2. EUROFORUM-KONFERENZ

Energie und Wohnen

Quartierslösungen, Mieterstrommodelle, Digitalisierung - neue Geschäftsmodelle für Energie- und Wohnungswirtschaft EUROFORUM Konferenz18. und 19. September 2017, Berlin

Programm

Montag, 18. September 2017

8.30
Empfang mit Kaffee und Tee

9.00 – 9.15
Begrüßung durch EUROFORUM und den Vorsitzenden
Stefan Grützmacher,
Geschäftsführer, SGBB GmbH, Berlin

9.15 – 10.00 Keynote:
Die Zukunft des Wohnens: Wie gesellschaftliche Trends, zunehmende Digitalisierung und innovative Versorgungskonzepte die lokale Energiewende beeinflussen

Lars Thomsen, Chief Futurist, future matters® – Büro für Innovation und Zukunftsforschung, Zürich

Nachhaltige Stadtentwicklung im Fokus: Wie können kommunale Klimaschutz- und Energieeffizienzziele erreicht werden?

10.00 – 10.20
Die Großstadt-Perspektive: Nachhaltigkeit und Energieeffizienz als Treiber für die urbane Entwicklung
Dr. Stefan Franzke,
Sprecher der Geschäftsführung, Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH

10.20 – 10.40 Impuls:
Die Wohnungswirtschaft vor großen Herausforderungen: Integrierte Versorgungskonzepte und nachhaltige Quartiersentwicklung für attraktiven, bezahlbaren Wohnraum

Frank Junker, Vorsitzender der Geschäftsführung, ABG FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mbH

10.40 – 11.20 Diskussion:
Die Zusammenarbeit intensivieren: Welche Schnittstellen bestehen und welche Wünsche werden an eine Kooperation gestellt?

  • Vom Kunden zum Wettbewerber? Zukunftsszenarien zwischen Energie- und Wohnungswirtschaft
  • Welche Vorteile sollen durch eine Kooperation erzielt werden?
  • Arbeitsabläufe harmonisieren
  • Erhöhung der Wohn- und Lebensqualität – Wo ist die Schnittstelle zur Energiewirtschaft?
  • Gemeinsame Versorgungsideen und Geschäftsmodelle
  • Die verschiedenen Rollen definieren
  • Wo sind die Grenzen der Kooperation erreicht?

Frank Junker
Dr. Johannes Kleinsorg,
Sprecher der Geschäftsführung, Stadtwerke Leipzig GmbH
Karsten Mitzinger, Geschäftsführer, Gewobag ED Energie- und Dienstleistungsgesellschaft mbH, Berlin
Vera Steiner, Geschäftsführerin, Stadtwerke Wolfenbüttel GmbH

11.20 – 11.50
Pause mit Kaffee und Tee

Erfolgreiche Kooperationsmodelle zwischen Energie- und Wohnungswirtschaft

11.50 – 12.10
Voraussetzungen für eine Kooperation zwischen Energie- und Wohnungswirtschaft – Steuerrechtliche Stellschrauben

  • Steuerliche Rahmenbedingungen für Wohnungsund Energiewirtschaft
  • Kooperation als Weg zum „Win-Win-Win“ (Vermieter, Mieter, EVU)
  • Wie sehen steueroptimierte Kooperationsmodelle aus?

Solveig Wickinger, Steuerberaterin und Partnerin, Trinavis GmbH & Co. KG, Berlin

12.10 – 12.30
Die Gründung einer gemeinsamen Gesellschaft: Erfahrungen nach einem Jahr der Geschäftstätigkeit

  • Gründe und Vorteile einer gemeinsamen Gesellschaft
  • Herausforderungen und Fallstricke bei der operationellen Umsetzung
  • Die nächsten Phasen: Welches sind die kommenden Themen?

Norbert Neuhaus, Geschäftsführer, EnergieServicePlus GmbH, Düsseldorf

12.30 – 12.50
Partnerschaftliches Miteinander im Neubau: Gemeinsame Entwicklung von Versorgungskonzepten

  • Smarte Bündelung von Vor-Ort-Erzeugung aus Erneuerbaren Energien mit konventioneller Technik
  • Die Digitalisierung im Quartier: Welche Ansätze gibt es?
  • Die Wohnungswirtschaft als strategisches Geschäftsfeld

Peter Neuhaus, Hauptabteilungsleiter operativer Vertrieb, RheinEnergie AG, Köln

12.50 – 13.00
Fragen und Diskussion

13.00 – 14.15
Gemeinsames Mittagessen

Wärmeversorgung der Zukunft: Wie heizt man in 10 – 20 – 30 Jahren?

14.15 – 14.35
Energieinitiative in Halle: Gemeinsam die Wärmewende stemmen

  • 21 Partner und 1 Ziel – Herangehensweise, Erwartungen, Nutzen
  • Wärmewende mit Fernwärme: Vorteile für die Wohnungswirtschaft
  • Beteiligungsmodelle, Transparenz, Kommunikation

Olaf Schneider, Geschäftsführer, EVH GmbH, Halle

14.35 – 14.55 Impuls:
Veränderungen der Wärmeversorgung insbesondere im Wohnungs-Bestand
Frank Mattat,
Sprecher der Geschäftsführung, GASAG Solution Plus GmbH, Berlin

14.55 – 15.30 Diskussion:
Die Wärmewende im Quartier: Beginnt jetzt die „Energiewende“ im Heizungskeller? Wie können Energie- und Wohnungswirtschaft die Wärmewende gemeinsam stemmen?

  • Wärmewendeinitiativen: Sind kommunale Ansätze und Sanierungsfahrpläne der richtige Weg?
  • Bezahlbarer Wohnraum in den Fokus setzen: Wie kann die „zweite Miete“ Nebenkosten gesenkt werden?
  • Altbau versus Neubau, Innerstädtisch versus Randbebauung: Welche Lösung ist wo machbar?
  • Welche Zukunft hat die Gasheizung?

Dr. Klaus-Michael Dengler, Sprecher der Geschäftsführung, GEWOFAG Holding GmbH, München
Frank Mattat, Sprecher der Geschäftsführung, GASAG Solution Plus GmbH, Berlin
Olaf Schneider, Geschäftsführer, EVH GmbH, Halle

15.30 – 16.00
Pause mit Kaffee und Tee

Alles Smart! Digitalisierung als Treiber für neue Geschäftsmodelle rund um Wohngebäude

16.00 – 16.20
Smart Metering – die Basis für neue Geschäftsmodelle

  • Was verändert das Messstellenbetriebsgesetz?
  • Welche Vorteile bietet ein Smart Meter?
  • Chancen für neue Geschäftsmodelle: Welche smarten Services können (gemeinsam) angeboten werden?

Joachim Lang, Leiter Vertrieb, Discovergy GmbH, Heidelberg

16.40 – 17.00
Fragen und Diskussion

17.00 – 17.15
Zusammenfassung durch den Vorsitzenden

17.30
Abfahrt zur Besichtigung mit anschließender Abendveranstaltung

Das Highlight am Abend

Erfolgreiche Quartiersentwicklung live
Am Abend des ersten Konferenztages ist die Besichtigung des EUREF-Campus vorgesehen – lassen Sie sich von diesem gelungenen Projekt inspirieren, das die Energiewende praktisch umsetzt! Tauschen Sie sich anschließend in geselligem Kreis mit den Referenten und Teilnehmern der Konferenz aus.

 

Dienstag, 19. September 2017

9.00
Begrüßung durch den Vorsitzenden
Stefan Grützmacher,
Geschäftsführer, SGBB GmbH, Berlin

Erfolgreiche Quartiersentwicklung und smartes Wohnen in Deutschland, Österreich und Japan

9.10 – 9.30
Der Weg zur Smart City – Das Neubau-Beispiel Wien-Aspern

  • Gebäude, Stromnetz und Energiemarkt wachsen zusammen: das größte Stadtentwicklungsprojekt Europas
  • Die Stadt als Labor: Erprobung von Energieeinspartechnologien
  • Gebäude-Energiemanagement-Systeme testen

Mag. Robert Grüneis, Geschäftsführer, Aspern Smart City Research GmbH & Co. KG, Wien

9.30 – 9.50
Von der Unterhaltungselektronik ins Quartier: Energielösungen in Japan, Übertragbarkeit nach Europa
Christian Sokcevic,
Managing Director DACH, Panasonic Deutschland a Division of Panasonic Marketing Europe GmbH, Hamburg

9.50 – 10.10
Die smarte Wohnung

  • Messen, Steuern, Regeln: Was kommt auf uns zu?
  • Erfahrungen mit AAL
  • Wohnung als Gesundheitsstandort: Brauchen wir Telemedizin?

Dr. Axel Viehweger, Vorstand, VSWG Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e.V., Dresden

10.10 – 10.45
Fragen und Diskussion

10.45 – 11.15
Pause mit Kaffee und Tee

Mieterstrommodelle als aktueller Trend – Wie sieht das Geschäftsmodell aus?

11.15 – 12.00 Dialog:
Setzt das neue Mieterstromgesetz die richtigen Anreize für den weiteren Ausbau dieses Geschäftsmodells?
Dr. Jörg Lippert,
Leiter Technik, BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e. V.
im Gespräch
mit einem Vertreter der Energiewirtschaft

12.00 – 12.20
Herausforderung Messen und Abrechnen: Mieterstrommodelle optimal abbilden

  • Marktkonforme Umsetzung: Was dafür nötig ist
  • Messstrukturen und Messkonzepte
  • Kommunikationsformen zwischen Netzbetreiber und Lieferant
  • Messkosten, Zählerarten
  • Abbildung in der IT

Bodo Ruppach, Geschäftsführer, msu solutions GmbH, Halle/Saale

12.20 – 12.40
Die Umsetzung von Mieterstrommodellen: Erfolgreiche Beispiele aus der Praxis

  •  Die Abgrenzung zu Eigenstrommodellen
  • Vorteile für die Wohnungswirtschaft
  • Administrative, organisatorische und rechtliche Hemmnisse bei der Implementierung von Mieterstrommodellen
  • Worauf es in der Praxis ankommt
  • Messkonzept und Dateninfrastruktur

Florian Henle, Geschäftsführer, Polarstern GmbH, München

12.40-13.00
Mieterstrommodelle – worauf es bei der Finanzierung ankommt

  • Mieterstromgesetz – Auswirkungen auf die Finanzierung
  • unterschiedliche Finanzierungsformen – Projekt- vs. Bonitätsfinanzierung, Bürgersparen +  Förderprogramme
  • Praxisbeispiel Bonitätsfinanzierung mit Bürgersparen

Thomas Jebsen, Mitglied des Vorstandes, Deutsche Kreditbank AG, Berlin

13.00 – 13.30
Fragen und Diskussion

13.30 – 14.30
Gemeinsames Mittagessen

Geschäftsmodelle im Quartier – Meilensteine für den Erfolg

14.30 – 14.50
Gewerbliche Wärmelieferung als Element der Quartiersoptimierung
Dr. Ulrik Schlenz,
Vorstand, Wankendorfer Baugenossenschaft für Schleswig-Holstein eG, Kiel

14.50-15.10
Energieversorgung von Quartieren – Mit neuen Geschäftsmodellen und den passenden Nutzenversprechen ein profitables Geschäftsfeld

  • Produkte in Anlehnung an die Wertschöpfungskette des Kunden entwickeln
  • Den Kunden einbeziehen – Beispiele
  • Potenziale in Engineering und Maintenance

Michael Stolze, Senior Consultant, Kreutz & Partner GmbH, Köln

15.10 – 15.45
Fragen und Diskussion

15.45 – 16.00
Zusammenfassung durch den Vorsitzenden

16.00
Ende der Konferenz