Instandhaltungs-Management

EUROFORUM Summer SchoolStets individuell buchbar.

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Bestimmen Sie, wo und wann Ihre Weiterbildung stattfindet!

Bei unseren individuellen Seminaren haben wir uns noch auf keinen Ort oder auf ein Datum festgelegt. Lassen Sie sich unverbindlich als Interessent/in für ein Thema aufnehmen und äußern Sie Wünsche, was Termin und Ort anbelangt. Gemeinsam mit Ihnen und unserem Trainernetzwerk finden wir dann den Termin, der Ihnen am besten passt.

Programm

Instandhaltung mit SAP®

Eröffnung durch den Seminarleiter
Prof. Dr. Karl Liebstückel, 
Vorstandsvorsitzender, Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe e.V. (DSAG), Professor im Fachbereich Informatik und Wirtschaftsinformatik, Fachhochschule Würzburg

Alle Anwendungen werden LIVE im SAP®-System gezeigt!

Welches Lösungsportfolio bietet SAP an?

  • Wie bilden Sie Ihre Anlagen im System ab?
  • Technische Plätze, Equipments, Stücklisten, Dokumente
  • Bei welchen Instandhaltungsprozessen werden Sie vom System unterstützt?
  • Störungsbehebung, geplante Instandsetzung, Wartung und Inspektion

Prof. Dr. Karl Liebstückel

Welche sonstigen Prozesse unterstützt das System?

  • Pool Asset Management, Schichtnotizen & Schichtberichte, Aufarbeitung
  • Wie bewirtschaften Sie Ihre Ersatzteile mit SAP?
  • Bestandsführung, Einkauf, Ersatzteilkataloge, Disposition

Prof. Dr. Karl Liebstückel

Praxisbeispiel
Wie werten Sie Ihre Instandhaltungsdaten mit SAP Business Warehouse aus?

  • Nutzung Technischer Objekte in der Instandhaltungsabwicklung
  • Einbindung von Online-Katalogen in die Instandhaltungsabwicklung
  • Vorbeugende Instandhaltung an prüfpflichtigen Anlagen

Jörg Krämer, Leiter Materialwirtschaft, Geschäftsbereich Technik, Evonik Röhm GmbH, Worms

Welche Rolle spielen Internet und Mobile Lösungen?

  • Wie gestalten Sie Ihr SAP-Projekt in der Instandhaltung erfolgreich?
  • Projektablauf, Einbindung der Mitarbeiter, Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit und Akzeptanz

Prof. Dr. Karl Liebstückel

Am Ende des ersten Seminartages sind Sie herzlich zu einem „Kennenlern-Umtrunk“ eingeladen.
Nutzen Sie diese Gelegenheit, um neue Kontakte zu knüpfen und sich mit Ihren Fachkollegen sowie den Referenten in entspannter Atmosphäre auszutauschen.

Am Abend des ersten Veranstaltungstages lädt Sie das Hotel Marina Bernried herzlich zu einem Umtrunk ein.

Zeitrahmen an allen vier Tagen:

08.30 Empfang mit Kaffee und Tee, Ausgabe der Seminarunterlagen
12.30 – 13.30 Gemeinsames Mittagessen
17.00 Ende des Seminartages
An allen Seminartagen sind sowohl vormittags als auch nachmittags flexible Kaffeepausen eingeplant.
Die Aufteilung der Themenblöcke variiert nach Diskussionsbedarf.

Kennzahlen und Controlling in der Instandhaltung

Eröffnung durch den Seminarleiter
Rüdiger Homann,
Geschäftsführender Gesellschafter, Dr. Kalaitzis & Partner GmbH, Dortmund

Merkmale des Technischen Controllings

  • Moderne Bausteine eines Unternehmens: Finanzen, Risiko und Technik
  • Zielsetzung, Konzept und typische Bausteine eines Technischen Controllings
  • Kurz- und mittelfristig beeinflussbare Kosten zur Budgeteinhaltung
  • Bestimmung und Unterscheidung von Führungs-, Kern- und Unterstützungsprozessen
  • Merkmale von Führungs-, Kern- und Unterstützungsprozessen
  • Aufbau einer Prozesslandkarte

Rüdiger Homann

Arbeit mit Kennzahlen

  • Steuerbare Prozessindikatoren
  • Führungskennzahlen
  • Kennzahlen der Kern- und Unterstützungsprozesse
  • Kennzahlen zu beachtender Randbedingungen
  • Kennzahlenpyramide

Rüdiger Homann

Praxisbeispiel
Messen, steuern und verbessern mit KPIs

  • Zielsetzung
  • Anforderungen und Auswahl geeigneter Kennzahlen
  • Kennzahlen als Instrument eines stetigen Verbesserungsprozesses
  • Visualisierung der Kennzahlen
  • Wer pflegt die Daten ein?
  • Kommunikation mit den Mitarbeitern
  • Die Prozess-Indikatoren
  • Die Rolle von Technikern und Controllern

Robert Schwanzer, Abteilungsleiter Plant Engineering, CSL Behring GmbH, Marburg

Praktische Umsetzung am Unterstützungsprozess Fremdleistung

  • Grundsätzliche Ziele und Schwächen der Fremdvergabe
  • Detaillierung des Prozesses in Teilprozesse
  • Bestimmung von Prozessindikatoren für Teilprozesse der Fremdvergabe
  • Messung von Prozessindikatoren
  • Bildung von beispielhaften Kennzahlen
  • Die Multimomentaufnahme

Rüdiger Homann

Praktische Instrumente zur Steuerung der Instandhaltungsstrategie und Maßnahmenranking

  • Risikobasierte Betrachtung der Bauteile
  • Festlegung der Betrachtungstiefe, der Priorisierungs- und Bewertungsregeln
  • Ableitung der optimalen Instandhaltungsstrategie
  • Permanente Optimierung der Instandhaltung als KVP Prozess
  • Kennzahlen zur Unterstützung des KVP Prozesses in der Instandhaltung
  • Maßnahmenranking
  • Unterscheidung unterschiedlicher Maßnahmenarten
  • Ansätze zur Ausfallwahrscheinlichkeit
  • Pragmatische Vorgehensweise
  • Kennzahlen zum Maßnahmenranking

Rüdiger Homann

Professionelles Outsourcing von Instandhaltungs-Leistungen

Eröffnung durch den Seminarleiter
Rüdiger Homann,
Geschäftsführender Gesellschafter, Dr. Kalaitzis & Partner GmbH, Dortmund

Herausforderung beim Outsourcing von Instandhaltungsleistungen

  • Was ist Fremdvergabe, was ist Outsourcing?
  • Mögliche Gründe für Outsourcing
  • Chancen und Risiken, die „Instandhaltungskonstante“
  • Mögliche zu beachtende Tiefen des Outsourcings
  • Wer trägt die Verantwortung für Leistung und Kosten?
  • Bestimmung der Kernkompetenz
  • Messung der Ergebnisse
  • Kritische Faktoren bei der Vertragsgestaltung

Rüdiger Homann

Aus Dienstleistersicht:
Outsourcing versus Insourcing

  • Wie kann ein externer Dienstleister die Eigeninstandhaltung optimal unterstützen?
  • Welche Leistungen sollten Sie an den Dienstleister vergeben?
  • Wie können Sie Ihre IH-Abteilung mit dem Dienstleister vergleichen?
  • Nach welchen Kriterien wählen Sie den Dienstleister aus?
  • Vereinbarung und Kontrolle von Qualitätsstandards (SLA)

Tobias Zaers, Leiter Zentrale Technik und HSEQ (Health, Safety Environment and Quality), Bilfinger Berger Industrial Services GmbH, München

Steuerung eines Technischen Services mit optimiertem Eigen- und Fremdanteil

  • Unternehmens- und Instandhaltungsziele festlegen
  • Anforderungen an die Instandhaltung
  • Die richtige langfristige Strategie ist entscheidend
  • Wo steht die Instandhaltung heute, wo sollte sie stehen?
  • Wie viel eigene Instandhaltung ist notwendig zur Zielerfüllung?
  • Ansätze zur Personalbemessung
  • Kostenvorteile Eigen/Fremd bzw. Fremd/Eigen
  • Typische Schwachstellen bei Eigenkosten
  • Auftragssteuerung Eigen/Fremd
  • Eigenkosten der Fremdvergabe
  • Aufsichtsdichte

Rüdiger Homann

Aus Kundensicht:
Outsourcing versus Insourcing

  • Insourcing am konkreten Beispiel „Kalibrierung“
  • Wie sind die Kernkompetenzen der Eigeninstandhaltung verteilt?
  • Wie kann eine Risikobetrachtung den Entscheidungsprozess unterstützen?
  • Welche Schnittstellen intern und extern sind zu beachten?

Robert Schwanzer, Abteilungsleiter Plant Engineering, CSL Behring GmbH, Marburg

Total Productive Maintenance (TPM)

Eröffnung durch den Seminarleiter
Nils Blechschmidt,
Senior Partner, CON MOTO Consulting Group GmbH, München

TPM und wertorientierte Instandhaltung

  • Ergebnisse der ConMoto Studie zur wertorientierten Instandhaltung in Mitteleuropa
  • Analyse und Ergebnisse von 83 Unternehmen/Betriebsstätten in Schlüsselbranchen der europäischen Industrie
  • Ergebnisse, Erkenntnisse und Schlussfolgerungen für TPM
  • Methodische Anreicherung der TPM Philosophie und der Vorgehensweise

Nils Blechschmidt

Wie kann TPM auf Basis der Best Practice Methodik im Unternehmen systematisch in einem überschaubaren Zeitraum nachhaltig eingeführt werden?

  • Analyse der Ausgangssituation
    • Aktive Einbeziehung der Mitarbeiter und Aktivierung für relevante Veränderungen
    • Vermittlung von Best Practice Erkenntnissen und der methodischen Vorgehensweise
    • Identifizierung der spezifischen Schwerpunkte und konkrete Umsetzungsplanung
  • Schlüsselmodule zur Umsetzung der TPM Philosophie
    • Konsequente Störvermeidung durch risiko- und verfügbarkeitsorientierte
    • Instandhaltungsstrategien
    • Identifizierung von Schlüsselkennzahlen, konsequente Visualisierung und Kommunikation
    • Optimale Einbeziehung der Anlagenbediener im Rahmen der autonomen Instandhaltung
    • Konsequente Verbesserung der Kapazitäts- und Terminplanung
    • Verbesserung des Ersatzteilmanagements
    • Optimales Fremdleistungsmanagement und Integration aller relevanten Geschäftsprozesse

Nils Blechschmidt

Praxisbeispiel:
TPM als wichtiger Baustein in einer LEAN-geprägten Solarproduktion

  • LEAN bei der SCHOTT Solar CSP: Alles unter einem Schirm
  • Unser TPM-Ansatz: Erfolge und Irrwege
  • Einbeziehung der Mitarbeiter: Konsequenz schafft Nachhaltigkeit
  • Kennzahlen und Visualisierung: Wissen worauf es ankommt

Jens Kretzschmar, Leiter Fertigung Receiver, SCHOTT Solar CSP GmbH, Mitterteich

Key Performance Indicators im TPM-Prozess

  • Tagesaktuelles Kennzahlensystem für die tägliche Prozessanalyse
  • Welche Zahlen, Daten, Fakten sollten veröffentlicht werden?
  • Visualisierung der Ziele
  • Die Rolle der Führungskräfte

Nils Blechschmidt

Den kontinuierlichen Verbesserungsprozess am Leben erhalten

  • Ausschöpfen des investierten Leistungspotenziales mit TPM
  • Integration von Instandhaltungsaufgaben in den Produktionsablauf
  • Entwicklung eines Modells zur Sicherstellung der Nachhaltigkeit und der organisatorischen Absicherung

Nils Blechschmidt