Internationale Versicherungsprogramme

EUROFORUM Konferenz21. und 22. April 2020, München

Artikel 2018

Warum Australien, Russland und die Türkei für Versicherer besonders schwierig sind

Autor: Martin Winkel, Der Autor ist Korrespondent für Versicherungsthemen

Internationale Versicherungsprogramme gelten aufgrund einer Vielzahl zu berücksichtigender Aufsichtsregeln, Gesetze und Verordnungen als komplex. Noch schwieriger wird es, wenn wirtschaftliche Verwerfungen, Sanktionen, Schließungswellen oder besonders strenge Aufsichtsbehörden hinzukommen, wie im Fall von drei wirtschaftlich wichtigen Ländern.

Russland, Türkei und Australien waren Thema der Euroforum-Konferenz zu Internationalen Versicherungsprogrammen in München. Alle drei Länder haben Maklern Versicherern und Versicherungsnehmern in den letzten Jahren einiges Kopfzerbrechen bereitet – aus ganz unterschiedlichen Gründen. Während die Türkei unter einer Wirtschaftskrise zu leiden hatte, waren es im Fall von Russland politische Sanktionen und Einschränkungen beim Kapitalverkehr, die Versicherern das Leben schwer machen. Australische Versicherer fürchten ihre Aufsichtsbehörde, die nach zwei Pleiten in der Versicherungsbranche und Fehlverhalten einzelner Markteilnehmer zu harten Maßnahmen greift.

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Internationale Versicherungsprogramme auf dem Prüfstand

Autor: Alexander Kaspar, Der Autor ist freier Journalist

Welche Dynamiken entfalten die Globalisierung auf der einen und sich abgrenzende Märkte -Stichwort Brexit- auf der anderen Seite für die Anbieter Internationaler Versicherungsprogramme? Sind Compliance-konforme Programme im internationalen Kontext überhaupt noch möglich und wem bringt die Digitalisierung wirklich Vorteile? Über Fragen wie diese diskutierten in München auf dem Euroforum Internationale Versicherungsprogramme rund 100 Experten. Dabei standen neben einer kritischen Selbstbetrachtung der Branche auch mögliche Geschäftsmodelle der Zukunft im Mittelpunkt der Diskussion. Den "Helikopterblick" zur Marktsituation unternahm anschließend eine hochkarätig besetzte Diskussionsrunde, die hier im Video dokumentiert ist.

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Deckungslücken bei grenzüberschreitendem Versicherungsschutz

Autor: Martin Winkel

28.11.2018 – Auf einer Fachkonferenz vergangene Woche in München wurden verschiedene Aspekte von internationalen Versicherungsprogrammen debattiert. Hürden ergeben sich beim Zusammenspiel von lokalen Niederlassungen und der Zentrale des Versicherers. Die Deckung des Risikos erfolgt über verschiedene Policen. Betreuende Makler müssen dies beachten wie auch dabei entstehende unversicherte Gefahren oder einen möglichen Wertverlust der Muttergesellschaft im Schadenfall. Hier sollen spezielle Bilanzschutzklauseln greifen.

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