Hochschule 2011

Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft EUROFORUM ExzellenzforumDiese Veranstaltung hat bereits am 14. und 15. November 2011 in Köln stattgefunden!

Referenten

Dr. Anke Empting, Rechtsanwältin, PwC Legal
Vorsitzende des ersten Konferenztages
Dr. Anke Empting ist seit 2004 Rechtsanwältin, derzeit bei der PwC Legal AG Rechtsanwaltsgesellschaft im Team Vergaberecht / Beihilferecht / Hochschulen am Standort Düsseldorf. Zuvor war sie zunächst vier Jahre in einer mittelständischen Kanzlei im Ruhrgebiet in den Bereichen des Berg- und Energierechts, Kommunalrechts, Gesellschafts- und Unternehmenskaufrechts sowie Hochschulrechts tätig. Danach war Dr. Empting drei Jahre in einer großen Anwaltssozietät in Düsseldorf als Salaried Partnerin beschäftigt. Sie betreut insbesondere Mandanten bei der Durchführung und Abwicklung von beihilfe-/vergaberechtlichen sowie mit Fördermitteln finanzierten Projekten und ist zudem auf die Beratung von Hochschulen und Forschungseinrichtungen spezialisiert.

Dr. Hariolf Wenzler, Geschäftsführer, Bucerius Law School
Vorsitzender des zweiten Konferenztages
„Hochschulen sind Unternehmen – und sollten auch so geführt werden. In dieser Hinsicht können sie viel von der Wirtschaft lernen. Andererseits betreiben gute Hochschulen forschungsorientierte Bildung. Sie sind Orte des ergebnisoffenen Diskurses, des akademischen Wettstreits und des generationenübergreifenden Wissenstransfers. Sie sind deshalb Orte der Erkenntnis und der Kreativität. In dieser Hinsicht kann die Wirtschaft von ihnen lernen.“
Dr. Hariolf Wenzler ist seit 2006 Geschäftsführer der Bucerius Business Law School in Hamburg. Von 2003 bis 2006 war er bereits Geschäftsführer der Hamburg Marketing GmbH. Zuvor arbeitete Dr. Wenzler als Referent in der Handelskammer Hamburg, wo er später zum Leiter des Geschäftsbereichs Service ernannt wurde. Nach seinem Forschungsaufenthalt 1994 bei der EU-Kommission in Brüssel, wo er in der Generaldirektion XX, Finanzkontrolle tätig war, wurde er mit der Arbeit „Institutionenökonomie und öffentliche Finanzkontrolle – eine Analyse am Beispiel der Europäischen Union“ promoviert. Zuvor war Dr. Wenzler als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Lehrstuhl für Finanzwissenschaft und Monetäre Ökonomie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg beschäftigt. Sein Postgraduate-Praktikum absolvierte er bei Roland Berger und Partner GmbH in München im Bereich Unternehmensführung und -organisation. 1993 beendete er sein Studium an der Universität Hohenheim und der Albert-Ludwigs-Universität mit einem Doppelabschluss Diplom (Volkswirtschaftslehre) und M.A. (Politikwissenschaften).

Dr. Markus Baumanns, geschäftsführender Gesellschafter, schumacher&baumanns Unternehmensbegleitung
„Ohne eine klare Strategie der Hochschule bei der Einwerbung von Fördermitteln und nüchterner Abwägung der Erwartungen des Förderers können Drittmittel privater Geber zum Problem werden. Die Devise ‚einem geschenkten Gaul...‘ ist gefährlich.“
Die Beratungsgesellschaft von Markus Baumanns beschäftigt sich mit strategisch wichtigen Veränderungsvorhaben in internationalen Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen, so u.a. mit der Gründung der Kühne Logistics University (2010). Zuvor war Markus Baumanns drei Jahre Mitglied des Vorstands der ZEIT-Stiftung. Von 2001 bis 2006 leitete er die Bucerius Law School. Nach dem Studium der Geschichte war er im Staatsdienst, zum Schluss als Diplomat in Südamerika.

Prof. Dr. Hubert Bornhorn, Professor für Mathematik/Statistik am Fachbereich Wirtschaft und Studiengangsleiter Dualer Studiengang Versicherungswirtschaft (B.A.), Fachhochschule Dortmund
Prof. Dr. Hubert Bornhorn, geboren am 23.08.1968, studierte in Münster und Oxford Mathematik. Er lehrt seit 2008 an der Fachhochschule Dortmund im Fachbereich BWL die Fächer Wirtschaftsmathematik und -statistik. Zugleich leitet er dort einen dualen Studiengang für Versicherungswirtschaft. Von 1999 bis 2005 war er für die Provinzial NordWest im Bereich Lebensversicherung-Technik tätig. In den Jahren 2005 bis 2008 arbeitete er als Risikocontroller im Kapitalanlagenbereich desselben Konzerns.

Jochen Ehlgötz, Geschäftsführer, TechnologieRegion Karlsruhe GbR
„Den kommunalpolitischen Akteuren kommt eine besondere, wenn nicht entscheidende Verantwortung in regionalen Innovationsprozessen zu“.
Herr Jochen Ehlgötz ist Geschäftsführer der TechnologieRegion Karlsuhe, einem interkommunalen, bundeslandübergreifenden Zusammenschluss von 15 Kommunen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Ziel der Kooperationsgemeinschaft ist es, die Wirtschaftsregion Karlsruhe zu stärken. Der Zusammenarbeit mit den Hochschulen und Forschungseinrichtungen in der Region wird eine besondere Bedeutung zugemessen.

Gero Federkeil, Projektleiter, CHE Centrum für Hochschulentwicklung
„Hochschul-Rankings sind im  Grundsatz das einzige Instrument, das einer breiten Öffentlichkeit Aufschluss über die Leistungsfähigkeit der Hochschulen geben kann. Viele Hochschulrankings führen mit einer simplifizierten Methodik jedoch eher in die Irre.“
Gero Federkeil ist seit 2000 Projektleiter am CHE Centrum für Hochschulentwicklung im Bereich Hochschulranking. Seit Oktober 209 ist er Vize-Präsident von IREG – Observatory on Academic Rankings and Excellence. Vor seiner Tätigkeit beim CHE war er sieben Jahre Referent in der Geschäftsstelle des Wissenschaftsrates, wo er sich mit Fragen des tertiären Bildungssystems, der Hochschulmedizin und der Hochschulplanung befasst hat. Er verfügt über einen Diplom-Abschluss in Soziologie (Universität Bielefeld).

Heiko Franken, Geschäftsführer, Professional School der Leuphana Universität Lüneburg
Seit März 2010 ist Heiko Franken als Geschäftsführer der Professional School an der Leuphana Universität Lüneburg tätig. Zuvor sammelte er langjährige Erfahrung als Partner und Managing Director bei The Boston Consulting Group. Davor unternehmerische Tätigkeit als Gründer und geschäftsführender Gesellschafter im Bereich regenerative Energien. Berufsstart bei Unilever im Marketing. In zwölf Jahren Beratung hat er für internationale Konzerne auf allen Führungsebenen gearbeitet, ebenso in vielfältigen internationalen Umfeldern. Heiko Franken hat an der Universität Mannheim Betriebswirtschaftslehre studiert. Er ist verheiratet und lebt in der Nähe von Lüneburg auf dem Land.

Prof. Dr. Peter Frankenberg, Minister a.D. Baden-Württemberg
Peter Frankenberg wurde am 29. Juni 1947 in Bad Honnef geboren. Nach dem Abitur studierte er Geschichte, Geographie und Geologie an der Universität Bonn und von 1972 bis 1976 Botanik. Im Juli 1976 promovierte er zum Dr. rer. nat. und habilitierte sich1982 an der Math. Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bonn. Dem Ruf zum Professor für Physische Geographie an der Katholischen Universität Eichstätt folgte 1986 die Berufung auf den Lehrstuhl für Physische Geographie und Länderkunde am Geographischen Institut der Universität Mannheim. Nach Stationen als Dekan und als Prorektor wurde Frankenberg am 1. Oktober 1994 Rektor der Universität Mannheim. Von 2001  bis 2011 war Prof. Frankenberg Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg und seit 1. Februar 2011 ist er Vorstand der Heinrich-Vetter-Stiftung, Ilvesheim. Neben seiner Tätigkeit als Rektor und als Vizepräsident für Forschung der Hochschulrektorenkonferenz war Herr Prof. Frankenberg Mitglied in zahlreichen in- und ausländischen Kommissionen zur Hochschulentwicklung. Darüber hinaus brachte er sein Fachwissen in Beiräten, Aufsichtsräten und Kuratorien ein. Hierfür wurde ihm neben der 1996 verliehenen Ehrendoktorwürde der Universität für Wirtschaft und Finanzen St. Petersburg auch der Titel eines Honorary Fellowships der University of Wales, Swansea, und die Ehrensenatorenwürde der Fachhochschule für Technik und Gestaltung Mannheim zuteil. Außerdem hat ihm die Universität Tunis El Manar die Ehrendoktorwürde verliehen. Prof. Dr. Peter Frankenberg ist verheiratet und hat drei Töchter.

Wolfgang-Uwe Friedrich, geb. 17.07.1952 Bodenwerder/Weser, Dr. phil. habil, Prof. Politikwissenschaft Universität Hildesheim, Promotion Göttingen 1982, John F. Kennedy Fellow Harvard 1982-1983, Visiting Prof. Arizona State University 1985, Akademischer Rat Universität Hildesheim 1985, Habilitation Universität Hildesheim1992, Gastprofessor Greifswald 1992-1993, Prof. Uni Hildesheim 1996, 2001-2002 Vizepräsident Universität Hildesheim, Präsident seit 2002 Stiftung Universität Hildesheim, Vorstandsmitglied. Gesellschaft für Deutschlandforschung. e.V. 1994-95, seit 2008 Mitglied des ZDF-Fernsehrates, Vorstandsmitglied Landeshochschulkonferenz 2005-2008, Vertrauensdozent Konrad-Adenauer-Stiftung, Mitglied der Ständigen Evaluationskommission der ZEvA

Dr. Jens-Peter Gaul, Leiter, KoWi Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen
Dr. Jens-Peter Gaul studierte Rechtswissenschaften an der Universität Heidelberg, wo er im Jahr 2000 mit einer Arbeit zur Staatslehre Jean-Jacques Rousseaus promoviert wurde.Von 2001 bis 2004 arbeitete er als Referent bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und übernahm 2004 als Direktor und Leiter die Verantwortung für den Bereich „Perspektiven der Forschung“ beim Vorstand der DFG. Dort war er zuständig für die Entwicklung von Konzepten und Programmen zur Forschungsförderung, für den Auf- und Ausbau von Kontakten der DFG zur Allianz, zu Bund, Ländern und Wirtschaft sowie für die Vernetzung mit strategisch relevanten europäischen und internationalen Partnern.Seit September 2007 leitet Jens-Peter Gaul die KoWi (Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen) mit Büros in Bonn und Brüssel. Sein besonderes Interesse gilt der internationalen Diskussion um Rankings und Evaluierungsmethoden im Hochschulbereich sowie dem Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis.

Tim Göbel, Vize-Präsident, Zeppelin Universität
„Bologna im zwölften Jahr: Nach viel Bashing kommen nun die Bologna-Boom-Jahre, weil Studierende, Universitäten und Unternehmen die Chancen der Vielfalt nun erkennen und wirklich nutzen.“
Nach einem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Witten/Herdecke mit Studienaufenthalten an der European Business School in London und an der Hong Kong University of Science & Technology und diversen praktischen Tätigkeiten im Bereich Konsumgüter und Handel (u.a. Schwartauer Werke GmbH & Co. KG, Karstadt Warenhaus AG) Gründungsmitarbeiter bei der Zeppelin Universität in Friedrichshafen seit 2003. Start als persönlicher Referent des Präsidenten, 2005 Übernahme des Bereichs Universitätsmarketing und seit 2008 Mitglied des Präsidiums und dort verantwortlich für die Bereiche Universitätsmarketing, strategische Projekte und Weiterbildung.

Ulrich Grothus, Stellvertretender Generalsekretär, Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
Ist auch Qualität drin, wo deutsche Hochschule draufsteht?“
Ulrich Grothus ist Stellvertretender Generalsekretär des DAAD und Leiter der Abteilung Strategie und Projekte. Nach dem Studium der Politikwissenschaft und Germanistik an der Freien Universität (FU) Berlin war er zunächst Journalist. 1982 trat er in die Internationale Abteilung der damaligen Westdeutschen Rektorenkonferenz (heute: Hochschulrektorenkonferenz) ein. 1988 wechselte er zum DAAD, zunächst als Vorstandsassistent und Pressesprecher. Seit 1991 hat er nacheinander alle Programmabteilungen des DAAD geleitet. 1998–2000 war er Leiter der Außenstelle Paris, 2004–2008 Leiter der Außenstelle New York.

Stephan Gutzeit, Mitglied des Vorstands, Stiftung Charité
“Es gibt in Deutschland mehr als genug Unternehmensgründungen -- es gibt nicht genug erfolgreiche Gründungen.”
Seit 2005 Mitglied des Vorstands der Stiftung Charité, Berlin (Stifterin: Johanna Quandt). Außerdem Mitglied im Investitionsausschuss eines Wagniskapitalfonds und in der Geschäftsführung weiterer Gesellschaften; Berater von Stiftungen und Universitäten. Zuvor Mit-Gründer zweier privater Hochschulen und Mitarbeiter einer weltweit tätigen Unternehmensberatung. Studium der Chemie und Philosophie an den Universitäten Stanford und Harvard.

Norbert Hähnel, Bereichsleiter Forschung und Lehre, Microsoft Deutschland GmbH 
„Professionalität und Managementerfahrungen von modern geführten Unternehmen bereichern auch die Arbeit von Hochschulen.  Ziel ist es Reformprozesse direkt zu unterstützen, um damit die Entwicklung von Universitäten und Hochschulen zu modernen Lernorten des 21. Jahrhunderts zu fördern.“
Norbert Hähnel ist seit November 2008 Leiter des Bereiches Bildung und Forschung bei der Microsoft Deutschland GmbH. Der Verantwortungsbereich umfasst die Betreuung aller Kundengruppen im Bildungsbereich vom Kindergarten bis zur Hochschule. Davor war er 16 Jahre bei Microsoft in Deutschland und Australien in verschiedenen Managementpositionen im Service, Vertrieb und Marketing tätig. Vor seinem Eintritt bei Microsoft arbeitete Herr Hähnel bei der Nixdorf Computer AG in Deutschland und den Philippinen als Softwareentwickler und Projektmanager. Er absolvierte die Fachhochschule München als Diplom Wirtschaftsingenieur.

Christiane Konegen-Grenier, Senior Researcher, Institut der Deutschen Wirtschaft Köln
“Das finanzielle Engagement der Unternehmen ist eigennützig und fördernd zugleich. Weder der Begriff Förderung noch der Begriff Investition kann diesem Doppelcharakter letztendlich gerecht werden“.
Christiane Konegen-Grenier studierte Geschichte und Germanistik an der Universität zu Köln und an der Université Michel de Montaigne Bordeaux. Nach dem Zweiten Staatsexamen war sie im Bildungswerk der nordrheinwestfälischen Wirtschaft in der  Erwachsenenbildung tätig. Seit 1986 ist sie Referentin im Institut der deutschen Wirtschaft Köln. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind der Akademikerarbeitsmarkt, allgemeine hochschulpolitische Entwicklungen sowie die Beziehungen zwischen Hochschulen und Unternehmen.

Christian Kramberg, Vorsitzender, alumni-clubs.net e.V.
Der Schatz der Ehemaligen ist bis heute nicht gehoben.“
Christian Kramberg kann auf eine lange Karriere im Hochschulumfeld zurückblicken. Er studierte Wirschaftswissenschaften am KIT und der Universität Mannheim und beendete 1992 sein Studium als Diplom-Kaufmann. 1995 gründete er mit der Universität Mannheim die Alumni-Organisation AbsolventUM e.V., die 2001 vom Stifterverband der Deutschen Wissenschaft als beste deutsche Alumni-Organisation ausgezeichnet wurde. Bereits 1999 wurde er mit der Gründung der Service- und Marketinggesellschaft Universität Mannheim GmbH beauftragt und baute diese als Geschäftsführer zum Vorzeigeunternehmen der deutschen Hochschullandschaft aus. Neben dem Aufbau eines sehr erfolgreichen Career Service war er Initiator der Kampagne „Renaissance des Barockschlosses“, einer der erfolgreichsten Fundraising Kampagnen deutscher Universitäten und erhielt hierfür 2005 den ersten Preis des Fundraisingverbandes. Im Mai 2001 gründete er mit 25 anderen Hochschulen alumni-clubs.net e.V. - den Verband der Alumni-Organisationen im deutschsprachigen Raum - mit mittlerweile über 225 Mitgliedshochschulen, wo er bis heute als ehrenamtlicher Vorsitzender agiert. Seit 2001 ist er Handelsrichter am Landgericht Mannheim und übernahm 2008 die Geschäftsführung bei der MSW & Partner Personalberatung für Führungsnachwuchs GmbH.

Markus Lecke, Leiter Team Bildungspolitik, Deutsche Telekom AG
„Bologna@Company ist keine Eintagsfliege, sondern ein Muss in der Personalentwicklung, da  Fachkräftesicherung, Talentbindung, Arbeitgeberimage und persönliches Bildungsengagement erfolgskritisch für die Zukunft eines Unternehmens sind.“
Markus Lecke, studierte Nachrichtentechnik an der Fachhochschule Lippe in Lemgo. Innerhalb der Deutschen Telekom war er von 1995 bis 1999 Sachbearbeiter für Ausbildungskonzepte, danach Fachverantwortlicher für gewerblich-technische Ausbildung. 1999 übernahm er die Leitung für das bezirkliche Management Ausbildung, von 2002 bis 2005 war er als Regionalleiter Ausbildung Region West verantwortlich für die Telekom-Ausbildung in NRW, Rheinland-Pfalz und Hessen. Seit dem Herbst 2005 ist er in der Konzernzentrale der Deutschen Telekom AG in Bonn beschäftigt. In der Position als Senior Expert im Zentralbereich Human Resources Development hatte er zunächst die Verantwortung für die Themen Nachwuchskräftestrategie und Bildungspolitik für den Konzern. Seit dem Frühjahr 2009 leitet Herr Lecke ein Team für Bildungspolitik und ist in dieser Funktion auch für die konzerneigene Hochschule in Leipzig sowie das Projekt zur Einführung berufsbegleitender Studienangebote „Bologna@Telekom“ verantwortlich. Weiterhin wirkt Herr Lecke in bildungspolitischen Gremien auf nationaler und europäischer Ebene mit.

Martin Mahn, Geschäftsführer, Humboldt-Innovation GmbH

Ausbildung

  • Studium der Biologie an der Freien Universität Berlin und an der
    Hebrew University Jerusalem
  • Aufbaustudium Umweltökonomie/Umweltmanagement an der Fachhochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR)

Berufliche Stationen

  • Geschäftsführer der Humboldt-Innovation GmbH, Berlin (seit 2009) , privatwirtschaftlich organisierte Wissens- und Technologietransfer-Gesellschaft der Humboldt-Universität zu Berlin
  • Marketing Manager, Senior Produktmanager, Business Unit Manager und  Direktor OEM-Vertrieb bei der Siemens-Tochter OSRAM AG, Berlin, Sparte Display/Optic (Speciality Lighting). (1996-2008).
  • Gründungs- und Vorstandsmitglied für Finanzen des iris e.V. Berlin (Institut für Ressourcenschonung, Innovation und Sustainability) an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (1996-2002); gewöhnliches Mitglied seit 2003; heute Sustainum e.V..
  • Consultant für die Terra Protecta GmbH, Büro für Umweltgutachten und –analysen, Berlin (1194-1997).

Dr. Volker Meyer-Guckel, Stellvertretender Generalsekretär, Stifterverband für die deutsche Wissenschaft
"Wenn Hochschulen Treiber gesellschaftlichen Wandels sein wollen, brauchen wir nicht weniger, sondern mehr Transfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft.“
Dr. Volker Meyer-Guckel studierte Anglistik, Philosophie und Chemie in Kiel, Belfast und New York. Er unterrichtete Amerikanische Kulturwissenschaft an der Universität Kiel, wo er 1992 promovierte. 1993 wechselte er in die Studienstiftung des deutschen Volkes, dort war er ab 1995 Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Von 1997 bis 1999 arbeitete er im Planungsstab des Bundespräsidenten Roman Herzog. Von 1999 bis 2005 leitete er die Programme des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft, Essen, in den Bereichen „Hochschulentwicklung“ und „Strukturinnovation in der Wissenschaft“. Seit 2005 ist er stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft.

Prof. Dr. Dr. h. c. Joachim Metzner, Präsident, Fachhochschule Köln
„Franchising zwischen Bildungseinrichtungen gleicht immer einem Drahtseilakt: Entweder der Hochschule gelingt die Balance zwischen akademischem Anspruch und ökonomischem Nutzen, oder der Absturz in die Niveaulosigkeit ist unausweichlich.“
Studium der Philosophie, Linguistik und Theologie in Frankfurt und Tübingen. Wissenschaftlicher Mitarbeiter der EWH Rheinland-Pfalz und der TU Kaiserslautern, Akademischer Rat für Informatik an der Uni Koblenz. Seit 1980 Professor für angewandte Sprachwissenschaft der Fachhochschule Köln.  Seit 1989 Rektor und Präsident der Hochschule. Seit 2009 Vizepräsident der Hochschulrektorenkonferenz.

Sebastian Pähler, Leiter  Stabsstelle Universitätsförderung, Westfälische Wilhelms-Universität Münster
„Das Deutschlandstipendium ist ein sehr guter Einstieg in den Aufbau von Hochschulfundraising, denn es bietet allen Beteiligten einen echten Mehrwert – den Studierenden, den Hochschulen und vor allem auch den Förderern. Ehrlich gesagt, macht es aber auch ein Menge Arbeit und erfordert deshalb gut durchdachte Strukturen.“
Nach einer Ausbildung zum Industriekaufmann und einem anschließenden Studium der Kommunikationswissenschaft, der Politikwissenschaft und des Öffentlichen Rechts an der Westfälischen Wilhelms-Universität blieb Sebastian Pähler seiner Alma Mater treu und wurde 2007 Persönlicher Referent der Rektorin der WWU. Einer seiner Aufgaben war die Etablierung eines professionellen Fundraisings. Mit ihrer Gründung wurde Sebastian Pähler Leiter der Stabsstelle Universitätsförderung und ist für das Fundraising und das zentrale Alumnimarketing der WWU verantwortlich.

Prof. Dr. Ada Pellert, Präsidentin, Deutsche Universität für Weiterbildung
„Quartäre Bildung braucht Lernarchitekturen, die Lernorte und Lernformen so verknüpft, dass Reflexion der Praxis für berufstätige erwachsene Lernende ermöglicht wird.“
Studium und Promotion Betriebswirtschaft, Wirtschaftsuniversität Wien, Habilitation Universität Klagenfurt, Beratung von Hochschuleinrichtungen, international vergleichende Bildungs- und Hochschulforschung,  Professur für Weiterbildungsforschung und Bildungsmanagement Donau-Krems Universität, Vizerektorin für Lehre, Personalentwicklung und Frauenförderung Universität Graz (Österreich), Vizerektorin für Lehre, Weiterbildung, Strukturfragen Donau-Krems Universität (Österreich), Gründungspräsidentin sowie Professorin für Organisationsentwicklung und Bildungsmanagement, Deutsche Universität für Weiterbildung, Berlin.

Professor Dr. jur. Peter Pougin, Prodekan, Studiendekan/in: Business Law (LL.B.), Prodekan, Syndikusanwalt und Leiter Placement Office, Hochschule Fresenius in Köln

Werdegang

  • Seit 2005
    Vorsitzender des Aufsichtsrates eines Finanzdienstleisters
  • Seit 2005
    Rechtsanwalt in eigener Kanzlei
  • 2003 - 2005
    Wirtschaftskanzlei Schlütter Debatin & Bornheim, Rechtsanwälte und Steuerberater: Of counsel, Köln
  • 2002 - 2003
    Rheinische Fachhochschule: Leiter des Diplomstudiengangs Wirtschaftsrecht I (Vollzeit), Köln
  • 2002 - 2003
    Rheinische Fachhochschule: Leiter des Masterstudienganges International and European Business Law (Master of Laws), LL.M, Köln
  • 2002
    Rheinische Fachhochschule: Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Köln
  • 1999 - 2001
    PricewaterhouseCoopers: Syndikusanwalt im Insurance Risk Management und in Tax and Legal Services, Düsseldorf und München
  • 1997
    Zulassung zum Rechtsanwalt

Bildungsweg

  • Promotion zum Dr. jur., Universität zu Köln
  • Studium Generale, Universitäten in Paris, Genf und Jerusalem
  • Studium der Rechtswissenschaften, Universitäten in Bonn, Lausanne und Passau

Michael Römmich, Head of Risk Controlling Commercial Asset Optimisation (Global), RWE Supply & Trading GmbH

Joana Rosenkranz, Coordinator International Marketing, Universität Groningen
“We don’t have a choice on whether we DO social media, the question is how well we DO it.” (Erik Qualman)
Joana Rosenkranz, geboren am 3. Mai 1974 in Düsseldorf,  arbeitet seit 2007 an der Universität Groningen im Office International Relations im Bereich internationales Marketing, mit dem Schwerpunkt Deutschlandmarketing. Zuvor war sie in verschiedenen international agierenden Werbeagenturen in Deutschland tätig (zuletzt Wunderman in Frankfurt). Ihr Marketingfokus liegt auf Direktmarketing B2C und B2B. Ihr Studium der Linguistik und Medienwissenschaft schloss sie im Jahr 2000 an der Heinrich Heine Universität mit einem Magisterabschluss ab.

Prof. Dr. Gisela Schäfer-Richter, Vorstandsvorsitzende, InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen e.V.
"Nicht Wettbewerb allein, sondern Dialoge und strategische Zusammenarbeit sind wesentlich für die Umsetzung von Ideen und für mehr Innovationen."
Gisela Schäfer-Richter, geboren in Duisburg, studierte Mathematik und Informatik an der RWTH Aachen und promovierte dort 1984 über Induktive Inferenzstrategien. Von 1985 bis 1991 war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fraunhofer Institut IITB in Karlsruhe, zuletzt Gruppenleiterin im Bereich Modellbasierter Diagnose technischer Systeme. Seit 1991 ist sie Informatik-Professorin an der Fachhochschule Dortmund und seit 2001 Prorektorin für Forschung, Entwicklung und Transfer. Im Jahr  2007 wurde sie zur Vorstandsvorsitzenden der NRW-InnovationsAllianz gewählt. Die InnovationsAllianz wurde 2007 gegründet und vereint heute 29 Universitäten und Fachhochschulen sowie 4 Hochschultransfer-Agenturen in einer partnerschaftlichen Allianz. Sie unterstützt die Zusammenarbeit der Hochschulen mit externen Partnern. Dazu vermittelt die InnovationsAllianz auf Anfrage die passenden Kontakte zu Einrichtungen und Forschenden der Mitgliedshochschulen, die mit hoher Kompetenz und Professionalität sowie in hohem Maße kundenorientiert arbeiten. Die InnovationsAllianz führt potentielle Partner aus Wirtschaft, gesellschaftlichen Institutionen und Wissenschaft in vielen Dialogveranstaltungen zusammen und präsentiert Best Practice Kooperationen mit NRW-Hochschulen. Sie vermittelt den KMU die Innovationsgutscheine des Landes NRW, mit denen F&E-Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen unkompliziert gefördert werden.

Nadine Scherf, Pressereferentin, true fruits GmbH
Parallel zum Studium der Soziologie, Germanistik und Geschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms Universität in Bonn sammelte Nadine Scherf bei diversen Medienanstalten journalistische Erfahrungen. Ihre berufliche Laufbahn begann nach dem Studium als Beraterin bei der Kommunikationsagentue Pleon (heute Pleon Ketchum), bei der sie hauptsächliche Kunden aus dem Consumer Bereich betreute. Heute arbeitet Scherf als Pressereferentin bei der true fruits GmbH und ist dort für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des jungen Unternehmens zuständig.

Stephan Schneider, Business Executive, Enterprise Sales, Vodafone D2 GmbH

Tatjana Seyer, Rechtsanwältin und Justiziarin, TransMIT Gesellschaft für Technologietransfer
„Der professionalisierte Wissens- und Technologietransfer ermöglicht eine erfolgreiche Nutzbarmachung der wissenschaftlichen Forschungsideen für Innovationen und Wertschöpfung am Markt durch die Bündelung der Kompetenzen und die Kommunikation mit den Wirtschaftspartnern.“
Rechtsanwältin seit 2004, leitete Tatjana Seyer zunächst den Markenrechtsbereich einer wirtschaftsrechtlich ausgerichteten Anwalts-Boutique in Frankfurt/ Main und war anschließend beim IT-Dienstleister EDS/ HP tätig. Als Justiziarin bei der TransMIT GmbH, der Patentverwertungsagentur der mittelhessischen Hochschulen, widmet sie sich ihrem juristischen Interessensschwerpunkt, der Umsetzung von kreativen und technischen Ideen in wirtschaftlich verwertbare Innovationen.

Sonka Stein, Projektmanagerin, Kompetenzzentrum Wissenschaft, Stiftung Mercator
Nach einem Studium Generale am Leibniz Kolleg Tübingen studierte Sonka Stein Nordamerikanistik und Germanistik in Berlin und Austin, USA. Anschließend unterrichtete sie Deutsch an der Tongji Universität Shanghai und ist nach verschiedenen Stationen u.a. beim Wissenschaftsrat und bei der Studienstiftung seit 2009 Projektmanagerin im Kompetenzzentrum Wissenschaft der Stiftung Mercator.