6. Internationale Jahreskonferenz

ISO 26262

EUROFORUM JahrestagungDiese Veranstaltung hat bereits am 29. September bis 1. Oktober 2014 in Stuttgart stattgefunden!

Programm

Vorsitz:
Prof. Dr. Dr. h.c. Manfred Broy,
Ordinarius Software & Systems Engineering, Technische Universität München, Institut für Informatik, Deutschland

9.45–10.15
Empfang mit Kaffee und Tee
Ausgabe der Tagungsunterlagen

10.15–10.30
Begrüßung durch den Vorsitzenden und Einführung in die Thematik
Prof. Dr. Dr. h.c. Manfred Broy

Umgang mit der ISO 26262

10.30–11.00
ISO 2626 – Status und Roadmap
Carsten Gebauer,
Bosch Center of Competence "Functional Safety", Robert Bosch GmbH, Deutschland

11.00–11.30
ISO26262 bei der Entwicklung automobiler Systeme: Das Neuerfinden des Rads beim System Engineering?

  • Welche Normen in der Raumfahrt sind für die Automobilindustrie interessant?
  • Sicherheitskultur: Engineering der Organisation
  • Sicherheitsengineering: ein Teil des System Engineering
  • Einige Fallstricke aus der Sicht eines Praktikers

Friedrich Scheerer, Systems & Safety Engineering Methods, Continental AG, Deutschland

11.30–11.45
Fragen und Diskussion

11.45–13.00
Gemeinsames Mittagessen

13.00–13.30
Gefährdungsanalyse & Risikoabschätzung – Führt der sicherheitskulturelle Einfluss auf S,E,C zu einem Dilemma?
Dr. Pierre Metz,
Organizational Safety Manager, Brose Fahrzeugteile Gmb & Co. KG, Deutschland
Andreas Töpperwein, Head of Q-Laboratory System Test; Functional Safety Manager, Preh GmbH

13.30–14.00
Grundlagenforschung für die Ableitung der Wahrscheinlichkeit der Abweichung

  • Ansatz für die Abweichung von Crash-Fahrzeug durch Gegenverkehrsunfalldaten
  • Ansatz für die Abweichung von Fußgängern und Radfahrern, die im toten Winkel von geparkten oder fahrenden Fahrzeugen auftauchen
  • Ansatz für die Abweichung der Straßenneigung von DEM

Kosuke Ushiro, ITS Research Division, Japan Automobile Research Institute (JARI), Japan

14.00–14.30
Ausrichtung nach ISO 26262 für Legacy-Systeme und automatisierte Funktionen
Dr. David Ward,
General Manager, MIRA Limited und
Dr. Ireri Ibarra, Chief engineer, MIRA Limited, Großbritannien

14.30–15.00
Unterschiedliche Fehlertoleranzzeiten auf unterschiedlichen Abstraktionsebenen eines Systems

  • Fehlertoleranzzeit
  • Dokomposition
  • Terminologie
  • Abstraktionsebenen

Frank Hänsel, Safety Expert, Volkswagen Nutzfahrzeuge

15.00–15.15
Fragen und Diskussion

15.15–15.45
Pause mit Kaffee und Tee

Safety und Security

15.45–16.15
Cybersecurity Ratgeber für Cyber-Physical Vehicle Systems Ein Überblick über SAE Cybersecurity-Richtlinien

  • Motivation für den Ratgeber
  • Hintergrund
  • Ratgeber als eine SAE J3016 empfohlene Praxis (RP)
  • Ziele der RP
  • Der Rahmen von Cybersecurity Prozessen maßgeschneidert durch den ISO 26262 Prozessrahmen
  • Potenzielle Kommunikation zwischen Safety und Cybersecurity
  • Update auf die vom SAE J3061 für Oberflächen von Fahrzeugen empfohlene Praxis (RP)

Dr. Barbara J. Czerny, System Safety Specialist, Chrysler Group LLC USA

16.15–16.45
Betrachtungen zur Safety und Security Analyse von automobilen Systemen

  • Die Bedeutung von Cybersecurity bei der Entwicklung sicherheitsrelevanter Systeme
  • Vorschlag für vernetzte Safety und Security Prozesse
  • Einführung von Aktivitäten, Arbeitsprodukten und Analysemethoden zur Durchführung solcher Prozesse
  • Mapping von Fähigkeiten und Mechanismen von Software Plattformen (AUTOSAR)

Dr. Marc Born, Chief Technology Officer, ikv++ technologies ag, Deutschland

16.45–17.15
Herausforderungen bei der gemeinsamen Integration von Automotive Safety und Security
Priyamvadha Vembar,
Bosch Center of Competence "Security", ETAS GmbH, Deutschland

17.15–17.30
Fragen und Diskussion

17.30
Umtrunk im Hotel
Im Anschluss an den ersten Veranstaltungstag lädt Sie EUROFORUM sehr herzlich zu einem Umtrunk ein. Lernen Sie Teilnehmer und Referenten kennen. Setzen Sie wichtige Gespräche des Tages fort und bauen Sie Ihr Netzwerk in Bezug auf ISO 26262 aus.

8.30–9.00
Empfang mit Kaffee und Tee

9.00–9.15
Begrüßung und Zusammenfassung der Ergebnisse des vorherigen Tages durch den Vorsitzenden
Prof. Dr. Dr. h.c. Manfred Broy

Sicherheitskonzepte

9.15–9.45
Das Sicherheitskonzept automatischen Fliegens als Modell der notwendigen Voraussetzungen autonomen Fahrens

  • Die vier Elemente automatischen Fliegens (Technik, Prozeduren, Verkehrskontrolle, Standards)
  • Das Zusammenspiel der Elemente zum Zwecke der Sicherheit
  • Ein Vergleich mit den Anforderungen und Gegebenheiten autonomen Fahrens
  • Die unverzichtbaren Elemente und mögliche Substitution fehlender Elemente

Henning Butz, Senior Consultant, Advanced System Engineering Solutions – ASES, Deutschland

9.45–10.15
Fahren oder nicht Fahren (Sicherheit versus Verfügbarkeit)

  • Verfügbarkeitserwartungen des Endkonsumenten
  • Aktuelle Lösungen
  • Empfehlungen der ISO 26262
  • Die Zukunft von Sicherheit mit dem Focus auf Verfügbarkeit

Filippo Vitiello and Ivan Sokic´, Functional Safety Manager, Conti Temic microelectronic GmbH, Deutschland

10.15–10.30
Fragen und Diskussion

10.30–11.00
Pause mit Kaffee und Tee

Tools

11.00–11.30
Herausforderungen bei der Qualifikation von Software-Werkzeugen für Funktionale Sicherheit

  • Herausforderungen bei der Umsetzung der Qualifikationsverfahren
  • Bosch-Ansatz zur Werkzeugqualifikation
  • Methodik und Implementierung
  • Verschiedene Ansätze, um das confidence Level zu verbessern
  • Methode und Verfahren zur Qualifikation
  • Qualitäts- und Kostenvorteile

Darshan Konnar, General Manager - Engineering Tools & Methods, Robert Bosch Engineering & Business Solutions Ltd., Indien

11.30–12.00
Integration von Prozess- und Werkzeugmodellen

  • Prozessmodelle (Dokumente, Prozesse, Methoden, Anforderungen)
  • Werkzeugkettenmodelle (Tool, Funktionen, Prüfgegenstände, Fehler & Maßnahmen)
  • Vorteile: Prüfung von der Konformität zum Standard, Werkzeugkettenvollständigkeit, TCL, Qualifizierung
  • Beispiele aus der ISO 26262 und deren Umsetzung in Prozessen und Werkzeugketten

Dr. Oscar Slotosch, Vorstandsvorsitzender, Validas AG, Deutschland

12.00–12.30
TÜV Nord Zertifizierung von Polarion zum Trusted Tool

  • Grundlegende Normen der Zertifizierung (ISO 26262/IEC 61508)
  • Ablauf der Zertifizierung
  • Geprüfte Use Cases
  • Resultat

Stefan Schuck, Consultant, Polarion Software GmbH, Deutschland

12.30–12.45
Fragen und Diskussion

12.45–14.00
Gemeinsames Mittagessen

Hardware und Metriken

14.00–14.30
Off-the-shelf Hardware-Komponenten aus Sicht eines Systemintegrators

  • Herausforderungen bei der Integration von Off-the-shelf Hardware-Komponenten (z.B. Mikrocontroller, Gate-Treiber, Winkelsensoren) in sicherheitsrelevante Systeme
  • Typische Arbeitsaufteilung zwischen Systemintegrator und Zulieferer der Hardware-Komponente
  • Rolle der Sicherheitsanalysen (z.B. FMEA, FMEDA)
  • Notwendige Inhalte des Safety-Manuals

Adam Schnellbach, Functional Safety Expert, Magna Powertrain AG & Co KG, Österreich

14.30–15.00
Quantitativer Sicherheitsnachweis: Risiken bei der Ausfallratenbestimmung und –verwendung

  • Lebenszyklus einer Schutzfunktion
  • Diskussion der konstanten Ausfallrate innerhalb der Komponenten-Nutzungszeit
  • Bestimmung der Komponenten-Nutzungszeit und Grenzen der exerimentellen Nachweisfähigkeit
  • Absicherung der Schutzfunktion als Ergebnis einer zuverlässigkeitsorientierten Entwicklung

Dr.-Ing. Daniel Kirschmann, Zuverlässigkeitsingenieur/Senior Reliability Consultant, JHP GmbH

15.00–15.15
Fragen und Diskussion

15.15–15.45
Pause mit Kaffee und Tee

Rechtliche Aspekte

15.45–16.15
Anwendung der ISO 26262 – auch eine rechtliche Herausforderung?

  • Rechtliche Anforderungen bei der Umsetzung technischer Normen
  • Auslegung und Anwendung in Zusammenarbeit mit den Zulieferern
  • Berücksichtigung bei der Vertragsgestaltung

Andreas Reuter, Rechtsanwalt, Deutschland

16.15–16.45
Internationale Industrie-Rückrufe

  • Rechtsgrundlagen für Produktrückrufe
  • Interne Aufklärung, externe Kommunikation
  • Haftung trotz Normkonformität?
  • Praxisbeispiele – lessons learned
  • Haftungsrisiken für Arbeitnehmer?

Prof. Dr. Thomas Klindt, Rechtsanwalt, Partner, Noerr LLP, Deutschland

16.45–17.00
Fragen und Diskussion

Out of the box :
Blicken Sie über den Tellerrand und gewinnen Sie überraschende Erkenntnisse

17.00–17.30
Bionik und Safety
Die Bionik beschäftigt sich mit dem Übertragen von Phänomenen der Natur auf die Technik. Hören Sie, wie Sie für Ihre Praxis davon profitieren können.
Prof. Dr.-Ing. Ingo Rechenberg, Fachgebiet Bionik Evolutionstechnik, Technische Universität Berlin

17.30–17.45
Diskussion

18.30
Am Ende des des zweiten Konferenztag laden wir Sie herzlich zum gemeinsamen Abendessen ein.

8.30–9.00
Empfang mit Kaffee und Tee

9.00–9.15
Begrüßung und Zusammenfassung des vorherigen Tages durch den Vorsitzenden
Prof. Dr. Dr. h.c. Manfred Broy

Software und Methoden

9.15–9.45
Einsatz von Multicore-Prozessoren in sicherheitskritischen Echtzeitsysteme

  • Überblick über Anforderungen der ISO 26262 bzgl. des Zeitverhaltens
  • Herausforderungen beim Einsatz von Multicores in sicherheitskritischen Systemen
  • Entwicklung von Konfigurationen mit vorhersagbarem Zeitverhalten
  • Bestimmung von Echtzeit-Garantien

Dr. Daniel Kästner, CTO, AbsInt GmbH, Deutschland

9.45–10.15
Funktionale Sicherheit in AUTOSAR – das neue Konzept "Safety Extensions"

  • Austausch sicherheitsrelevanter Informationen in der Zulieferkette
  • Erweiterungen des AUTOSAR Standards in Bezug auf Templates und Methodik
  • Nutzen des Konzepts
  • Tool Support

Michael Soden, Lead Software Architect, ikv++ technologies ag, Deutschland

10.15–10.30
Fragen und Diskussion

10.30–11.00
Pause mit Kaffee und Tee

11.00–11.30
Die ISO26262 Anforderungen durch modellbasierte Entwicklung mit SysML meistern!

  • Die Anforderungen der ISO 26262 müssen im Umfeld steigender Komplexität gemeistert werden
  • Neue Konzepte sind erforderlich unter den gegebenen Randbedingungen der immer kürzeren Entwicklungszyklen
  • Modellbasierte Entwicklung mit UML und SysML hilft diese Probleme zu lösen
  • Werkzeugdatenintegration führt zu konsistenteren Entwicklungsdaten (z. B. FMEA und Gefahrenanalyse)

Dr. Oliver Alt, Senior Consultant, LieberLieber Software GmbH, Deutschland

11.30–12.00
Erreichen von funktionaler Sicherheit auf Software-Unit Ebene

  • Wozu dient ein funktionales Sicherheitsmanagement für Software?
  • SafeTI Software Life Cycle V Model
  • Prozessanpassung an SW Units
  • Herausforderungen und Ergebnisse

VImala Kumari, Quality Manager, Texas Instruments (India) Pvt. Ltd., Indien

12.00–12.30
Software Unit Testing im ISO 26262 Kontext – Schlüsselfaktoren für die Fehlerbehebung

  • Ziele des Software Unit Testing
  • Auswahl von Tools und Methoden
  • Herausforderungen und Lösungen
  • Verbesserung der Wirksamkeit von Fehlerbehebung

Mr. Preeju Narayanan Mani, Quality Specialist, Tata Elxsi

12.30–12.45
Fragen und Diskussion

12.45–14.00
Gemeinsames Mittagessen

Sicherheitanalysen, Audits und Assessments

14.00–14.30
Software-Sicherheitsanalyse – Lessons Learned

  • Diskussion der Forderungen der ISO 26262 zur Software- Sicherheitsanalyse und damit einhergehender Themen wie "Freedom From Interferance" und Analyse abhängiger Fehler
  • Methodenbeschreibung "Software-FMEA"
  • "Lessons Learned" bei der Anwendung der Software- FMEA, insbesondere in Hinblick auf die Erfüllung der ISO 26262-Anforderungen
  • Ausblick auf Kombinationen mit anderen Methoden

Dr. Julian Wolf, „Functional Safety Expert“ TÜV SÜD Auto Service GmbH

14.30–15.00
Bestätigungen funktionaler Sicherheit (Review, Audit, Assessment) über die Zulieferkette vom Teilehersteller zum OEM

  • Der Sinn von Sicherheitsbestätigungen im Zulieferergeflecht der Automobilbranche
  • Mögliche Organisations- und Abstimmungsformen
  • Aufwände und Nutzen
  • Ausblick

Jan Edel, Head of Branch Dortmund, SGS-TÜV Saar GmbH, Deutschland

15.00 –15.30
Funktionale Sicherheit und Agile?!

  • Releaseplanung muss bei agiler Entwicklung berücksichtigt werden
  • Safetymanager und Produkteigentümer
  • Die Rolle des Product Owner – Quality
  • Gesamtverantwortung des Productowner

Frank Sazama, Process Director, Kugler Maag Cie und
Steffen Herrmann, Senior Process Consultant, Kugler Maag Cie, Deutschland

15.30–16.00
Funktionales Sicherheitskonzept für eine Rapid Control Prototyping Plattform am Beispiel des Schaeffler Konzeptfahrzeugs „System 48 V“

  • Kurzvorstellung Schaeffler Konzeptfahrzeug „System 48 V“ & Rapid Control Prototyping (RCP) Plattform PROtroniC
  • Sicherheitsanforderungen im Kontext RCP
  • Beispiel eines Sicherheitskonzept für eine RCP-Plattform
  • Ausblick: Funktionsentwicklung mit speziellem FuSi-Prototypingsteuergerät

Dipl.-Ing. Christian Loske, Senior Engineer im Bereich Products Engineering, Schaeffler Engineering

16.00–16.15
Abschlussdiskussion

16.15
Ende der Konferenz