Energie und Wohnen

Quartiere, Effizienz und Wärme – neue Geschäftsmodelle für Energie- und Wohnungswirtschaft EUROFORUM KonferenzDiese Veranstaltung hat bereits am 5. und 6. September 2016 in Köln stattgefunden!

Programm

9.30-10.00
Empfang mit Kaffee und Tee

10.00-10.15
Begrüßung durch EUROFORUM und den Vorsitzenden
Dr. Håvard Nymoen,
Geschäftsführer, nymoen strategieberatung gmbh, Berlin

Trends, Zahlen und Fakten: Wie leben wir in Zukunft?
Und wie verändert sich unser Energie-System?

10.15-11.00 Keynote:
Den Blick in die Zukunft wagen: Wie werden wir wohnen?

Prof. Dipl.-Ing. Timo Leukefeld, Energiebotschafter der Bundesregierung

11.00-11.30
Pause mit Kaffee und Tee

11.30-11.50
Der Wohnungsmarkt 2030, 2040 und 2050 – und die neuen Anforderungen an die Energieversorgung

  • Welcher Bedarf an neuem Wohnraum besteht?
  • Energetische Sanierung und Optimierung – Einbindung Erneuerbarer Energien bei Strom- und Wärmeversorgung, EnEV-Anforderungen, energetische Gesamtlösungen
  • Das Miteinander von Energie- und Wohnungswirtschaft: Die Erwartungen der Wohnungswirtschaft

Thies Grothe, Abteilungsleiter Grundsatzfragen der Immobilienpolitik, ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V., Berlin

11.50-12.10
Sektorkopplung vorantreiben! Wieso die Energiewende jetzt zur Wärmewende wird

  • Prognostizierter Bedarf Wärme/Kälte bis 2050
  • Energieeffizienz als Schlüssel zur Erreichung der Klimaziele
  • Mit Partnern aus der Wohnungswirtschaft agieren

Jannes Kreis, Stabsstelle Geschäftsfeldsteuerung Geschäftsbereich Erzeugung (N600), ENTEGA AG, Darmstadt

Der rechtliche Rahmen für die Umsetzung von Effizienzmaßnahmen und Quartiersprojekten

12.10-12.30
Die Zusammenlegung von EnEV und EEWärmeG – Erwartungen und Meilensteine

  • Wie wird der Niedrigstenergiehausstandard definiert?
  • Welche Vereinfachungen wird es geben?
  • Wird der Vollzug verbessert?

MinR Peter Rathert, Referatsleiter B I 3, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Berlin

Energie- und Wohnungswirtschaft rücken zusammen – Wie erzielt man gemeinsam die besten Ergebnisse?

12.30-13.30 Diskussion:
Optimaler Kundenzugang, Ausbau der Marktposition, nachhaltige Quartierskonzepte: Warum die Kooperation zwischen Kommune, Wohnungs- und Energiewirtschaft entscheidend ist

  • Welche Erwartungen hat die Wohnungswirtschaft und welchen Beitrag kann die Energiewirtschaft leisten?
  • Was ist Kerngeschäft, wo macht eine Partnerschaft Sinn?
  • Welchen Mehrwert bietet eine Kooperation? Welche Modelle sind denkbar und haben sich ggfs. auch schon bewährt?

Jannes Kreis
Thies Grothe
Isabella Oppenberg, Geschäftsführerin, EnergieServicePlus GmbH, Düsseldorf
Peter Rathert
Lukas Siebenkotten, Bundesdirektor, Deutscher Mieterbund e.V., Berlin

13.30-14.45
Gemeinsames Mittagessen

Geschäftsmodelle rund um Quartierslösungen gemeinsam entwickeln!

14.45-15.05 Praxisbeispiel:
Umfassende Quartiersentwicklung aus Sicht der Wohnungswirtschaft: Investitionen in die energetische Sanierung und bei der Neukonzeption von Wohnanlagen
Klaus Freiberg,
COO, Vonovia SE, Bochum

15.05-15.25 Praxisbeispiel:
Nachhaltige Stadtentwicklung: Blue City – Integrated Urban Solutions
Mustafa Kösebay, Mitglied der Geschäftsleitung, Drees & Sommer, Stuttgart

15.25-15.45 Praxisbeispiel:
Die Verbindung von Strom und Wärme als nachhaltiges Versorgungsmodell

  • Warum ist die Verbindung von Strom und Wärme im Wohnungsbau sinnvoll?
  • Erschließung und Nutzung von Flexibilitäten in der Nah- und Fernwärme
  • Verbindungspunkte zur Wohnungswirtschaft – Schritte zur Unabhängigkeit im Quartier

Matthias Kunath, Geschäftsführer, Envia THERM GmbH, Halle

15.45-16.05
Geschäftsmodelle von Energie- und Wohnungswirtschaft gemeinsam entwickeln

  • BHKW-/PV-Mieterstrom ggf. in Kombination mit Wärmepumpen und Lüftung, EnergiePlus-Gebäude
  • Carsharing/E-Carsharing
  • Netzwerk von Energie- und Wohnungswirtschaft
  • Contracting gem. § 556c BGB
  • Zusammenarbeit bei Innovationsprojekten

Bernd Utesch, Geschäftsführer, ABGnova GmbH, Frankfurt/Main

16.05-16.30
Fragen und Diskussion

16.30-17.00
Kaffeepause

17.00-17.20
Contracting als Geschäftsmodell: Welche (energetischen) Ziele sollen erreicht werden?
Jochen Schmitt, Abteilungsleiter Portfolios, GETEC Wärme & Effizienz AG, Magdeburg

17.20-18.20
Energiedienstleistungen in Kooperation zwischen Energie- und Wohnungswirtschaft – Steuerliche Stellschrauben und Praxisbeispiel

  • Ausgangslage für Wohnungs- und Energiewirtschaft
  • Kooperation als Weg zum "Win-Win-Win" (Vermieter, Mieter, EVU)
  • Steuerliche Rahmenbedingungen
  • Steueroptimierte Kooperationsmodelle, Fallstricke
  • Ausgestaltung und "Ausbaustufen" der Kooperation – ein Beispiel aus der Praxis

Solveig Wickinger, Steuerberaterin und Partnerin, Trinavis GmbH & Co. KG, Berlin
Stefan Grützmacher, Berater, SGBB GmbH, Berlin

18.20-18.30
Fragen und Diskussion
Zusammenfassung durch den Vorsitzenden

18.30
Ende des ersten Konferenztages

Gemeinsame Abendveranstaltung
Am Abend des ersten Konferenztages laden wir Sie herzlich ein. Hier bietet sich Ihnen die Möglichkeit zu vertiefenden Gesprächen mit Referenten und Teilnehmer in angenehmer Atmosphäre.

9.00-9.05
Begrüßung durch den Vorsitzenden
Dr. Håvard Nymoen

Eigenstromversorgung von Gebäuden und Quartieren – So profitieren Wohnungsunternehmen, Stadtwerke und Mieter

9.05-9.25 Ausgezeichnet!
Das Projekt "Strombank": Quartierspeicher für intelligente und dezentrale Energieversorgung

  • Modernes Batteriesystem und spezielles Mess-Equipment bei den Kunden
  • Vermarktung innerhalb des Quartiers

Dr. Robert Thomann, Innovationsmanager, MVV Energie AG, Mannheim
Gewinner des Stadtwerke Award 2016

9.25-9.45
Geschäftsmodell Mieterstrom: So rechnet es sich!

  • Strom aus der PV-Anlage oder dem BHKW: Eigenerzeugung für den Mieter nutzbar machen
  • Marktkonforme Umsetzung: Was dafür nötig ist
  • Herausforderung Messen und Abrechnen
  • Nutzen für Wohnungsunternehmen, Mieter und Stadtwerk

Andreas Irmer, Geschäftsführer, Berliner Stadtwerke GmbH
Bodo Ruppach, Geschäftsführer, msu solutions GmbH, Halle/Saale

9.45-10.05
Vom Quartier bis zum Objekt – dezentrale Versorgungslösungen 4.0

  • Chancen dezentraler Strom- und Wärmeversorgung für die Wohnungswirtschaft
  • Integrative dezentrale Versorgungslösungen über KWK
  • Effizienzsicherung und -optimierung durch Digitalisierung und professionelle Betriebsführung: Mehrwertschaffung für Eigentümer, Mieter, Betreiber

Dr. Henning Lustermann M.A., Vorstand, URBANA Energietechnik AG & Co. KG, Hamburg

10.05-10.20
Fragen und Diskussion

10.20-10.50
Pause mit Kaffee und Tee

Den Umbau der Wärmeversorgung beschleunigen! Wo sind die Hebel?

10.50-11.10 Ausgezeichnet!
Solare Nahwärme: Innovative Lösung für die Wärmewende

  • Solare Nahwärmeanlagen in Kombination mit Erdsonden-Wärmespeicher
  • Fördermöglichkeiten

Jürgen Breit, Geschäftsführer, Stadtwerke Crailsheim GmbH
Gewinner des Stadtwerke Award 2015

11.10-11.30
Mit Fernwärme heizen! Ökologische Nah- und Fernwärme als Quartierslösung

  • Wo kommt die Wärme her: KWK mit Erneuerbare Energien, Abwärme der Industrie
  • Netzausbau, Finanzierung und Wirtschaftlichkeit

Udo Wichert, Sprecher der Geschäftsführung, STEAG Fernwärme GmbH, Essen

11.30-12.15 Diskussion:
Wie verändert sich der Wärmemarkt? Wie heizt man künftig?

  • Der "richtige" Brennstoff: Gas – Öl – Strom – Erneuerbare – Fern-/Nahwärme im Wettbewerb?
  • Preisentwicklung und Wärmegestehungskosten: Welche Auswirkungen haben sie für eine Wärmewende?
  • Dilemma saubere Wärme versus bezahlbare Miete: Wie kann man es lösen?
  • Modernisierungsstau im Heizungskeller – welche Lösungen werden gemeinsam entwickelt?

Oliver Hill, Generalbevollmächtigter Handel, VNG – Verbundnetz Gas AG, Leipzig
Kersten Kerl, Geschäftsführer, Stadtwerke Langenfeld GmbH
Alexander Rychter, Verbandsdirektor, VdW Rheinland Westfalen, Düsseldorf
Udo Wichert

12.15-13.30
Gemeinsames Mittagessen

Die Kommune als Treiber: Klimaschutzpläne als Basis für die Modernisierung von Stadtquartieren

13.30-13.50 Keynote:
Klimaschutz- und Energiekonzepte in Einklang bringen: Mehrwerte durch Quartiersentwicklung schaffen
Andreas Mucke,
Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal

13.50-14.10 Live-Demonstation
Integrierte Quartiers-Energiekonzepte auf Basis von 3D-Stadtmodellen/detaillierten Geo-Informationsdaten
Dr. Dirk Pietruschka,
Geschäftsführer des Instituts für Angewandte Forschung, Hochschule für Technik Stuttgart

Der Bedarf an Kälte wächst: Wie wird man ihm gerecht?

14.10-14.30 Praxisbeispiel:
Zunehmende Nachfrage nach Klimatisierung: Optimierung eines lokalen Kältenetzes

  • Quartierskälte: Wann lohnt sich ein Kältenetz?
  • Anlagenoptimierung im laufenden Betrieb
  • Technische Parameter, Wirtschaftlichkeitsfaktoren, Learnings und Erfahrungswerte

Gerhard Plambeck, Leiter Betrieb Produktion, Vattenfall Europe Wärme AG, Berlin

14.30-14.45
Fragen und Diskussion

14.45-15.00
Zusammenfassung durch den Vorsitzenden

15.00
Ende der Konferenz