IMMOBILIEN WÄRME MOBILITÄT

Geschäftsmodelle und Schnittstellen aus der Sektorenkopplung EUROFORUM Konferenz20. und 21. November 2018, Düsseldorf

Programm

DIENSTAG, 20. NOVEMBER 2018

FOKUS WÄRMEWENDE

8.30–9.00
Empfang mit Kaffee und Tee

9.00–9.10
Begrüßung durch Euroforum und den Vorsitzenden
Dr. Sven-Joachim Otto,
Rechtsanwalt und Partner, PricewaterhouseCoopers GmbH

Die Wärmewende vorantreiben – rechtliche, regulatorische und praktische Rahmenbedingungen

9.10–9.20
Der Immo-Energiewende-Index: Wo stehen wir aktuell im Gebäude-Bereich?

  • Der gemeinsame Immo-Energie-Index von ista und energate
  • Ergebnisse der ersten Umfrage (aus Juli 2018)

Christian Seelos, Chefredakteur, energate GmbH, Berlin

9.20–9.40
Sektorenkopplung im Wärmemarkt – Energie und Stadtplanung. Erfolgskriterien für kommunale Energiekonzepte
Volker Broekmans,
Leiter Strategische Projekte Klima und Energie, DSK | BIG Gruppe, Frankfurt

9.40–10.00
Gebäude, Energie und Sanierung: Der rechtliche Rahmen für die Wärmewende

  • Eckpunkte aus dem Koalitionsvertrag
  • GEG – Stand der Dinge
  • Pläne für Wohngebäude
  • Wie könnte eine Reform des Steuer- und Abgabensystems aussehen?

Der Referent befindet sich in Absprache

10.00–10.20
Investitionsrisiko Quartiersversorgung?
Möglichkeiten zur langfristigen Absicherung von Versorgungskonzepten

  • Investitionsrisiken
  • Frühzeitige planungsrechtliche Absicherung
  • Sicherung des Investitionsrisikos bei Weiterverkauf von Grundstücken

Christian Teßmann, Rechtsanwalt, PwC Legal AG, Düsseldorf

10.20–10.45
Fragen und Diskussion

10.45–11.15
Networking Pause

Die Energiewende im urbanen Raum: Jetzt die richtige Wärmestrategie entwickeln

11.15–11.35 IMPULSE
Handlungsempfehlungen für die Wärmewende in großen und in kleineren Städten

Dominik Gertenbach, Leiter Vertrieb, DEW21 Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH
Dr. Alfred Kruse, Geschäftsführer, Stadtwerke Burg GmbH

11.35–12.15 DISKUSSION
Was ist der Schlüssel zum Gelingen der Wärmewende?
Und wer bedient den Wärmemarkt 2050?
Warum eine Wärmestrategie entscheidend ist.
Dominik Gertenbach
Oliver Hill, Direktor Konzernentwicklung, VNG AG, Leipzig
Dr. Alfred Kruse

12.15–13.45
Gemeinsames Mittagessen

Erneuerbare Energien im Wärmemarkt: So wird Wärme „grüner“ und effizienter

13.45–14.05
Abwärme als Wärmequelle – unerschlossenes Potenzial nutzen

  • Möglichkeiten zur Dekarbonisierung der Fernwärme
  • Potentiale für die Abwärmenutzung
  • Unerschlossene Abwärmequellen
  • Konkrete Praxis-Beispiele: Abwärmenutzung aus Rechenzentren und aus Abwasser

Gudrun Senk, Leiterin Geschäftsbereich Asset Entwicklung und Management, Wien Energie GmbH

14.05–14.25
Integration von Solarthermie – ökologisch und ökonomisch sinnvoll

  • Mehr grüne Fernwärme: Wie Solarthermie beitragen kann
  • Anforderungen an die Flächen – die Größe entscheidet
  • Solarwärme in die Stadt bringen
  • Wirtschaftlichkeitsaspekte

Christian Holter, Geschäftsführer, S.O.L.I.D. GmbH, Gesellschaft für Solarinstallation & Design GmbH, Graz

14.25–14.45
Erfolgsmodell Nahwärmeversorgung

  • Effizienz und Wirtschaftlichkeit
  • Wärmenetze der 4. Generation
  • Digitalisierung des Wärmenetzes
  • Intelligente Netzsteuerung

Michael Prinz, Geschäftsführer, HAMBURG ENERGIE GmbH

14.45–15.15
Fragen und Diskussion

15.15–15.45
Networking Pause

Innovative Vertriebsmodelle: Welche Chancen bietet der Wärmemarkt auch künftig?

15.45–16.05
Marktpotentiale im B2C Wärmemarkt durch vernetzte Plattformen heben: Digitaler Zugang zum Endkunden mit Thermobox

  • Digitalisierung hält Einzug im Wärmemarkt
  • Kunden orientieren sich vermehrt online
  • Wärmeprodukte als Brücke für EDL

Andreas Vorbeck, Leiter Konzeptentwicklung und Technik, Stadtwerke Düsseldorf AG

16.05–16.25
Aus alt mach neu: Nachtspeicheröfen mit neuer Steuerungstechnik intelligent nutzen
Der Referent befindet sich in Absprache

16.25–16.45
Den Sanierungsstau im Heizungskeller auflösen – die Marktraumumstellung auch vertrieblich nutzen

  • Gas rückt in den Fokus
  • Kundenkontakte nutzen, Gerätemodernisierung anstoßen
  • Unbundling und Marktraumumstellung

Ulrich Ronnacker, Leiter Recht und Regulierung, Open Grid Europe GmbH, Essen

16.45–17.15
Fragen und Diskussion

17.15–17.45
Zusammenfassung durch den Vorsitzenden

17.45
Ende des ersten Konferenztages

NOCH NICHT ALLES BESPROCHEN?
Dann nutzen Sie den anschließenden Umtrunk, um sich in ungezwungener Atmosphäre mit Teilnehmern und Referenten auszutauschen.

MITTWOCH, 21. NOVEMBER 2018

FOKUS VERKEHRSWENDE

9.00–9.10
Begrüßung durch Euroforum und den Vorsitzenden
Dr. Sven-Joachim Otto

Einen Trend nicht verschlafen – Elektromobilität als Wachstumsfeld

9.10–9.30
Geschäftsfeld (Elektro-)Mobilität: Warum es sich lohnt zu investieren

  • Chancen der Elektromobilität nutzen: Wo setzt man an?
  • Marktrollen definieren
  • Verändertes Mobilitätsverhalten
  • Was macht das Ausland anders?

Hermann Mehlig, Prokurist, PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin

9.30–9.50
Status und technischer Fortschritt: neue Autos, neue Lademöglichkeiten

  • Herausforderungen und aktuelle Trends
  • Reichweite und Ladezeiten
  • Elektromobilität als Massenprodukt – wann ist es soweit?
  • Vision: So bewegen wir uns in 2050

Dr. Claudia Brasse, Claudia Brasse Consulting, Köln

9.50–10.10
Das Eichrecht als Hürde: Was bei der normkonformen Abrechnung zu beachten ist
Maximilian Töllner,
Rechtsanwalt, PwC Legal AG, Düsseldorf

10.10–10.30
Fragen und Diskussion

10.30–11.00
Networking Pause

Mobilitätsstrategien schon heute in Angriff nehmen

11.00–11.20
Kommune, ÖPNV und eigenen Fuhrpark umrüsten

  • Elektromobilität im eigenen Fuhrpark
  • Zusammenarbeit mit der Kommune
  • Umrüstung des ÖPNV – Erfahrungswerte mit E-Bussen
  • Herausforderung Eigenstromnutzung

Frank Kindervatter, Vorsitzender des Vorstandes, NEW AG, Mönchengladbach

11.20–11.50
Aufbau und Betrieb von digitalen Plattformen in der E-Mobilität

  • Modelle der Zusammenarbeit in der digitalen Welt
  • Welche Plattformen gibt es: Einbindung von Fahrzeugen, Lade-Infrastruktur-Management, Energiemanagement
  • Integrationsanforderungen

Rainer Bachmann, Head of Platforms and Operations, E.ON Global Domain E-Mobility, E.ON Solutions GmbH, Essen

11.50–12.10
Das klassische Tankstellennetz für die Mobilität der Zukunft umrüsten – Gemeinsam Geschäftsmodelle entwickeln
Der Referent befindet sich in Absprache

12.10–12.45 DISKUSSION
Mobilität und Antriebe der Zukunft: Wo geht die Reise hin und welche Rolle nehmen Energieversorger ein? Hürden bei der Elektromobilität gemeinsam bewältigen

Rainer Bachmann
Dr. Claudia Brasse
Frank Kindervatter
Moderation: Franz W. Rother, Chefredakteur EDISON Magazin für die Generation E, Handelsblatt GmbH, Düsseldorf

12.45–14.15
Gemeinsames Mittagessen

Geschäftsmodelle, Einsatzmöglichkeiten und Strategien rund um Elektromobilität: Welche (digitalen) Lösungen gibt es?

14.15–14.35
Modularer Ansatz eines Gasversorgers: Elektromobilität als breit gefächertes Angebot verstehen
Thomas Mehrer,
Leiter Unternehmensentwicklung und Leiter Vertrieb, Rhenag Rheinische Energie AG, Köln

14.35–14.55
Die Kommune als Kunde: Carsharing und Autovermietung
Der Referent befindet sich in Absprache

14.55–15.15
Fragen und Diskussion

15.15–15.45
Networking Pause

15.45–16.05
Wohnen und Mobilität gemeinsam denken: Quartiers- Mobilitätsmanagement als tragfähiges immobilienwirtschaftliches Angebot in Stadt- und Projektentwicklung

  • Wohnentscheidung und individuelles Mobilitätsverhalten
  • Mobilitätsangebote und -services im Quartier
  • Effekte für Stadtentwicklung, Immobilienwirtschaft und Endkunden
  • Best and worst practice Beispiele

Oliver H. Leicht, Geschäftsführer, Blue Village FRANKLIN mobil GmbH (FRANKLIN mobil), Mannheim

Das Netz im Fokus – Auf den „Run“ auf Elektromobilität vorbereitet sein

16.05–16.25
Das Netz als Enabler zunehmender Elektromobilität: Anforderungen aus Sicht eines Ladepunktbetreibers

  • Vorbereitung des Elektrizitätsnetzes auf die Elektromobilität: Was ist nötig?
  • Notwendige Leistung, Arten und Dichte der Ladepunkte
  • Mögliche Anforderungen an intelligente Steuerung/Smart Grid
  • Elektromobilität zur Netzentlastung: Kann Vehicle-to-Grid funktionieren?

Dr. Stephan Hell, Leiter Forschung & Entwicklung, Allego GmbH, Düsseldorf

16.25–16.45
Fragen und Diskussion

16.45–17.00
Zusammenfassung durch den Vorsitzenden

17.00
Ende des zweiten Konferenztages