Geschäftsmodelle für Messstellenbetrieb und Messdienstleistung

EUROFORUM KonferenzDiese Veranstaltung hat bereits am 28. und 29. Februar 2012 in Köln stattgefunden!

Programm

Erster Tag, Dienstag 28.02.2012

9.00 – 9.30
Empfang mit Kaffee und Tee,
Ausgabe der Tagungsunterlagen

9.30 – 9.45
Eröffnung der Konferenz durch Euroforum und den Vorsitzenden
Robert Neumann,
Geschäftsbereichsleiter EVU, mgm consulting partners GmbH, Hamburg

Der Mess- und Zählermarkt formiert sich neu!
Rechtliche, technische und wirtschaftliche Treiber

9.45 – 10.15 EnWG aktuell
EnWG 2012: Konsequenzen für die Marktausrichtung im Mess- und Zählwesen

  • Marktrollen Netzbetreiber (NB), Messstellenbetreiber (MSB) und Messdienstleister (MDL)
  • Rolle und Einfluss von Anschlussnutzer und Anschlussnehmer
  • Verschärftes Unbundling: Handlungsdruck für die Netzbetreiber
  • Neue Anforderungen aus dem EnWG
    • Anforderungen an Messsysteme
    • Informationspflichten und Datenschutz
    • Übergangsvorschriften
    • Besonderheiten für den Zähler-Roll out (> 6000 kWh): Einbauverpflichtung und Übergangsregelung
  • Berücksichtigungsfähigkeit der Kosten bei der Netzentgeltkalkulation
  • MessZV: Aktueller Stand der Novellierung

Dr. Florian-Alexander Wesche, Rechtsanwalt, White & Case LLP, Düsseldorf

10.15 – 10.45
Aktuelle Standards für die diskriminierungsfreie Zusammenarbeit

  • Neue Mindestanforderungen: Metering Code 2011
  • WiM Festlegung zur Standardisierung von Verträgen und Geschäftsprozessen im Messwesen
  • Umsetzung in den Marktrollen
  • Praxisbeispiel

Peter Zayer, Geschäftsführer, VOLTARIS GmbH, Merzig

10.45 – 11.15 Fragen und Diskussion
11.15 – 11.45 Pause mit Kaffee und Tee

11.45 – 12.15
Alles bleibt anders – Smart Metering bleibt eine Herausforderung für Energieversorger

  • Technische und prozessuale Auswirkungen des Schutzprofils auf Smart Metering-Lösungen und Geschäftsmodelle
  • Sind neue Geschäftsmodelle erforderlich?
  • Wie verändern sich die Prozesse und der Aufwand?
  • Vorteile von gemanagten Diensten gegenüber Systemintegration im Smart Metering

Helge Meyer, Leiter Business Development Smart Metering, Deutsche Telekom AG, Bonn

12.15 – 12.45 Fragen und Diskussion

12.45 – 14.15 Gemeinsames Mittagessen

Smart Meter als wichtiger Treiber neuer Geschäftsfelder im Mess- und Zählermarkt

14.15 – 14.45
Sind Smart Meter nur etwas für die Großen?

  • Skalierbarkeit einer Dienstleistung
  • Rechtliche Rahmenbedingengen
  • Smart Meter Roll out! Dienstleistungsangebote für kleinere Stadtwerke
  • Minimierung der Risiken:
  • Kosten bei IT und Personal sparen
  • Beispiele aus der Praxis

Sascha Schlosser, Leiter Marketing und Vertrieb, co.met GmbH, Saarbrücken

Die Marktrollen MSB und MDL – Roll out für den Wettbewerb!

14.45 – 15.15
Smart Metering Betrieb - Komplexität beherrschbar machen

  • Herausforderungen für den MSB/MDL ab 2013
  • Aufbau einer unterstützenden IT-Plattform
  • Erfahrungen aus der Rollout-Praxis

Martin Böhle, Leiter Vertrieb, umetriq Metering Services GmbH

15.15 – 15.45 Fragen und Diskussion
15.45 – 16.15 Pause mit Kaffee und Tee

16.15 – 16.45
Der Markt für Messstellenbetrieb und Messdienstleistung – Marktstruktur und Marktakteure?

  • Reguliert/nicht reguliert
  • Akteure und Potenziale
  • Wechselbereitschaft der Kunden
  • Anforderungen aus Sicht der Kunden
  • Beispiele für aktuelle Marktangebote und -trends

Ines Hanske, Projektleiterin, trend:research GmbH, Bremen

16.45 – 17.30 Podiumsdiskussion
EnWG 2012 – Startschuss für den freien Wettbewerb im Mess- und Zählwesen?

  • "Gefahr im Verzug?" – Dienstleister drängen in den Mess- und Zählermarkt
  • Rückt der MSB/MDL durch das neue EnWG wieder näher an den Netzbetreiber?
  • Smart Meter als Zugpferd für den Lieferantenwettbewerb
  • Was ist noch wirtschaftlich?
  • Die aktuelle Netzentgeltdiskussion
  • Wettbewerbsbehinderung durch Netzbetreiber integrierter Unternehmen?
  • Was kann/will der Netzbetreiber überhaupt noch leisten?
  • Der MSB als Dienstleister für den Vertrieb?
  • Zusatzleistungen und Gesamtpakete: Wer kann dem Kunden das meiste bieten?
  • Strategische Optionen für die richtige Marktpositionierung
    • Trennung oder Kopplung von Marktrollen
    • Geschäftsverlagerung auf Tochtergesellschaften oder externe Dienstleister
    • Interne Aufgabenverteilung

Robert Busch, Geschäftsführer, bne Bundesverband Neuer Energieanbieter e.V., Berlin
Thorsten Causemann, Geschäftsführer, ROCKETHOME GmbH, Köln
Ines Hanske, Projektleiterin, trend:research GmbH, Bremen
Helge Meyer, Leiter Business Development Smart Metering, Deutsche Telekom AG, Bonn
Stefan Ohmen, Geschäftsführer, STAWAG Netz GmbH, Aachen
Peter Zayer, Geschäftsführer, VOLTARIS GmbH, Merzig
Moderation: Robert Neumann

17.30 – 17.45 Abschließende Fragen
17.45 Ende des ersten Konferenztages

Get together
Am Abend des ersten Veranstaltungstages sind Sie herzlich von EUROFORUM und dem Hotel Mondial am Dom Cologne zu einem gemeinsamen Umtrunk eingeladen. Nutzen Sie die Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und sich mit Ihren Fachkollegen sowie den Referenten in angenehmer Atmosphäre auszutauschen.

 

Zweiter Tag, Mittwoch, 29.02.2012

9.00 – 9.05
Begrüßung durch den Vorsitzenden
Robert Neumann

Die richtige Strategie im Messwesen finden:
Organisation – Prozessintegration – IT-Landschaft

9.05 – 9.30
Organisationsmodelle im Überblick: Prozesse und IT im Griff haben!

  • Organisatorische und technische Anforderungen
  • Organisationsmodelle:
    • Netzbetreiber als passiver MSB/MDL
    • Shared Service-Organisation als MSB/MDL
    • Lieferant als MSB/MDL
    • Eigenständiger MSB/MDL
  • Wann lohnt sich was und für wen?
  • Vor- und Nachteile der einzelnen Modelle

Markus Strietzel, Senior Consultant, mgm consulting partners GmbH, Hamburg

9.30 – 10.00
Strategie, Prozesse, Systeme – unternehmerische ganzheitliche Konzepte

  • Gibt es ein Geschäftsmodell?
  • Was sind Einflussfaktoren für die eigene Strategie?
  • Vertrieb: Optimierung der Wettbewerbsposition durch technologisch innovative marktgerechte Produkte
  • Netz: Pflichtaufgabe kostengünstig und technologisch angemessen erfüllen
  • Strategie, wirtschaftlicher Umsetzungsfahrplan sowie prozessuale Abwicklung inklusive notwendiger Systeme im kommunalen Kooperationsmodell

Dr. Fritz Wengeler, Geschäftsführer, smartOPTIMO GmbH & Co. KG, Osnabrück

10.00 – 10.15 Fragen und Diskussion
10.15 – 10.45 Pause mit Kaffee und Tee

10.45 – 11.15
Konzentration auf das Wesentliche: MSB und MDL als Shared Service

  • Nach der Kundenakquise: Herausforderungen in der effizienten Abwicklung des Wechselprozesses und der Abrechnung
  • Prozessintegration und Nutzung von Synergien aus anderen regulierten Prozessen
  • Herausforderung bei Kombiprodukten (Energielieferung und MSB)
  • Datendrehscheibe Zählwertmanagement
  • Stolperstein elektronische Marktkommunikation:"lessons learnt" aus GPKE-Einführung?

Sebastian Welzel, Geschäftsführer, suportica GmbH, Ratingen

11.15 – 11.45
Datenschutz und Sicherheitsanforderungen an die IT-Landschaft des MSBs

  • § 21e EnBW: Anforderungen an die Messsysteme und Datenverarbeitung
  • Die neuen Schutzprofile: Einfluss auf die Mess- und Übertragungstechnologien
  • Anwendungsszenarien
  • IT-Sicherheitskonzepte

Dr. DI Martin Maloš, Smart Metering Product Manager, EATON GmbH, Wien – Österreich

11.45 – 12.00 Fragen und Diskussion
12.00 – 13.15 Gemeinsames Mittagessen

13.15 – 13.45
Netzstrategie zur Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen aus EEG und EnWG

  • Gesetzliche Rahmenbedingungen und strategische Prämissen
  • Digimeto – Messprodukte der DREWAG NETZ GmbH
  • Von Messeinrichtungen zu Messsystemen – Migrationsszenarien der DREWAG NETZ GmbH
  • Konzeptioneller Ausblick – nachhaltige Messkonzepte für die Energiewende

Holger Hänchen, Fachreferent e-Energy, Abteilung Netznutzungsmanagement, DREWAG Stadtwerke Dresden GmbH, Dresden

Marktanteile rechtzeitig sichern und das Unternehmensprofil schärfen: Geschäftsmodelle und Dienstleistungspotenziale im zukünftigen Messwesen

13.45 – 14.15
Der MSB als E-Roaming-Partner

  • E-Mobilität ist nicht gleich Haushaltsmessung!
  • Vertragliche Beziehungen und Datenströme
  • Datenschutzrelevant: Laden und Abrechnen

Dr. Armin Gaul, Leiter Asset Management, Prozesse und Werkzeuge, RWE Deutschland AG, Essen#

14.15 – 14.30 Fragen und Diskussion
14.30 – 15.00 Pause mit Kaffee und Tee

15.00 – 15.30
MSB-Kooperationen? Jetzt erst recht!

  • Warum Kooperationen mit dem EnWG 2011 noch sinnvoller geworden sind
  • Agieren statt Reagieren!
  • Das Produkt bestimmt die Technik und nicht umgekehrt

Dr. Ralfdieter Fueller, Geschäftsführer, Meter1 GmbH & Co. KG, Halle/Saale

15.30 – 16.00
Energieeffizienz als Geschäftsmodell?

  • Das eSESH-Projekt der EU in Karlsruhe
  • Das EU-Projekt eSESH-Saving Energy in Social Housing with ICT
  • Einsparpotenziale in der Wohnungswirtschaft
  • Kombination von Versorgungs- und Energiewirtschaft: Ein tragfähiges Geschäftsmodell?
  • Die Wohnungswirtschaft: Kein Konkurrent, sondern Partner!

Erwin Ruoff, Abteilungsleiter Energiemanagement, VOLKSWOHNUNG Bauträger- und Verwaltungs-GmbH, Karlsruhe

16.00 – 16.15 Abschließende Fragen und Diskussion

16.15 Ende der Konferenz