleitung Unternehmensentwicklung, E.ON Deutschland, Essen
Dr. Annette Loske, Geschäftsführerin, VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft e. V., Essen Vertreter des Bundeswirtschaftsministeriums

10.45–11.00
Zeit für Fragen und Diskussion

11.00–11.30
Pause mit Kaffee und Tee

How to do it? Wie sieht der Weg zum erfolgreichen „Prosumer“ aus?

11.30–12.00
Die Eigenerzeugung nach der EE G-Novelle

  • Was ist vom Eigenstromprivileg übrig?
  • Wer genießt Bestandsschutz?
  • Was ist zukünftig zu beachten?
  • Welche Eigenerzeugungsmodelle bleiben sicher?

Dr. Kai Gent, Rechtsanwalt und Partner, Ritter Gent Collegen, Hannover

12.00–12.30
Eigenerzeugungsanlagen – passgenaue Lösungen für die Industrie

  • Überblick über Stromerzeugungstechnologien – KWK, PV, Wind
  • Verstromung vorhandener Abwärme – Wasser-Dampf-Kreislauf und O RC-Anlagen
  • Systemintegration in den industriellen Prozess – ein Praxisbeispiel
  • Kosten-Nutzen-Analyse – Checkliste Eigenerzeugung

Thomas Eisebraun, Executive Consultant, Energieeffizienz für Industrieanlagen ILF-IEE, ILF Beratende Ingenieure GmbH, München

12.30–13.00
Zeit für Fragen und Diskussion

13.00–14.15
Gemeinsames Mittagessen

14.15–14.45
Wirtschaftlichkeit von Eigenerzeugungsanlagen

  • Selbst machen oder machen lassen – welche Contracting-Variante ist die Richtige?
  • Investitionskosten vs. Kosteneinsparungen – wann amortisiert sich die Anlage?
  • Fallstricke bei der Berechnung der Wirtschaftlichkeit eines Versorgungskonzeptes
  • Ergebnis: Wann kann sich eine Eigenerzeugung lohnen?!

Maik Sinagowitz, Prokurist und Senior Manager Advisory F&R Energy, PricewaterhouseCoopers AG (PwC), Düsseldorf

14.45–15.15 Praxisbericht
Eigenstromerzeugung mit KWKK – Nutzung im Kälteverbund

  • Warum KWKK als Erzeugungsgrundlage?
  • KWKK mit Absorber im Verbund mit Eisspeicher und Kompressionskälte
  • Interne und externe Einflüsse mit Chancen und Risiken am konkreten Beispiel (Nutzerprofile, Änderungen von Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien, z. B. BDEW-RL)

Ralf Schmeißer, Director, Leiter Energieversorgung, Merck KGaA, Darmstadt

15.15–15.45
Contracting 2.0: auf dem Weg zum Demand-Side-Management

  • Eigenversorgung und Contracting: make or buy
  • Contracting als Mehrwert im Rahmen der Eigenerzeugung?
  • Smart Local Energy Management – was steckt dahinter?

Dr. Frank Höpner, Mitglied der Geschäftsleitung, Cofely Deutschland GmbH, Bochum

15.45–16.10
Zeit für Fragen und Diskussion

16.10–16.30
Pause mit Kaffe und Tee

16.30–17.00 Praxisbericht
Integriertes Energie- und Klimaprogramm – Strom aus dem eigenen Haus

  • Die Energiewirtschaft im Wandel und Reaktionen der Energieversorger
  • Attraktive Kundenangebote – Vattenfalls Leistungsspektrum
  • Das Haus-Strom-Prinzip
  • Kooperation der Wohnungswirtschaft mit der Energieversorgung

Hanno Balzer, Leiter Solutions, Vattenfall Europe Wärme AG, Berlin

17.00–17.30
Eigenstrom mit Erneuerbaren Energien – was ist wirtschaftlich möglich?

  • Photovoltaikanlagen auf dem Firmengelände – lohnt sich das für Industriebetriebe?
  • Welchen Wert hat dieser Strom?
  • Eigenerzeugung als Dienstleistung – welche Kundensegmente sind interessant?

Matthias Heldmann, Leiter Großkundenvertrieb, MVV Energie AG, Mannheim

17.30–18.00
Finanzierungsmöglichkeiten von dezentralen Anlagen zur Eigenstromerzeugung

  • Welche Finanzierungsquellen und Fördermöglichkeiten gibt es?
  • Eigenstromerzeugung vs. Stromeinspeisung: ändern sich die Rahmenbedingungen der Finanzierung?

Dr. Katrin Gehles, Leiterin Finanzierung und Geschäftsmodelle, EnergieAgentur.NRW, Wuppertal

18.00–18.15
Zusammenfassung des ersten Konferenztages durch den Vorsitzenden

Get together in einem Kölner Traditions-Brauhaus
Vertiefen Sie Ihre Gespräche und erweitern Sie Ihr Netzwerk: EUROFORUM lädt Sie herzlich ein, den ersten Konferenztag gemeinsam in einer urigen kölschen Brauerei bei einem frisch gezapften Kölsch oder einem Halven Hahn ausklingen zu lassen.

Umtrunk

Am Abend des ersten Veranstaltungstages lädt Sie das Lindner Hotel City Plaza herzlich zu einem Umtrunk ein.

Donnerstag, 20. März 2014

Eigenstromerzeugung – Vorteile für Energieversorger und Kunden

9.00–9.15
Begrüßung durch den Vorsitzenden
Dr. Volker Stuke

Das Stadtwerk als Dienstleister – wie viel ist hier zu holen?

9.15–9.50
Ausbau der Eigenerzeugung für Stadtwerke – welche Möglichkeiten bieten sich?

  • Wie kann ein erfolgreiches Geschäftsmodell aussehen?
  • Geht es um Gewinn, Versorgungssicherheit oder Kundenbindung?
  • Ist der Einsatz von Speichern ein unterschätzter Trend bei Stadtwerken?

Dr. Thomas Unnerstall, Mitglied des Vorstandes, N-ERGIE AG, Nürnberg

9.50–10.30 Praxisbericht
Das Stadtwerk als Anlagenbetreiber
Das „EnergieDach“ – von der Geschäftsmodellidee bis zur operativen Umsetzung

  • EDL-Produktentwicklung: Zeitaufwand, Kosten und Risiken minimieren - Partner finden und Netzwerke nutzen
  • Energiedienstleistungen als Ausweg aus Wettbewerbsund Margendruck? – Chancen und Risiken richtig bewerten
  • Erste Erfahrungen bei der konkreten Umsetzung – diese Fehler sollten Sie vermeiden
  • Die zunehmende Dezentralität als Herausforderung – kleinteilige Anlagenpools richtig managen

Michel Nicolai, Leiter dezentrale Erzeugung, Trianel GmbH, Aachen

10.30–10.50
Zeit für Fragen und Diskussion

10.50–11.20
Pause mit Kaffee und Tee

Wohin mit überschüssigem Eigenstrom?

11.20–11.50
Eigenverbrauch und Speichertechnologien – eine tragende Säule der Energiewende!

  • Der Markt für Energiespeicher nimmt Gestalt an – welche Technologien machen das Rennen?
  • Kriterien der Wirtschaftlichkeit von Speichern
  • Der Eigenverbrauch – ein Konzept mit Zukunft?

Dr. Andreas Gutsch, Koordinator Competence E, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Karlsruhe

11.50–12.20
Direktvermarktung – Vermarktung von überschüssigem Eigenstrom an der Börse

  • Welche Ertragschancen gibt es in der Direktvermarktung?
  • Auswirkungen der verpflichtenden Direktvermarktung auf Kleinanlagen
  • Suche nach dem „richtigen“ Direktvermarkter

Josef Werum, Geschäftsführer, in.power GmbH, Mainz

12.20–12.30
Zeit für Fragen und Diskussion

12.30–13.30
Gemeinsames Mittagessen

13.30–14.00
Chancen und Risiken des erhöhten Eigenverbrauchs aus Sicht eines Netzbetriebs

  • Eigenstromnutzung – Vorteile durch Speichersysteme
  • Demand Side Management, Lastenverschiebung – was hilft dem Netz?
  • Intelligente Netzbetriebsführung, Zugriff auf Kundenakkus, Eingriff in Kundenanlagen
  • Speicherprämie, Kapazitätstarife oder wer subventioniert wen?
  • Das Stromnetz als Back-up – was, wenn der produzierte Eigenstrom nicht zur Verfügung steht?

Jan Fuhrberg-Baumann, Geschäftsführer, Netz Leipzig GmbH, Leipzig

Energiemanagement als zusätzliches Instrument der Kosteneinsparung

14.00–14.30
ISO 50001 als Grundlage für einen gesamtenergetischen Ansatz zur Energieeffizienzerhöhung

  • Mit Energiemanagementsystem & Co. Prozesse und Kosten im Unternehmen optimieren
  • Gesamtenergetischer Ansatz liefert Synergieeffekte
  • Erfolgsfaktor Energieeffizienz – Investitionen, die sich lohnen!

Dr. Gerd Streubel, Business Line Manager Industrielle Energieeffizienz (IEE), TÜV SÜD Industrie Service GmbH, Dresden

14.30–15.00
Pause mit Kaffee und Tee

15.00–15.30
Mit dem Energiedaten-Managementsystem den Energieverbrauch reduzieren und im Wettbewerb bestehen

  • Eine Softwarelösung zur Unterstützung des Energiemanagements
  • Energieströme im Produktionsprozess verfolgen und optimieren
  • Wichtige Rückschlüsse für das Bedien- und Controllingpersonal

Dr. Jesper Mellenthin, Projektmanager Energieeffizienz Elektrik und Automation, SMS Siemag AG, Düsseldorf

15.30–16.00 Praxisbericht
Energie für Weidmüller – Energieeffizienz von der Beschaffung bis zur Prozessoptimierung

Harald Vogelsang, CFO, Weidmüller Energie GmbH & Co. KG, Detmold

16.00–16.15
Abschlussdiskussion und Zusammenfassung

16.15
Ende der Konferenz