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Einführung in die Energiewirtschaft

Das 1x1 der Energieversorgung – Basiswissen für Neu- und Quereinsteiger! EUROFORUM SeminarBald wieder im Programm.

Bald wieder im Programm.

Programm

9.00–9.25
Empfang bei Kaffee und Tee,
Ausgabe der Tagungsunterlagen

9.25–9.30
Begrüßung durch Euroforum

9.30–10.15
Basiswissen I: Primärenergieträger – Vorkommen, Eigenschaften, Nutzung

  • Nachfragestruktur und Angebotsbedingungen – Ressourcen, Reserven und Reichweiten
  • Besonderheiten der einzelnen Primärenergieträger – Öl, Gas und Kohle
  • Förderungs- und Verbrauchsstrukturen
  • Märkte, Preisentwicklung und Ursachen
  • Weiterverarbeitung und Wertschöpfung

Joachim Albersmann, Senior Manager, PWC PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt/Main

10.15–10.30 Fragen und Diskussion

10.30–11.00 Pause mit Kaffee und Tee

11.00–11.45
Basiswissen II: Elektrizität und Gas – Technisch-physikalische Grundlagen

  • Begriffe – Leistung, Arbeit, Voll-Last-Benutzungsstunden etc.
  • Physikalische Definition und Energieformen
  • Maßeinheiten und Umrechnungstabellen
  • Energieumwandlung und Energienutzung
  • Physik der Energieübertragung
  • Wechselspannung und die Funktionsweise eines Transformators

Joachim Albersmann

11.45–12.00 Fragen und Diskussion

12.00–13.00
Entwicklung des Kraftwerkparks in Deutschland und Europa

  • Energiemix in Deutschland
  • Merit Order – Grundlast-, Mittellast- und Spitzenlastkraftwerke
  • Entwicklung des Kraftwerkparks in Deutschland und Europa – Perspektiven bis 2020
  • CO2-Markt und die Relevanz für die Energiewirtschaft
  • Die Rolle der Erneuerbaren Energien – Wind, Sonne, Wasser, Biomasse und Geothermie im Fokus
  • Kraftwerkskalkulation – Kostenstruktur, Investitionsrechnung und Querverbundoptimierung

Prof. Dr. Michael Häder, Fachbereich Wirtschaft, Hochschule Bochum, Bochum (angefragt)

13.00–13.15 Fragen und Diskussion

13.15–14.30 Gemeinsames Mittagessen

14.30–15.15
Die Bedeutung der Erneuerbaren Energien in der Praxis

  • Das Erneuerbare Energien Gesetz: Ziel und Zweck
  • Bedeutung der direkten/indirekten Strom- und Energiesteuer
  • Wind, Photovoltaik, Wasser, Biomasse und Geothermie: Unterschiede und Gemeinsamkeiten
  • Relevanz der regenerativen Energie für EVU
  • Netzintegration regenerativer Energien: Einspeisung, Anschluss und Abnahme

Werner Urich, Geschäftsführer, En-Concept Energy Consultancy GmbH, Appenweier oder
Urs Rosenkranz, Geschäftsführer, En-Concept Energy Consultancy GmbH, Appenweier

15.15–15.30 Fragen und Diskussion

15.30–16.00 Pause mit Kaffee und Tee

16.00–17.00 Neu im Programm
Alles Smart?! – Herausforderungen und Lösungsansätze für das zukünftige Energiesystem

  • Stresstest für unser Energieversorgungssystem: Der Ausbau der erneuerbaren Energien hinterlässt seine Spuren
  • Die Integration Erneuerbarer: Analyse der Optionen
  • Das Fahrzeug als mobiler Stromspeicher: E-Mobility in der Praxis
  • Einsatz von virtuellen Kraftwerken und Lastmanagement
  • Smart Home: Wie vernetzt sieht die Zukunft aus?

Dr. Oliver Weinmann, Geschäftsführer, Vattenfall Europe Innovation GmbH, Hamburg

17.00 –17.15 Fragen und Diskussion

17.15 Ende des ersten Seminartages mit anschließendem Umtrunk

9.00–10.00
Grundlagen der netzgebundenen Energie – Der technische und kommerzielle Weg von Strom und Gas

  • Wie kommt der Strom in die Steckdose und das Gas in den Herd?
  • Markt-Player und kommerzielle Verantwortung im liberalisierten Strom- und Gasmarkt
  • Übertragung, Transport, Verteilung
  • Aufgaben des Übertragungsnetzbetreibers
  • Regel-, Ausgleichs- und Reserveenergie
  • Bilanzkreismanagement – Wie funktioniert der Bilanzausgleich?
  • Geschäftsvorfälle im deregulierten Energiemarkt

Volker Knack, Marketing Manager – Smart Grids, ABB AG, Mannheim

10.00–10.15 Fragen und Diskussion

10.15–10.45 Pause mit Kaffee und Tee

10.45–12.00
Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen und wichtigsten Gesetze

  • Europäische Grundlagen: Binnenmarktrichtlinien, Verordnungen
  • Das EnWG: Überblick, Zweck und wesentliche Regelungen
  • Relevante Verordnungen (VO) der Energiewirtschaft: NetzzugangsVO, NetzentgeltVO, AnreizregulierungsVO, GrundversorgungsVO, KraftwerksnetzanschlussVO, KonzessionsabgabenVO
  • „Grundversorgung“ und „Ersatzversorgung“: Bedeutung und Unterschiede
  • Konzessionsverträge und Konzessionsabgaben
  • Einzelfragen: Was sind „Objektnetze“? Was sind „alleingenutzte Anlagen“?
  • Von „buchhalterischem Unbundling“ bis „Ownership Unbundling“: Erscheinungsformen und typische Fälle in der Praxis

Prof. Dr. Gunther Kühne, LLM., Institut für deutsches und internationales Berg- und Energierecht (Direktor bis 2007), Technische Universität Clausthal und Honorarprofessor an der Universität Göttingen, Clausthal-Zellerfeld und Göttingen

12.00–12.15 Fragen und Diskussion

12.15–13.00
Steuerung der Energiewirtschaft durch Regulierungs- und Kartellrecht sowie § 315 BGB

  • Strukturelle Voraussetzungen durch Netzregulierung
  • Verfahrenspraxis – Instrumente der Regulierungs- und Kartellbehörden
  • Lieferantenwechselprozesse nach GPKE und GeLi-Gas
  • Liberalisierung des Zähl- und Messwesens – „Smart Metering“
  • Preismissbrauch: Aktuelle Kartellverfahren in der Energiewirtschaft
  • Preiskontrolle: Billigkeit von Strom- und Gaspreisen nach § 315 BGB

Dr. Boris Scholtka, Rechtsanwalt und Partner, Scholtka & Partner Rechtsanwälte, Berlin oder
Toralf Baumann, Rechtsanwalt und Partner, Scholtka & Partner Rechtsanwälte, Berlin

13.00–13.15 Fragen und Diskussion

13.15–14.30 Gemeinsames Mittagessen

14.30–15.15
Netznutzung Strom und Gas in der Praxis

  • Prinzipien der Netznutzung und des Netzzugangs
  • Netznutzungs- und Netzzugangsentgelte an praktischen Beispielen
  • Messen und Verrechnung
  • Konzessionsabgabe
  • KWK-Umlage

Jürgen Lamm, Geschäftsführer, En-Concept Energy Consultancy GmbH, Appenweier

15.15–15.30 Fragen und Diskussion

15.30–16.00 Pause mit Kaffee und Tee

16.00–16.45
Netzentgelte im regulierten Markt – Funktionsweise der Anreizregulierung

  • Übergang von einer Kostenregulierung zu einer Anreizregulierung
  • „Anreizregulierung“: Was bedeutet das?
  • Beeinflussbare und nicht beeinflussbare Kosten
  • Anpassung der Erlösobergrenzen
  • Positionierung der Branche

Michaela Schmidt-Schlaeger, Geschäftsführerin, Landesverband der Energie- und Wasserwirtschaft Hessen/Rheinland-Pfalz e.V. (LDEW), Frankfurt/Main

16.45–17.00 Fragen und Diskussion

17.00 Ende des zweiten Seminartages mit anschließendem Umtrunk

8.30–9.15
Energiehandel und -beschaffung; Energiepreise

  • Charakteristika Groß- und Einzelhandel mit Energie
  • OTC- und Börsenhandel
  • Preisentwicklungen im Großhandel, Einflüsse auf die Preise
  • Strukturierte Beschaffung, Portfoliomanagement
  • Bedeutung des Risikomanagements
  • Beispiele für Beschaffungsszenarien

Dr. Claudia Eßer-Scherbeck, Geschäftsführerin, SE Scherbeck Energy GmbH und FSE Portfolio Management GmbH, Hürth

9.15–9.30 Fragen und Diskussion

9.30–10.15
Trends und Besonderheiten im Gasmarkt

  • Gashandel – Was ist heute möglich?
  • Technische und kommerzielle Besonderheiten
  • Produkte, Gaspreise und Preismechanismen im Gashandel
  • Entwicklungstendenzen auf dem deutschen Markt

Dr. Ralf Klintz, Leiter Verkaufsdirektion I, WINGAS GmbH, Kassel

10.15–10.30 Fragen und Diskussion

10.30–11.00 Pause mit Kaffee und Tee

11.00–11.45
Marketing und Vertrieb in einem Mehrspartenunternehmen

  • Produkte und Dienstleistungen eines Mehrspartenunternehmens
  • Marktforschung als Grundlage für Marketingplanung und Vertriebssteuerung
  • Vertriebskanäle und Wettbewerb
  • Auswirkungen des Unbundlings auf Marketing und Vertrieb
  • Preisbildung und deren Einflussfaktoren
  • Vermarktung von Energie- und Trinkwasserprodukten

Marcel Malcher, Partner, Counsel, Prokurist, Becker Büttner Held Consulting AG, Berlin

11.45–12.00 Fragen und Diskussion

12.00–12.45
Energiemärkte im Wandel – Herausforderungen für einen industriellen Verbraucher

  • Kostenentwicklung für industrielle Strom- und Erdgasverbraucher
  • Energiepreise und Energiepreisbildung
  • Auswirkungen des geänderten Umfelds auf die industrielle Beschaffung
  • Industrielle Eigenerzeugung in KWK
  • Prioritäten für industrielle Verbraucher in der Zukunft

Dr. Christof Bauer, Leiter Chemical Energy Management, Evonik Degussa GmbH, Hanau

12.45–13.00 Fragen und Diskussion

13.00 Ausklang des Seminars bei einem gemeinsamen Imbiss