Spezialwissen

Kassenausschreibungen

Im Wettbewerb um Rabattverträge vorne sein EUROFORUM SeminarStets individuell buchbar.

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Bestimmen Sie, wo und wann Ihre Weiterbildung stattfindet!

Bei unseren individuellen Seminaren haben wir uns noch auf keinen Ort oder auf ein Datum festgelegt. Lassen Sie sich unverbindlich als Interessent/in für ein Thema aufnehmen und äußern Sie Wünsche, was Termin und Ort anbelangt. Gemeinsam mit Ihnen und unserem Trainernetzwerk finden wir dann den Termin, der Ihnen am besten passt.

Programm

8.30 – 9.00
Empfang mit Kaffee und Tee

9.00 – 9.05
Begrüßung durch den fachlichen Leiter

9.05 – 10.00

Zahlen, Daten, Fakten – Alles zum rabattvertragsgeregelten Markt 2012

GKV Vertragswettbewerb als Motor der Marktdynamik?

  • Globale Schlüsseltrends im Pharmamarkt
  • Die Marktentwicklung in Deutschland – Wohin geht die Reise?
  • Rabattverträge im generikafähigen GKV-Markt
  • Oligopolisierung der Märkte
  • Vom Rabattvertrag zu Managed Care
  • Gestaltungsmöglichkeiten für die Marktpartner

"Im generikafähigen Markt haben sich Rabattverträge fest etabliert. Leistungserbringer, Krankenkassen und pharmazeutische Unternehmer haben den Stellhebel für weitere Direktverträge und Modelle außerhalb der Regelversorgung jedoch noch nicht gefunden."

Frank Weißenfeldt, Senior Manager Supplier Relations Apotheken, IMS Health GmbH & Co. OHG

10.00 – 12.30
Rabattvertragsausschreibungen im Bereich patentgeschützter Originalpräparate, Biosimilars und (Grippe-) Impfstoffe

  • Vergabeverfahren für Rabatt- und Erstattungsverträge nach dem AMNOG im Bereich innovativer Arzneimittel/patentgeschützter Originalpräparate
  • Parallele Entwicklungen in den Bereichen Impfstoffe, Sprechstundenbedarf und Biosimilars

Die Preis-/Auskömmlichkeitsprüfung speziell in Rabattvertragsausschreibungen und die Möglichkeiten für Wettbewerber zum Vorgehen gegen Unterkostenangebote

  • Sinn und Zweck der Preis- (Un-) Angemessenheitsprüfung auf der 3. Wertungsstufe
  • Rechtsschutzmöglichkeiten betroffener Unternehmen und Wettbewerber
  • Verfahrenstaktik: Wie sollten Auskömmlichkeitsnachfragen und Antworten hierauf formuliert werden?

Konkurrierende Teilnahme konzernverbundener Unternehmen und Maßnahmen zur Wahrung des Geheimwettbewerbs

  • Neue Rechtsprechungsänderung zu konzernverbundenen Unternehmen und Rahmenverträgen im Mehr- Vertragspartner-Modell
  • Neue Prüfungspflichten für öffentliche Auftraggeber: Wann ist was wie zu prüfen?
  • Wie können verbundene Bieter der neuen Darlegungs- und Beweislast entsprechen?
  • Abgrenzung: Mehrfachbeteiligungen bei Nachunternehmern und Bietergemeinschaften

Auswirkungen der neuen, strengeren kartellrechtlichen Zulässigkeitsprüfung von Bietergemeinschaften speziell in Krankenkassenausschreibungen

  • Grundsätze zur kartellrechtlichen Zulässigkeit der Bildung von Bietergemeinschaften
  • Regelvermutung Unzulässigkeit von Bietergemeinschaften zwischen direkten Wettbewerbern
  • Welche Auswirkungen sind bei Bietergemeinschaften zwischen konzernverbundenen Unternehmen zu beachten?

Dr. Marc Gabriel, LL.M., Rechtsanwalt, Fachanwalt für Verwaltungsrecht und Partner, Baker & McKenzie

12.30 – 13.00
Fragen und Antworten

13.00 – 14.00
Gemeinsames Mittagessen

14.00 – 17.00
Krankenkassenausschreibungen an der Schnittstelle zwischen Vergabe- und Sozialrecht: Entwicklung der Rechtsprechung

  • "Zulassungsverfahren" als Alternative zur Ausschreibungspflicht?
  • Ausschreibungspflicht bei Wirkstoffpatenten?
  • Krankenkassenausschreibungen und Kartellrecht: Gemeinsame Ausschreibungen als unzulässige Nachfragemachtbündelung?
  • Missbräuchlichkeit vorgegebener Rabattsätze?
  • "Unzumutbarkeit" als Grenze für Kalkulationswagnisse
  • Bieterfehler bei der Angebotserstellung als Ausschlussgrund

"Der Einzug des Vergaberechts in die Beziehungen zwischen gesetzlichen Krankenkassen und Leistungserbringern bewirkt tiefgreifende Marktveränderungen."

Dr. Gabriele Herlemann, Vorsitzende der 3. Vergabekammer des Bundes, Bundeskartellamt

17.00 – 17.30
Diskussion

17.30
Ende des ersten Seminartages

Im Anschluss an den ersten Seminartag laden wir Sie herzlich zu einem gemeinsamen Umtrunk ein. Nutzen Sie die Gelegenheit zu einem informellen Erfahrungsaustausch und lassen Sie den Tag Revue passieren.

Ihr Seminarhotel

Am Abend des ersten Veranstaltungtages lädt Sie das Hilton Düsseldorf herzlich zu einem Umtrunk ein.

9.00 – 12.00
Die Sicht der Kasse: Erfahrungen und Ausblick zu Krankenkassenausschreibungen

  • Konsequenzen und Auswirkungen für die Versorgung
  • Bestimmung des konkreten Beschaffungsbedarfes
  • Festlegung des geeigneten Ausschreibungsmodells
  • Auswahl des richtigen Zeitpunktes für eine öffentliche Ausschreibung

Detlef Böhler, Leitungs- und Vertragsmanagement Arznei-, Heil- und Hilfsmittel, BARMER GEK

12.00 – 12.30
Fragen und Antworten

12.30 – 13.30
Gemeinsames Mittagessen

13.30 – 14.30
Die "Hot Topics" 2012 aus Sicht der Industrie:

  • Was sind die wesentlichen Erfahrungswerte der letzten Ausschreibungen
  • Was bedeuten diese für die weiteren Ausschreibungen?

Ein Vertreter der pharmazeutischen Industrie befindet sich in Absprache.

14.30 – 15.30
Anwendungsbereich und Zulässigkeit von "Open- House"-, Gesamtsortiments-und patentverlängernden Verträgen im Arzneimittelbereich: Sieht so die Zukunft der Rabattverträge aus?

  • Begriff und Anwendungsfälle sogenannter "Open-House"- Verträge und ggf. ausschreibungsloser Beitrittsverträge
  • Gesamtsortimentsvertäge, patentverlängernde Rabattverträge und 16. AMG-Novelle
  • Anhaltspunkte in der Vergaberechtsprechung zur rechtlichen Bewertung

Dr. Marc Gabriel, LL.M.

15.30 – 16.00
Offene Fragerunde unter der Moderation von Dr. Marc Gabriel

16.00
Ende des Seminars

An den Vor- und Nachmittagen finden jeweils flexible Pausen mit Kaffee und Tee statt.