Intraday-Handel & Risikomanagement

Warum es sich lohnt, in das schnellste Segment des Handels einzusteigen! EUROFORUM Praxis-SeminarStets individuell buchbar.

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Bei unseren individuellen Seminaren haben wir uns noch auf keinen Ort oder auf ein Datum festgelegt. Lassen Sie sich unverbindlich als Interessent/in für ein Thema aufnehmen und äußern Sie Wünsche, was Termin und Ort anbelangt. Gemeinsam mit Ihnen und unserem Trainernetzwerk finden wir dann den Termin, der Ihnen am besten passt.

Programm

Neue Vermarktungschancen im Intraday-Handel erschließen

Seminarleiter:
Dr. Max Scheidt, Managing Director, ProCom GmbH, Aachen

Einführung: Überblick über lang- und kurzfristige Vermarktungsmöglichkeiten für Kraftwerke

  • OTC-Handel
  • Terminmärkte
  • Regelenergiemarkt
  • Spotmärkte:
  • Day-ahead-Handel
  • Intraday-Handel

Ausblick:
Wird eine Änderung des Marktdesigns weitere Vermarktungsmöglichkeiten eröffnen? Was, wenn Kapazitätsmärkte kommen – was, wenn nicht?

Intraday-Markt: Funktionsweise, Marktdesign und Preisbildung

  • Bedeutung des Intraday-Marktes
  • Funktionsweise des Intraday-Marktes in Deutschland:
    • Produkte
    • Abläufe
    • Schnittstellen
  • Teilnehmer im Intraday-Handel: Vertriebe, Verteilnetzbetreiber, Erzeuger, Direktvermarkter
  • Preisbildung am Intraday-Markt: Volatilitäten, Einflussfaktoren, Instrumente zum Umgang mit Unsicherheiten

Praxisbericht
Vorteile und Perspektiven durch den Einstieg in das schnellste Segment des Handels

  • Gesellschaftliche und wirtschaftliche Gründe für den Einstieg in den Intraday-Handel
  • Implementierung und Organisation des Intraday-Handels
  • Was sind Erfolgsfaktoren für den Intraday-Handel?
  • Bilanz der Ergebnisse und Ausblick

Felix Buchholz, Portfolio Management CWE, Markedskraft Deutschland GmbH

Strategische Positionierung im Intraday-Handel

  • Potenzialanalyse: Wie werden Chancen und Risiken transparent?
  • Strategieentscheidungen absichern
  • Positionierung im Intraday-Markt
  • Intraday? Regelenergie? Oder beides?
  • Strategien auf die Erde bringen: Erfolgreiches Zusammenspiel von Strategie, Organisation und IT

Organisatorische und technische Herausforderungen

  • Relevante Marktdaten
  • Intraday-Prognosen (Erzeugungs- und Lastprognosen)
  • Geschäftsprozesse im Unternehmen zur Abwicklung des Intraday-Handels
  • Abteilungsübergreifende Datenflüsse
  • Zusammenspiel der Instanzen und Systeme
  • Schlüsseldaten zu Portfolio, Markt und Handel
  • Risiken im Intraday-Handel

Ansätze für die praktische Umsetzung

  • Realisierungsmöglichkeiten:
    • Der Dispatcher in der Leitwarte als Händler?
    • Der Intraday-Trading-F loor
  • Kooperationen und Dienstleister
  • Auf welche Signale wird gehandelt?
  • Wie wird der optimale Fahrplan Intraday erzeugt?
  • IT-Strategien zur optimalen Unterstützung von Dispatching und Handel
  • Ein Beispiel: IT-U nterstützung für den Intraday-Händler

Praxisübung
Interaktive Analyse von praxisnahen Fallbeispielen
Sie haben die Gelegenheit in kleinen Gruppen Handlungsoptionen für konkrete Situationen im Intraday-Geschäft zu entwicklen. Ihre Ergebnisse werden im Plenum diskutiert.

Abschließende Diskussion
Folgende Fragen werden unter anderem diskutiert:

  • Wie wird sich der Intraday-Handel entwickeln?
  • Wird der Intraday-Markt den Regelenergiemarkt substituieren?
  • Wie werden sich die Preise am Intraday-Markt mit Zunahme von Handelsintensität und Liquidität ändern?
    (Sinkendes Niveau? Glättung der Volatilitäten?)
  • Wie steht es mit der europäischen Integration der Intraday-Märkte?

Bringen Sie sich mit Ihren eigenen Fragen mit ein und diskutieren Sie mit den Referenten und Teilnehmern.

Noch Fragen offen: Nutzen Sie das Get together!
Im Anschluss an den ersten Seminartag sind Sie herzlich zu einem gemeinsamen Umtrunk eingeladen. Lassen Sie den Tag in entspannter Atmosphäre ausklingen und nutzen Sie die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch mit Fachkollegen und anwesenden Referenten.

Professionelle Risikoanalyse bei Energie-Beschaffungsstrategien

Seminarleiterin:
Dr. Claudia Eßer-Scherbeck, Geschäftsführerin, SE Scherbeck Energy GmbH, Hürth

Grundlagen des Risikomanagements

  • Richtlinien und Rahmenwerke (KonTraG/MaRisk/IFRS/HGB)
  • Unterscheidung operatives und strategisches Risikomanagement
  • Wichtige Risiken in der Beschaffung aus den Kategorien
    • Preisrisiken
    • Mengenrisiken
    • Kreditrisiken
    • Rechtliche Risiken
    • Operative Risiken
    • Liquiditätsrisiken
  • Wichtige Methoden für die Risikobewertung
    • Value at Risk, Profit at Risk, Cashflow at Risk
    • Szenario- und Simulationsanalyse
    • Sensitivitäten

Strategien zur Steuerung und Absicherung von Beschaffungsrisiken

  • Auswahl von Handelsprodukten
  • Streuung der Kaufzeitpunkte z. B. in Tranchenmodellen
  • Umgang mit Strukturierungs- bzw. Mengen- und Preisrisiken
  • Absicherung von Kreditrisiken durch z. B. Bonitätsprüfungen, Sicherheiten
  • Liefermodelle mit geschickter Risikoverteilung

Praxisübung
Wenden Sie das Erlernte an! Praktische Übung: Erstellen Sie eine Beschaffungsstrategie!

  • Bestimmen Sie anhand eines Stromlastgangs die zu beschaffenden Produkte
  • Wie, wo und wann wollen Sie die Produkte einkaufen?
  • Verschiedene "Ereignisse" erfordern von Ihnen Beschaffungsentscheidungen

Praxisbericht Stadtwerk
Risiken in der Beschaffung

  • Praktiziertes Beschaffungsmodell (Produkte, Marktplätze, Strategie)
  • Welche Risiken werden wie bewertet und gesteuert?
  • Wann kann man Risiken selbst managen, wann sollten sie auf einen Lieferanten verlagert werden?
  • Auf welcher Basis wurde ein Risikokapital bestimmt und wofür wird es eingesetzt?
  • Welches sind die wichtigsten, internen Prozesse für ein professionelles Risikomanagement?
  • Welche Rolle spielt dabei eine IT-U nterstützung?
  • Welche Kennzahlen werden im Reporting ausgewiesen?

Roland Pühra, Portfoliomanager und Energiehändler, Mainova AG, Frankfurt a. M.

Praxisbericht
Bewertung von Risiken

  • Arten von Mengen- und Preisrisiken im Energiehandel
  • Bewertung von Strukturierungs- bzw. Spotpreisrisiken
  • Wann kann das Value-at-Risk-Konzept angewendet werden und auf welcher Basis soll gerechnet werden (Historische Simulation, Korrelationsmethode, Monte Carlo Simulation)?
  • Wann sollte zusätzlich ein Profit-at-Risk Konzept eingesetzt werden und wie kann die Berechnung erfolgen (Monte-Carlo-Simulation)?
  • Welche Rückschlüsse sollten auf das Handelsverhalten gezogen werden?

Dr. Guido Hirsch, Head of Market Risk & Valuation Models, EnBW Trading GmbH, Karlsruhe

Risikomanagement als umfassende Unternehmensaufgabe

  • Zusammenarbeit zwischen Beschaffung und Vertrieb – Verteilung von Risiken
  • Integration von Absatz- und Beschaffungsportfolien in eine durchgängige Risikomanagement-, Prozess- und IT-Landschaft
  • Funktion und Aufbau eines Risikohandbuches und von Arbeitsanweisungen
  • Ausblick: Die vermehrte Verwendung von finanziellen Produkten zur Absicherung von Risiken – Futures, Swaps und Optionen