Marktkommunikation 2012

GPKE und GeLi:

Die neuen Geschäftsprozesse in der praktischen Umsetzung EUROFORUM KonferenzDiese Veranstaltung hat bereits am 23. und 24. Februar 2012 in stattgefunden!

Programm

Donnerstag, 23. Februar 2012

8.30–9.00
Empfang mit Kaffee und Tee
Ausgabe der Tagungsunterlagen

9.00–9.15
Begrüßung durch EURO FORUM und den Vorsitzenden
Sven Renelt,
Manager, PricewaterhouseCoopers AG APG, Düsseldorf

Neugestaltung des Lieferantenwechsels:
3. Binnenmarktpaket und EnWG 2011 als Auslöser

9.15–10.00
Die neuen Festlegungen der BNetzA:
Was sich bei GPKE und GeLi ab 1.4.2012 ändert

  • Erfahrungen mit den alten Festlegungen GPKE und GeLi
  • Neue Vorgaben für die Lieferantenwechsel – Für den Wettbewerb essentiell
  • Die Festlegungen vom Oktober 2011: Inhalte, Neuerungen und Fristen
  • Was passiert nach dem 1.4.2012? Drohen Pönalen bei nicht rechtzeitiger Umsetzung?

Jens Lück, Beisitzer 6. Beschlusskammer, Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen, Bonn

Fragen und Diskussion [10.00–10.30]
Pause mit Kaffee und Tee [10.30–11.00]

11.00–11.30
Die Weiterentwicklung des Lieferantenwechsels – Warum eine Anpassung erforderlich ist

  • Vorgaben aus dem 3. Binnenmarktpaket und die Umsetzung im EnWG 2011
  • Automatisierung und Kosteneffizienz bei den Prozessen erreichen
  • Das Zusammenspiel mit GABi, MaBiS und WiM
  • Mehr Wettbewerb und größtmögliche Automatisierung als Ziel – Geben die rechtlichen und regulatorischen Vorgaben jetzt das richtige Signal?

Heinrich Lang, Partner, ifed. Institut für Energiedienstleistungen GmbH, Lörrach

11.30–12.00
Praxisbeispiel Österreich: Wie der Lieferantenwechsel dort funktioniert

  • Die Umsetzung des 3. BMP in Österreich
  • Die Kommunikation zwischen Netzbetreiber und Lieferant
  • Prozessablauf und wie er funktioniert
  • Wechselquoten im Vergleich: Kann in Österreich von einem Mehr an Wettbewerb gesprochen werden?

MMag. Dr. Michael Wenzig, Fachabteilungsleiter Kundenservice
Geschäftskunden Strom, Energie Steiermark AG, Graz

Fragen und Diskussion [12.00–12.30]
Gemeinsames Mittagessen [12.30–14.00]

Die Prozesse unter die Lupe nehmen:
Damit der Lieferantenwechsel fehlerfrei klappt!

14.00–14.45
Die Prozesse im Detail – Wie es künftig richtig geht!

  • Die Marktrollen: Wer ist wofür verantwortlich?
  • Lieferantenwechsel adé: Die neuen Prozesse Lieferbeginn, Lieferende, Kündigung, …
  • Die Anmeldung beim Netzbetreiber als auslösendes Moment für Lieferantenwechsel
  • 10 Werktage für den Lieferantenwechsel
  • Fallstricke rechtzeitig erkennen

Michael Hartmann, Senior Consultant, PricewaterhouseCoopers AG APG, Düsseldorf

14.45–15.15
Fehlerquellen ausschalten! Worauf Sie achten müssen

  • Fehlerquelle Datenqualität und Prozessidentität: Was sind die Ursachen, wie stellt man sie ab?
  • Mandantentrennung und Identität bei Stammdaten von Vertrieb und Netz
  • Datensicherheit, Datenpflege, Datenkontrolle
  • Die richtige Zuordnung zu einem Standardlastprofil

Sven Renelt

Fragen und Diskussion [15.15–15.30]
Pause mit Kaffee und Tee [15.30–16.00]

Die Marktteilnehmer und wie sie die neuen Herausforderungen meistern

16.00–16.30
Der Lieferant und wie er auf EnWG, GPKE & GeLi reagiert

  • Der Lieferantenwechsel in drei Wochen: Was bedeutet das für den Lieferanten?
  • Die Fristen wahren, Rechnungen anpassen
  • Was bedeutet es für den Markt, wenn tägliche Wechsel erfolgen? Der überholende Lieferantenwechsel
  • Neue Produkte entwickeln! Ist eine Neupositionierung am Markt von Nöten?

Andreas Mucke, WSW Energie & Wasser AG, Wuppertal

16.30–17.30
Der Netzbetreiber als Datendrehscheibe

  • Die Implementierung von GPKE/GeLi in der Praxis
  • Was bedeutet der tägliche Wechsel für den Netzbetreiber?
  • Marktkonform Prozesse bearbeiten: So geht es!
  • Auswirkungen anderer regulierter Prozesse, z. B. Bilanzierung
  • Mehr-/Mindermengen: Steigendes Risiko!

Benjamin Peschka, Manager Netzwirtschaft, 24/7 Netze GmbH, Mannheim und
Johann Rösler, Leiter Netzbilanzierung, Stadtwerke Leipzig Netz GmbH, Leipzig

Fragen und Diskussion [17.30–18.00]
Ende des ersten Konferenztages [18.00]

Gemeinsamer Umtrunk

Am Abend des ersten Veranstaltungstages lädt Sie das Hilton Düsseldorf herzlich zu einem Umtrunk ein.

Freitag, 24. Februar 2012

9.00–9.15
Eröffnung des zweiten Konferenztages durch den Vorsitzenden
Dr. Jost Eder,
Rechtsanwalt, Becker Büttner Held Rechtsanwälte, Berlin

Spezialfälle Objektnetze und Shared Services –
Diese Feinheiten beachten!

9.15–9.45
Vom Objektnetz zum geschlossenen Verteilernetz: Neue Prozesse implementieren!

  • Das geschlossene Verteilernetz als Folge des EnWG 2011
  • Wann liegt es vor? Abgrenzung zur Kundenlage
  • Herausforderung Lieferantenwechselprozesse – Neuland für den "Objektnetzbetreiber"

Heiko Mevert, Geschäftsführer, GETEC net GmbH, Hannover

9.45–10.15
Lieferantenwechsel durch Shared Service-Abteilungen bearbeiten: Worauf ein besonderes Augenmerk gelegt werden muss

  • Das Rollenverständnis rechtzeitig definieren
  • Aufgaben(ver)teilung optimieren, das Personal schulen und sensibilisieren
  • Die Optimierung der Prozessbearbeitung: Handlungsempfehlungen

Heiko Mevert

Fragen und Diskussion [10.15–10.45]
Pause mit Kaffee und Tee [10.45–11.15]

Datenformate und Nachrichtentypen –
GPKE und GeLi in der IT umsetzen

11.15–11.45
Die Umsetzung in der IT – Lösungen für neue Probleme

  • Die Umsetzung in der IT: Anpassungen aus Hersteller-Sicht
  • Der F ahrplan zum 1.4.2012 – Alles rechtzeitig implementiert?
  • Die Nachrichtentypen im Detail
  • Ist XML die bessere Lösung?

Klemens Gutmann, Geschäftsführer, regiocom GmbH, Magdeburg

11.45–12.15
Lieferantenwechselprozesse bundesweit vornehmen: Der Datenaustausch in der Praxis

  • Bundesweiter Energievertrieb – Sind die Lieferantenwechsel komplizierter?
  • Unterschiede und Fallstricke bei GPKE und GeLi Gas
  • Lösungen bei E-wie-Einfach
  • Ausblick

Stefan Kenkmann, Leiter Liefermanagement, E-wie-Einfach GmbH, Köln

Die Auswirkungen des Lieferantenwechsels auf Verträge – Rechtssicher agieren!

12.15–12.45
Die vertragliche Umsetzung für den Lieferantenwechsel: Welche Anpassungen sind nötig?

  • Kündigung des Altvertrages: Form und Frist egal?
  • Schadensersatzansprüche bei Verzögerung des Lieferantenwechsels: Wer gegen wen?
  • Anpassungen der AGB in den Lieferverträgen
  • Lieferantenrahmenverträge rechtssicher gestalten
  • Das Steuervereinfachungsgesetz, EDI-Verträge und die Invoic-Abrechnung
  • Beschwerdemanagement und die Rolle der Schlichtungsstelle

Dr. Jost Eder

Fragen und Diskussion [12.45–13.15]
Zusammenfassung durch den Vorsitzenden [13.15–13.30]

Ende der Konferenz [13.30]